Wie am kostengünstigsten per Bahn zum Ausbildungsbetrieb reisen? [erledigt]

Auch wenn ich am Wochenende jobbe? Hmm naja selbst wenn, sollte nicht so das Problem sein denke ich...
Fragt sich nur noch, womit ich dann Geld verdienen könnte, bin schon am überlegen...
 
Auch wenn ich am Wochenende jobbe?
Auch dann. Ich würd dem AG einfach darüber informieren, meistens klappt das doch ohne Probleme.

Wenn du google anschmeißt, findest du u.a. hier weitere Informationen: https://www.erwin-denzler.de/arbeitsrecht.html
Nebentätigkeit: Genehmigung nötig?

Seit April 2003 ist wieder eine versicherungsfreie Nebenbeschäftigung möglich, auch wenn man bereits einen normalen Job hat. Für viele Arbeitnehmer stellt sich nun die Frage, ob sie ohne weiteres einen Nebenjob aufnehmen können. Muß der Haupt-Arbeitgeber informiert werden? Muß er um Erlaubnis gefragt werden? Kann er die Erlaubnis verweigern?

Leider läßt sich das nicht allgemein beantworten. Dafür gibt es verschiedene Rechtsgrundlagen. Eine Pflicht zur Mitteilung (an beide Arbeitgeber) ergibt sich aus:
  • Nach dem Melderecht der Sozialversicherung muß der Arbeitgeber eine Mehrfachbeschäftigung melden. Schon deshalb muß der Arbeitnehmer mitteilen, daß er überhaupt eine Nebenbeschäftigung hat (§ 28 o SGB IV).
  • In manchen Fällen hat die Nebentätigkeit Einfluß auf die Versicherungs- und Beitragspflicht der Hauptbeschäftigung, z.B. wegen Überschreitung der Beitragsbemessungsgrenzen oder in der "Gleitzone." Deshalb darf der Hauptarbeitgeber auch nach der Höhe des Einkommens fragen.
  • Sehr oft ist in Arbeits- oder Tarifverträgen geregelt, daß Nebentätigkeiten mitgeteilt werden müssen. Wer das nicht beachtet, riskiert seinen Arbeitsplatz.
Noch weitergehend wäre eine Genehmigungspflicht: der Arbeitnehmer muß nicht nur mitteilen, sondern um Erlaubnis fragen. Grundlage dafür könnte sein:

  • in vielen Fällen Tarifverträge
  • entsprechende Klauseln im Arbeitsvertrag
  • für kaufmännische Angestellte § 60 Abs 1 HGB: "Der Handlungsgehilfe darf ohne Einwilligung des Prinzipals weder ein Handelsgewerbe betreiben noch in dem Handelszweig des Prinzipals für eigene oder fremde Rechnung Geschäfte machen."
  • im öffentlichen Dienst die Nebentätigkeitsverordnungen des Dienstherrn
  • auch ohne ausdrückliche Rechtsgrundlage der Grundsatz von "Treu und Glauben"
Der Arbeitgeber darf eine Nebentätigkeit aber nur verbieten, wenn es dafür sachliche Gründe gibt. Das ergibt sich aus dem Grundrecht der Berufsfreiheit in Art. 12 Grundgesetz. Typische Gründe für ein Verbot wären:

  • Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz (z.B. keine Ruhetage, mehr als 48 Std/Woche)
  • Interessenskonflikte (Finanzbeamter arbeitet nebenbei bei einem Steuerberater)
  • Wettbewerbsverstöße (auch abhängig von der Art der Tätigkeit; wenn ein Meisterkoch nebenbei in einem anderen Restaurant arbeiten will wohl schon, wenn eine Kassiererin im anderen Supermarkt arbeitet eher nicht)
  • Überlastung
  • besonders hohe Unfallgefahr
  • Unvereinbarkeit der Arbeitszeiten (z.B. Krankenschwester in zwei Kliniken ohne Absprache der Dienstzeiten)
Besondere gesetzliche Vorschriften gibt es für Nebentätigkeiten im:
  • Erholungsurlaub (verboten, wenn sie dem Urlaubszweck widerspricht. Ausnahmen könnten z.B. Tätigkeiten als Skilehrer, Reiseführer, Animateur sein)
  • Erziehungsurlaub (Elternzeit); hier muß der Hauptarbeitgeber zustimmen
Arbeitnehmer sollten deshalb in jedem Fall mit dem Arbeitgeber sprechen, bevor sie eine weitere Beschäftigung aufnehmen. Wer das unterläßt, riskiert Abmahnungen, eine Kündigung, den Wegfall der Entgeltfortzahlung bei Krankheit oder im Urlaub, und manchmal auch hohe Schadensersatzforderungen. Die Zustimmung des Arbeitgebers sollte schriftlich erfolgen.

