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Da hast Dich aber gewaltig verrechnet - in 100 Jahren hast die Einlage erst wieder raus und erst ab dann kommt der Gewinn. Was das Haus dann noch wert ist steht auf einem anderen Blatt. Das Haus ist 20 Jahre lang mit jährlich 10000€ abzuschreiben - ergibt ein Minus von 8000€ p.a..Warum? Die zu zahlenden Zinsen sind natürlich ebenfalls Kosten.
Nein. Wenn ich doch heute ein Haus kaufe ohne Eigenkapital für 200.000 Euro und zahle dafür 5% Zinsen, dann zahle ich 10.000 Euro Zinsen. Wenn ich aber 12.000 Euro Miete einnehme, dann habe ich 2.000 Euro Gewinn und zwar sofort und nicht erst nach 100 Jahren, wenn ich auch die 200.000 Euro eingenommen habe.
Besser, funktioniert aber auch nicht, weil nach 20 Jahren erst mal für 200.000 renoviert werden muss. Die Kosten für Renovierungen steigen nämlich schneller als der Wert der Häuser und deshalb fällt der Wert der alten Häuser.Genauso kannst du es im kleineren Rahmen machen: Du nimmst einen Kredit über 200.000 Euro auf und kaufst mit dem Geld ein Haus. An die Bank zahlst du nur die 10.000 Euro Zinsen, aber keine Tilgung. Das Haus vermietest du und nimmst jährlich damit 20.000 Euro ein. Dann hast du einen Jahresgewinn von 10.000 Euro abzüglich Verwaltungs- und Reparaturkosten. Nach 10 Jahren verkaufst du das Haus wieder für 200.000 Euro und zahlst damit deinen Kredit zurück. Dann hast du über die 10 Jahre konstant jedes Jahr Gewinn gemacht. Kauf und Verkauf des Hauses waren gewinnneutral (und haben sich in diesem Fall auch nicht als + oder - auf deinem Konto bemerkbar gemacht). Die Zinszahlungen waren Verlust, der aber durch den Umsatz aus den Mietzahlungen überkompensiert wurde.
Häuser schreibt man laut meinen Schulungsunterlagen 50 Jahre ab das Grundstück auf dem das Haus steht wird gar nicht abgeschrieben.Was das Haus dann noch wert ist steht auf einem anderen Blatt. Das Haus ist 20 Jahre lang mit jährlich 10000€ abzuschreiben - ergibt ein Minus von 8000€ p.a..
Meine Eltern haben ihr Haus 1967 für 55.000 Euro (umgerechnet) gekauft, in 44 Jahren etwa dasselbe noch mal investiert und könnten es heute für ca. 150.000 Euro verkaufen. Woher stammen Deine Zahlen auch aus der Realität?Besser, funktioniert aber auch nicht, weil nach 20 Jahren erst mal für 200.000 renoviert werden muss.
55000€ wären nach 44 Jahren mit 5% Verzinsung 470.000€. Ich seh hier auch ein dickes Minus.Meine Eltern haben ihr Haus 1967 für 55.000 Euro (umgerechnet) gekauft, in 44 Jahren etwa dasselbe noch mal investiert und könnten es heute für ca. 150.000 Euro verkaufen. Woher stammen Deine Zahlen auch aus der Realität?
55000€ wären nach 44 Jahren mit 5% Verzinsung 470.000€. Ich seh hier auch ein dickes Minus.
wir werden immer wieder darauf zurück kommen, dass Gewinn erst dann erzielt wird, wenn sämtliche Kosten, Investitionen und Kreditraten bezahlt wurden.
Besser, funktioniert aber auch nicht, weil nach 20 Jahren erst mal für 200.000 renoviert werden muss. Die Kosten für Renovierungen steigen nämlich schneller als der Wert der Häuser und deshalb fällt der Wert der alten Häuser.
