In Remember

11. April 1970:
Whigfield, dänische Sängerin wird geboren.
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Whigfield ist eine dänische Eurodance-Sängerin, die vor allem durch ihren Welthit „Saturday Night“ von 1994 bekannt wurde. Auch im Jahr 2026 ist sie weiterhin aktiv im Musikgeschäft tätig.

Karriere-Highlights:
Durchbruch:
Mit „Saturday Night“ war sie 1994 die erste ausländische Künstlerin, die mit einer Debütsingle direkt auf Platz 1 der britischen Charts landete.

Weitere Erfolge: Weitere bekannte Hits der 90er Jahre waren „Another Day“, „Think of You“ und „Sexy Eyes“.

Namenswechsel: Zeitweise veröffentlichte sie Musik unter ihrem bürgerlichen Namen Sannie oder dem Pseudonym Naan, kehrte aber 2020 mit der Single „Suga“ zum Namen Whigfield zurück.

 
11. April 1966:
Lisa Stansfield, britische Sängerin wird geboren.
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Lisa Stansfield ist eine britische Soul- und Pop-Sängerin sowie Schauspielerin, die 1989 mit dem Welthit „All Around the World“ ihren internationalen Durchbruch feierte.

 
12. April 1928:
Hardy Krüger, deutscher Filmschauspieler wird geboren.
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Hardy Krüger (1928–2022) war einer der wenigen deutschen Schauspieler, die nach dem Zweiten Weltkrieg eine erfolgreiche internationale Filmkarriere in Hollywood und Europa aufbauen konnten.

Hier sind die wichtigsten Fakten zu seinem Leben und Wirken:
Internationaler Durchbruch:

Seinen weltweiten Erfolg verdankte er vor allem dem britischen Kriegsfilm Einer kam durch (1957). Er wurde oft in der Rolle des "guten" deutschen Soldaten besetzt.

Wichtige Filme:
Zu seinen bekanntesten Werken gehören Hatari! (an der Seite von John Wayne), Der Flug der Phönix und Die Brücke von Arnheim.

Schriftsteller und Weltenbummler:
Krüger war nicht nur Schauspieler, sondern auch ein leidenschaftlicher Reisender und erfolgreicher Buchautor. Seine Reisedokumentationen wie Weltenbummler machten ihn im deutschen Fernsehen extrem populär.

Politisches Engagement:
Aufgrund seiner persönlichen Erfahrungen während der NS-Zeit (er war Schüler einer NS-Eliteanstalt) engagierte er sich zeit seines Lebens aktiv gegen Rechtsextremismus und für die Aufklärung über die NS-Diktatur.

Tod:
Hardy Krüger verstarb am 19. Januar 2022 im Alter von 93 Jahren in seiner Wahlheimat Kalifornien.
 
12. April1894 - Ludwig Pfau, Schriftsteller, Publizist und Revolutionär zur Zeit der Märzrevolution, stirbt.
1775972657693.pngKarl Ludwig Pfau (* 25. August 1821 in Heilbronn; † 12. April 1894 in Stuttgart) war ein deutscher Schriftsteller, Publizist und Revolutionär. Er war zur Zeit der Märzrevolution 1848 Herausgeber der Satirezeitschrift Der Eulenspiegel und im Vorstand des württembergischen Landesausschusses. Aufgrund seines politischen Wirkens musste er nach dem Scheitern der Märzrevolution ins Ausland fliehen. Ab 1852 lebte er in Paris, wo er sich einen Namen als Übersetzer und Kunstkritiker machte. In Folge einer Amnestie 1863 nach Württemberg zurückgekehrt, gehörte er zu den Gründern der Demokratischen Volkspartei, der er im Parteiorgan Beobachter eine publizistische Stimme gab. Pfau geriet auch in späteren Jahren aufgrund seiner politischen Einstellungen in Konflikt mit dem württembergischen Staat und musste mehrere Haftstrafen verbüßen.

Zusammen mit Hermann Kurz hatte er den Plan erörtert, ein politisch-satirisches Karikaturenblatt herauszugeben. Im Januar 1848 erschien Der Eulenspiegel wie beabsichtigt zum ersten Mal.[5] Der Eulenspiegel wurde ein bedeutendes Organ der Märzrevolution.

