News USA/Todesstrafe: Deutscher durch Giftspritze hingerichtet

Ich stehe zu meinem Wort - grundsätzlich.

Glaube ich dir, jetzt hier und in diesem Moment. Aber wenn ich etwas gelernt habe in meinem kleinen beschaulichen naiven Leben, dann die Weisheit: sag niemals nie.
Auch du würdest töten, wenn es darauf ankommt deine Kinder zu beschützen. Niemals und das kann mir keiner erzählen, würde ein Mensch nur um seine Moral aufrechtzuerhalten, den Tod seines Kindes hinnehmen, wenn du die Chance hättest, eher den Täter auszuschalten.
Nenn es jetzt Notwehr, ist für mich nichts anderes als ein Todesurteil. Der Mensch ist tot, so oder so.

Und solche Suggestiv-Diskussionen führe ich nicht!

Was ist an einer Überlegung, was wäre wenn falsch? Davon mal abgesehen kommt es eh immer anders als man denkt, aber nur wenn ich mich selbst immer wieder hinterfrage, kann ich herausfinden, wer ich wirklich bin.


Das ist Quatsch und das weißt du auch. ein Todesurteil ist final, und es verfolgt nur ein Ziel: Rache. Und wenn es heißt, es diene der Abschreckung, dann ist es Quatsch. Abschreckung funktioniert im Rechtssystem kaum.

Bestrafung an sich ist etwa keine Rache? Wozu bestrafen wir dann? Was soll es denn sonst sein, als Rache im Grunde?

Du hast Recht: Es widerspricht sich. Demnach hängt deine "Morallatte" genau so hoch, wie du unter Schmerzen springen wolltest. Du hältst Dir das Hintertürchen der Affekt- bzw. Instinkthandlung offen.

Das ist kein Hintertürchen, sondern das ist Erfahrung. Ich bin kein gefühlloses Wesen und ich weiß, was ich tun würde (fiktiv), um mein Kind 1. zu beschützen und 2. sage ich einfach nur ehrlich, das ich nicht wüsste, was ich tun würde, wenn es Realität wäre.
Davon mal abgesehen, wenn man die Geschichte jetzt weiterspinnt, ist es eh eine Frage, wie komme an den Typen ran? ist er wirklich zu 100% schuldig? Wie komme ich an eine Waffe usw. usf. Eh das alles überhaupt zusammenpasst, hat garantiert mein Hirn wieder eingesetzt und ich ergebe mich der Obrigkeit der Gerichte. Also absolut fiktiv.
Komme ich jedoch in die Wohnung meiner Tochter, wo der Täter mittendrin ist, dann, tja dann kann ihm wirklich nur Gott helfen, das mein Hirn ordnungsgemäß einsetzt und ich geistesgegenwärtig nur die Polizei rufe, anstatt ihm den Schädel einzuschlagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bestrafung an sich ist etwa keine Rache? Wozu bestrafen wir dann? Was soll es denn sonst sein, als Rache im Grunde?
Bestrafung is der Versuch durch Machtausübung einen anderen Menschen zu dressieren. Stichwort: Bedingte Aversion.

Beispiel:
Wenn du deiner Tochter Hausarrest gibst, weil sie deinen Vorstellungen von wann sie wieder zu Hause sein sollte nicht entspricht, ist das keine Rache.
Wozu willst du dich rächen? Sie hat dir ja nix getan, außer dass sie dir nicht unterwürfig is.
 
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Glaube ich dir, jetzt hier und in diesem Moment. Aber wenn ich etwas gelernt habe in meinem kleinen beschaulichen naiven Leben, dann die Weisheit: sag niemals nie.
Auch du würdest töten, wenn es darauf ankommt deine Kinder zu beschützen. Niemals und das kann mir keiner erzählen, würde ein Mensch nur um seine Moral aufrechtzuerhalten, den Tod seines Kindes hinnehmen, wenn du die Chance hättest, eher den Täter auszuschalten.
Nenn es jetzt Notwehr, ist für mich nichts anderes als ein Todesurteil. Der Mensch ist tot, so oder so.
Wenn du jemandem Zu Hilfe kommst mit dem Ziel, den Angreifer zu töten, ist ein (zumindest in Meinen Augen) keine Notwehr/Nothilfe mehr, sondern Mord (Vorsatz)!
Und auf jeden Fall unterscheidet sich das Zu Hilfe kommen im aktuen Fall von einem nachträglichen Eingreifen.

Was ist an einer Überlegung, was wäre wenn falsch? Davon mal abgesehen kommt es eh immer anders als man denkt, aber nur wenn ich mich selbst immer wieder hinterfrage, kann ich herausfinden, wer ich wirklich bin.
Weil diese Art von Diskussionen darauf abzielen, den Gegenüber ins Unrecht zu setzen. Diese Art der Diskussion war ein beliebtes Spiel der Kommissionen, die in den 80ern über Kriegsdienstverweigerer zu entscheiden hatten.
Es sind argumentative Einbahnstraßen. Solche Dinge mache ich mit mir selber aus, und trage es nicht an die Öffentlichkeit.

Bestrafung an sich ist etwa keine Rache? Wozu bestrafen wir dann? Was soll es denn sonst sein, als Rache im Grunde?
Hatte ich geschrieben. Schau noch mal nach. ;)

Das ist kein Hintertürchen, sondern das ist Erfahrung. Ich bin kein gefühlloses Wesen und ich weiß, was ich tun würde (fiktiv), um mein Kind 1. zu beschützen und 2. sage ich einfach nur ehrlich, das ich nicht wüsste, was ich tun würde, wenn es Realität wäre.
Davon mal abgesehen, wenn man die Geschichte jetzt weiterspinnt, ist es eh eine Frage, wie komme an den Typen ran? ist er wirklich zu 100% schuldig? Wie komme ich an eine Waffe usw. usf. Eh das alles überhaupt zusammenpasst, hat garantiert mein Hirn wieder eingesetzt und ich ergebe mich der Obrigkeit der Gerichte. Also absolut fiktiv.
Aus einer Erfahrung kann man Schlüsse ziehen. Und daraus sein Verhalten auch ändern oder steuern. Menschen sind der rationalen Reaktion fähig, wenn sie wollen.

Komme ich jedoch in die Wohnung meiner Tochter, wo der Täter mittendrin ist, dann, tja dann kann ihm wirklich nur Gott helfen, das mein Hirn ordnungsgemäß einsetzt und ich geistesgegenwärtig nur die Polizei rufe, anstatt ihm den Schädel einzuschlagen.
Siehe oben: Verteidigst du deine Tochter, ist das Nothilfe. Gehst du auf den Täter los mit der Absicht, "ihm den Schädel einzuschlagen", kann es Mord sein - egal, Was er getan hat oder tun wollte.