Schlechtes Zeugnis

shutdowncore

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ID: 397793
L
11 Juli 2010
7
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Hallo liebe Mitglieder,

letzten Freitag gab es Zeugnisse. Und meins kann man sagen, war nicht so glorreich. Ich besuche bzw. besuchte die 12. Klasse eines Gymnasiums. Mein Notendurchschnitt lag bei 3,4 und nun meint mein Vater, dass ich es nie zu etwas bringen werde und mit diesem Durchschnitt eine Ausbildung oder ein Studium vergessen kann. Wiederholen durfte ich das Jahr auch nicht, da war er gegen.

Nun ist meine Frage, ob ich meine Zukunft wirklich "verschenkt" habe und kein Studium bzw. Ausbildung bekommen kann und ob es noch in der 13. Klasse möglich ist was an seinen Noten zu machen um das Abi ein wenig zu retten.

Gründe für das schlechte Zeugnis sind, wenn ich ganz ehrlich bin, meine Faulheit aber auch zum Teil persönliche Probleme gewesen.
Bis jetzt bin ich immer gut durchgekommen ohne etwas zu tun (2,7) nur in diesem Jahr war es nun leider nicht mehr so.

Mit freundlichen Grüßen
shutdown
 
Ich hab mein Abi mit 3,4 gemacht, hab nun meine Ausbildung zum Fachinformatiker fast fertig (das Ergebnis wird wohl recht erfolgreich) und beginne ab Herbst mein Studium der Angewandten Informatik auf einer Fachhochschule...dieses Studium bekomm ich sogar von meiner Firma bezahlt..

Ist also völliger Quatsch was dein Vater erzählt....und noch mehr Quatsch ist es das er dir sozusagen "verbietet" das Jahr zu wiederholen....eine Ehrenrunde zu drehen kann manchmal gar nicht so falsch sein.

Dieser Post soll dich allerdings nicht dazu bringen zu denken "Na dann, dann kann ich ja so weiter machen"...häng dich in der 13. rein und schau das dus besser hinkriegst.
 
Hey, ich würde mich da gar nicht so verrückt machen lassen. Es bildet natürlich nicht die besten Voraussetzungen fürs Abi, aber man kann da sicherlich noch was im nächsten Jahr drehen.(vorausgesetzt du tust auch etwas dafür, da ja die Noten aus der 12. auch schon mit ins Abi zählen)
Aber ich hatte auch nicht das beste Abi und studier jetzt. Und bei einer Ausbildung zählt meistens, dass man überhaupt eins hat, und deine Persönlichkeit.
Also streng dich im nächsten Jahr an und dann wird das schon.:D
 
Also mal ganz ehrlich, was sagen denn schon Noten aus... Nur weil der Schnitt etwas schlechter ist heißt es ja nicht, dass du dumm bist.. Ich sage immer, wenn man Arbeiten will und studieren will, haben Noten erst mal nichts zu suchen, denn man kann ja Praktikums machen und zeigen, was man kann.. allerdings stimmt eines.. je besser deine Noten, desto einfacher hast dus im Leben, aber trotz allem streng dich an, das letzte Schuljahr ist das wichtigste von allem...
 
3,3 Abi hier :) und nun ... Mathestudium ... und ganz ehrlich: nach meinen Noten ausm Abi fragt kein Mensch mehr :p

(trotz allem: bemüh Dich halt etwas :))
 
Auch wenn später vielleicht niemand nach deinen Noten fragt, stell sich hier für mich ganz einfach die Frage, willst du ernsthaft etwas ändern und einen Schnitt verbessern, oder willst du es deinem Vater (dessen Meinung ich absolut daneben finde und den Spruch so wie so) recht machen.
Aus reinem eigenen Ehrgeiz sollte eine Verbesserung kommen, wenn du nicht bereit bist dich an den A***** zu packen und es im nächsten Jahr besser zu machen, helfen dir die Tipps und Sprüche gar nichts!
Du mußt ein Ziel haben und wissen was du willst, dann ist alles fein.
 
