Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Heute beträgt die maximale Vergütung 33(?)cent, gilt nur für kleine Aufdachanlagen Photovoltaik, und der Strompreis ist 25cent. Und nein, das lohnt sich nicht, weil es eine Selbstverbrauchsförderung gibt.

Trotzdem erhalten viele noch die 39 Cent , denn der Boom im Süden, war bereits vor der Senkung.
Das ist immer noch so, da dies auf 20 Jahre zugesagt ist.

Wenn Du einen Teil des Stroms selbst verbrauchst, erhöht sich der effektive Gewinn sogar noch, die Investition dazu ist minimal.
Das gilt auch für Anlagen die jetzt erst noch enstehen, es gibt auch schon Zusatzgeräte, die genau berechnen wieviel eingespeist, wieviel verbraucht, damit die optimale Förderung rauskommt.

Meine Anlage produziert 7500 kw/h. Ich verbrauche ca 2500 kw/h selbst, direkt.
Den Rest speise ich ein und kassier 39 cent Förderung.
Insgesamt brauchen wir ca. 5500 kw/h im Jahr.
Ich kann also im Winter, wenns kalt ist meine Elektroheizung unbesorgt aufdrehen.
Wo der Strom in diesem Moment herkommt, ist das Problem der Netzbetreiber und ich denke da werden sie ein Problem bekommen, denn der muss rangeschafft werden.
Wenn hier im Donautal dann im Winter Flaute herrscht, nutzen auch keine Windkraftanlagen und Überlandleitungen um Strom hertransportieren zu können gibts zuwenig.
Zur Not müssen, sie ihn teuer Fremdeinkaufen, oder Kohlekraftwerke noch in der Hinterhand haben, dazu brauchen sie aber Co2 Lizenzen.

Wer diese Mehrkosten dann tragen wird, kann sich jeder ausrechnen... der Häuslesbauer nicht, denn der braucht ja keinen zusätzlichen Strom.

Und abschliessend kassier ich noch den aktuellen Strompreis für meine 2000 kw/h die ich nicht verbraucht habe, ob die im Sommer nun überhaupt jemand gebraucht hat, oder nicht.

Das ganze funktioniert, solange es nur wenige machen, aber je mehr es werden, desto unfinanzierbarer wird es, wenn sich nichts ändert.
 
News schrieb:
Die Kehrtwende der Bundesregierung
Woher haben die das eigentlich alle? 8O Das stimmt doch überhaupt nicht, Merkel hat nicht ohne Grund mehrfach ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es ein Moratorium ist.

Und von kehrtwende kam auch nie was seitens der Bundesregierung (wobei ich Röttgen noch nicht gehört habe seit Fukushima)

Noch gehe ich davon aus, dass mindestens 4 KKW wieder angeschaltet werden, wenn nicht mehr.
 
Es ist logisch, konsequent und letztlich auch richtig daß RWE klagt - das sind die ihren Aktionären schuldig. Ich finde die Aktion sogar richtig gut, weil mit dem Urteil dann Rechtssicherheit hergestellt wird.

RWE wird mit der Behauptung, daß ihre AKW allen Vorschriften genügen, vermutlich eine korrekte Aussage getroffen haben. Aber: mit Fukushima wurde eine mögliche Gefahr aufgezeigt, die vermutlich mit den bisherigen Vorschriften nicht ausreichend oder gar nicht abgedeckt ist: Nicht der Tsunami, sondern der Ausfall der Kühlung ist die Bedrohung. Die Frage, die man stellen muß ist: Wie gut ist das Kühlsystem mit all seinen Komponenten wie Pumpen, Notstromdiesel, Treibstoff dafür, Kühlmittelvorrat etc.) gegen Ereignisse wie Erdbeben, Hochwasserfluten, Flugzeuabstürze, Terrorakte etc. geschützt? Insofern hat sich die Bedrohungslage geändert und Merkelchen durfte sich auf die Notstandsklausel berufen.

