Wer gründet mit mir eine deutsche Wilderspartei?

Braucht Deutschland eine Wilderspartei?

  • Ja, unbedingt

    Stimmen: 3 20,0%
  • Ja, aber ich würde sie nicht wählen

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ist mir egal

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nein, gar nicht

    Stimmen: 12 80,0%

  • Umfrageteilnehmer
    15
  • Umfrage geschlossen .
Äh - im Hinblick auf gesunde Ernährung wird ohnehin Sättigungsbeilage und Gemüse mit angeboten - das ist ja nichts zusätzliches.

Fleischfrei heisst ja nicht gleich Tofu.
 
Du wirst doch nicht behaupten wollen, dass ein paar Nudeln und ein Blatt Salat, die bei einem Fleischgericht als Beilagen dabei sind, als dauerhafte ausgewogene vegetarische Ernährung reichen.
 
Ich frage mich grade, ob wir unsere Kultur wirklich nur über die Fleischsorte am Mittagstisch definieren...

gruss kelle!
 
Es geht in diesem Thread darum, ob sich eine Minderheit an die allgemeinen Werte der Mehrheit anpassen sollte oder ob sich die Mehrheit an die Minderheit anpassen muss. - Nur für den Fall dass du den Überblick verloren hast.
 
Man wird die (gefühlte) Mehrheit aber auch noch fragen dürfen, welche Zacken ihnen aus der Krone fallen, wenn sie bei solchen Nebensächlichkeiten eine liberalere Einstellung an den Tag legen...
 
Nur für den Fall dass du den Überblick verloren hast.

Nö, hab ich nicht.

Nur wenn es irgendwo eine logistische Entscheidung gibt, kein Essen mit Schweinefleisch anzubieten, da die Mehrheit der Kinder es nicht isst, und keine Möglichkeit für Alternativessen besteht, dann muss sich wohl die Minderheit anpassen.

Spricht doch nichts dagegen, oder?

gruss kelle!
 
da die Mehrheit der Kinder es nicht isst
Jepp... Ganz freiwillig... Wie die Kopftuchträgerinnen... Alles super schön sone Religion... Daran sieht man ja die Gefährlichkeit einer Religion: Bereits kleine Kinder werden indoktriniert und nehmen irrwitzige Verhaltensweisen an.

dann muss sich wohl die Minderheit anpassen.

Stimmt... Und daher sollen bitte auch keine Minarette deutsche Städte verschandeln...

Spricht doch nichts dagegen, oder?

Spricht doch nichts dagegen, oder?
Wie kann ein liberaler Mensch eigentlich nichts gegen eine solch extreme Zunahme von Religiosität haben?

Naja, sind diese Kinder erst mal 30 Jahre alt, dann ruft der Muezzin sowieso schon von den Dächern... Dann gibts ein bisschen Scharia hier und ein bisschen Dschihad dort... Naja, das ist dann aber nicht "der Islam"... Aber "den Westen" gibt es... :LOL:
 
Zuletzt bearbeitet:
Daran sieht man ja die Gefährlichkeit einer Religion: Bereits kleine Kinder werden indoktriniert und nehmen irrwitzige Verhaltensweisen an.

Ich weiß nicht, was das mit Religion zu tun hat.
Gibt ja auch urdeutsche Eltern, die ihren Kindern Fleisch generell vorenthalten, weil die Eltern selbst Vegetarier sind.

Wie schlimm ist das denn?

Stimmt... Und daher sollen bitte auch keine Minarette deutsche Städte verschandeln...

In allen Städten gibt es religionsunabhängige Bauordnungen, an die sich alle zu halten haben.
Passt doch, oder etwa nicht?

Wie kann ein liberaler Mensch eigentlich nichts gegen eine solch extreme Zunahme von Religiosität haben?

wikipedia meint:
Freiheit (lateinisch libertas) wird in der Regel verstanden als die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt allgemein einen Zustand der Autonomie eines handelnden Subjekts.

