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...die dann auch nur wieder aus Schlagzeilen der Medien übernommen wurden, ohne sie zu prüfen... wie die angebliche Sarrazin Unterstützung, die angebliche Kritik an der Occupy-Bewegung etc.Selbst hier bei Klamm (Klamm ist ja schon dafür bekannt, dass die meisten mit dem Strom schwimmen) gibt es ja genügend negative Aussagen über diesen Mann.
...die dann auch nur wieder aus Schlagzeilen der Medien übernommen wurden, ohne sie zu prüfen...
Marty
Man muss auch nichts wissen, um eine Meinung zu haben oder - Stichwort direkte Demokratie - jemanden zu wählen.Ich glaube einfach, dass die Medien mal wieder beweisen welche Macht sie haben. Mir kann keiner erzählen, dass überhaupt 80% der Deutschen wissen wer dieser Mann ist, geschweige denn ihn für glaubwürdig halten.
Ok, klamm ist nicht der PI-Blog, aber wie bei jeder Seite tummeln sich in Foren und Kommentarsystemen viele, die eine andere Meinung als die Breite Masse hat. Und da sehe ich hier bei klamm weder eine hohe noch eine geringe Anzahl an Nutzern, die sich mit anderen meinungen hervor tun. Außerdem: 20% sind doch auch "genügend" Nutzer mit anderer Meinung.Selbst hier bei Klamm (Klamm ist ja schon dafür bekannt, dass die meisten mit dem Strom schwimmen) gibt es ja genügend negative Aussagen über diesen Mann.
Bin mir nicht sicher, ob das nun ein Nach- oder ein Vorteil ist. Einerseits täte es der Gesellschaft gut, wenn jemand Tacheles reden und jedem den Spiegel vorhalten würde. Anderseite führt der Irrglaube vieler, mit ihrer Meinung die unumstößliche Wahrheit gepachtet zu haben, zu Konflikten, die so festgefahren sind, dass es keine befriedende Lösung geben kann. Wenn da einer ist, der ehern beschwichtigt, kann das mE förderlich sein.Weiterhin sollte man nicht vergessen, Gauck hat Theologie studiert und ist in der Lage, länger zu reden und jedem ein bisschen anzubieten, was derjenige raushören will. Das war ja schon in der Bibel so mit den Widersprüchen von auch die andere Wange hinhalten und Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Wenn da einer ist, der ehern beschwichtigt, kann das mE förderlich sein.
Ich denke, Gauck ist eine gute Wahl. Er hat eine gewisse Ausstrahlung (ganz im Gegensatz zum "Schwiegersohn" Wulff), er kann repräsentieren, und er erscheint glaubwürdig. Ob er es wirklich ist, wird sich zeigen.
Bedeutet "ist in der Lage, länger zu reden und jedem ein bisschen anzubieten, was derjenige raushören will." letztendlich nicht, dass man beschwichtigen kann.Wo beschwichtigt er denn?
Unter "Schwiegersohn-Typ" verstehe ich zwar auch nett und freundlich, aber auch profillos, oberflächlich, nichtssagend, beliebig. Und wie werden wir denn ab jetzt mit Gauck im Ausland präsentiert!?Ausstrahlung? Naja. Aber du nennst nette Apsekte hier. Wulff ist ein "Schwiergersohn"-Typ. Auch wenn dies von dir Abfällig gemeint ist, so ist da was wahres dran. Er wirkt halt nett und freundlich. Und eben diese Eigenschaften repräsentieren uns im Ausland doch denke ich mal wesentlich besser als es nun geschehen kann.
Unter "Schwiegersohn-Typ" verstehe ich zwar auch nett und freundlich, aber auch profillos, oberflächlich, nichtssagend, beliebig. Und wie werden wir denn ab jetzt mit Gauck im Ausland präsentiert!?
