Eintrag #91, 20.02.2022, 04:54 Uhr

Eindrücke einer kleinen Rundreise mit den OVPN durch Berlin

 

Ich war gestern, seit langer Zeit mal wieder, auf einer stundenlangen Rundreise quer durch

die ganze Stadt (Berlin) - mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

 

Fortsetzungsromane könnte ich schreiben.

 

Zusammenfassend - grausam.

 

Ich habe sozusagen gute, vornehme und eher schlechte Wohngebiete durchquert..

 

Viele Menschen gesehen, die mein Herz berührten, bettende Menschen, vor denen ich Angst

hatte, wenige, vor denen ich mich leider wirklich ekelte und welche, die mich in - für mich -

innerlich erschütternde Situationen brachten.

 

Zum Ende meiner Reise betrat ein alter Mann den Zug, so sehr gebeugt, dass er 

"lief", als ob man in einer Kniebeuge mit rechtwinklig gestrecktem Oberkörper existiert, insgesamt keine 60 cm hoch ... - keine Schuhe, abgewetzte, löchrige Kleidung, insgesamt einfach erschreckend arm(selig).

 

So versuchte er in der Bahb etwas Geld zu erbtteln.

(Ich denke in diesen Situationen umgehend an die Organisationen, die ihre "Untergebenen" so auf die Tour schicken und an die Strafen, wenn sie nicht genug Geld erbettelt haben ...

- das erdrückt mich .... restlos).

 

Mir gegenüber saßen zwei kleine Jungen, 6-8 Jahre alt  (ohne erwachsene Begleitung) und beobachten mich und auch, wie ich reagiere ... 

 

Ich gab dem Mann nichts

- nicht, weil ich keine Empathie habe, sondern, weil ich grundsätzlich in der Bahn niemandem etwas gebe (und natürlich ... weil ich keine Cliquen dahinter reich machen will).

 

Der kleine Junge mir gegenüber hätte fast geweint, weil ich so eine hartherzige Frau für ihn war.

 

Mich lässt das gar nicht los ... 

 

 

 
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