gedanken über die sinnlosen gebote...
heute habe ich mal wieder einen rundbrief von thomas von lebenswert.de mit folgendem inhalt erhalten:
10 Gebote sind 10 zu viel
Ehre Deine Eltern
Ein altes Gebot, Nummer 4 der zehn Gebote unter anderem.
Nun, wie es eben so ist mit Geboten - ich pfeif drauf.
Nicht, dass ich meine Eltern nicht ehren würde.
Vielmehr ist es völlig schwachsinnig, hieraus ein Gebot zu
machen. Und noch hirnrissiger ist es, diesem "Gebot" auch
noch zu folgen, einfach deshalb, weil es eben ein Gebot ist.
Ich sehe heute zwei Perspektiven - denn ich bin Sohn und
selbst Vater.
Also soll natürlich auch mein Nachwuchs mich ehren.
Ja, das wünsche ich wirklich.
Aber als Vater muss ich mir daher ernsthaft die Frage
stellen: Warum um alles in der Welt soll mein Sohn mich
ehren?
Was macht mich ehrwürdig?
Was tue ich, das seinen Respekt verdient?
Wer bin ich im täglichen Leben, dass ich seine Achtung
gewinne?
Verstehst du, darum mag ich dieses Gebot nicht.
Denn wenn ein Vater sich zurücklehnt und sagt: "So du
Hosenkacker, da stehts geschrieben, vom Chef persönlich:
Ehren sollst du mich, du Wicht, sonsts setzts aber gewaltig
was!" Ja bitteschön, welchen Sinn hat denn ein solches
Gebot? Sinnlos!
Wenn aber der Vater (gleiches gilt immer auch für die
Mutter, ist doch klar) ein Leben führt, das als
zukunftsfähiges Vorbild und Leitbild den Kindern dient ...
dann braucht dieser Vater kein Gebot, er möge doch bitte
geehrt werden. Dann ist Ehre die natürlichste Sache auf der
Welt. Ehre, wem Ehre gebührt.
So oder so - das Gebot ist Blödsinn.
Noch viel schlimmer: Dieses Gebot lenkt vom eigentlichen
Leben ab. Wenn den Eltern vom Gesetz her Ehre zusteht, dann
müssen sie dafür ja nichts tun... und wenn Kinder gesetzlich
zur Ehrerbietung verpflichtet sind, dann endet das in leerer
Höflichkeit, um dem Wortlaut genüge zu tun ... doch in
beiden Herzen ist es leer.
Du sollst nicht töten.
Ja, danke für den Hinweis. Gerade hatte ich vor, meinem
Nachbarn den Schädel zu spalten, nur so aus Jux. Aber dem
Herrn seis gedankt, dass er gerade noch rechtzeitig das
Gebot des Nicht-Tötens erlassen hat, um schlimmeres zu
verhindern.
Was bin ich doch für ein unwissender Depp. Na, zum Glück
gibts noch die Obrigkeit, die auf mich aufpasst. Was kommt
als nächstes: "Du sollst regelmäßig atmen"?
Aber zurück zum töten. Das gilt natürlich nicht im Krieg und
das gilt schon gleich tausendmal nicht für Tiere.
Und sicher gibts noch Millionen Ausnahmen. Ach.
Du sollst nicht ehebrechen. Und überhaupt sollst du nicht
mal dran denken.
Und DU sollst mir keine Vorschriften machen.
Ich VERZICHTE auf dieses Gebot.
Und ich sage dir auch ganz klar, warum dem so ist.
Denn sollte ich die Ehe brechen oder noch besser:
Sollte ich ernsthaft (oder auch nicht ernsthaft) daran
denken, dann setze ich mich mal in Ruhe hin und überlege
mir, WARUM.
Ja, dafür gibts nämlich kein Gebot:
"Du sollst dein Hirn einschalten" - brauchts ja nicht, die
Obrigkeit denkt für dich mit.
Beim Gedanken an Ehebruch überlege ich mir einmal, was
schief läuft in meiner Ehe.
Wo hakts, wie hat sich das entwickelt, wie will ich die
Zukunft gestalten? Was passt mir nicht und wo liegt MEINE
Verantwortung an der Situation?
Du sollst nicht stehlen und nicht mal dran denken.
Und lügen sollst du auch nicht.
Schon wieder so ein Gebot. Einfach hingeknallt.
Ich erlasse jetzt ein neues Gebot:
"Wenn du stehlen willst, dann schlaf nochmal drüber und
überlege dir, WARUM du das tun willst. Was sind deine
Motive? Was ist dir wichtig im Leben? Wohin führt das? Da
läuft scheinbar in deinem Leben etwas irgendwie nicht
reibungslos und es liegt nun an dir, herauszufinden, warum
dem so ist. Es liegt an dir, Verantwortung für dein Leben zu
übernehmen. Das gleiche gilt fürs Lügen."
Gebote braucht ein dummer Mensch, der kein Gefühl für sein
Herz hat. Ein Befehlsempfänger, heute nennt man sowas einen
"Verbraucher".
Wer sich nach Geboten richtet, degradiert sich selbst zur
zweibeinigen Maschine.
Mensch ist der, der gemäß den grundlegenden Geboten lebt,
ohne diese je beachtet zu haben.
