Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Und was ist das für eine Statistik, die als Basis zwei Ereignisse hat!?

... was impliziert, dass man von einem [!] GAU in Fukushima ausgeht weil auf einen Reaktorblock bezogen.

Da momentan aber wegen fehlender Informationen nicht klar ist, ob u.a. in Block 2 und 3 eine Kernschmelze stattgefunden hat, würde man im Falle dieser auch weiterhin von einem GAU sprechen oder wären es mehrere?
 
Teilweise ist genau das richigt Wort, denn solange net alles zu nem Klumpen verschmolzen ist, ist es eben nur teilweise.

"Teilweise" nicht zu differenzieren ist lächerlich.
Zu 5% oder zu 70% geschmolzene Brennstäbe machen in der Wirkung einen grossen Unterschied, wie selbst Tepco jetzt erfahren musste.

Aber mal ne andere Frage, was hat Fukushima eigentlich mit dem Thread hier zu tun ? Es beeinflusst unsre AKW nich und macht sie dadruch nich unsicherer.

... es gab aber unseren Volksvertretern den Anlass über den Sinn eines Gesetzes aus dem Vorjahr nachzudenken, um das es genau diesen Thread hier geht.

Gleichzeitig argumentierte die Atomlobby bis vor dem GAU in Fukushima gern mit dem Vergleich der Sicherheitsstandards deutscher und japanischer AKW.
Heute wird auch das verwässert und relativiert.
 
Aber wir haben ja genug Geld unsere Stromrechnung zu bezahlen.
Ich denke, das ist Atomstrom? Der müsste doch aus T. viel viel billiger sein als deutscher! Wegen niedrigeren Sicherheiten und Löhnen etc.
Eigentlich müssten also die Energiekonzerne sofort den Strpmpreis um 2 cent senken!

Windräder, gut die bewegen sihc im Winter bei uns auch nur selten da selten Wind.
Wenn du ein Kinderwindrad auf deinem Küchentisch aufstellst, ist das kein Wunder.
Falls du die großen Dinger auf freiem Feld meinst - die haben sich jeden Tag gedreht.
Außer früh natürlich, wenn die für ne knappe Stunde erstmal abgeschaltet werden müssen, damit die schwerfälligen Atom-und Kohlekraftwerke in Gang kommen können, um den steigenden Bedarf zu decken bzw. Abends andersrum, wenn die lahmen DInger die Netze verstopfen.

War 'ne Meldung, dass aktuell (durch die AKW-Abschaltung) mehr importiert als exportiert wird.
Keine Ahnung, ob man für diese Aussage ein Quartal / Jahr abwarten muss bzw. ob es ein Zeichen von Inkompetenz ist, wenn man Zahlen zwischendurch auf Grund der aktuellen Lage veröffentlicht.
Wenn nur 5 laufen, ist das plausibel, es brächte im Schnitt 7 oder 8.

obwohl es alle paar Jahrzehnte dort derartige Tsunamis gibt.
Stück für Stück kommt raus, dass der Tsunami erst kam, als schon alles kaputt war.
https://www.sueddeutsche.de/panorama/atomkatastrophe-in-fukushima-der-unbemerkte-gau-1.1098291
Das würde die Probleme in den anderen japanischen AKW weniger überraschend machen.

Danke, das wusste ich nicht. Aber bedeutet das jetzt, es gibt in Tschechien, Polen, Frankreich etc. massenweise Atomkraftwerke, die alle in Teillast laufen, weil die damit rechnen, das Deutschland irgendwann Strom kaufen muss und man die dann hochfährt? Ich denke doch nicht.
So viel Strom isses ja nicht, und das sind eher Kohle oder Gaskraftwerke.

Teilweise ist genau das richigt Wort, denn solange net alles zu nem Klumpen verschmolzen ist, ist es eben nur teilweise.
Nö. Ein GAU ist der größte anzunehmende Unfall - laut Definition beherrschbar. (Weil unbeherrschbar ist ja nicht anzunehmen). Unbeherrschbar (und wenn der Reaktor schmilzt ist es das) nennt man eigentlich Super-GAU. Super im alten Wortstamm von "über" halt.


Es beeinflusst unsre AKW nich und macht sie dadruch nich unsicherer.
Stimmt, sie waren schon vorher nicht sicher. Fukushima hat es nur (erneut) demonstriert.