Berlin (dpa) - Der neue Bundespräsident Joachim Gauck hat die Menschen in Deutschland in seiner ersten wichtigen Rede zu Mut und Zuversicht aufgerufen. «Ich bitte Sie alle, mutig und immer wieder damit zu beginnen, Vertrauen in sich selbst zu setzen», sagte Gauck am Freitag nach seiner Vereidigung in einer gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat. Weiter mahnte er, trotz Euro-Krise den Glauben an Europa nicht zu verlieren. Zugleich forderte er ein entschlossenes Vorgehen gegen den Rechtsextremismus. Fünf Tage nach seiner Wahl war der 72-Jährige zuvor als elfter Präsident vereidigt worden. Der frühere evangelische Pastor und DDR-Bürgerrechtler sprach den Amtseid mit der Formel «So wahr mir Gott helfe». In der gemeinsamen Sitzung waren fast alle Altbundespräsidenten dabei, darunter auch Gaucks unmittelbarer Vorgänger Christian Wulff, der vorzeitig zurückgetreten war. Gauck ist nun der elfte Präsident der Bundesrepublik Deutschland. In seiner Rede versprach das neue Staatsoberhaupt, Wulffs Engagement für eine bessere Integration von Menschen mit Migrationshintergrund fortzusetzen. Alle Menschen, die in Deutschland leben, sollten sich hier auch zu Hause fühlen können. Als Wunschbild nannte Gauck ein Deutschland, das «soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und Aufstiegschance» miteinander verbindet. Niemand dürfe den Eindruck haben, kein Teil der Gesellschaft zu sein, weil er «arm, alt oder behindert» sei. Gauck erinnerte an ein Zitat des indischen Pazifisten Mahatma Gandhi (1869-194, wonach nur ein Mensch mit Selbstvertrauen Fortschritt machen und Erfolge haben könne. Dann fügte er hinzu: «Ob wir den Kindern und Enkeln dieses Landes Geld oder Gut vererben werden, das wissen wir nicht. Aber dass es möglich ist, nicht den Ängsten zu folgen, sondern den Mut zu wählen, davon haben wir nicht nur geträumt. Das haben wir gelebt und gezeigt.» Das neue Staatsoberhaupt rief zu einer entschlossenen Abwehr des Rechtsextremismus auf. «Euer Hass ist unser Ansporn. Wir lassen unser Land nicht im Stich», sagte er unter großem Beifall. An die Adresse der Rechtsextremisten fügte er hinzu: «Ihr werdet Vergangenheit sein, und unsere Demokratie wird leben.» Mit Blick auf die deutsche Geschichte nannte er Deutschland ein «Land des Demokratiewunders». Gauck mahnte, auch in der Euro-Krise am europäischen Gedanken nicht zu zweifeln. «Das Ja zu Europa gilt es zu bewahren.» Gerade in Krisenzeiten sei die Neigung besonders ausgeprägt, sich in den Nationalstaat zu flüchten. «Gerade in der Krise heißt es deshalb: Wir wollen mehr Europa wagen.» Immer wieder wurde Gaucks Rede von Beifall unterbrochen. Der parteilose ehemalige Pastor und DDR-Bürgerrechtler war am Sonntag als gemeinsamer Kandidat von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen gewählt worden. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) und Bundesratspräsident Horst Seehofer (CSU) betonten, dass Gauck 23 Jahre nach dem Fall der Mauer der erste Ostdeutsche im höchsten Staatsamt sei. Sie dankten dem zurückgetretenen Präsidenten Wulff und seiner Frau Bettina für ihre Arbeit.
genau der selbe müll den der papst immer von sich gibt.
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Nur das der Papst eine andere Position hat. Wenn der Papst für alle Menschen spricht ist dies gut, weil er der geistige Vater aller ist. [...]
[...] Unsere Politiker hingegen vergessen immer mehr, dass sie die Vertreter der Bevölkerung der Länder sind, in denen sie gewählt werden. Nicht die Vertreter Europas oder gar der ganzen Welt.
Das glaubst Du. Viele Menschen werden das wohl anders sehen.
Das sind die typischen Kleingeister... Ich selber glaube auch nicht an den Papst. [...]
