Luxemburg (dpa) - Arbeitssuchende EU-Bürger in Deutschland können unter bestimmten Umständen Anspruch auf Sozialleistungen haben. Diese Ansicht vertritt zumindest ein einflussreicher Gutachter am Europäischen Gerichtshof in Luxemburg. Zwar könne ein EU-Staat solchen Personen Leistungen verweigern - […] mehr

Kommentare

22Irgendware27. März 2015
@21 : Ich finde nicht, dass das zu viel Geld ist. Man muss auch berücksichtigen, dass der Grundfreibetrag automatisch ausgeschöpft wäre - d.h. es käme gleichzeitig auch ein riesiger Haufen mehr Einkommenssteuer in die Kassen. Entscheidend ist doch, dass durch den Bürokratieabbau Zeit frei würde, die sinnvoll genutzt werden kann. Die Hürden sind natürlich hoch einen so zentralen Systemwandel zu vollziehen
21TILK27. März 2015
@20 : 'Chaos-Kosten' nicht vergessen... - Es ist in jedem Fall zu viel Geld, um es 'mal eben auszuprobieren'. - Ich sehe nur einen verantwortungsvollen Umgang: Studien, Studien, größere Studien, noch größere Studien, [...], Schrittweise Umsetzung... ;) - Unter der Voraussetzung, dass es in den Studien funktioniert...
20Folkman27. März 2015
@19 : Natürlich. Aber dafür würden alle heutigen Sozialleistungen (auch Sonder u. Sach) wegfallen, es gäbe also Mrd. Einsparungen, die man gegenrechnen muss. Berücksichtigt man dazu, dass Sozialleistungen & Subventionen heute auch etwa 720 Mrd. Euro kosten, relativieren sich 960 Mrd. ein wenig. Durch eine höhere Konstumsteuer würde der Staat das locker wieder reinholen, denn wenn man einen 1000er mehr hat, wird man auch mehr ausgeben, besonders die Millionen, die heute am Existenzminimum leben.
19TILK26. März 2015
@18 : Dir ist klar, dass 1000 * 80Mio = 80 Mrd. € sind? Pro Monat.
18Folkman26. März 2015
@17 : Naja, das schlimmste, was passieren könnte, wäre, dass man es wieder rückgängig macht, wenn es zu teuer wird oder nicht funktioniert. Aber ohne Versuch wird man eben auch nicht klug. Übrigens setzen sich nicht nur Utopisten, sondern z.B. auch erfolgreiche Unternehmer wie Götz Werner, Chef von "dm", dafür ein, was erstmal einigermaßen komisch ist. Ein interessantes Interview: <link>
17TILK26. März 2015
@16 : Und wenn die Liste dreihundert mal so lang ist, noch immer kein Grund unseren Staat dafür aufs Spiel zu setzen... ;)
16Folkman26. März 2015
@15 : Ich finde v.a. die Argumente gut und nachvollziehbar. <link>
15TILK26. März 2015
@14 : Das ist nicht dein Ernst? O_O - Du hast gelesen, was dort steht? - Ich glaube ich hätte Schwierigkeiten mir eine Studie auszudenken, die noch weniger Bezug zur Realität hat... ;)
14Folkman26. März 2015
@13 : Einer macht sogar aktuell einen Feldversuch mit vielversprechenden Ergebnissen. Hier, kannst ja mal drauf schauen. <link> Aber, wie gesagt, da stünde ja dennoch mein letzter Satz aus #12 im Wege ;-)
13TILK26. März 2015
@12 : 'Utopische Phantasien' finde ich doch recht dünn als Begründung für eine so radikale Änderung in unserer Gesellschaft... ;) - Aber soweit ich weiß gibt es Forschung zu dem Thema! Kannste ja mal anschauen.
12Folkman26. März 2015
@11 : Ich denke, fast jeder Mensch strebt danach, etwas sinnvolles zu tun, und die meisten würden dennoch arbeiten, da ihnen 1000€ viel zu wenig wären. Ich stelle mir vor, dass dann z.B. viel mehr wichtige ehrenamtliche Tätigkeiten übernommen würden. Auch die Kultur würde bereichert werden, da Menschen ohne finanz. Druck ihrem künstl. Talent nachgehen könnten. Wir waren immerhin mal das Land der Dichter und Denker ;-) Die Menschen sind dafür aber noch nicht weit genug, Thema Neid und Mißgunst.