Ludwig Pfau hat vor allen Dingen mit seiner politischen Lyrik Bedeutung erlangt. Zu seinen bekanntesten Gedichten zählen Herr Biedermeier, Die deutschen Flüchtlinge, Zum 18. März 1848, Lied vom Gottesgnadenfritz, Badisches Wiegenlied, und 1849. Darüber hinaus ist er auch mit kunstkritischen Schriften in Erscheinung getreten. Seine in verschiedenen Zeitungen publizierte Korrespondenz aus Paris bezeichnete Theodor Heuss als literarisch das munterste, was er geschrieben hat.

Magnis superbus – parvis modestus, „Stolz gegenüber den Großen – bescheiden gegenüber den Kleinen“, war Pfaus Motto, das in seine Taschenuhr graviert war und als Titelvignette auf einigen seiner Bücher erschien, kreisförmig angeordnet um einen Pfau mit gespreizten Schwanzfedern.

Im Jahre 1889 mischte sich Pfau in das Vorhaben zur Errichtung des Kaiser-Wilhelm-I.-Denkmals in Heilbronn ein. Mit dem Entwurf war der Bildhauer Wilhelm von Rümann beauftragt, der das Denkmal nach Pfaus Ideen gestaltete.[22] Das Denkmal wurde am Sedantag 1893 feierlich enthüllt.
 
12. April1981 - Mit STS-1 startet die Columbia zum ersten Raumflug eines Space Shuttles.
Die Columbia vor ihrem Jungfernflug am 12. April 1981
Die Raumfähre Columbia war das erste weltraumtaugliche Space Shuttle der NASA und das
erste wiederverwendbare Raumfahrzeug. Im März 1979 fertiggestellt, fand der Jungfernflug am 12. April 1981 statt (STS-1). Die interne Bezeichnung lautet OV-102, wobei OV für Orbiter Vehicle steht. Sie brach am 1. Februar 2003 bei ihrem 28. Weltraumeinsatz (Mission STS-107) beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinander, wobei alle sieben Besatzungsmitglieder ums Leben kamen.

Die Raumfähre wurde – wie das Entdeckerschiff des amerikanischen Seefahrers Robert Gray und die Kommandokapsel von Apollo 11 – nach Columbia benannt, was, vor allem im 18. und 19. Jahrhundert, zunächst die poetische Bezeichnung Nordamerikas und später als weibliche Personifizierung Symbol für die Vereinigten Staaten war.
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STS-1 (englisch Space Transportation System) ist die Missionsbezeichnung für den ersten Flug des US-amerikanischen Space Shuttles Columbia (OV-102) der NASA. Der Start erfolgte am 12. April 1981. Es war der erste Weltraumflug eines wiederverwendbaren Raumfahrzeugs.

Mannschaft​

 
12. April 1933:
Montserrat Caballé, spanische Opernsängerin wird geboren.
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Montserrat Caballé (1933–2018 ) war eine weltberühmte spanische Opernsängerin (Sopran), die aufgrund ihrer außergewöhnlichen Gesangstechnik und ihrer Interpretation des Belcanto als die „letzte große Operndiva“ bezeichnet wurde.

Wesentliche Fakten ihrer Karriere:
Durchbruch:
Der internationale Erfolg begann 1965, als sie in der Carnegie Hall in New York kurzfristig für Marilyn
Horne in Donizettis Lucrezia Borgia einsprang und triumphal gefeiert wurde.
Repertoire: Sie beherrschte rund 90 verschiedene Rollen, insbesondere in Werken von Verdi, Rossini, Bellini und
Donizetti. Zu ihren berühmtesten Partien gehörten Norma, Tosca und Elisabeth in Don Carlo.
Stimme: Bekannt war sie für ihr makelloses Pianissimo (sehr leises Singen) und ihre enorme stimmliche Kontrolle,
was ihr den Beinamen „La Superba“ einbrachte.

Pop-Klassik-Crossover: Weltweite Bekanntheit über die Opernszene hinaus erlangte sie 1987 durch das Duett „Barcelona“ mit Queen-Frontmann Freddie Mercury. Das Lied wurde zur Hymne der Olympischen Sommerspiele 1992 in ihrer Heimatstadt.
Entstehung: Mercury war ein langjähriger Bewunderer der Sopranistin. Nach einem ersten Treffen in Barcelona im Februar 1987 baten die Organisatoren der Olympischen Spiele 1992 Caballé um einen offiziellen Song. Sie lud Mercury zur Zusammenarbeit ein, woraus das Album Barcelona entstand.

Ausbildung und Leben:
Anfänge:
Caballé wurde in Barcelona geboren, studierte dort und in Mailand. Ihr Bühnendebüt gab sie 1956 am Stadttheater Basel als Mimi in La Bohème.