Mir persönlich stellt sich die Frage, inwieweit ein Betrieb noch zu verantworten ist, wenn die Laufzeit, für die das AKW konstruiert wurde, überschritten ist. Welche Annahmen haben die Ingenieure damals gemacht, als sie gesagt haben: Das AKW ist auf eine Laufzeit von x Jahren ausgelegt? Stimmen die Annahmen aus heutiger Sicht, wo die x Jahre um sind? Welche Abnutzungen, Materialermüdungen etc., die gefährlich werden können, können auftreten? Vermutlich wären die Antworten auf solche Fragen ebenfalls ein K.O.-Kriterium.
 
Das ganze funktioniert, solange es nur wenige machen, aber je mehr es werden, desto unfinanzierbarer wird es, wenn sich nichts ändert.
Darum ist es ja degressiv. Das, was du machst, ist ja genau das, was erreicht werden sollte. Dadurch sinken die Preise so, dass es für jeden auch ohne Förderung interessant wird. Ist je gegenwärtig voraussichtlich im Jahr 2014 so.
Dann kann die Förderung abgestellt werden. Und in 20 Jahren, wenn die dann ausläuft, ist der Strom hier billig und dort, wo man auf Atom, Kohle oder Öl gesetzt hat, deutlich teurer.
Das ist schlicht eine Investition in Nachhaltigkeit - das ist am Anfang immer teurer, lohnt sich aber auf Dauer.


Nur finde ich es nicht in Ordnung, dass du sowas uneffektives wie eine Stromheizung benutzt ;)
In solchen Fällen wäre es auch viel effektiver, Gebäudesanierungen/dämmungen etc. zu fördern. Aber wie schon gesagt, das wollte ja schwarz-gelb auch nicht. Wär ja auch unsinnig, Energie zu sparen, wenn man Klimaziel erreichen will... :roll:
 
Und in 20 Jahren, wenn die dann ausläuft, ist der Strom hier billig und dort, wo man auf Atom, Kohle oder Öl gesetzt hat, deutlich teurer.

Das nächste mal, wenn ich für einen speziell deutschen und nicht allgemeinen Atomausstieg spreche, schalte ich meinen Verstand ein und benutze das Argument :wall: Das sollte jede noch so deutschfetischistische Blitzbirne Person überzeugen.

Wie kann es sein, dass ich da nicht drauf gekommen bin??
 
Atomausstieg

ich wohne schon seit langem ein paar Kilometer entfernt von einem Atomkraftwerk und hatte noch nie Angst davor, auch jetzt nicht.
Das Verhalten der Deutschen finde ich schon fast etwas hysterisch.
Autofahren ist auch gefährlich, aber keiner meldet jetzt sein Auto ab.
Das Leben ist von Anfang an ein Risiko.
 
Nur finde ich es nicht in Ordnung, dass du sowas uneffektives wie eine Stromheizung benutzt ;)
Das muß kein freier Wille sein. Es gibt Gegenden in Deutschland, in denen Gas/Öl einfach nicht geht, weil sie z. B. in erbebengefährdeten Gebieten liegen. Bei nem Erdbeben kann nämlich auch ne Gasleitung brechen oder ein Öltank auslaufen. Auch diese Folgen sind für die Umwelt nicht gerade angenehm und auch nicht billig zu beseitigen.

Natürlich wär's gut, so schnell wie möglich sämtliche Möglichkeiten der autarken Energieversorgung an jedem Haus zu nutzen, aber das muß auch erstmal bezahlt werden, und nicht jeder Hausbesitzer kriegt mal eben so nen bezahlbaren Kredit dafür. Wenn z. B. jeder Mieter einer Wohnung hinnehmen würde, daß seine Miete steigt, damit seine Energiekosten sinken, wär da mehr möglich. Das setzt allerdings auch voraus, daß Vermieter sich daran nicht bereichern. Und da bin ich skeptisch :roll:
 