Für selbständige Nebentätigkeiten - also kein Arbeitsverhältnis, sondern unternehmerische Tätigkeit wie z.B. ebay-Händler - gelten die gleichen Grundsätze, ausgenommen die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes und die Meldepflichten in der Sozialversicherung. Insbesondere kaufmännische Angestellte müssen aber darauf achten, ob solche Nebentätigkeiten bereits ein Handelsgewerbe im Sinne des HGB sind.

Nebentätigkeiten ohne Erwerbscharakter - z.B. ein Studium, eine Weiterbildung oder ehrenamtliches Engagement in Vereinen - kann der Arbeitgeber meist nicht beanstanden.
 
Und von den 18 Euro die Du da jetzt noch weggerechnet hast bezahlst Du Versicherung, Verschleissteile+ eventuelle Reperaturen, eventuell zusätzliche Kleidung, Wertverlust vom Motorrad und alles was ich jetzt noch vergessen habe?

Deshalb habe ich ja auch plus/minus 30€ geschrieben, Versicherung zahlt man alle 3 Monate in dem Bereich ca. 50-60€, soviel muss ich jedenfalls zahlen mit 120% (Führerschein is jetzt 1 Jahr alt...) das ist bei 18 Euros knapp drin. Verschleissteile und Reparaturen sind keine monatlichen Ausgaben, man kann sie umrechnen, ja, aber das muss jeder individuell machen. Ich schieb meine Kiste z.b. sicher nicht in die Werkstatt bei meinem Budget sondern mach es mit meinem KFZMeister-Dad selber^^
Kleidung ist zu vernachlässigen (bis auf Helm, Handschuhe und Nierengurt... hab ich insg. bezahlt 60€ und bin damit zufrieden). Und ob ich nun mit einer Jeans in der Bahn sitze oder einer Lederhose aufm Motorrad, ne Hose muss ich eh anhaben, dann hab ich eben eine Lederhose mehr und eine Markenjeans weniger im Schrank... Gleiches gilt für Jacke und Schuhe.
Und der Wertverlust? Dann geh zu Fuss, der menschliche Körper neigt dazu keinen Wertverlust zu haben. Ansonsten hat alles Wertverlust und bei anständiger Pflege ab einem bestimmten Alter Wertgewinn.
Aber ich habe mir mein Motorrad nicht mit dem Gedanken gekauft ob es in 2 Jahren 1500€ wert ist oder nur noch 500€, sondern wie ich von A nach B komme.



Oder man fährt einfach nur von März-Oktober, genauso wie er es vernünftiger Weise sowieso schon versichert hat- welch Zufall :ugly:

Jaja Schönwetterfahrer^^ War mein Fahrlehrer auch.
März - noch zu kalt
April - noch zu kalt
Mai - immer noch zu kalt und brrr es regnet
Juni - endlich Prüfung...
Mehr sag ich dazu nicht :mrgreen:
 
Und der Wertverlust? Dann geh zu Fuss, der menschliche Körper neigt dazu keinen Wertverlust zu haben. Ansonsten hat alles Wertverlust und bei anständiger Pflege ab einem bestimmten Alter Wertgewinn.
Aber ich habe mir mein Motorrad nicht mit dem Gedanken gekauft ob es in 2 Jahren 1500€ wert ist oder nur noch 500€, sondern wie ich von A nach B komme.
du bist schon ein Schönrechner, aber hier schießt Du den Vogel nochmal ab, es geht nur um den Vergleich zwischen Motorrad und Bahnticket und Deine 30 Euro Ersparnis kommen halt nur dadurch das Du Kosten nicht berücksichtigt...ganz egal mit welcher Intention Du Dein Motorrad gekauft hast




Mehr sag ich dazu nicht :mrgreen:
es ist auch egal welche Monate er fährt oder nicht, wenn man sowieso nichts dabei spart...
 
