Eintrag #52, 28.05.2026, 15:44 Uhr

Zugbegleiter / Missverständnis

Aus  irgendeinem Grund scheint die Obrigkeit ja zu glauben, dass zahlende Fahrgäste Kontrollen wünschen.

1.) 1/3 der Kosten für Fahrscheine gehen für die Herstellung der Fahrscheine 'drauf. Bei kaum/gering genutzten Strecken gehen z.B. die Fortbildungskosten der Busfahrer / der technischen Anlagen weit über die Einnahmen am Ticketverkauf hinaus.

2.) das sich um eine Straftat handelt, gibt es ganz anderen Widerstand, als bei einer Ordnungswidrigkeit.

3.) Die zahlenden Fahrgäste stöhnen! Da es sich um eine Straftat handelt, wird im Widerstandsfall die Polizei gerufen; heißt: eine Stunde zu spät zur Arbeit, mit Umstieg 2h. Es ist ein Irrtum zu glauben, zahlende Fahrgäste wünschen Kontrollen!

4.) Fahrgastbefragungen finden bis heute im Zug (etc.) statt. Ein "Schwarz"fahrer bezeugt also genau so, wie ein zahlender Fahrgast, eine Verbindung. Er nutzt also sogar der Verbindungsdichte!

 
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