Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Ich bin doch aber mit 180 kwh/Jahr nicht unabhängig, ganz besonders weil sie nicht dann reinkommen wenn ich sie auch brauche :ugly:

Die 180 kwh haben für mich auch nicht mal den Wert von 45 Euro, dafür würde ich mir auch netto nicht mehr als einen halben Tag Aufwand machen, aber dafür muss ich auch noch was kaufen und Platz verschwenden den ich ja nun mit der Miete auch teuer bezahle.
1 QM Wohnfläche kostet mich grob gepeilt 100 Euro im Jahr, auch wenn ich den Balkon nur zu 50 % rechne wird da kein Geschäft draus...

Hmm rechnest du auch die Wandfläche als Wohnfläche oder einen Tisch als verschwendete Wohnfläche? Also ich hatte letztes Jahr schonmal Bilder gepostet, von Lösungen der Nachbarschaft hier. Vielleicht mache ich das heute Abend nochmal und mache ein paar Bilder beim spazieren....
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Wandfläche nicht, habe aber auch nur unten Wand an die man Solarzellen anbringen könnte, da wird viel seltener Sonne drauf scheinen vermute ich mal. Erschwerend kommt hinzu das ich noch Fenster und Gardinen (Frau :ugly:) davor habe weil mein Balkon eine Loggia ist.
 
Die Wandfläche nicht, habe aber auch nur unten Wand an die man Solarzellen anbringen könnte, da wird viel seltener Sonne drauf scheinen vermute ich mal. Erschwerend kommt hinzu das ich noch Fenster und Gardinen (Frau :ugly:) davor habe weil mein Balkon eine Loggia ist.

Das sind doch nur Beispiele, da ja kein Mensch die Gegebenheiten bei dir oder bei anderen kennt. Aus diesen Beispielen mußt du schon selbst das für dich passende rausfinden. Ich habe hier in der Nachbarschaft jemanden, der Solarzellen vor den Balkon gehängt hat. Mit dem wollte ich schon immer mal reden um etwas über seine Anlage zu erfahren, aber leider hat es sich noch nie so richtig ergeben.
 
Ist zwar nicht vor dem Balkon, bringt aber trotzdem Strom ;)


Das ist deine Anlage. Ich finde die super ;), aber die meine ich nicht, der hat die wirklich vor dem Balkon, sieht nach Dünnschichtmodulen aus, die Technik also Aufhängung ect. hat sich auch im Laufe der Zeit bei Ihm ein wenig geändert. Ich habe auch schon gsehen das Module an der Balkonwand montiert sind, bring im Sommer vielleicht weniger dafür im Winter etwas mehr....
 
@ewin12000, ja, das ist meine. Ich hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt die VOR das Geländer zu hängen, und zwar so das ich den neigungswinkel je nach Sonnenstand einstellen kann.
Den Gedanken habe ich schnell verworfen, zwar hätte ich keine verschattung ( die ich nun immer habe ) aber aufgrund der tatsache das da dann teilweise eine erhebliche Windlast drauf liegt ( wohne im Westerwald ) war mir das zu riskant.
 
@ewin12000, sieht gut aus, wollte ICH trotzdem nicht. Ich ( und bevor andere motzen, das gild nur für mich ) bin froh das ich es bei mir so gelößt habe.
Der Balkon wurde bei uns eh nie benutzt, der hat nur dafür gesorgt das mehr Hitze in die Wohnung kommt.
Im Sommer war es kaum erträglich, es ist sogar vorgekommen das Kerzen in Ihren Ständern geschmolzen sind.

Nun habe ich Schatten und Strom :D
 
Ok, die Idee läuft also auf Privatkredite hinaus. (...) hat aber im Grunde mit dem Strompreis oder mit meinen Möglichkeiten, hier zu sparen oder selbst zu produzieren nichts zu tun.
Ein ganz klares: Es kommt drauf an! ;)
Du kannst Marty natürlich zweckungebunden Geld leihen und dafür eine vertraglich festgesetzte Rendite verlangen. Geht die Maschine kaputt, oder kauft er sich davon 1.000 kg Erdbeereis, wäre es allein Martys Problem wie er den Kredit tilgt. Aber: Du bist wiederum vom allgemeinen Zinssatz abhängig, weil Marty könnte sich das Geld auch sonstwo billiger leihen. Momentan also nicht besonders lukrativ für dich.