Also warum sollte ein liberaler Mensch etwas dagegen haben, dass sich manche Leute einer Religion zuwenden?

Das eigentlich interessante dabei ist eigentlich nur, dass Leute wie Du die extreme Zunahme der Religion direkt fördern, aber das ist Dir ja egal, bestätigt dann nur Deine Phrasen.

gruss kelle!
 
Nur wenn es irgendwo eine logistische Entscheidung gibt, kein Essen mit Schweinefleisch anzubieten, da die Mehrheit der Kinder es nicht isst, und keine Möglichkeit für Alternativessen besteht, dann muss sich wohl die Minderheit anpassen.
Richtig. Minderheiten sollten sich an Mehrheiten anpassen. Und bis gerade eben habe ich noch gedacht, wir würden in diesem Thread die Muslime als Minderheit betrachten und die Nicht-Muslime als Mehrheit.
 
Da wir offensichtlich einen Einzelfall betrachten, müssen wir die Mehrheitsverhältnisse des Einzelfalls klären.

Da keine allgemein übergreifende Regelung geplant/angedacht ist, kommt man mit allgemeinen Betrachtungen ja nicht weiter.

gruss kelle!
 
Da wir offensichtlich einen Einzelfall betrachten, müssen wir die Mehrheitsverhältnisse des Einzelfalls klären.
Ich rede nicht von einem Einzelfall, sondern von der grundsätzlichen Forderung, dass Minderheiten sich an der Mehrheit zu orientieren haben und nicht umgekehrt.

Da keine allgemein übergreifende Regelung geplant/angedacht ist, kommt man mit allgemeinen Betrachtungen ja nicht weiter.
Was willst du mit diesem Satz jetzt sagen? "Es gibt kein Gesetzt, also brauchen wir nicht über grundsätzliche Formen des Zusammenlebens diskutieren"?

Eine funktionierende Gesellschaft ist keine zusammenhangslose Ansammlung von Menschen, sondern ein Miteinander nach Regeln, die nicht zwangsläufig schriftlich fixiert sein müssen. Jede Gesellschaft bringt auf natürlichem Weg eine Mehrheitskultur hervor, die solche Regeln, Werte und Normen beinhaltet. Eine Gesellschaft kann ohne diese Mehrheitskultur vermutlich nicht funktionieren. Es liegt in der Natur der Sache, dass diese Mehrheitskultur maßgeblich von denen geprägt ist, die schon länger Teil der Gesellschaft sind und weniger von denen, die neu hinzu kommen.

Wenn Zuwanderer dieses Mehrheitskultur missachten und sich aufführen als wären sie der Herr im Haus, ist es völlig Menschlich nachvollziehbar, dass die bisherigen Mitglieder der Gesellschaft mit Ablehnung und Ausgrenzung reagieren, um sich zu schützen. Es liegt also nicht in den deutschen Genen, sein Schweinefleisch schützen zu wollen, sondern vielmehr in den Genen aller Menschen, ihre Gesellschaft und ihr gewohntes Umfeld bewahren zu wollen.

Wer das Thema vertiefen will, sollte sich mal mit Karl Otto Hondrich und dem "soziomoralischen Grundgesetz" beschäftigen.
 
Eine funktionierende Gesellschaft ist keine zusammenhangslose Ansammlung von Menschen, sondern ein Miteinander nach Regeln, die nicht zwangsläufig schriftlich fixiert sein müssen. Jede Gesellschaft bringt auf natürlichem Weg eine Mehrheitskultur hervor, die solche Regeln, Werte und Normen beinhaltet. Eine Gesellschaft kann ohne diese Mehrheitskultur vermutlich nicht funktionieren.
Deiner Auffassung nach kann eine Gesellschaft nur funktionieren, wenn die Mehrheit die Interessen einer Minderheit ignoriert.

Du hast das mit dem Miteinander genauso wenig verstanden wie mit der Integration. Es erfordert vor allem Kompromisse, und das von beiden Seiten.