Verbindung zu Deutschland: Sie sprach fließend Deutsch, da sie in ihren frühen Berufsjahren Engagements in Basel und Bremen hatte.

Tod: Sie verstarb am 6. Oktober 2018 im Alter von 85 Jahren in Barcelona.
 
12. April 1606:
Um die Personalunion zwischen England und Schottland hervorzuheben, bestimmt König James I./VI. per Dekret eine gemeinsame Flagge der beiden Länder. Der Union Jack ist eine Überlagerung des schottischen Andreaskreuzes mit dem englischen Georgskreuz.
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Flagge „Union Jack“

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Flagge Englands mit dem roten „Georgskreuz“

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Flagge Schottlands mit dem weißen „Andreaskreuz“

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Flagge Irlands mit dem roten „Andreaskreuz“ des „St. Patricks-Ordens“
 
12. April 1956:
Herbert Grönemeyer, deutscher Musikproduzent, Sänger und Schauspieler wird geboren.
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Herbert Grönemeyer ist ein einflussreicher deutscher Rock- und Popmusiker, der im Jahr 2026 sein 70. Lebensjahr vollendet (geboren am 12. April 1956). Er begann seine Karriere ursprünglich als Schauspieler. Seine schauspielerische Laufbahn ist vor allem durch zwei große Werke geprägt:
„Das Boot“ (1981): In Wolfgang Petersens Welterfolg spielte er den Leutnant Werner. Zum 45-jährigen Jubiläum des Films im Jahr 2026 bleibt dies seine international bekannteste Rolle.

„Frühlingssinfonie“ (1983): Hier verkörperte er den Komponisten Robert Schumann an der Seite von Nastassja Kinski.

Musik:
Herbert Grönemeyers frühe musikalische Jahre waren von einer engen Verzahnung mit dem Theater und einer langen Suche nach seinem eigenen Stil geprägt, bevor ihm 1984 der große Durchbruch gelang.

Die Anfänge am Theater (1974–1979):
Musikalische Leitung: Bereits während seiner Schulzeit schrieb er erste Kompositionen für das Schauspielhaus Bochum. 1976 wurde er dort mit nur 20 Jahren musikalischer Leiter.

Bo-Band:
Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte er als Sänger der „Bo-Band“ am Bochumer Theater.

Erste Bands und Alben (1978–1983):
Ocean Orchestra: 1978 war er Sänger der Jazz-Rock-Gruppe Ocean Orchestra, mit der er ein englischsprachiges Album veröffentlichte.

Solodebüt: Sein erstes Soloalbum Grönemeyer erschien 1979. Er erhielt dafür die „Goldene Zitrone“ für das hässlichste Cover des Jahres.

Die „erfolglosen“ Jahre:
Es folgten die Alben Zwo (1980), Total egal (1982) und Gemischte Gefühle (1983). Trotz heute bekannter Lieder wie „Musik nur, wenn sie laut ist“ blieb der kommerzielle Erfolg zunächst aus, und er mußte teilweise vor sehr kleinem Publikum auftreten.

Der Durchbruch (1984):
4630 Bochum: Im Mai 1984 veröffentlichte Grönemeyer sein fünftes Studioalbum, das alles veränderte. Mit Hits wie „Männer“, „Alkohol“ und „Flugzeuge im Bauch“ wurde es das erfolgreichste Album des Jahres 1984 in Deutschland und hielt sich 79 Wochen in den Charts.
Status: Dieses Album markierte seinen Aufstieg zum Superstar und machte ihn zu einer zentralen Figur der deutschsprachigen Rock- und Popmusik.


 
13. April 1743:
Thomas Jefferson, dritter Präsident der USA, Hauptverfasser der Unabhängigkeitserklärung, Staatstheoretiker wird geboren.
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Thomas Jefferson (1743–1826) war eine zentrale Figur der amerikanischen Geschichte: Er war der Hauptverfasser der Unabhängigkeitserklärung, der dritte Präsident der Vereinigten Staaten und ein vielseitig interessierter Universalgelehrter. Sein Erbe ist heute jedoch von tiefen Widersprüchen geprägt: Während er in seinen Schriften die Freiheit und Gleichheit aller Menschen pries, hielt er zeit seines Lebens über 600 Menschen als Sklaven.
Wichtige Meilensteine und Leistungen

Unabhängigkeitserklärung (1776):
Als Hauptautor formulierte er die berühmten Worte, dass alle Menschen gleich erschaffen und mit unveräußerlichen Rechten wie Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück ausgestattet seien.