Es ist die einzige Statistik, die wir haben. So einfach ist das.
Ja, und wenn man bedenkt, dass v.a. in der Wirtschaftswissenschaft sehr oft komplett ohne Statistiken und rein auf theoretische Modelle basierend gehandelt wird, die noch dazu ganz klar fundamental nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen können... dann ist das doch schon hoch genau.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine, die auf allen verfügbaren Werten basiert und deshalb extrem ungenau ist wegen mangelnder Datenbasis. Es kann also sein, dass es deutlich mehr als 25 Jahre sind, es kann auch sein, dass es deutlich weniger sind.
Genau. Die Statistik gibt es einfach nicht her zu behaupten, es fände alle 25 Jahre ein GAU statt.
Ich möchte nicht noch mehr reale Ereignisse dazubekommen, um diese Statistik genauer zu machen.
Auch wen ich für einen geordneten Rückzug vom Atomstrom bin, so halte ich den Standpunkt für legetim, weiterhin daran festzuhalten; bessere Sicherheitsstandards und -maßnahmen vorausgesetzt. Trotz der beiden Katastrophen halte ich Atomstrom für beherrschbar.
 
Wenn du ein Kinderwindrad auf deinem Küchentisch aufstellst, ist das kein Wunder.
Falls du die großen Dinger auf freiem Feld meinst - die haben sich jeden Tag gedreht.
Nö ich mein die Dinger auf Feld, fahr jeden Tag an denen vorbei iund im Winter war fast immer stillstand.

So viel Strom isses ja nicht, und das sind eher Kohle oder Gaskraftwerke.
Sag ja, Klima is Sch... egal, hauptsache Atomausstieg.

Stimmt, sie waren schon vorher nicht sicher. Fukushima hat es nur (erneut) demonstriert.
Frag mich woher du das hast. Zu dem erneut, bis nu war es Tschernobyl -> rein menschliches versagen. Fukushima war ne Katastrophe mit fahrlässigem Handeln. Also wo ist Atomkraft unsicher ? Stimmt der Mensch is das Problem, aber wieso demonstriert dann keiner gegen die Chemiekonzerne, Ölkonzerne, .... ? Meinst wenn z.b. sagen wir mal ein Tsunami ein Chemiekonzern überspült der Tonnenweise hochgefährliche Substanzen (z.B für die Herstellung heutiger Solarzellen) lagert, dass das dann sicher wäre ? Achja, es strahlt ja nich also is es wurscht. Und was ist mit jeder Ölkatastrophe ? Anscheinend auch egal, hab nämlich noch nie so en Wind um nichts erlebt wie um Atomkraft.
Also wo bleiben die Kommentare dazu ?
 
So ein Windrad steht mitunter auch bei Wind still - dann nämlich, wenn sein Strom gerade nicht gebraucht wird. Besonders deutlich wird das dann, wenn man mehrere Windräder nah beieinander stehen hat, aber nicht alle sich drehen.

Würde man gesetzlich gegen Spitzenlasttarife vorgehen und ausschließlich Stromtarife erlauben, die nach tatsächlich abgegriffener Leistung berechnet werden (neben den üblichen Grundgebühren), dann wären die Atomkraftwerke sehr schnell am Ende. Die Atomlobby hat nämlich genau durch solche Tarife den Bedarf an Grundlast erst heraufbeschworen. Genau wegen solcher Tarife sind viele Kaufhäuser auch nachts taghell beleuchtet: die abgegriffene Last wird dadurch schön gleichmäßig, möglichst wenig Schwankung, das wird dann von den Konzernen durch billigen Strom honoriert.

Bevor man fragt, wie man den Strom anderweitig, sprich durch Wasserkraft, Solarzellen, Wind oder auch Gezeiten herstellen kann, sollte man erst mal eruieren, wo Strom im großen Stil sinnlos verschwendet wird und an solchen Stellen eingreifen. Dann wäre schon viel gewonnen.
 
Nö ich mein die Dinger auf Feld, fahr jeden Tag an denen vorbei iund im Winter war fast immer stillstand.

Das hier könnte die Ursache sein. ;)

Sag ja, Klima is Sch... egal, hauptsache Atomausstieg.

Also solange ich die Wahl hab ist mir CO2-Ausstoss lieber als Cäsium.


Also wo ist Atomkraft unsicher?

Du beantwortest Dir doch die Frage schon selbst ...
Stimmt der Mensch is das Problem

aber wieso demonstriert dann keiner gegen die Chemiekonzerne, Ölkonzerne, .... ?

Schon die Aktionen gegen BP vergessen?