Am Besten sparen lässt sich im Moment durch vorgezogene Käufe, in dem man etwas kauft von man weiß, dass man es in der Zukunft brauchen wird und das im Preis steigen wird. So lassen sich im Moment traumhafte Renditen >10% erzielen. Jüngstes extremes Beispiel ist die Zuckerpreiserhöhung um 30% - wo bekommt man denn sonst 30% steuerfrei?
@Herzog
Du stellst dich quer gegen das, was man versucht dir zu erklären und denkst du weist es besser, hast aber offensichtlich von Bilanzen keine Ahnung.
Wenn du ein Haus für 200.000 Euro kaufst, dann ist es im besten Fall auch 200.000 Euro wert. Diese 200.000 Euro gehören also genauso zu deinem Vermögen wie 200.000 Euro in Bargeld oder Gold zu deinem Vermögen gehören würden.
Die Liquidität (die Möglichkeit es flüssig zu machen) ist zwar sehr gering,
aber egal ob du es "finanziell oder wirtschaftlich" (wie du es unterteilst xD) betrachten willst, es sind 200.000 Euro Vermögen.
Wenn der Kredit abbezahlt ist dann hast du 200.000 Euro Gewinn, denn das Haus (und somit 200.000 Euro Vermögen) hast du dann immernoch.
(Von Sanierungskosten ist jetzt mal abgesehen.)
Ich denke das ging in beide Richtungen zum einen wo spart man und wo gibt mans wieder aus wenn man anlegen will und dergleichen - würd das schon offen lassen!
Und nun ja anderes Beispiel was mir einfällt, die Baumwollpreise sind auch extrem gestiegen, mir hat die Tage eine Expertin erzählt, dass wir uns wundern werden als Verbraucher, denn der Preis kommt erst bei uns an - da wird die Jean schon zum miniluxusobjekt werden...
Das ist immer noch falsch und wird durch Deine stetige Wiederholung nicht richtiger. Das Haus gehört demjenigen, der im Grundbuch als Eigentümer steht. Die Bank lässt sich das Haus allerdings als Pfand für einen evtl. Kredit eintragen, das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Bank einfach so zwangsversteigern kann. Das kann sie erst, wenn sie den Kreditvertrag gekündigt hat und der Schuldner nicht zahlt.Solange das nicht geschehen ist, gehört das Haus ganz oder anteilig der Bank und kann bei Nichtzahlung der Raten bzw. des Kredits bei Ablauf desselben von der Bank zwangsversteigert werden.
Quatsch. Wenn ich 1.000 Euro an die Bank zahle, aber 1.500 Euro Miete einnehme, dann mache ich 500 Euro Gewinn.Und während dieser Zeitspanne wirft diese Anlage eben auch keinen Gewinn ab, da zuerst die Verschuldung abgebaut werden muss.
Auch das ist falsch. Du kannst die Entwicklung der Immobilienpreise in diversen Statistiken nachlesen, im Wert gefallen sind die selten.Weiter ist zu bedenken, dass Häuser und Wohnungen mittelfristig immer einem Wertverlust unterliegen.
Inflationsbereinigt sicher nicht, dafür hat man dann aber entweder 30-40 Jahre darin gewohnt oder 30-40 Jahre Miete eingenommen.D.h. eine Neuimmobilie jetzt gekauft und nach 30-40 Jahren abbezahlt ist dann nicht mehr soviel wert wie sie zum Kaufdatum war.
Ich habe vor nicht mal 10 Jahren ein Haus gekauft und könnte das jetzt zu einem 35% höheren Preis wieder verkaufen. Investiert habe ich max. 15% vom Kaufpreis. Und das ist keine aussergewöhnliche Lage, keine Innenstadt und keine Großstadt.Es wird also wohl kaum jemand lange genug leben, eine tatsächliche Wertsteigerung seiner Immobilie zu erleben.
Lernresistenz wie bei Dir hilft aber auch nicht weiter.So etwas wie Verstand braucht man ja nicht mehr zu benutzen, wie uns die Politiker vormachen.