Zum konkreten Fall: Entweder bekommen die Kinder kein Schweinefleisch mehr, oder man zwingt den Kinder einen Konflikt auf, der sie der sie zwischen den Stühlen allein zurückläßt - entweder die Konfrontation mit den Eletern oder Außenseiter im Kindergarten. Oder es geht soweit, dass die Eltern die Kinder in rein islamische Kindergärten stecken (dann kommt natürlich der Vorwurf, dass sie sich nicht integrieren wollen).
Die Antwort auf dieses "Problem" gibt der gesunde Menschenverstand.

Letztenende ist es doch wurscht, was die Kinder essen. Und aus Sicht der Eltern sollte es normalerweise wichtig sein, dass die Kinder sich gesund ernähren.
 
... bis gerade eben habe ich noch gedacht, wir würden in diesem Thread die Muslime als Minderheit betrachten und die Nicht-Muslime als Mehrheit.
Du solltest deinen Sinn für Realität updaten lassen. Geh mal in deine örtlichen Kindergärten und Grundschulen und zähl da die Kinder.
 
Ich nehme den hier mal als Grundlage:

Marty hat geschrieben, es gibt kein Schweinefleisch. Er hat nicht geschrieben, dass es alternativ Gerichte ohne Schweinefleisch gibt.
Völlrig richtig. Und es gibt in dem Kindergarten kein Schweinefleisch mehr, weil ALLE Eltern auf dem Fragebogen entweder "Schweinefleischfrei" oder "ist mir egal" angekreuzt haben. Es hat kein einziges Elternteil gegeben, dass auch Schweinefleisch für das Kind bestanden hätte.

Folglich wedelt hier der Schwanz mit dem Hund, indem eine Minderheit ihre Werte und Normen der Mehrheit überstülpt.
Nein, hier hat die Mehrheit sich fraglos durchgesetzt. Eine Minderheit gab es nicht wie geschrieben.

Und der einzige muslimische Vater hat gesagt, ihm wäre das egal. Wenn es Schweinefleisch gäbe, würde es eben von seinem Kind nicht gegessen. Da der Speiseplan eine Woche vorher bekannt ist, hätte er seinem Kind dann was mitgegeben.

Aber schön, dass ihr Euch das zerlegt, damit es in Eure kruden Phantasien passt.

Ach so: Speisen mit rohen Eiern gibt es auch nicht. Da HAT sich eine absolute Minderheit durchgesetzt, die nannte sich Gesundheitsamt. Obwohl alle Eltern das wollten. Ich habe den Mann vom Amt nicht nach seiner Religion gefragt, tippe aber auf katholisch.

Marty
 
Ich rede nicht von einem Einzelfall, sondern von der grundsätzlichen Forderung, dass Minderheiten sich an der Mehrheit zu orientieren haben und nicht umgekehrt.

Jo, um jetzt mal allgemein zu sprechen:
Bei einer Entscheidung in einem bayrischen Kommunalparlament zählen allein die dortigen Mehrheitsverhältnisse und nicht die Verhältnisse im Bundestag, Bundesrat oder der Hamburger Bürgerschaft.

"Es gibt kein Gesetzt, also brauchen wir nicht über grundsätzliche Formen des Zusammenlebens diskutieren"?

Es gab eine demokratische Entscheidung und das Ergebnis wird realisiert.
Da brauch ich nicht zu diskutieren.

Ich fände es mehr als nur besorgniserregend, wenn Du jetzt so eine Entscheidung mit Verweis auf eine übergeordnete Mehrheit ignorieren möchtest.

Eine funktionierende Gesellschaft ist keine zusammenhangslose Ansammlung von Menschen, sondern ein Miteinander nach Regeln, die nicht zwangsläufig schriftlich fixiert sein müssen.

Jo, und wenn es keine klare Regelung gibt, und eine demokratische Abstimmung statt fand, ist ein wunderbares Zeugnis eines funktionierenden Miteinanders.

Es liegt in der Natur der Sache, dass diese Mehrheitskultur maßgeblich von denen geprägt ist, die schon länger Teil der Gesellschaft sind und weniger von denen, die neu hinzu kommen.

