In Tschernobyl wurde ein Graphitmoderator verwendet, der bei der Explosion der Kernschmelze in Brand geriet und dann die Schmelze hinausgeschleudert hat. Hat alles nur noch schlimmer gemacht statt die Kettenreaktion zu bremsen. Es gab auch kein Containment - der Reaktor stand nur in einer Halle.Aber in Tschernobyl sind Dinge passiert, die meines Wissens nach in einem deutschen Kraftwerk technisch gar nicht möglich sein sollten. Weil von Menschen zum Proben von Problemen, diese bewusst beigeführt wurden und Sicherheitsprotokolle deaktiviert wurden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Tschernobyl#Ursachen
In Fukushima gab es einen inkompetenten Chef, der noch nicht mal eine Ingenieurausbildung hatte. Wie soll so jemand Anweisungen geben, wenn er eh keine Ahnung hat.Fukushima liegt eindeutig in einer Gefahrenregion und hat dafür recht gut standgehalten, dass es so alt ist und so viel mitmachen musste. Aber hier ist für mich die Atomaufsichtsbehörde gefragt, die eben sowas regelmäßig prüfen muss.
Im Vergelich zu Tschernobyl ist Fukushima aber noch harmlos.
Bei Tschernobyl gab es auf dem Dach Werte zwischen 10 und 100 Gray/h und da wurden sogar noch Menschen hoch geschickt!
In Fukushima ist es auch scheinbar nicht nötig den Reaktor zuzuschütten, um die Strahlung zu begrenzen.
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Eine Erklärung für die Störung gab es da allerdings anscheinend auch noch nicht.