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Maltesischer Regierungschef: Mindestens 26 Tote vor Lampedusa

Helikopter über Lampedusa: Weiterhin machen sich Flüchtlinge von Nordafrika aus auf den gefährlichen Weg nach Europa. Foto: LanninoGroßansicht

Valletta (dpa) - Bei dem neuen Schiffsunglück vor der italienischen Insel Lampedusa sind nach Angaben des maltesischen Regierungschefs Joseph Muscat mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen.

Die italienische Nachrichtenagentur ANSA hatte zuvor ohne nähere Quellenangaben von etwa 50 Toten gesprochen. Rund 150 Menschen wurden nach diesen Medienberichten gerettet.

Eine offizielle Bestätigung der italienischen Behörden lag zunächst nicht vor. Italienische und maltesische Rettungskräfte waren vor Ort. Rettungsmannschaften sagten nach Angaben der maltesischen Regierung, es seien Menschen mit und ohne Schwimmwesten ins Wasser gesprungen, nachdem das Schiff gekentert war.

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11.10.2013 · 22:48 Uhr
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