Dein Leben verschenkt oder so hast du auf keinen Fall, das beweisen ja schon oben genannte Beipiele.
Ich würde an deiner Stelle ernsthaft überlegen: "Bin ich bereit, ein Jahr zu "opfern", knie mich richtig rein und mach die letzten zwei Jahre nochmal gut. Oder will ich das jetzt beenden, bei meinen Klassenkameraden bleiben, etc.."
Es hat beides seine Vorteile. Wenn du das Jahr nochmal wiederholst hast du einen kleinen Bonus, sowohl im Grundwissen, als auch vielleicht bei der Motivation (die du dann echt haben solltest). Wenn du einfach weitermachst, ist es schneller vorbei und du kannst dir was suchen, was dir mehr Spaß macht.
Lass dich von deinem Vater nicht runterziehen, das packst du schon. Aber sei ab jetzt vielleicht etwas weniger faul. :p
 
Wenn ich das so lese dann stellt sich mir die frage:
Lernst du für dich selbst oder für deinen Vater?

3,4 ist jetzt garnicht sooo schlecht, es hätte schlimmer kommen können. Aber irgendwie scheint es mir, als ob du überhaupt keine ahnung hättest, was du in zukunft machen möchtest.
Wahrscheinlich gehörst du zu der Sorte Mensch, die das tun was die Eltern wollen und nicht auf sich selbst hören.

Mach das was dir Spaß macht. Wenn du meinst, dass du eine Ehrenrunde drehen willst, dann mach das. Was kann schon großartig passieren? Dir kann NIEMAND verbieten, dich zu bilden bzw. deinen schnitt zuverbessern.

Wenn du nächstes jahr deinen schnitt dann hast,dann machst du das, was dir gefällt und nicht das was dein Vater gerne möchte.
Hätte ich auf meine Eltern gehört würde ich jetzt Medizin studieren...
Das hätte sie zwar stolz gemacht, aber was hätte ich davon?
Ich würde in einem Job landen, denn ich hasse und würde mir das nie verzeihen...
So wie ich es jetzt mache passt es und es geht bergauf.

Hör nicht auf deinen Vater. Hör auf dich selbst.
 
Hör nicht auf deinen Vater. Hör auf dich selbst.

naja, ganz so einfach wie ihr das darstellt, ist die Sache wohl nicht...

kriegt keiner einfach nen Tausender im Monat geschenkt, um ausziehen und die Eltern Eltern sein lassen zu können :ugly:

aber ich denk, wenn der TE vernünftig überlegt und mit sich selbst ausmacht, was er wirklich will und das dann mit seinen Eltern bespricht, was sollte dann dagegen sprechen, nochmal ne Runde zu drehen. Ich kenn auch Leute, die haben mit ihrer Ehrenrunde fast in jedem Fach den Schnitt um eine Note verbessern können. Man muss es halt wollen...

wenn ich jetzt die Möglichkeit hätte, würde ich auch mein Abi wiederholen und dann was studieren, was mir wirklich Spaß macht und was nicht nur "in die Richtung geht und ne Notlösung" war :ugly:

Darum auch mal hier n paar mahnende Worte. Überleg mal wirklich, was du willst und dann motivier dich selber, von außen wirds nämlich keiner können...
Und wenn du meinst, dass du gar kein Abi brauchst, dann pfeif drauf und such dir ne Ausbildungsstelle, die dich auch mit dem 12er-Zeugnis nimmt (wobei das mit 3,4 echt nich schön aussieht :-? - meiner Erfahrung nach wird das letzte Jahr nämlich noch schwerer... )
Ich hatte in der 12. auch nen Schnitt von 2,7 und hab den in der 13. dann so schön vermasselt, dass ich dann doch nur 3,0 im Abi hatte :roll:

Arsch hoch und mach was für deine Zukunft. Die 1-2 Jahre sparst du dir dann nachher in Studium/Ausbildung (weil du vllt nicht ständig abbrechen und wechseln und neuorientieren musst...)
 
3,3 Abi hier :) und nun ... Mathestudium ... und ganz ehrlich: nach meinen Noten ausm Abi fragt kein Mensch mehr :p

(trotz allem: bemüh Dich halt etwas :))

Naja, nachdem man den Studienplatz hat, fragt keiner mehr nach dem Notendurchschnitt, aber den muss man erstmal bekommen, außer natürlich man möchte etwas studieren was NC frei ist.
Soll den TE jetzt auch nicht entmutigen, aber er sollte sich jetzt schon Gedanken machen, was er studieren möchte und welchen Notendurchschnitt er dafür braucht.
 
