Eintrag #211, 25.11.2007, 12:03 Uhr

MASCHINE MENSCH (Teil 2)

Eine Denkweise, die den Körper zur Maschine macht, nimmt dem
Menschen das Selbstvertrauen.

Vielleicht mag der eine oder andere das berücksichtigen,
wenn ihm geraten wird, zum regelmäßigen "Checkup" zu
erscheinen. Wenn vom "Einstellen auf Medikamente" die Rede
ist oder wenn ein (alternativer?) Heiler(?) ins System
eingreift, "weil der Körper bekanntlich keine Ahnung hat,
was er da gerade tut (Fehlfunktion, kennt man ja vom
Auto...), aber dank meiner fundierten mehrjährigen
Ausbildung weiss ich es besser als der liebe Gott
persönlich."

Beispiel Schule:
08.00 Uhr: 30 Kinder lernen ein Gedicht.
08.45 Uhr: 30 Kinder lernen die Bundesländer Deutschlands
09.30 Uhr: 30 Kinder erholen sich.
09.55 Uhr: 30 Kinder betätigen sich kreativ zum vorgegebenen
Thema im Kunstunterricht. ("Du Sauhund, was seh ich da,
machst du jetzt etwa Mathe? Spinn ich??!! Jetzt ist
Kunstunterricht, du Krüppel. Betätige dich jetzt gefälligst
Kreativ. KREATIV hab ich gesagt!!!")
...

Ausbildung zum Mensch oder zur Maschine?


Ich selbst stehe auch oftmals ratlos da.
Es geschehen Dinge in meinem Leben, die ich nicht verstehe.
Doch wächst schon seit vielen Jahren die Gewissheit tief in
meinem Herzen, dass diese Dinge ihren Sinn haben.
Er ist da, auch wenn ich ihn nicht begreife.

Der Maschinenmensch mag so etwas als naiv ansehen. Alles
kann man erklären, hätte man nur die ausreichende Anzahl an
Informationen, wüsste man nur, welche Stellschrauben zu
drehen wären an der grossen Maschine des Universums...


Lasst uns lieber Menschen sein. Lebendig.


Alles Liebe,

thomas

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