Du kannst aber auch zusammen mit Marty (Beispiel, oder eben einer beliebig großen Gruppe) eine Genossenschaft gründen und ihr kauft euch gemeinsam vom Einlagekapital ein Windrad, dass sagen wir bei Marty auf dem Grundstück steht (weil es eben nicht auf deinen Balkon passt). Beide sind gemeinsam Eigentümer dieses Windrades, tragen gemeinsam das Risiko falls sie kaputt geht, zahlt gemeinsam von den Erträgen die Wartungskosten, aber statt jetzt gemeinsam den Gewinn 50:50 zu teilen, stellt Marty als Privatperson dem gemeinsamen Unternehmen noch die Pacht für das Grundstück in Rechnung. Damit profitiert er einmal als Privatperson und einmal als Unternehmer, du dagegen nur einmal als Unternehmer.

Es gibt beide Modelle. Letzteres ist mir vor allem aus Kreisen von Landwirten oder Siedlerbünden bekannt, die ihren Gewinn zu 100% reinvestiert haben und mitlerweile mehrere Windkraftanlagen betreiben.

Und grundsätzlich ist ja völlig egal ob ihr ein Windrad, eine Solaranlage, ein BHKW, einen Wärmepumpentrockner oder eine Bleimine in Timbuktu kauft.
Ich behaupte damit also, dass heutzutage jeder Stromproduzent werden kann, wenn auch nicht bei sich zu hause. Und das liegt nur daran, dass die Investitionskosten und logistischer Aufwand für Erneuerbare "Kraftwerke" eben so gering sind, dass eine realistische Chance besteht ausreichend beteiligte Personen dafür zu finden. Bei Großkraftwerken war es eben unrealistisch genug Investoren zu finden und das Projekt zu betreuen und daher nur Konzernen vorbehalten. Bei Solaranlagen ist die Menge der Personen dann eben häufig 1, kann aber natürlich auch grundsätzlich größer sein, wenn man die Investitionen und das Risiko scheut und aufteilen möchte.

Wenn du also das nächste mal im Freundes-/Familienkreis mit Eigenheimbesitzern über Solaranlagen debattierst und grundsätzliches Interesse mit Risikoängsten witterst, mach mal den Vorschlag es als Gemeinschaftsprojekt durchzurechnen. ;)
 
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Du kannst aber auch zusammen mit Marty (Beispiel, oder eben einer beliebig großen Gruppe) eine Genossenschaft gründen und ihr kauft euch gemeinsam vom Einlagekapital ein Windrad, dass sagen wir bei Marty auf dem Grundstück steht (weil es eben nicht auf deinen Balkon passt). Beide sind gemeinsam Eigentümer dieses Windrades, tragen gemeinsam das Risiko falls sie kaputt geht, zahlt gemeinsam von den Erträgen die Wartungskosten, aber statt jetzt gemeinsam den Gewinn 50:50 zu teilen, stellt Marty als Privatperson dem gemeinsamen Unternehmen noch die Pacht für das Grundstück in Rechnung. Damit profitiert er einmal als Privatperson und einmal als Unternehmer, du dagegen nur einmal als Unternehmer.
und schon hast Du ( LEIDER ) mehrere probleme :(

Solange sich solche "gruppen" klein halten mag wenn es in die Hose geht auch der verlusst in grenzen halten.
Wird die Gruppe größer und es geht nach hinten los hast Du viel Geld verlohren.
Siehe Prokon.

Ansonnsten ist Deine Idee ja gut aber nunmal keine neue ;)

Aufgrund der immer weiter runtergeschraubten Einspeisevergütung ( WAS AUCH RICHTIG SO IST ) Bleibt hinterhehr nur die Direktvermarkung. Auch das ist richtig so !