Eine Ausbildung ist absolut kein Problem mit Abi, da ist dann eher die Frage wie stellst du dich im Vorstellungsgespräch und/oder während dem Probearbeiten an und was deine Mitbewerber so an Vorraussetzungen mitbringen.

Beim Studium kommt es auf den Numerus Clausus (NC) an, der aber von Uni zu Uni auch unterschiedlich ist. Wenn du einen Zulassungsbeschränkten Studiengang mit NC studieren willst, kannst du dich bei dem Schnitt auf etwa 2-4 Jahre Wartezeit einrichten.
Zulassungsfreie Studiengänge kann dagegen jeder studieren, der eine Hochschulzulassung (z.B. Abitur) hat.

kriegt keiner einfach nen Tausender im Monat geschenkt, um ausziehen und die Eltern Eltern sein lassen zu können :ugly:

Wenn es hart auf hart kommt, dann kann er eine Unterhaltsklage einreichen, wenn seine Eltern nicht für ihn aufkommen wollen und er tatsächlich ausziehen will/muss.
Das ist natürlich der allerletzte Weg und die Familienbande sind dann sicherlich auch durchtrennt, da es wohl sehr viel Streß geben wird, aber Geld(mangel) sollte einen nicht davon abhalten, von seinen Eltern unabhängig Entscheidungen zu treffen.
 
Ich bedanke mich für die Zahlreichen Posts und versuche sich nach und nach mal jetzt zu kommentieren und zu beantworten.

Zu meinen Unterkursen. Hmm ja schwer zu sagen. Da ich ja nun schon ein Fall von Profiloberstufe bin, kann ich sagen, dass ich 2 Unterkurse habe.

Ich weiß auf jeden Fall was ich will ich würde gerne in Richtung Informatik gehen. Ausbildung oder Studium oder beides. Da bin ich mir noch nicht so sicher. Und das tue ich für mich und nicht für meinen Vater diese Einschätzung ist also "leider" falsch.

Das Wiederholen war sowieso eine komische Sache. Weil keiner meiner Lehrer mir sagen konnte, ob es sinnvoll wäre. Jeder Lehrer hatte eine unterschiedliche Meinung und ich wusste mal so garnicht was jetzt das Beste wäre. Einige Lehrer sagen es wäre sinnvoll andere meinten ich könnte es auch mit ein wenig lernen schaffen.

Habe jetzt noch die Sommerferien Zeit zum Überlegen.

Nochmals danke für die zahlreichen Antworten. Mein Hauptinteresse war auf jeden Fall, ob mein Vater mit seinen Aussagen recht hat oder nicht.

MfG
 
Ein Freund von mir hat sein Abi auch nur mit 3,6 gemacht und ist jetzt Arzt.
Wenn du das Abi in der Tasche und einen Studienplatz hast, fängt das Spiel bei Null an. Hau dich in das Studium (oder Ausbildung), die dich sicher mehr interessiert als der "allgemeine Kram" beim Abi, richtig rein und dann klappt es auch.
Mein Freund hatte zwar etwas Glück einen Studienplatz zu bekommen (Klagen und Losglück), aber wie gesagt, er ist jetzt Arzt. Es kommt auf die Einstellung an, willst du es, dann schaffst du es.
Abgedroschener Spruch, aber: Es ist nie zu spät! 8O

Achja, um ne Ehrenrunde in der 10. der Realschule hat mein Freund auch gedreht.
 
Zum Thema Studium oder Ausbildung...ich kann aus eigener Erfahrung nur empfehlen zuerst ein Ausbildung zu machen und dann ein Studium dranzuhängen. Dann kommst mit theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung ins Berufsleben.