Meinst wenn z.b. sagen wir mal ein Tsunami ein Chemiekonzern überspült der Tonnenweise hochgefährliche Substanzen (z.B für die Herstellung heutiger Solarzellen) lagert, dass das dann sicher wäre ? Achja, es strahlt ja nich also is es wurscht.

Stimmt so nicht - gefährlich bleibt gefährlich, egal ob Radioaktivität, Dioxin o.ä.
Schlussendlich ist der Mensch immer das Problem und Risiko, was sich nicht kalkulieren lässt.
 
Bevor man fragt, wie man den Strom anderweitig, sprich durch Wasserkraft, Solarzellen, Wind oder auch Gezeiten herstellen kann, sollte man erst mal eruieren, wo Strom im großen Stil sinnlos verschwendet wird und an solchen Stellen eingreifen. Dann wäre schon viel gewonnen.

Ich hab vor Jahren mal gelesen, dass man ein ganzes Kraftwerk einsparen könnte, wenn alle ihre Standbygeräte ganz ausschalten würden. Da sich mittlerweile der Standbyverbrauch der Geräte ja reduziert hat weiß ich nicht, ob das überhaupt noch stimmt (wobei ich auch damals nicht weiß ob das gestimmt hat, stimmt ja nicht alles, was irgendwo mal steht), aber ist schon interessant, was jeder einzelne machen kann, unabhängig von der industriellen Verschwendung.
 
Wenn man die Planung dieser Meiler ohne Sicherheitsbehälter ebenfalls als "menschliches Versagen" durchgehen lässt, wäre meine Grinsen auch nicht so ausgeprägt. :D
Die Planung machen Menschen und wenn die Ingenieure etwas nicht richtig planen dann ist das menschliches versagen. Genau wie wenn en Auto nich fährt weil die Räder Quader sind, sowas sind Planungsfehler. Dort hat nicht die Technik versagt. Und ich bin der Meinung das man in den nun fast 30 Jahren soviel dazugelernt hat, dass man diese Dinger sicher betreiben kann.
 
Die Planung machen Menschen und wenn die Ingenieure etwas nicht richtig planen dann ist das menschliches versagen.

Dann darf man bei Fukushima auch den Planern die Schuld geben. Glasklar menschliches Versagen.
Such Dir aus ob Du die Tsunami-Schutzmauer oder die Erdbebensicherheit bevorzugst.

Und ich bin der Meinung das man in den nun fast 30 Jahren soviel dazugelernt hat, dass man diese Dinger sicher betreiben kann.

Wie man im obigen Link lesen kann hat man genau das nicht gemacht.
"Menschliches Versagen" wird man nie durch "Dazulernen" verhindern.

Würde morgen ein Flugzeug vom 30km entfernten Frankfurt Airport auf Biblis A oder B stürzen und einen GAU analog zu Fukushima produzieren, wäre das auch menschliches Versagen?
Und wenn ja, von wem? Versagen des Piloten? Versagen der Planer, die die Schutzhülle konstruiert haben? Versagen der Politik, diesem AKW eine Betriebserlaubnis erteilt zu haben?

Oder sollte man erst warten bis solch ein Unfall passiert und dann "dazulernen"?
 
Die Planung machen Menschen und wenn die Ingenieure etwas nicht richtig planen dann ist das menschliches versagen. Genau wie wenn en Auto nich fährt weil die Räder Quader sind, sowas sind Planungsfehler. Dort hat nicht die Technik versagt. Und ich bin der Meinung das man in den nun fast 30 Jahren soviel dazugelernt hat, dass man diese Dinger sicher betreiben kann.
diesmal mache ich mir die Mühe und suche einen Smiley raus:
2247616dp7cm89gb4.gif
 
Ich habe es nicht erklärt, weil ich keine vernünftige Reaktion erwartet habe. Außerdem sollte es eine Aufforderung an dich sein, Nachzudenken. Leider bist du ihr nicht nachgegangen, sondern beschwerst dich lieber drüber.

Wenn du schon ne Erklärung forderst, dann reagier bitte auch vernünftig drauf.

bis nu war es Tschernobyl -> rein menschliches versagen

Mal völlig unabhängig davon, ob Tschernobyl menschliches Versagen war:

Was ändert es? Inwiefern ist es relevant, ob so ein Unfall durch menschliches oder durch technisches Versagen verursacht wurde?

Wenn du mich fragst, ist "Tschernobyl war menschliches Versagen" allerhöchstens ein Argument gegen den Betrieb von Kernkraftwerken. Denn egal wie sehr man KKW ausreift, die Gefahr Mensch lässt sich nicht eliminieren.
 
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