Aber da stellt sich Dir ein Problem, wie willst Du als Berliner Deinen Strom der in Hessen "gewonnen" wird nach Bayern verkaufen?

Deine Idee ( die ja nicht schlecht ist! ) könnte nach wie vor bei Mehrfamilienhäusern klappen und evtl. bei Bürgergemeinschaften an einem "Kraftwerk" ( am besten noch bei Gemeinden die ihr EIGENES Stromnetz haben )

aber ansonnsten sehe ich da nirgens einen "gewinn" für irgendjemanden :(
 
Solange sich solche "gruppen" klein halten mag wenn es in die Hose geht auch der verlusst in grenzen halten.
Wird die Gruppe größer und es geht nach hinten los hast Du viel Geld verlohren.
Jeder verliert seinen eigenen Anteil, je größer die Gruppe, desto kleiner der Anteil, bei gleich bleibendem Risiko.
Kaufst du dir alleine eine PV-Anlage, ein BHKW oder einen A++ Kühlschrank trägst du doch auch das Risiko aber eben für die vollen(!) Investitionskosten. Wo ist der Unterschied ob ich mir jetzt für 50.000€ 100% einer PV Anlage kaufe oder 5% eines Windrades?
Man muss sich der Sache schon bewusst sein, dass Risiko immer im Spiel ist.

Prokon ist wiederum ein Modell, wo du als Anteilseigner überhaupt keine Kontrolle darüber hast, was mit deinem Geld passiert. Da kannst du auch EON-Aktien kaufen. Da sind wir eher wieder im spekulativen Bereich, statt bei der direkten Produktion.

Ansonnsten ist Deine Idee ja gut aber nunmal keine neue ;)
Sag ich ja auch nicht. Im Gegenteil. Die Bauern, die damals das erste Windrad in unserer Umgebung gebaut haben, haben heute 8. Ohne neues Kapital nachzubuttern. Das is jetzt bestimmt 15 Jahre her.
Aber da stellt sich Dir ein Problem, wie willst Du als Berliner Deinen Strom der in Hessen "gewonnen" wird nach Bayern verkaufen?
Ist doch nicht mein Problem, als Produzent. Ist das Problem der Netzbetreiber.
 
Ist doch nicht mein Problem, als Produzent. Ist das Problem der Netzbetreiber.

könnte aber "deins" zukünftig werden, denn die aktuelle Politik und natürlich auch die Netzbetreiber und Versorger wollen das du als Klein- und Minianlagenbetreiber deinen Strom selbst vermarktest. In meinen Augen machen Anlagen am meisten Sinn, die als reine Eigenverbrauchsanlagen aufgebaut sind. Minimiere deine Abhängigkeit von Versorgern.
 
Kaufst du dir alleine eine PV-Anlage, ein BHKW oder einen A++ Kühlschrank trägst du doch auch das Risiko aber eben für die vollen(!) Investitionskosten.
Man muss sich der Sache schon bewusst sein, dass Risiko immer im Spiel ist.


Prokon ist wiederum ein Modell, wo du als Anteilseigner überhaupt keine Kontrolle darüber hast, was mit deinem Geld passiert.


Da kannst du auch EON-Aktien kaufen. Da sind wir eher wieder im spekulativen Bereich, statt bei der direkten Produktion.


Sag ich ja auch nicht. Im Gegenteil. Die Bauern, die damals das erste Windrad in unserer Umgebung gebaut haben, haben heute 8. Ohne neues Kapital nachzubuttern. Das is jetzt bestimmt 15 Jahre her.

Ist doch nicht mein Problem, als Produzent. Ist das Problem der Netzbetreiber.

