Eintrag #3, 08.05.2020, 11:29 Uhr

Mobilfunk

Nachdem russische Wissenschaftler im vergangenen Jahr bis zu einer Tiefe von 100 Meter gegraben hatten, fanden sie Spuren einer Kupferleitung, die auf ein Alter von 1.000 Jahren datiert wurde, und kamen zu dem Schluss, dass ihre Vorfahren schon vor tausend Jahren ein funktionierendes Telefonnetz hatten.
Um nicht davon abgehängt zu werden, gruben in den folgenden Wochen amerikanische Wissenschaftler auf eine Tiefe von 200 Meter und dann war in den amerikanischen Zeitungen zu lesen: "US-Wissenschaftler haben Spuren eines 2.000 Jahre alten Glasfaserkabels gefunden. Daraus ist zu schließen, dass in Amerika bereits 1.000 Jahre vor den Russen hochtechnologisierte digitale Telefonie zum Standard gehörte."
Eine Woche später berichtete eine bayrische Zeitung: "Nachdem sie im Inntal bis auf eine Tiefe von 800 Meter vorgedrungen waren, haben bayrische Wissenschaftler absolut nichts gefunden. Dies lässt den  Schluss zu, dass unsere bayrischen Vorfahren bereits vor 5.000 Jahren schnurlose Mobilfunktechnologie nutzten."

 
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