Das ist immer noch falsch und wird durch Deine stetige Wiederholung nicht richtiger. Das Haus gehört demjenigen, der im Grundbuch als Eigentümer steht. Die Bank lässt sich das Haus allerdings als Pfand für einen evtl. Kredit eintragen, das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Bank einfach so zwangsversteigern kann. Das kann sie erst, wenn sie den Kreditvertrag gekündigt hat und der Schuldner nicht zahlt.
Quatsch. Wenn ich 1.000 Euro an die Bank zahle, aber 1.500 Euro Miete einnehme, dann mache ich 500 Euro Gewinn.
Auch das ist falsch. Du kannst die Entwicklung der Immobilienpreise in diversen Statistiken nachlesen, im Wert gefallen sind die selten.
Inflationsbereinigt sicher nicht, dafür hat man dann aber entweder 30-40 Jahre darin gewohnt oder 30-40 Jahre Miete eingenommen.
Und wenn man die 30-40 Jahre Instandhaltung betrieben hat, dann ist die Immobilie sicher mehr wert als damals.
Ich habe vor nicht mal 10 Jahren ein Haus gekauft und könnte das jetzt zu einem 35% höheren Preis wieder verkaufen. Investiert habe ich max. 15% vom Kaufpreis. Und das ist keine aussergewöhnliche Lage, keine Innenstadt und keine Großstadt.
Lernresistenz wie bei Dir hilft aber auch nicht weiter.

Was daran nicht zu verstehen ist? Keine Ahnung... Aber mir scheint so der moderne Mensch versteht nicht mehr viel von Geld, wie man an der Banken- und Finanzkrise sieht^^
Du hast keine Ahnung von Bilanzierung, oder? Wenn ich ein Haus kaufe, das 200.000 EUro wert ist und für das ich 200.000 Euro bezahle, dann ist meine Bilanzsumme 0. Ich habe 200.000 Euro Aktiva und 200.000 Euro Passiva.So betrachtet schon, allerdings sollte man die Gesamtverschuldung im Auge haben. Jemand der in seinem bisherigen Leben bspw. 200.000€ Schulden gemacht hat, seis durch einen Hauskauf oder durch Handyrechnungen, was weiss ich, hat erst einmal 200.000€ Schulden
Ich habe gerade eine Haus von 1969 saniert. Ich werde Dir sicher nicht die Rechnungen dafür zeigen, die Gesamtsanierung war auf jeden Fall zu einem Bruchtteil eines neuen Hauses zu haben. Die Summe Kaufpreis + Kernsanierung lag auch deutlich unter einem Neubau. Und in dem Haus haben 40 Jahre Menschen gelebt.Schauen wir der Realität ins Gesicht: Das ist einfach ein Wertverlust, oder sanierst du alle paar Jahre die Hausleitungen? Und die mangelnde Dämmung und die Telefonleitungen sind da noch nicht einmal bedacht.
Wo? Wenn Du das so pauschal sagst, kannst Du das sicherlich belegen, oder?Und ganz nebenbei sind die Immobilienpreise seit 2008 extrem gesunken
Sicher, und deshalb gibt es auch so viele Vermieter in Deutschland. Alles Gutmenschen, die Geld verschenken.Siehe oben und im vorigen Beitrag: Eine Immobilie ist häufig ein Verlustgeschäft, wenn man es liquid machen möchte und auch so, da es durch selbst zu tragende Instandhaltungs-, Renovierungs- und Sanierungskosten selten günstiger ist als zur Miete zu wohnen.
Das Haus ist jetzt schon 42 Jahre alt, wie lange soll ich noch warten?Na, dann warte mal noch 30 Jahre und schau dann noch mal auf den Verkaufswert.
Ich habe ein Angebot über die Summe (deshalb "könnte"), habe aber abgelehnt. Ich vermiete lieber und verschenke in Deinen Augen täglich Geld damit.Und wie ich sehe redest du hier in der Theorie "könnte", die Frage ist doch, ob du es zu dem Preis den du dir gerade vorstellst auch los wirst oder nicht doch noch so weit runter gehen musst, dass du in den Bereich Verlust statt Gewinn kommst.