Zu 1, Das stimmt, aber da trage ich das Risiko ganz alleine, wenn ich damit auf die Nase falle ist es meine eigene sache. Da heist es rechnen, aber auch nur für sich alleine.
Wenn ich gut rechne gibt es da kein risiko ;)
(ganz nebenbei, ich habe gerechnet, investiert und schon seit Jahren gewinn, auch ohne Einspeisung )

zu 2, Das was Du vorgeschlagen hattest war doch so ähnlich wie bei Prokon, Geld bezahlen, keine kontrolle, oder hatte ich da was falsch gelesen?

zu 3, ich werde sicherlich KEINE Aktien von Eon kaufen ! das aber hat nichts mit dem spekulativen Bereich zu tun sondern mit was ganz anderem ;)

zu 4, Ihr habt schlaue Bauern, Hochachtung ! NEIN, KEINE IRONIE
Ich würde mir wünschen das noch mehr menschen daraus lernen.
Vergessen darfst Du aber nicht das die rechnungen von damals heute nicht mehr aufghen würden.
Das liegt schonmal daran das die kosten der Anschaffung höher sind und auch daran das es weniger Einspeisevergütung gibt.

Trotz alledem war Deine Idee ja nicht falsch, lediglich die Risiken hattest Du vergessen.

Minimiere deine Abhängigkeit von Versorgern.

DIESE AUSSAGE bekommt von mir ein 100% LIKE !

Leider ist es vielen egal wohehr der Strom kommt :(

In meinen Augen machen Anlagen am meisten Sinn, die als reine Eigenverbrauchsanlagen aufgebaut sind.
Genau so sehe ich das auch, das problem sind die 4 großen, die haben etwas dagegen.
Und die Töchterfirmen als Netzbetreiber wollen sowas eh nicht.

@aessitt, da kommt mir ein gedanke, wenn schon zusammen, wieso nicht unter KLAMM ?

Könnte ja heisen:

Klamm 4 Öku

und damit wir nicht die "andere Seite" vergessen,

Klamm 4 Atom

Wobei beides als eigenständige Proj. gesehen werden müssten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du kannst Marty natürlich zweckungebunden Geld leihen und dafür eine vertraglich festgesetzte Rendite verlangen.
Privatkredit eben.

Du kannst aber auch zusammen mit [...] einer beliebig großen Gruppe) eine Genossenschaft gründen und ihr kauft euch gemeinsam vom Einlagekapital ein Windrad[...]
Ähm... Also ich kann mir sicher auch ein paar Viagras kaufen und mich hinter dem Bahnhof mit einem Sofa selbstständig machen, um die Zusatzkosten des Stromes zu erwirtschaften.

Vielleicht mal vorweg eine Frage: Wohnst Du zufällig zur Miete? Vielleicht auch in einem Hochhaus in einer Großstadt? Um es mal stark zu vereinfachen: Ich darf hier gar nix. Ich darf im Grunde nicht mal ein paar Primeln in den Vorgarten pflanzen. Das Verhältnis zu meinen Nachbarn ist höflich, aber nicht freundschaftlich und die Leute aus dem nächsten Aufgang kenne ich nicht mal. Der nächste Eigentumsgrund von mir aus gesehen gehört irgendwelchen Geldsäcken (laut Klingelschild sind es Rechtsanwälte) mit wundervoll gepflegtem Rasen vor dem luxuriösen Neubau. Davon abgesehen, dass die sich sicherlich nicht ihren Rasen mit einem Windrad versauen möchten und sicherlich das Geld auch nicht brauchen, darf man hier nicht alles bauen, wonach einem der Sinn steht. Auch nicht auf eigenem Land.

Aber nehmen wir mal an, das wäre alles nicht. Dann ziehe ich mir also so ein Kabel (wegen des Versagens Nikola Teslas) von dem Windrad, an dem ich beteiligt bin, durch den halben Kiez und ein schräg ein paar Etagen nach oben, um meinen Eierkocher daran anzuschließen. Und dann hoffe ich noch, dass da keiner dran zieht und zuppelt bis meine Eier hart sind - etwa so?

Ich behaupte damit also, dass heutzutage jeder Stromproduzent werden kann, wenn auch nicht bei sich zu hause.
Was Du im Grunde behauptest ist, dass jeder sein Geld verleihen und damit Privatinvestor werden kann. Das ist auch völlig richtig. Nur wenn man in erneuerbare Energien investiert, ist man Investor in erneuerbare Energien, aber noch lange kein Stromproduzent.