Louisiana Purchase (1803):
Während seiner Präsidentschaft (1801–1809) kaufte er Frankreich das Louisiana-Territorium ab, wodurch sich das Staatsgebiet der USA nahezu verdoppelte.

Religionsfreiheit & Bildung:
Er verfasste das Statut von Virginia für religiöse Freiheit und gründete die University of Virginia, die erste staatliche Universität der USA, die konsequent kirchenunabhängig konzipiert war.

Wissenschaft & Architektur:
Jefferson war Architekt (sein Wohnsitz Monticello und die Universität sind UNESCO-Welterbe), Erfinder und begeisterter Naturwissenschaftler.

Die Jefferson-Kontroverse:
Sein Privatleben und seine politische Haltung zur Sklaverei stehen in krassem Gegensatz zu seinen demokratischen Idealen:

Sklavenhaltung:
Trotz seiner Kritik an der Sklaverei als Institution befreite er zu Lebzeiten nur sehr wenige Sklaven.
Sally Hemings: DNA-Analysen und historische Belege bestätigen heute nahezu zweifelsfrei, dass Jefferson mit seiner Sklavin Sally Hemings mindestens sechs Kinder zeugte.

Moderne Debatte:
Aufgrund dieses „Paradoxons“ wurde sein Denkmalstatus in den letzten Jahren kritisch hinterfragt; so wurde beispielsweise eine Statue von ihm aus dem New Yorker Stadtrat entfernt.

Kurzsteckbrief
Merkmal Details
Geburt: 13. April 1743 in Shadwell, Virginia
Tod: 4. Juli 1826 (am 50. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung)
Ämter: Gouverneur von Virginia, Außenminister, Vizepräsident, US-Präsident
Partei: Gründer der Demokratisch-Republikanischen Partei
Ehrungen: Abbild auf dem 2-Dollar-Schein und am Mount Rushmore
 
13. April 1866:
Butch Cassidy, US-amerikanischer Gesetzloser wird geboren.
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Butch Cassidy (geboren als Robert LeRoy Parker am 13. April 1866; verstorben vermutlich im November 1908) war ein legendärer US-amerikanischer Gesetzloser und Anführer der „Wild Bunch“-Bande.

Leben und kriminelle Karriere:
Herkunft:
Er wuchs als ältestes von 13 Kindern einer mormonischen Familie in Utah auf. Seinen Namen entlehnte er seinem Mentor Mike Cassidy und seiner Zeit als Metzger („Butcher“).

Wild Bunch: Zusammen mit seinem engsten Partner Sundance Kid (Harry Longabaugh) führte er die erfolgreichste Serie von Bank- und Zugüberfällen in der US-Geschichte an.

Flucht nach Südamerika:
Um der Verfolgung durch die Pinkerton-Detektei zu entgehen, flohen Cassidy, Sundance und dessen Partnerin Etta Place 1901 nach Argentinien und später nach Bolivien.

Tod: Es wird allgemein angenommen, dass beide im November 1908 in San Vicente, Bolivien, bei einer Schießerei mit dem Militär ums Leben kamen. Es halten sich jedoch bis heute Mythen, Cassidy habe überlebt und sei unter falschem Namen in die USA zurückgekehrt.

Kulturelles Erbe:
Filmklassiker: Sein Leben wurde weltbekannt durch den vierfach Oscar-prämierten Western „Butch Cassidy und Sundance Kid“ (1969), in dem er von Paul Newman und Sundance von Robert Redford verkörpert wurde.
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13. April 1946:
Al Green, US-amerikanischer Sänger wird geboren.
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Der Werdegang von Al Green (* 13. April 1946) ist eine der außergewöhnlichsten Reisen in der Musikgeschichte – vom gefeierten Soul-Superstar zum gläubigen Gospel-Prediger und wieder zurück.

1. Anfänge und der Weg zum Soul:
Green wuchs in einer streng religiösen Familie in Arkansas auf und begann bereits mit neun Jahren, in der Gospelgruppe seines Vaters, den Green Brothers, zu singen. Sein Vater warf ihn jedoch aus der Gruppe, nachdem er ihn beim Hören von „sündiger“ Musik (Jackie Wilson) erwischt hatte.

Erste Schritte:
In den 60er Jahren tourte er mit Bands wie The Creations und Soul Mates.

Der Durchbruch:
1969 traf er den Produzenten Willie Mitchell von Hi Records. Mitchell half ihm, seinen einzigartigen, sanften Falsett-Stil zu entwickeln.