Genau, meine Steuererklärung, Gewinn- und Verlustrechnung und Vermögensübersicht spielt keine Rolle... nur das Leben und die Praxis.Wie gesagt, das Leben und die Praxis schauen ein wenig anders aus, als Bilanzen und Statistiken.
das merkt man.Ich teile nur meine Sicht der Dinge mit. Ich bin kein gelernter Bänker, beschäftige mich nicht mit Bilanzen und Statistiken
Ach, und wen meintest Du mit "So was wie Verstand braucht man ja nicht mehr zu benutzen!"?Ich finde deine Intoleranz, ausgedrückt in deinem letzen Satz ist eher ein Beispiel dafür, dass du nicht verstehst, dass es mehrere Meinungen gibt zu solch einem Thema.
@Herzoegchen90
Du wirfst doch im Prinzip Leuten, die anderer Meinung sind als du, genau das gleiche vor
Zu deiner Aussage:
"Ein Haus auf Kredit ist wie du schon sagst erst dann Vermögen, wenn der Kredit abgezahlt ist."
Das würde implizieren, dass das Haus solange noch irgendwelche Schulden drauf sind, überhaupt nicht als vermögen zu sehen ist und mit der letzten Rückzahlung dann auf einmal auf einen Schlag ins Vermögen übergeht.
Findest du nicht, dass es sinnvoller ist, hier anders zu rechnen, nämlich so, dass das Haus mit jeder Teilabzahlung des Kredites langsam in deinen Besitz übergeht?:
(Beispielzahlen, nicht einem realen Fall entnommen. Kreditzins der Einfachheit halber mit konstanten 500 Euro pro Monat veranschlagt)
Du kaufst ein Haus für 200.000 Euro und nimmst dafür 200.000 Euro Schulden auf. Monatlich zahlst du 5.000 Euro an die Bank, das Haus verliert monatlich 200 Euro an Wert, du bekommst monatlich 1500 Euro Miete. Auf dem Konto hast du noch 100.000 Euro eigenes Vermögen. Ansonsten keine weiteren Einnahmen oder Ausgaben.
Jahr-----Wert des Hauses-----Kreditsumme------Kontostand-----Nettovermögen
0 --------200.000---------------200.000------------100.000--------------100.000
1---------199.800---------------195.500------------96.500---------------100.800
2---------199.600---------------191.000------------93.000---------------101.600
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Im Beispiel also ein Gewinn von 800 Euro pro Monat trotz fallendem Kontostand (man hätte natürlich bei etwas höheren Zinsen oder niedrigerer Miete auch einen Verlust bekommen können).
Der Wertverfall kommt vor allem durch Abnutzung zu Stande, aber auch durch fehlende Modernisierungen; laut Index sind die Preise für Altbauten in den letzten 5 Jahren leicht gefallen -2%, während die Preise für Neubauten um ca. +12% gestiegen sind. Häuserpreise – Ergebnisse für 2009Auch das ist falsch. Du kannst die Entwicklung der Immobilienpreise in diversen Statistiken nachlesen, im Wert gefallen sind die selten.
Wir haben auch mal überlegt, uns ein Haus auf Kredit zu kaufen. Ich bin aber froh, dass wir das nicht gemacht haben, ich hätte nämlich immer Angst, dass einer von uns die Arbeit verliert oder so und der Kredit nicht abbezahlt werden kann. Es ist schon gut, wenn man mehr als die Hälfte von Gespartem hat, um dann weniger abzubezahlen.
Was das Sparen betrifft, ich hab bei mir gemerkt, dass ich oft im Urlaub zu viel Geld ausgebe, weil man mit Kreditkarte alles bezahlen kann und man merkt nicht, dass das Konto leer ist oder so. Deswegen hab ich mich schlau gemacht und mir eine Prepaid KK zugelegt...![]()