[OT]
Kleidung ist zu vernachlässigen (bis auf Helm, Handschuhe und Nierengurt... hab ich insg. bezahlt 60€ und bin damit zufrieden).
Ich finde das reichlich unvernünftig und fahrlässig.
Letztlich musst du es selbst wissen, aber wir sprechen uns dann noch mal, wenn wir beide mal von einem Unaufmerksamen Verkehrsteilnehmer bei 100 km/h vom Bike geholt wurden...okay, ob du dann noch sprechen kannst, weiß ich nicht :ugly:
Im Ernst, es kann immer mal etwas passieren und das Geld für meine Daytona-Stiefel, die Rukka-Kombi, die Held-Handschuhe und den Shoei-XR1000 habe ich sicher nicht falsch angelegt, denn mein Leben ist es mir Wert.
Wenn dir der Schutz deines Lebens nur 60 Euro wert ist, dann viel Glück im Ernstfall...denn du wirst sehr viel davon brauchen, um den Ernstfall zu überleben. Und sag bitte nicht, dass der Helm in den 60 Euro mit drin ist...dann ist der eher 'ne bessere Deko.
[/OT]
 
du bist schon ein Schönrechner, aber hier schießt Du den Vogel nochmal ab, es geht nur um den Vergleich zwischen Motorrad und Bahnticket und Deine 30 Euro Ersparnis kommen halt nur dadurch das Du Kosten nicht berücksichtigt...ganz egal mit welcher Intention Du Dein Motorrad gekauft hast
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Naja, wenn du es genau nehmen willst...
Die Verkehrsverbände haben in den letzten 5 Jahren keine Preisminderung gehabt sondern regelmäßige Preiserhöhungen (in meinem Bundesland 1-2 mal im Jahr). Mittlerweile fahre ich auf kurzen Strecken bis 50km günstiger als mit ÖPNV und auf den meisten Strecken benötige ich weniger Zeit als mit ebendiesen. Und selbst wenn ich im Monat nur 5-10€ spare habe ich am Ende des Jahres 50-100€ mehr in der Tasche. Und wenn ein KFZ vorhanden ist, warum sollte man es dann nicht nutzen? Unterhalten und gepflegt werden muss es trotzdem... Auch wenn es abgemeldet ist.


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Ich finde das reichlich unvernünftig und fahrlässig.
Letztlich musst du es selbst wissen, aber wir sprechen uns dann noch mal, wenn wir beide mal von einem Unaufmerksamen Verkehrsteilnehmer bei 100 km/h vom Bike geholt wurden...okay, ob du dann noch sprechen kannst, weiß ich nicht :ugly:
Im Ernst, es kann immer mal etwas passieren und das Geld für meine Daytona-Stiefel, die Rukka-Kombi, die Held-Handschuhe und den Shoei-XR1000 habe ich sicher nicht falsch angelegt, denn mein Leben ist es mir Wert.
Wenn dir der Schutz deines Lebens nur 60 Euro wert ist, dann viel Glück im Ernstfall...denn du wirst sehr viel davon brauchen, um den Ernstfall zu überleben. Und sag bitte nicht, dass der Helm in den 60 Euro mit drin ist...dann ist der eher 'ne bessere Deko.
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Da sind sehr viele "Wenns" drin. Wenn was passiert habe ich auch lieber eine Lederhose mit Protektoren an als eine Jeans... aber ob das bei einem Unfall über 50km/h noch was bringt? Fraglich und wenn dann hat der Fahrer Glück gehabt.
Und wenn der Zug entgleist... Nun ja, die wenns kann man ewig weiterführen.
Für mich zählt, dass die Klamotten die ich trage (inkl. Helm, Schuhe etc.) Motorradgeeignet sind, ihre Zertifikate und CE-Normen haben. Wenn ich dann als Azubi einen (unteren) "Mittelklasse"helm der von knapp 70€ auf 40€ runtergesetzt ist und dann nochmal Jubiläumsrabatt drauf is und somit nen "Super"angebot geschossen habe, dann verzichte ich auch auf den Luxus kein Pfeifen vom Wind bei schnellerem Tempo zu haben.
Jetzt haben wir wieder ein wenn...
Wenn ich dann mal persönlich mehr Geld zur Verfügung habe wird es sicher auch ein "hochwertiger" 200€ Helm tun. Und dann dürfen die Schuhe natürlich auch in der Preisklasse liegen statt günstige 50€ Lederhalbstiefel von Polo.

