Sammelthread Monatliche Arbeitslosenzahlen

Ich habe eigene Erfahrungen von Arbeitsbehörden sowohl in Deutschland (2000-02, 2010-12) als auch Finnland (1980er - 1999, 2012-14). Deutsche Arbeitsagentur bietet aktiver offene Stellen und erfordert mehr Aktivität. Ist dafür vllt mehr bürokratisch, was doch nicht immer negativ ist. Das gilt natürlich nur für mich persönlich, weiss nicht, wie es im Allgemeinen ist.
 
Ja und, alles bekannt, war letzten Monat und letztes Jahr genauso.
Hat sich also nicht auf die Tendenz ausgewirkt.

Ich glaube du verstehst mich falsch. Ich streite nicht ab, dass die Zahl der Arbeitslosen die jetzt wirklich in einen Job untergekommen sind (ob jetzt Saisonbedingt, Teil-/Vollzeit,...) abnimmt. Sondern ich kritisiere und stelle die veröffentliche Zahl von der Arge infrage, weil ja schon seit Jahren bekannt ist wie und mit welchen Mitteln die Statistik beschönigt wird und somit nicht erkennbar ist, wie viele dieser Arbeitslosen nun wirklich irgendwo Arbeitnehmer geworden sind. Ich dachte ich hätte mich diesbezüglich bei meinem ersten Beitrag zu diese Thema deutlich ausgedrückt.

Anhand der 123.000 weniger Arbeitslose ist nicht erkennbar was nun die Reale Ursache dieser Minderung ist. Liegt es nun daran das im Vergleich zum Vorjahr/-Monat mehr Arbeitslose in die Rente geschickt wurden? Die Anzahl der Vermittelten Maßnahmen höher ist, als die der "Rückkehrer"? Mehr in Praktika oder 1 € Jobs untergekommen sind? Weniger Leistungsberechtigte Aufgrund von anderen Umständen gibt? Die Anzahl der tatsächlich in Arbeit vermittelten Anstieg? Weniger neue Leistungsberechtigte hinzukamen im vergleich zum Vorjahr?

Steuereinnahmen ohne Ende, die Sozialkassen platzen vor Kohle, Rekordbeschäftigung - aber die Statistik der Arbeitslosen sagt nix aus. Alles klar...

:roll: Richtig, die Arbeitslosen Statistik sagt als alleiniges Erkennungsmerkmal für mich nicht viel aus (begründet habe ich des ja schon mehrfach), aber in diesem Fall machst du es so wie ich es in meinem vorherigen Beitrag erwähnt habe, du beziehst zur Beurteilung der Werte noch andere Indikatoren mit ein.
 
Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht neue Arbeitslosenzahlen

Folgende News wurde am 01.05.2015 um 18:02:00 Uhr veröffentlicht:
Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht neue Arbeitslosenzahlen
Shortnews

In Deutschland ist die Zahl der Arbeitslosen im vergangenen April auf 2,8434 Millionen gesunken. Dies bedeutet einen Rückgang im Vergleich zum letzten Jahr um 100.000 Erwerbslose.

Die Bundesagentur für Arbeit verkündete die neuen Zahlen am vergangenen Donnerstag. Die Zahl der Arbeitslosen sei derzeit so gering wie zuletzt im April 1991.


"Auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und die gemeldeten Stellen entwickeln sich weiterhin positiv", so der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise.
 
122.000 weniger Arbeitslose als vor einem Jahr

Folgende News wurde am 30.06.2015 um 10:02:54 Uhr veröffentlicht:
122.000 weniger Arbeitslose als vor einem Jahr
Top-Themen

Nürnberg (dts) - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni 2015 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 122.000 auf 2,711 Millionen gesunken. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mit. Demnach sank die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat um 51.000, während die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent zurückging. Saisonbereinigt sei die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat um 1.000 zurückgegangen, teilte die BA weiter mit."Der Arbeitsmarkt hat sich im Juni günstig entwickelt. Zum Ende der Frühjahrsbelebung geht die Arbeitslosigkeit weiter zurück", sagte der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-Jürgen Weise, mit Blick auf die Zahlen.
 
.. und diese Info hilft wem genau?

Naja, die Griechenlandkrise wird die Zahl für kommendes Jahr wieder reduzieren.
 
"Naja, die Griechenlandkrise wird die Zahl für kommendes Jahr wieder reduzieren."

Wieso reduzieren? Nun, Griechenland ist ja relativ kleine Volkswirtschaft, mit etwa 10 Mio. Einwohner, nicht wahr? Es gibt aber immer die Angst vor "Domino-Effekt". Andere Europäische Länder haben auch so ihre Probleme, nicht zuletzt Ukraine und seine Schulden, welche weit grössere sein sollen als die des Griechenlands.