Also ich stimm ja zu, das Öl und Gas auch nicht ohne sind, wie man ja bei zahlreichen Tankerunglücken oder beim "BP Loch" sieht. Aber zum einen sind Öl und Gas DIE Energiequelle schlechthin und auch auf lange Frist adäquat nicht zu ersetzen und zum anderen sind die beiden Quellen trotz aller Probleme nicht so schlimm im Schadensfall. Atomkraft kann, wie man jetzt gut sieht, ab einem bestimmten Punkt niemand auch nur annähernd beherschen. Als Folge daraus werden Regionen unter Umständen auf Jahrtausende unbenutztbar bleiben. Zudem sind Öl-Gasprobleme immer fast lokale Probleme (nicht mal das Abfackeln der Ölfelder im Irakkrieg hatte langfristige Auswirkungen auf breite Gebiete) und betreffen nicht halbe Kontinente, wie es in Tschernobyl der Fall war und wohl auch in Fukushima enden wird.

Atomkraft ist schlicht und ergreifend die gefährlichste Art der Energiegewinnung, da kann man hundertmal irgendwelche Vergleiche ziehen und die "Hysterie" des Volkes ist nicht nur wegen des Medienhypes wegen Fukushima. Über das Leck in der BP Plattform haben sich auch etliche Leute aufgeregt und gab auch genug Medienhype, aber ich denke, das Volk hat ein gutes Gespür dafür, was ihm wirklich Angst und Sorgen macht, wie man es auch bei anderen Themen sieht, die wie die AKWs immer schon ein Dauerbrenner waren und sind.

holz
 
Atomkraft ist schlicht und ergreifend die gefährlichste Art der Energiegewinnung

Da geb ich dir nur bedingt recht. Würde man alle Forschungsergebnisse in die Entwicklung neuer AKW's einbringen, dann wären die wohl auhc sicher. Nur solange Konzerne dahinter stehen, versuchen sie das max rauszuholen.

Zu dem Post mit der Elektroheizung. Naja, viele z.b. ich wohnen in ner Mietwohnung undwir haben sogar Nachtspeicherheizung welche einen enormen Stromverbrauch haben. Laut Mietvertrag sollen wir im Winter jedes Zimmer auf 20 grad heizen. Seh ich aber nicht ein, obwohl wir eine "Faltrate" laut Mietvertrag haben. Aber wenn ich sehe wieviele hier so eine Heizung haben, dan kann einem schlecht werden. Achja, wir hatten hier eine Heizung auf Stufe 2 laufen und eine andere auf der 1 (von drei Stufen) und haben über 3000 kwh benötigt bei 2 von 5 Heizungen auf kleinen Stufen.
 
ich wohne schon seit langem ein paar Kilometer entfernt von einem Atomkraftwerk und hatte noch nie Angst davor, auch jetzt nicht.
Das Verhalten der Deutschen finde ich schon fast etwas hysterisch.
Autofahren ist auch gefährlich, aber keiner meldet jetzt sein Auto ab.
Das Leben ist von Anfang an ein Risiko.
Das nennen die Pychologen Verdrängung. Gibts mehrere Untersuchungen speziell zu AKW. Je näher dran am AKW, desto geringer die Angst. Begründung der Psychologen:
Wer tagtäglich über die Gefahr des AKW nachdenken werde, weil er es täglich sieht, würde davon besessen/verrückt werden. Wer es nicht sieht, "muss" sich damit eben nicht beschäftigen und tut es nur, wenn er gerade psychisch in der Lage dazu ist.

Das trifft natürlich auch genauso auf Autos zu - oder Krankenhausaufenthalte oder ungesunde Ernährung oder Rauchen, die allesamt noch deutlich mehr Tote fordern als der Straßenverkehr. (Ich fahre auch täglich zur Arbeit mit dem Auto - wenn ich mir da jedes Mal den Kopf drüber zerbrechen würde, wie wahrscheinlich es ist, einen tödlchen Unfall zu haben (höher als der Jackpotgewinn beim Lotto), würde ich auch nicht zur Arbeit kommen ;))

Was nichts an den objektiven Gefahren ändert.
 