Letztendlich muss das jeder für sich ausmachen und jeder für sich selber ausrechnen.
Ich bin der Meinung wenn ein Bahnticket 140 Tacken kostet ist man mitm Motorrad günstiger unterwegs.
Und wenn man gerne fährt und eh wert auf hochwertige teure Sachen legt, scheint man die Kohle zu haben, vor allem wenn man sich zumindest in den Sommermonaten ein Motorrad und ein teueres Bahnticket leisten kann, dann wird es einen auch nicht stören wenn man Spaß am fahren hat und am Monatsende dann eben auf 160€ statt 140€ fürs Monatsticket kommt.
 
Letztendlich muss das jeder für sich ausmachen und jeder für sich selber ausrechnen.
Ich bin der Meinung wenn ein Bahnticket 140 Tacken kostet ist man mitm Motorrad günstiger unterwegs.

Deine Meinung ist leider faktisch nicht belegbar.

Alleine durch die Gegend zu gurken ist nunmal teurer als die Öffis.
Egal womit du fährst.

gruss kelle!
 
Da sind sehr viele "Wenns" drin.
Ähm, ich sehe da nur zwei; und davon nur eins im Sinne von "was möglicherweise passieren könnt". :roll:

Zum Thema (Geld):
* 400 € - gibt's da wirklich keine (staatliche) Unterstützung?
* Bei einem zusätzlichen Job stellt sich die Frage, ob man das neben dem normalen (40h Woche?) Job schafft und ob man dann noch flexibel genug ist mit den Öffentlichen
* In deinem Profil steht bei Hobby Rennrad - kein Plan, wie intensiv du das betreibst und ob 30 km zu viel sind. Ich bin früher 10km zur Schule gefahren, was kein Problem darstellte. Ggf. nur einen Teil der Strecke. ;)
 
Zum Thema (Geld):
* 400 € - gibt's da wirklich keine (staatliche) Unterstützung?
BAB gibt's nicht, weil ich zu Hause wohne. BAFÖG gibt's nicht, weil eine normale Ausbildung nicht förderungsfähig ist. Kindergeld gibt's dieses Jahr wahrscheinlich nicht, weil ich zu viel für dieses Jahr verdient habe - muss mich aber noch informieren, ob man Fahrtkosten, Material für die Ausbildung o. Ä. wieder abziehen kann, dann könnte das klappen. Weiß da zufällig jemand was?
* Bei einem zusätzlichen Job stellt sich die Frage, ob man das neben dem normalen (40h Woche?) Job schafft und ob man dann noch flexibel genug ist mit den Öffentlichen
Das ist dann die Frage, das muss ich sehen...und ich hab' eine 38,5h-Woche
* In deinem Profil steht bei Hobby Rennrad - kein Plan, wie intensiv du das betreibst und ob 30 km zu viel sind. Ich bin früher 10km zur Schule gefahren, was kein Problem darstellte. Ggf. nur einen Teil der Strecke. ;)
Die Distanz ist nicht so das Problem, nur müsste ich ja erst mal Duschen, wenn ich angekommen bin usw. und das geht nicht...und für einen Teil der Strecke habe ich nicht das passende Fahrrad, das Rennrad kann ich nirgends abstellen, weil mit Glück noch der Rahmen übrig bleibt :-?
 
Hab' noch mal auf den Tacho vom Motorrad geguckt: Sind ziemlich genau 40 km die ich pro Strecke fahre. Also lohnt sich das Zugticket noch etwas mehr.
Hab' jetzt in den sauren Apfel gebissen und mir das "günstigste" Ticket für ~139 Euro / Monat im Abo bestellt :-?

Das werden Bald wieder Zeiten wie bei der Bundeswehr, 5:45 aufstehen, wenn ich Schule habe (weil 1h Fahrtzeit) :ugly: Nur, dass beim Bund mehr vom Wehrsold übrig blieb :(
 
So das ganze hat sich erledigt, weil ich die Ausbildung gekündigt habe (unseriöser Betrieb) und auch gemerkt habe, dass ein Studium wahrscheinlich besser für mich und meine Ansprüche geeignet ist.