Eintrag #32, 30.11.2006, 15:00 Uhr

Nachrichten die man nicht überall findet ...

... mit diesem Leitspruch präsentiert sich http://www.freace.de/

Dem geneigten Leser wird eine Objektivität fernab der ach-so schlimm beeinflussten und gesteuerten Medien vorgegaukelt um in teilweise reisserischer BILD-Manier fast täglich über den Weltsatan USA und deren Handlanger Israel herzuziehen.

Ebenfalls werden gern die "Nebenkriegsschauplätze" wie die deutsche Innenpolitik mit all ihren menschenfeindlichen Auswüchsen (Überwachungsstaat, Terrorismus-Verschwörung usw.) und, in letzter Zeit häufiger, diverse Machenschaften der Russen aufs entschiedenste verurteilt und angeprangert ...

Soweit so gut.
Man muss ja nicht alles glauben.

Was mir aber auffällt ist, dass zum Thema "Libanon" in den vergangenen Monaten nur solche Berichte bei FREACE erschienen, die sich intensiv mit der Verurteilung Israels und USA für begangene Verbrechen beschäftigten.

Derzeit brodelt es extrem im Libanon und das Land steht vor einem Bürgerkrieg, welcher durch die Morde an Hariri und Gemayel und die provokativen Erpressungen der Hisbollah gegenüber der liban. Regierung wahrscheinlich kurz vor dem Ausbruch steht.

Die Interessen und vor allem Profiteure dieser Unruhen ist nicht etwa in erster Linie die Hisbollah sondern vielmehr die politischen Brandstifter in Damaskus und Teheran die ihre Einflüsse durch pseudo-demokratische Terrorparteien wie die Hisbollah im Libanon geltend machen wollen.

Nun stellt sich mir die Frage, wieso einer so "objektiven" Nachrichtenplattform diese Ereignisse im Libanon keine Zeile wert sind ...

Wahrscheinlich ist es uninteressant da weder Israel noch die USA aktiv an dieser Entwicklung beteiligt sind und man somit seinem Credo nicht treu bleiben kann ...

So stellt sich diese scheinbare "Objektivität" doch als ganz normale schwarz-weiss-Wäscherei des Weltgeschehens auf Verschwörerniveau dar ...

Vielleicht aber bin ich auch nur zu ignorant und sollte den Spruch "Nachrichten die man nicht überall findet" wirklich wörtlich nehmen.
Dann wäre alles bestens denn alle grösseren Zeitungen & Onlinemedien sind derzeit voll mit Nachrichten über den Libanon.
 
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