Da geb ich dir nur bedingt recht. Würde man alle Forschungsergebnisse in die Entwicklung neuer AKW's einbringen, dann wären die wohl auhc sicher. Nur solange Konzerne dahinter stehen, versuchen sie das max rauszuholen.

Nun, selbst der Vorsitzende der jetzigen Untersuchungskommision hat gesagt, dass z.B. ein terroristischer Anschlag nicht zu planen und einzuschätzen ist. Ich denke, der Mensch kann ein AKW nicht vor allen Gefahren sicher machen, da die Natur und der Mensch einfach zu viele Überraschungen bereit halten, mit denen niemand rechnet, wie das ja in den bestehenden Katastrophen der Fall war. Hinzu kommt, dass viele Länder die Atomtechnologie gerade wegen der billigen und scheinbar einfachen Art benutzen und daher nie alle technischen Machbarkeiten nutzen werden, weil es dann viel zu teuer wird. Manche Länder gebrauchen AKWs auch schlicht und einfach, um mit ihnen Atomwaffen zu produzieren (siehe Iran) und denen wird die Sicherheit ziemlich egal sein. Sieht man die ganze Breite, bleibt es die gefährlichste Energieerzeugung unseres Planeten.
 
Nun, selbst der Vorsitzende der jetzigen Untersuchungskommision hat gesagt, dass z.B. ein terroristischer Anschlag nicht zu planen und einzuschätzen ist. Ich denke, der Mensch kann ein AKW nicht vor allen Gefahren sicher machen, da die Natur und der Mensch einfach zu viele Überraschungen bereit halten, mit denen niemand rechnet, wie das ja in den bestehenden Katastrophen der Fall war.

Da gebich dir vollkommen recht. Aber was ist wenn terroristen Öllager angreifen, Solarfabriken usw. hat überall wo giftiges Zeug mit im Spiel ist. Wie war das, 1 Tropfen Öl verseucht 1mio Liter Trinkwasser ? Mag sein dass das Zeug nihc so stark strahlt, aber unterschätzen sollte man's nich. Nur aussteigen aus der "Ölenergie" kann auhc niemand. Ich glaub man sollte dem ganzen ein bissl Zeit geben. Irgenwann fahren wir mit "Sonne" und unsrer Strom kommt aus nem Kernfusionsreaktor ^^ nur bis dahin ist es eben ein weiter weg. Deswegen bin ich gegen eine sofortige Abschaltung aller AKW's. Die alten müssen weg, sind mir auhc zu unsicher, gegen neue hätte ich aber erstmal nix, aber dazu wird's (leider) nicht kommen.
 
Darum ist es ja degressiv. Das, was du machst, ist ja genau das, was erreicht werden sollte. Dadurch sinken die Preise so, dass es für jeden auch ohne Förderung interessant wird. Ist je gegenwärtig voraussichtlich im Jahr 2014 so.
Dann kann die Förderung abgestellt werden. Und in 20 Jahren, wenn die dann ausläuft, ist der Strom hier billig und dort, wo man auf Atom, Kohle oder Öl gesetzt hat, deutlich teurer.
Das ist schlicht eine Investition in Nachhaltigkeit - das ist am Anfang immer teurer, lohnt sich aber auf Dauer.


Nur finde ich es nicht in Ordnung, dass du sowas uneffektives wie eine Stromheizung benutzt ;)
In solchen Fällen wäre es auch viel effektiver, Gebäudesanierungen/dämmungen etc. zu fördern. Aber wie schon gesagt, das wollte ja schwarz-gelb auch nicht. Wär ja auch unsinnig, Energie zu sparen, wenn man Klimaziel erreichen will... :roll:

Ich wüsste nicht dass Neuanlagen, keine Förderung mehr erhalten, mit einem kleinen Trick gibt es dort immer noch die volle Förderung.

Ich erhalte auch 2014 noch 40 Cent auf meine nicht verbrauchten kw/h.