Wenn du also das nächste mal im Freundes-/Familienkreis mit Eigenheimbesitzern über Solaranlagen debattierst und grundsätzliches Interesse mit Risikoängsten witterst, mach mal den Vorschlag es als Gemeinschaftsprojekt durchzurechnen. ;)
Also ich kenne sicherlich den einen oder anderen Eigenheimbesitzer. Nur eben nicht in Berlin oder meiner direkten Umgebung. Die sind bunt über das Bundesgebiet verteilt und der nächste mit eigenem Haus ist immerhin von mir aus gesehen 10 oder 20 Kilometer Luftlinie entfernt. Für mich so oder so keine Option.

Was die Debatte über Energieerzeugung angeht, da haben viele unterschiedliche Meinungen. Viele haben sich ein Angebot machen lassen. Mal für Solar, mal für so eine Pelletheizung, wenn ich mich richtig erinnere auch einer für so ein Blockheizkraftwerk. Das Problem ist immer das Gleiche: Die hohen Anschaffungskosten. Die alte Anlage muss raus, die neue gekauft und installiert werden. Das braucht einen Bankkredit. Und viele zahlen eben noch am Haus ab und wollen (verständlicherweise) nicht noch einen Kredit. Die Leute, die sich ein Haus ohne Kredit kaufen können, sind zu beneiden, aber solche kenne ich nicht.

Und bitte verstehe mich nicht falsch. Ich will nicht jede Idee schlecht machen. Aber es gibt eben in meiner Situation keine Möglichkeiten, die ich sehen würde. Am ehesten noch die von Schloesser33 vorgeschlagenen Solarpaneele. Die lohnen sich zwar in meinem Fall nicht, aber das wäre vielleicht noch machbar. Ansonsten bin ich unfreiwillig total abhängig von den Stromkonzernen - egal, welcher Geldsack sich da an mir bereichert.
 
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Vielleicht mal vorweg eine Frage: Wohnst Du zufällig zur Miete? Vielleicht auch in einem Hochhaus in einer Großstadt? Um es mal stark zu vereinfachen: Ich darf hier gar nix. Ich darf im Grunde nicht mal ein paar Primeln in den Vorgarten pflanzen.

Sag mal diese Frage die so häufig stellst, was spielt die denn für eine Rolle? Schloesser zb. wohnt auch zur Miete wie x-tausende andere in Deutschland und sehr viele davon in Großstädten.

Um nochmal nachzufragen. Du darfst also deinen Balkon nicht benutzen? Keinen Tisch, Stuhl oder Blumenkasten anbringen richtig? Gerade wenn ich mir die Balkons hier anschaue bei den Hochhäusern, wo jeder eine Satschüssel angebaut hat, kann ich solche Aussagen kaum glauben...
Der nächste Eigentumsgrund von mir aus gesehen gehört irgendwelchen Geldsäcken (laut Klingelschild sind es Rechtsanwälte) mit wundervoll gepflegtem Rasen vor dem luxuriösen Neubau.

Siehste so ist das, wenn du noch später zum spielen gegangen wärst und noch besser aufgepasst hättest, würdest vielleicht jetzt dort wohnen können :p ;)
 
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Sag mal diese Frage die so häufig stellst, was spielt die denn für eine Rolle? Schloesser zb. wohnt auch zur Miete wie x-tausende andere in Deutschland und sehr viele davon in Großstädten.

Um nochmal nachzufragen. Du darfst also deinen Balkon nicht benutzen? Keinen Tisch, Stuhl oder Blumenkasten anbringen richtig? Gerade wenn ich mir die Balkons hier anschaue bei den Hochhäusern, wo jeder eine Satschüssel angebaut hat, kann ich solche Aussagen kaum glauben...
Ja, also nun ist es nicht überall das Gleiche. In heruntergekommenen Hochhäusern ohne Kabelanschluss, kann man eine Satschüssel anbringen. Das geht dann auf das Recht auf Informationsfreiheit zurück. Hat der Vermieter mit einem Kabelanbieter einen Vertrag, ist das nicht mehr so einfach möglich.