Des weiteren hast du eventuell sogar die Chance nach der Ausbildung von der Firma gefördert zu werden, so wies bei mir jetzt ist. Und was besseres als ein bezahltes Studium und noch jeden Monat ein kleines Gehalt kann dir ja nicht passieren ^^
 
Hallo liebe Mitglieder,

letzten Freitag gab es Zeugnisse. Und meins kann man sagen, war nicht so glorreich. Ich besuche bzw. besuchte die 12. Klasse eines Gymnasiums. Mein Notendurchschnitt lag bei 3,4 und nun meint mein Vater, dass ich es nie zu etwas bringen werde und mit diesem Durchschnitt eine Ausbildung oder ein Studium vergessen kann. Wiederholen durfte ich das Jahr auch nicht, da war er gegen.

Wenn du was zulassungsfreies studieren möchtest, ist dein Abischnitt egal. Das heißt nicht, dass du dich nicht anstrengen musst oder es spätere Arbeitgeber nicht interessiert, aber um das Studium zu beginnen: Unwichtig.

Willst du natürlich was begehrtes mit NC studieren, ist es mit 3,4 nicht so einfach, reinzukommen. Top-Auswahlkriterium ist nach wie vor die Abinote.
 
Nein das wollte ich nicht. ich wollte meinen Schnitt schon wieder in Richtung 2,x bewegen. Zum studieren interessiert mich Geoinformatik sehr was zur Zeit noch zulassungsfrei ist.
 
Das Wiederholen war sowieso eine komische Sache. Weil keiner meiner Lehrer mir sagen konnte, ob es sinnvoll wäre. Jeder Lehrer hatte eine unterschiedliche Meinung und ich wusste mal so garnicht was jetzt das Beste wäre. Einige Lehrer sagen es wäre sinnvoll andere meinten ich könnte es auch mit ein wenig lernen schaffen.
natürlich ist das sinnvoll :roll:
Die Abi-Note berechnet sich aus Kursen der 12, 13 und der schriftl. sowie mündl. Abi-Prüfung.
Da du noch in der 12 bist und diese wiederholen kannst, hast du noch jegliche Möglichkeiten offen, du kannst nen Abi mit 1.0 schreiben, wenn du wolltest, immerhin liegen alle Klausuren und Prüfungen noch vor dir.
Auf jedenfall wiederholen, du wirst dir später in den Arsch beißen, wenn du es nicht tust, denn sollte das Studium dir nicht gefallen oder was auch immer, ist es auf dem Arbeitsmark schonmal eine gute Vorraussetzung wenn du ein gutes Abi hast.


Zum Thema Studium oder Ausbildung...ich kann aus eigener Erfahrung nur empfehlen zuerst ein Ausbildung zu machen und dann ein Studium dranzuhängen. Dann kommst mit theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung ins Berufsleben.
bin ich persönlich ganz klar dagegen.
Die meisten, die schonmal Geld verdient haben und/oder in der realen Welt gearbeitet haben, werden nicht mehr auf solch einen theoretischen Zweig "von dem ich doch eh kaum etwas brauchen kann" zurückkehren.
Zudem hat er den Vorteil



Des weiteren hast du eventuell sogar die Chance nach der Ausbildung von der Firma gefördert zu werden, so wies bei mir jetzt ist. Und was besseres als ein bezahltes Studium und noch jeden Monat ein kleines Gehalt kann dir ja nicht passieren ^^
Die Chancen sind aber sehr gering.
Außerdem gibt es sowas auch, nennt sich Berufsakademie, mit ~ nem 2.4 hat er absolut keine Probleme soetwas zu bekommen, wenn er sich geschickt anstellt.
Und wenn er die 12 nochmal macht, sollte das wirklich kein Problem werden.
 
Du kannst pauschal nicht sagen das erst die 12. Klasse in die Abi-Note mit eingeht, das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Ich hab mein Abi in Rheinland-Pfalz gemacht, dort hat die 11/2 schon mit reingezählt...

Zum Thema Ausbildung und Studium, ich sagte ja nur das ich das aus meiner Erfahrung so machen würde. Deine Meinung dazu lass ich dir gerne, allerdings habs ich genau so gemacht bzw. werde es so machen, und bis jetzt bereue ich davon nichts.

Die Förderung von einer Firma zu bekommen ist sicherlich schwierig, aber es geht....selbst bei nem faulen Sack wie mir ^^