Wer diese Gebote braucht, der hat sie schon gebrochen.
wer ihn abonnieren will, kann sich hier anmelden:
http://www.lebenswert.de/impressum.shtml
10 Gebote sind 10 zu viel
Ehre Deine Eltern
Ein altes Gebot, Nummer 4 der zehn Gebote unter anderem.
Nun, wie es eben so ist mit Geboten - ich pfeif drauf.
Nicht, dass ich meine Eltern nicht ehren würde.
Vielmehr ist es völlig schwachsinnig, hieraus ein Gebot zu
machen. Und noch hirnrissiger ist es, diesem "Gebot" auch
noch zu folgen, einfach deshalb, weil es eben ein Gebot ist.
Ich sehe heute zwei Perspektiven - denn ich bin Sohn und
selbst Vater.
Also soll natürlich auch mein Nachwuchs mich ehren.
Ja, das wünsche ich wirklich.
Aber als Vater muss ich mir daher ernsthaft die Frage
stellen: Warum um alles in der Welt soll mein Sohn mich
ehren?
Was macht mich ehrwürdig?
Was tue ich, das seinen Respekt verdient?
Wer bin ich im täglichen Leben, dass ich seine Achtung
gewinne?
Verstehst du, darum mag ich dieses Gebot nicht.
Denn wenn ein Vater sich zurücklehnt und sagt: "So du
Hosenkacker, da stehts geschrieben, vom Chef persönlich:
Ehren sollst du mich, du Wicht, sonsts setzts aber gewaltig
was!" Ja bitteschön, welchen Sinn hat denn ein solches
Gebot? Sinnlos!
Wenn aber der Vater (gleiches gilt immer auch für die
Mutter, ist doch klar) ein Leben führt, das als
zukunftsfähiges Vorbild und Leitbild den Kindern dient ...
dann braucht dieser Vater kein Gebot, er möge doch bitte
geehrt werden. Dann ist Ehre die natürlichste Sache auf der
Welt. Ehre, wem Ehre gebührt.
So oder so - das Gebot ist Blödsinn.
Noch viel schlimmer: Dieses Gebot lenkt vom eigentlichen
Leben ab. Wenn den Eltern vom Gesetz her Ehre zusteht, dann
müssen sie dafür ja nichts tun... und wenn Kinder gesetzlich
zur Ehrerbietung verpflichtet sind, dann endet das in leerer
Höflichkeit, um dem Wortlaut genüge zu tun ... doch in
beiden Herzen ist es leer.
Du sollst nicht töten.
Ja, danke für den Hinweis. Gerade hatte ich vor, meinem
Nachbarn den Schädel zu spalten, nur so aus Jux. Aber dem
Herrn seis gedankt, dass er gerade noch rechtzeitig das
Gebot des Nicht-Tötens erlassen hat, um schlimmeres zu
verhindern.
Was bin ich doch für ein unwissender Depp. Na, zum Glück
gibts noch die Obrigkeit, die auf mich aufpasst. Was kommt
als nächstes: "Du sollst regelmäßig atmen"?
Aber zurück zum töten. Das gilt natürlich nicht im Krieg und
das gilt schon gleich tausendmal nicht für Tiere.
Und sicher gibts noch Millionen Ausnahmen. Ach.
Du sollst nicht ehebrechen. Und überhaupt sollst du nicht
mal dran denken.
Und DU sollst mir keine Vorschriften machen.
Ich VERZICHTE auf dieses Gebot.
Und ich sage dir auch ganz klar, warum dem so ist.
Denn sollte ich die Ehe brechen oder noch besser:
Sollte ich ernsthaft (oder auch nicht ernsthaft) daran
denken, dann setze ich mich mal in Ruhe hin und überlege
mir, WARUM.
Ja, dafür gibts nämlich kein Gebot:
"Du sollst dein Hirn einschalten" - brauchts ja nicht, die
Obrigkeit denkt für dich mit.
Beim Gedanken an Ehebruch überlege ich mir einmal, was
schief läuft in meiner Ehe.
Wo hakts, wie hat sich das entwickelt, wie will ich die
Zukunft gestalten? Was passt mir nicht und wo liegt MEINE
Verantwortung an der Situation?
Du sollst nicht stehlen und nicht mal dran denken.
Und lügen sollst du auch nicht.
Schon wieder so ein Gebot. Einfach hingeknallt.
Ich erlasse jetzt ein neues Gebot:
"Wenn du stehlen willst, dann schlaf nochmal drüber und
überlege dir, WARUM du das tun willst. Was sind deine
Motive? Was ist dir wichtig im Leben? Wohin führt das? Da
läuft scheinbar in deinem Leben etwas irgendwie nicht
reibungslos und es liegt nun an dir, herauszufinden, warum
dem so ist. Es liegt an dir, Verantwortung für dein Leben zu
übernehmen. Das gleiche gilt fürs Lügen."
Gebote braucht ein dummer Mensch, der kein Gefühl für sein
Herz hat. Ein Befehlsempfänger, heute nennt man sowas einen
"Verbraucher".
Wer sich nach Geboten richtet, degradiert sich selbst zur
zweibeinigen Maschine.
Mensch ist der, der gemäß den grundlegenden Geboten lebt,
ohne diese je beachtet zu haben.
Wer diese Gebote braucht, der hat sie schon gebrochen.
wer ihn abonnieren will, kann sich hier anmelden:
http://www.lebenswert.de/impressum.shtml