2. Die goldenen 70er Jahre
Zwischen 1970 und 1975 war Green einer der erfolgreichsten Künstler weltweit. Er prägte den "Memphis Soul" mit Welthits wie:
"Let’s Stay Together“ (1971)
"Tired of Being Alone“ (1971)
"Love and Happiness“ (1972)

3. Die radikale Wende: Vom Star zum Pastor:
Ein dramatischer Vorfall im Jahr 1974 änderte sein Leben grundlegend: Seine damalige Freundin übergoss ihn mit kochendem Haferbrei (was ihm schwere Verbrennungen zufügte) und nahm sich anschließend das Leben.

Religiöse Berufung:
Green sah dies als göttliches Zeichen, kaufte 1976 ein Kirchengebäude und wurde zum Pastor der Full Gospel Tabernacle Church in Memphis ordiniert.

Gospel-Ära: In den 80er Jahren wandte er der weltlichen Popmusik fast vollständig den Rücken zu und nahm ausschließlich Gospel-Alben auf.

4. Spätere Karriere und Erbe:
In den späten 80ern und 90ern kehrte er schrittweise zur Soulmusik zurück, oft in Form von Duetten (z. B. „Put A Little Love In Your Heart“ mit Annie Lennox).

Comeback: Mit dem Album Lay It Down (2008 ) knüpfte er erfolgreich an seine Soul-Wurzeln an.

Ehrungen: Er ist Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame und Träger des Kennedy-Preises.
Bis heute ist er als Pastor aktiv und gilt als eine der einflussreichsten Stimmen des Genres, dessen Songs unzählige Male gesampelt wurden.

 
14. April 1865:
Der Südstaatler John Wilkes Booth schießt während einer Theateraufführung in Washington D. C. auf US-Präsident Abraham Lincoln und ruft danach die Worte: „Sic semper tyrannis!“ Am selben Abend dringt Booths Mitverschwörer Lewis Powell in das Haus des Außenministers William H. Seward ein und verletzt ihn schwer, jedoch nicht tödlich. Lincoln erliegt am folgenden Tag seinen Verletzungen.
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Das Attentat auf Abraham Lincoln am 14. April 1865 war der erste Mordanschlag auf einen US-Präsidenten.

Der Tathergang:
Ort:

Ford’s Theatre in Washington, D.C., während der Aufführung des Stücks Our American Cousin.
Zeit:
Etwa 22:15 Uhr am Karfreitag.
Täter:
Der bekannte Schauspieler und Südstaaten-Sympathisant John Wilkes Booth.
Ausführung:
Booth betrat die unbewachte Präsidentenloge und schoss Lincoln mit einer einschüssigen Derringer-Pistole aus nächster Nähe in den Hinterkopf. Danach sprang er auf die Bühne, rief „Sic semper tyrannis“ (So ergeht es immer den Tyrannen) und entkam trotz eines Beinbruchs zu Pferd.

Tod und Nachfolge:
Todestag:
Lincoln wurde in das gegenüberliegende Petersen House gebracht, wo er am 15. April 1865 um 7:22 Uhr verstarb, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.
Nachfolge: Vizepräsident Andrew Johnson wurde noch am selben Vormittag als 17. Präsident vereidigt.

Hintergründe und Folgen:
Verschwörung:

Das Attentat war Teil eines größeren Plans, auch Vizepräsident Johnson und Außenminister William H. Seward zu töten, um die Unionsregierung zu destabilisieren.
Schicksal der Täter:
Booth wurde am 26. April 1865 in einer Scheune in Virginia gestellt und erschossen. Acht Mitverschwörer wurden verhaftet; vier von ihnen, darunter Mary Surratt, wurden im Juli 1865 gehängt.
Historischer Kontext:
Der Anschlag geschah nur fünf Tage nach der Kapitulation der Südstaatenarmee unter General Lee, die das Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs markierte.
 
14. April 1980:
Volker Schlöndorffs Spielfilm Die Blechtrommel nach dem gleichnamigen Roman von Günter Grass wird bei der Oscarverleihung mit dem Academy Award für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.
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Inhalt:
An seinem dritten Geburtstag beschließt Oskar, nicht mehr am Leben der Erwachsenen teilzunehmen, das er als verlogen und grausam empfindet. Er stellt sein Wachstum ein, indem er sich absichtlich eine Kellertreppe hinunterstürzt. Sein einziges Kommunikationsmittel und Protestinstrument wird eine rot-weiße Blechtrommel. Zudem entdeckt er, dass er mit seiner Stimme Glas zersingen kann.