Aber 40 Milliarden zu investieren für eine Stromerzeugungsmethode die dadurch nun gerade mal 2 Prozent, der 17 Prozent regenerativer Energien produziert, ist sicherlich sehr preisfördernd.

img.php


Da Du meine Elektroheizung nicht kennst, kannst Du diese wohl nicht beurteilen.
Meine Wohnung ist sehr gut gedämmt, die Elektrospeicherheizung dient als Zusatzheizung, wenn ich keine Lust habe meinen Kamin anzuwerfen, oder wenn ich mit Kamin dann 30 Grad in der Bude hätte, weil es eben nur etwas frisch, aber nicht kalt ist.
Ich habe Heizkosten von 300 Euro im Jahr, wobei da das Warmwasser auch noch auf den Zähler läuft.
Gas bekommst Du hier nur im Tank hinterm Haus, nein Danke.
 
Da gebich dir vollkommen recht. Aber was ist wenn terroristen Öllager angreifen, Solarfabriken usw. hat überall wo giftiges Zeug mit im Spiel ist. Wie war das, 1 Tropfen Öl verseucht 1mio Liter Trinkwasser ? Mag sein dass das Zeug nihc so stark strahlt, aber unterschätzen sollte man's nich. Nur aussteigen aus der "Ölenergie" kann auhc niemand. Ich glaub man sollte dem ganzen ein bissl Zeit geben. Irgenwann fahren wir mit "Sonne" und unsrer Strom kommt aus nem Kernfusionsreaktor ^^ nur bis dahin ist es eben ein weiter weg. Deswegen bin ich gegen eine sofortige Abschaltung aller AKW's. Die alten müssen weg, sind mir auhc zu unsicher, gegen neue hätte ich aber erstmal nix, aber dazu wird's (leider) nicht kommen.

Jau, es wird natürlich ein sehr langer Weg sein und ob die Gefahr je gebannt sein wird, halt ich für mehr als fraglich. Die Büchse der Pandorra ist damals im 2. WK geöffnet worden und wir werden es sicher nicht mehr erleben, dass wir eine Atomwaffen- und Kernenergiefreie Welt haben. Das Problem bei der Kernenergie ist einfach, dass die Stoffe (vor allem Plutonium) eine brutale Halbwertszeit (was ja heißt, das nur die Hälfte weg ist!) haben. Plutonium liegt bei 240.000 Jahren und ein minimalster Bruchteil eines Körnchens inhalliert führt zu Krebs und meist zum sicheren Tod. Das ist einfach von der Verhältnismäßigkeit zu derb in einer Welt, die voller Menschen ist. Bei Tschernobyl und Fukushima hatten wir immer noch Glück im Unglück, dass das Gebiet nicht stark besiedelt war oder auf ner Insel liegt, wo auch noch der Wind vorrangig aufs Meer pustet. Zündet ein Terrorist eine schmutzige Bombe in einer Großstadt, dann ist das, was jetzt passiert ein lächerliches Lüftchen und geht gar eine Atomrakete durch einen Unfall hoch, dann ist Hiroshima ein Witz dagegen. Das kannst du nie mit anderen Energien errreichen, selbst wenn du ein Duzend Raffierien hochjagst, was ja in Japan auch durch das Erdbeben/Tsunami geschah und im Grunde die Leute nicht wirklich beunruhigt hat.

Wo ich dir zustimme ist, dass ich auch glaube, dass die Menschheit zumindest in der Stromversorgung umdenken wird. Sie wird es sowieso müssen, denn auch Uran ist nicht unendlich vorhanden wie Öl und Gas eben auch. Da eine Umstellung der gesamten Energieversorgung eben sehr aufwändig und langwierig ist, ist es umso besser, schon jetzt mit dem Umstieg auf endlose Energieresourcen verstärkt fort zu fahren. Ich denke, da ist noch viel drin, z.B. wurde die Erdwärme noch viel zu wenig angesprochen und eigentlich nur in Italien richtig genutzt.

holz
 
Mithilfe der Transmutation kann man die instabilen Kerne schön umwandeln.Im Moment im Labor, in einigen Jahren im Industriegebiet.

