Thema Gesundheit: Schimmel in Lebensmitteln...
Schimmel in Brot, Käse, Wurst und Nüssen ist gefährlich
Denn das gefährliche am Schimmel ist, dass seine Ausbreitung in den Lebensmitteln nicht immer mit bloßem Auge sichtbar ist. Brot ist hierfür ein sehr gutes Beispiel. Auch wenn nur eine kleine Fläche mit Schimmel befallen ist, hilft auch großzügiges Wegschneiden nichts. Werfen Sie das Brot lieber weg. Etwas anders liegen die Dinge bei Hartkäse, etwa Parmesan. Ist er nur oberflächlich befallen, kann das Stück großzügig weggeschnitten werden. Bei stärkerem Schimmelbefall sollte aber auch Hartkäse in den Mülleimer wandern, wie die apotheken-umschau.de empfiehlt. Ähnliches gilt für luftgetrocknete Wurst oder Schinken. Alle anderen Fleisch- und Wurstwaren, die angeschimmelt sind, gehören dagegen auf gar keinen Fall mehr auf den Teller. Ausgenommen ist hier Edelschimmel auf Salami oder Weichkäse, wie Camembert, Roquefort oder Limburger.
Wie bereits oben angedeutet, kann Schimmel auch Nüsse befallen. Ist das der Fall, sollten Sie erst gar nicht aussortieren. Ob Haselnüsse, Paranüsse, Walnüsse, Mandeln, Pistazien oder Haselnüsse, sie alle sind angeschimmelt gesundheitsschädlich, da der Schimmelpilz, der auf ihnen gedeiht, Aflatoxine enthält. Auch wenn die Nüsse bitter schmecken, entsorgen Sie diese sofort und spucken Sie aus.
Schimmelbefall bei Lebensmitteln vorbeugen und Brot im Kühlschrank lagern
Schimmel können Sie vorbeugen, indem Sie nicht zu viele Lebensmittel auf einmal auf Vorrat kaufen und sie schnellstmöglich verzehren ohne lange Lagerzeiten. Bei schwüler Wärme verderben Brot und Brötchen übrigens besonders schnell - vor allem, wenn sie Weizenmehl enthalten. Normalerweise gehört Brot zwar nicht in den Kühlschrank: Die Lagerung dort kann aber sinnvoll sein, wenn die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist.
So lässt sich Schimmel vorbeugen.
Am besten kauft man Brot bei Wärme nur in kleinen Mengen. Vollkorn- und Sauerteigbrote halten sich besser als Weiß- und Hefebrote. In Scheiben geschnittenes Brot lässt sich auch portionsweise einfrieren, erläutert das Bundeszentrum für Ernährung.