Wenn man sich die Geschichte genauer betrachtet, wird man feststellen, dass das Schwachsinn ist.
Wesentliche Grundlagen für unsere Kultur, Tinte und Papier um Wissen zu bewahren, wurde irgendwo erfunden und hier übernommen, weil es sinnvoll war.

Es liegt also nicht in den deutschen Genen, sein Schweinefleisch schützen zu wollen, sondern vielmehr in den Genen aller Menschen, ihre Gesellschaft und ihr gewohntes Umfeld bewahren zu wollen.

Und auch da beweist die Geschichte, dass sowas immer im Untergang der Kultur endete.
Mit sowas mein ich die Weigerung, sich weiter zu entwickeln.

In jeder deutschen Stadt mit einer sechs-stelligen Anzahl von Einwohnern gibt es dutzende Restaurants in denen der brave Deutsche regelmäßig ausländisches Essen zu sich nimmt.
Ob mexikanisch, japanisch, persisch, italienisch, indisch ... alles egal, aber wehe, das Kind soll statt Schweineschnitzel mit Kartoffeln und Mischgemüse Hühnchenschnitzel mit Kartoffeln und Mischgemüse essen, schon geht die europäische Welt unter...

gruss kelle!
 
Jaja, und Deutschland schafft sich ab.

Solche Untergangsprophezeiungen gibt es regelmäßig, vor allem wenn die Wirtschaft grade mal danieder liegt.

Trotzdem leben wir alle noch.

gruss kelle!

Naja wir brauchen nicht unbedingt den gleichen Fehler zu machen wie die Römer. Die haben so viele Germanen ins römische Reich gelassen, dass die Notwendigkeit sich zu integrieren verschwand. Das war der wahre Grund, das das römische Reich untergegangen ist ... die Römer haben sich tatsächlich abgeschafft.

...

Wenn die Quote unter einem Prozent liege, ist ihre Einfluss erst recht zu gross .... So viele Moscheen und Zugeständnisse wegen so einer niedrigen Quote, was wäre denn wenn die Quote irgendwann mal steigt zu 2%?
 
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Wobei es zum Römischen Reich und der Bundesrepublik Deutschland nur wenig geschichtliche Schnittmenge gibt...
 
Wobei es zum Römischen Reich und der Bundesrepublik Deutschland nur wenig geschichtliche Schnittmenge gibt...

Die Menschen an sich, psychisch und physiologisch, hat sich nicht dramatisch geändert. Es gelten seit jeher die gleiche inter-menschlichen Gesetze. Du kannst schon in Kreuzberg sehen wie das aussieht wenn die Notwendigkeit sich zu integrieren verschwindet ....

Seit wann ist der Bau eines Gebetshauses in einem land, in dem Religionsfreiheit herrscht, ein Zugeständnis?

gruss kelle!

Da steht Moscheen und Zugeständnisse, nicht Moscheen sind Zugeständnisse ....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
.Da steht Moscheen und Zugeständnisse, nicht Moscheen sind Zugeständnisse ....

Was sind denn "die Zugeständnisse", wenn es Moscheen nicht sind? Das sie sich in Stadtteilen niederlassen, der in erster Linie von ihres gleichen bewohnt wird (Grundrecht auf Freizügigkeit)? Dass sie ihren Lebensstil hierher mitnehmen und z.B. bestimmte Lebensmittel nicht zu sich nehmen (Freie Entfaltung der Persönlichkeit)? Dass sie ihre Sprache weiter sprechen (Freie Entfaltung der Persönlichkeit)?

im Endeffekt gibt es real nur 2 Dinge, die wir von Migranten Fordern können: Dass sie unsere Sprache beherrschen (nicht, dass sie sie auch permanent sprechen müssen), und, dass sie sich an unsere Gesetze halten. Mehr ist da nicht. Sie brauchen nidht ihre Kultur aufzugeben, nicht ihre Sprache, nicht ihre Religion - das ist die Errungenschaft einer Demokratie