Atomwaffen find ich auhc net toll, frag mich immernoch wie man bomben bauen kann die ganze Inseln einfach verdampfen lassen. Nich falsch verstehen, ich weiß wie's geht, nur ich versteh die Menschen nich die das in Auftrag geben.
Und schmutzige Bomben, jaja haben de Amis eingesetzt und keinen hat's interessiert.
Aber egal, ich trenne die friedliche Nutzung von der friegersichen.

Aber ich denke mal das sich alle einig sind. Die befürworter (wie ich) und die Gegner der Atomkraft, das wir davon weg müssen, über kurz oder lang. Die Frage ist eben nur wie. Im Moment könnte man vieleicht ohne die AKW's auskommen wenn man vom Ausland zukauft da wir nix vernünftiges haben um die Energie zu speichern. Aber so kauft man wieder "Atomstrom". Man muss einfach die Entwicklung noch abwarten anstatt unüberlegte Entscheidungen zun treffen.

lg auron2008
 
Mithilfe der Transmutation kann man die instabilen Kerne schön umwandeln.Im Moment im Labor, in einigen Jahren im Industriegebiet.

Atomwaffen find ich auhc net toll, frag mich immernoch wie man bomben bauen kann die ganze Inseln einfach verdampfen lassen. Nich falsch verstehen, ich weiß wie's geht, nur ich versteh die Menschen nich die das in Auftrag geben.
Und schmutzige Bomben, jaja haben de Amis eingesetzt und keinen hat's interessiert.
Aber egal, ich trenne die friedliche Nutzung von der friegersichen.

Aber ich denke mal das sich alle einig sind. Die befürworter (wie ich) und die Gegner der Atomkraft, das wir davon weg müssen, über kurz oder lang. Die Frage ist eben nur wie. Im Moment könnte man vieleicht ohne die AKW's auskommen wenn man vom Ausland zukauft da wir nix vernünftiges haben um die Energie zu speichern. Aber so kauft man wieder "Atomstrom". Man muss einfach die Entwicklung noch abwarten anstatt unüberlegte Entscheidungen zun treffen.

lg auron2008

Es wird immer ein Unterschied sein, wer welche Waffen einsetzt, so ist das nunmal in unserer Welt ;) Bestes Beispiel ist 9/11, wo die 3000 Opfer zu 2 Kriegen führten und dabei sicher mehr als 200.000 drauf gingen.

Ich denke, das sinnvollste wäre, jetzt einmal genau zu analysieren, wie hoch denn wirklich noch der Anteil der Kernenergie in D ist und wieweit man einen Teil davon durch Import von erneuerbaren Energien aus anderen Ländern abfangen kann. Es müsste eine neutrale Studie her, weil die Politik viel zu sehr in einer schwarz/weiss Denke verhaftet ist. Ich schätze mal, der wahre Anteil der Kernenergie in D wird bei 15% liegen und das sollte durch Importe von eneuerbaren Energien abzufangen sein. Dann kann man nach und nach selbst dafür sorgen, eigene Wege zu gehen. Aber ich bin als Laie nicht informiert genug, um das alles genau zu sagen, dazu sind nunmal Experten und Volksvertreter da, die sich mit nix anderem beschäftigen, als solche Dinge zu lösen.

Fakt ist, die Energiewende in Deutschland wurde (wie es viele sagen) verschlafen und nun muss man unnötig hektisch neue Konzepte erarbeiten, was nicht nötig gewesen wäre, wenn man aus Tschernobyl wirklich was gelernt hätte. Aber das lässt sich nicht mehr ändern, man kann nur hoffen, das der Blick nun nach vorne geht und da find ich solche Aussagen wie heute aus Bayern schonmal sehr gut, wenn sie als erstes Bundesland mit AKW aus der Kernenergie aussteigen wollen. Der Prozess läuft und wird sich nicht aufhalten lassen und das ist gut so.

holz