11TILK26. März 2015
@9 : Widerspruch! - Ich habe doch gerade den Grund konstruiert: Es KÖNNTE billiger sein, einfach ein Grundeinkommen zu zahlen, statt den Leuten hinterherzurennen um ja keinen € zu viel auszugeben. Wenn es billiger ist, jemanden 'ohne Grund' zu finanzieren, dann hast du automatisch einen Grund, genau das zu tun... ;) @10 : WENN Grundeinkommen funktioniert. SONST nicht... (:
10Folkman26. März 2015
@5 : Ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre ein riesiger Schritt für die Gesellschaft, alles andere ist auf jeden Fall neoliberal und rückschrittlich. Ein Grundeinkommen würde die Binnennachfrage stärken, die Menschen ruhiger und zufriedener machen und letztlich die Ausbeutung und Fremdbestimmung beenden. Bis dahin denke ich, wenn ein Job durch die Allgemeinheit subventioniert wird, wodurch sich auch nur Einzelne die Taschen vollstecken, kann man den Menschen auch Geld für's Nichtstun geben.
9Werter26. März 2015
@8 Ich sehe es nicht ein jemanden zu finanzieren ohne Grund und ich bin nicht der einzigste. @7 Hatte ich unten schon, es gibt Krankengeld z.b. und wenn ein Pfleger/in arbeiten geht und jemanden pflegt spricht nichts dagegen... Ich habe nie behauptet das andere Gehälter nicht angepasst werden können.. PS: wenn man keine vernünftige Bezahltung bekommt kann ein Jobwechsel helfen... Hab auch schon so einiges gemacht...
8TILK26. März 2015
@6 : Warum darf es kein Geld fürs Nichtstun geben? - Wenn 'Geld fürs Nichtstun' funktioniert, dann funktioniert es nunmal und dann sollte es auch gemacht werden. Die Frage ist, OB es funktioniert und zwar langfristig. Wenn kurzfristig Beamte keinen Job haben oder andere Kosten entstehen, dann darf das doch offensichtlich nicht als Argument dienen, um eine langfristig vorteilhafte Maßnahme zu blockieren.
7Irgendware26. März 2015
@6 : Das Erziehungsgeld ist ein Witz. Wer einen schlecht bezahlten Job hat, kann weder von dem, noch vom Erziehungsgeld leben. Beispiel sind Erzieherinnen, die trotz 4-Jahresausbildung oft nur 20-Stunden Verträge bekommen (~650 Euro Netto). Genauso gut können einen Krankheiten treffen, pflegebedürftige Eltern/Kinder oder man hat einen Unfall. In solchen Lagen hilft keine Weiterbildung der Welt und es gibt leider genug Menschen, denen es so geht
6Werter26. März 2015
@5 Prinzipiell bin ich für einen Bürokratieabbau aber Kosten reduziert das kaum. Die Beamten müssen weiter bezahlt werden und die Angestellten würden als Arbeitslose weiter vom Staat getragen. Definiere Lebensumstände etwas genauer? Für Eltern gibt es ja Erziehungsgeld.. Ich wäre ja dafür das selbst für Schüler / Studenten / andere Weiterbildungsmaßnahmen Unterhalt gezahlt werden gegen eine Art Leistungsnachweis aber für das nichts tun darf es kein Geld ohne triftigen Grund geben.
5Irgendware26. März 2015
@3 : Und was mit den Leuten, die durch ihre Lebensumstände nicht arbeiten können? Diese Leute brauchen eine Unterstützung. Sinnvoller wäre es ein geringes Grundeinkommen einzuführen und massig Bürokratie abzubauen. Dann lohnt es sich auch ab dem ersten Euro zu arbeiten. Wichtig ist in dieser Meldung doch, dass der EU Bürger bereits in dem Zielland gearbeitet haben muss (also mehr als nur einen Minijob), damit er Anspruch auf Hilfe hat.
4TILK26. März 2015
@1 : Es wird Zeit, dass wir unsere Politik an der Realität orientieren und nicht an Sprücheklopfern... ;)
3Werter26. März 2015
@2 Wie kommst du da drauf? Jeder kann selbst bestimmen was er macht oder nicht macht, darf aber auch nicht von anderen erwarten das sie ihn unterstützen bei dem was er macht.
2Kelle26. März 2015
@1 : In so schicken Lagern zufällig?
1Werter26. März 2015
Es wird Zeit das wir die Sozialhilfe abschaffen. Arbeitslosengeld verlängern auf 3 Jahre und wer in der Zeit keinen neuen Job hat macht was falsch... Rente oder Krankengeld für Arbeitsunfähige und alle anderen sollen arbeiten.