Berlin (dpa) - Nach dem Karlsruher Hartz-IV-Urteil hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Reform verteidigt. Die Ziele seien im Grunde richtig gewesen, sagte sie am am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur. Allerdings sei vieles «hastig, schlampig und im Detail nicht sehr fair und […] mehr

Kommentare

10k428610. Februar 2010
Genau diese Propaganda "Ohrfeige" lenkt von den tatsächlichen Verursacher ab! Können wir was ändern wenn wir uns untereinander diese Ohrfeigen um die Ohren hauen? NEIN aber so können die wirklichen Verursacher in aller ruhe ihre Profitgier in der ReGIERung weiterhin ausleben aufrecht erhalten und rechtfertigen! Nicht für sondern gegen das deutsche Volk immer ein bischen mehr!
9Jessipapa10. Februar 2010
@Belegthondion dann muss dieses unterbunden werden wenn deswegen Unternehmen abwandern und diese dann immer noch günstiger wegkommen. Einfach für solche Unternehmen eine Differenzsteuer einführen wo dann die Differenz zwischen dem deutschen Markt und Ausland ausgeglichen wird, das sich das für die nicht mehr lohnt und mit diesen einnahmen dann die Arbeitnehmer unterstützen die deswegen ihre arbeit verloren haben.
8Kojak10. Februar 2010
@6 das ist doch Blödsinn, dort wo Niedriglöhne gezahlt werden, Frisör z.B. die können garnicht abwandern, oder glaubst du ernsthaft das Frau Müller 300km nach Polen fährt um sich die Haare schneiden zu lassen weils dort 2,50 € billiger ist. BTW hab ich letztens ne Reportage gesehen wo dänische Firmen nach D siedeln weil dort D mittlerweile als Niedriglohnland gesehen wird, irgentwann muss nach unten mal Schluss sein!
7Rappelkiste10. Februar 2010
Ja es ist wichtig das man seine Rechte kennt und auch lernt diese durchzusetzen. Ich persönlich halte es für besser wenn sich Niedriglohnempfänger und Hartz4 Empfänger sich nun nicht gegeneinander ausspielen lassen. Die Ursache für dieses Elend haben beide Gruppen nicht gemacht und profitieren tut auch keiner dieser beiden davon. Die Profitgeier sitzen woanders und nur gemeinsam wird es möglich sein unsere Rechte und Forderungen durchzusetzen.
6k4504710. Februar 2010
So einfach ist das nicht: Wenn nun die ganzen Niedriglohnjobs auf einmal 200-500% teurer werden, wandern ganz ganz schnell viele Unternehmen ins Ausland ab, weil es in Deutschland nicht mehr rentabel ist, bzw der Umzug die wirtschaftlichere Alternative ist. Dann sitzen die Niedriglohner auf der Straße. Einfach die Leistungen erhöhen funktioniert aus meiner Sicht auch nicht: Das Geld wächst nicht auf den Bäumen, sondern muss verdient werden. Steigen die Sozialabgaben, verbleibt noch weniger Netto
5k4978210. Februar 2010
@dekadent ich finde es wirklich unpassend dass man hier fordert über den geringsten Lohn einer Person auf das "Existenzminimum" einer anderen Person zu schließen. Es kann nicht sein dass die Wirtschaft Lohndumping betreibt, diese Arbeiter dann angepisst sind über das Existenzminimum der ALGII-Personen und fordern dass diese weniger bekommen sollen. Es muss umgekehrt sein, aber das würde ja den Profit und nicht die Überlebensfähigkeit des Unternehmen reduzieren! Der Staat muss handeln...
4k29329510. Februar 2010
@1 : Da mußte einfach mal beim Jugendamt -Abteilung "Wirtschaftliche Hilfen" - nachfragen. Ich find's erschreckend, daß viele Leute ihre eigenen Rechte nicht kennen, aber über die Rechte anderer lästern, nur weil die sie wahrnehmen. @3 : Auch der Arbeitgebermacht nur, was ihm der Gesetzgeber durchgehen läßt - und den hat er (zusammen mit seinen "Kollegen") gekauft.
3ricobln10. Februar 2010
@1 , es ist keine Ohrfeige für die Leute die Arbeiten gehen und wenig verdienen, es ist traurig das die Leute so wenig Geld verdienen, das sie sich kaum etwas leisten können. HarzIV liegt unterm Existenzminimum, wenn du noch weniger hast durch Arbeit dann ist es in meinen Augen eine Frechheit vom Arbeitgeber das er so wenig zahlt.
2BiermannFreund10. Februar 2010
gehts denn noch viel größer? wenn ich mir die arbeitenden angucke, sind die schluchten schon gigantisch. wenn ich an den durchschnittslohn denke, mir dann ansehe, was so die bekommen, die den niedrigsten satz haben und vor allem, wie viele das sind. da muss ein kleiner teil ganz schön den schnitt hochreißen...
1dekadent10. Februar 2010
Bekomme ich als arbeitender dann auch Unterstützung vom Staat, weil ich mir die Klassenfahrt meiner Kinder nicht leisten kann? Dieses Urteil bestätigt doch nur wieder das sich nicht arbeit mehr lohnt wie arbeiten. Es ist eine Ohrfeige für den "kleinen Mann" der arbeitet und mit dem bisschen kohle nicht rumkommt. Und das mit nem Lohn der weit über dem geforderten Mindestlohn liegt.