Wie wir nun also gelernt haben, ist Großstadt nicht gleich Großstadt und Miete nicht gleich Miete. Aber den meisten Mietern in Hochhäusern (oft schon in kleineren Häusern) geht es wie mir. Als ich noch in Hamburg gewohnt habe, da musste ich sogar zum Anwalt, weil ich mir ein Fliegenschutznetz vor die Balkontür montiert hatte. Mit Klebestreifen, nicht mal gebohrt. Das hat den Eigentümer auf die Palme gebracht. Hätte ich da mit einer Satschüsselangefangen, wäre er sicher amok gelaufen.

Natürlich darf ich meinen Balkon benutzen. Mit Auflagen. Ich darf nach 20 Uhr nicht mehr laut sprechen, weil sich das andere Pack um mich herum davon gestört fühlen könnte. Grillen ist verboten, nur mit Elektogrill. Blumenkästen sind erlaubt, wenn sie vom Fachmann (!) installiert wurden. Von außen sichtbare Satschüsseln sind verboten. Das Anbohren der Fassade ist verboten (was im Falle eines Balkons ja den gesamten Balkon einschließt). Und noch so einiges mehr. Ich war mit dieser Hausordnung sogar beim mieterschutzbund, weil ich nicht glauben konnte, dass mir ein Vermieter, der jeden Monat von mir reichlich Geld für die Miete bekommt, so weitrechende Verbote aussprechen kann. Nun: Er kann und es ist alles legel.

Siehste so ist das, wenn du noch später zum spielen gegangen wärst und noch besser aufgepasst hättest, würdest vielleicht jetzt dort wohnen können :p ;)
Ja vielleicht. Allerdings kenne ich auch Rechtsanwälte, die wohnen zur Miete und haben ein Büro von anno Knips. Wahrscheinlich ist es in diesem Beruf genauso wie immer: Kein Reichtum ohne Sünde.
 
Wenn ich gut rechne gibt es da kein risiko ;)
Es gibt IMMER ein Risiko. Wer das nicht wahrhaben möchte, sollte nicht Spielen.
zu 2, Das was Du vorgeschlagen hattest war doch so ähnlich wie bei Prokon, Geld bezahlen, keine kontrolle, oder hatte ich da was falsch gelesen?
Warum solltest du keine Kontrolle über deine (teilweise) eigene Anlage haben? Es kommt doch drauf an was du da genau kaufst. Wenn du Genussrechte kaufst, hast du auch die volle Kontrolle. Aber über die Genussrechte. Glückwunsch. ;)

@aessitt, da kommt mir ein gedanke, wenn schon zusammen, wieso nicht unter KLAMM ?
Klamm wäre jetzt nicht gerade meine erste Anlaufstelle, wenn ich seriöse Geschäftspartner suche, aber wer es möchte...

Also ich kann mir sicher auch ein paar Viagras kaufen und mich hinter dem Bahnhof mit einem Sofa selbstständig machen, um die Zusatzkosten des Stromes zu erwirtschaften.
Kannst du, das produziert aber keinen Strom. :arrow:
Ich habe keine Möglichkeit, selbst Strom zu erzeugen
!
Die Frage ob du etwas produzierst, hat doch nichts mit dem Wohnort zu tun. Wie du den Strom selbst verbrauchen kannst, steht auf einem anderen Blatt. Vielleicht kannst du ja auch dein eigener Kunde werden, ich weiß es nicht. Aber ob das Sinn macht?
Das Problem ist immer das Gleiche: Die hohen Anschaffungskosten. Die alte Anlage muss raus, die neue gekauft und installiert werden. Das braucht einen Bankkredit.
Oder man kauft sich eine halbe Anlage und jemand anders die andere Hälfte. Darum geht es doch die ganze Zeit. ;)
 
Kannst du, das produziert aber keinen Strom. :arrow:
Ja, also aessitt - ich sag es mal so: Ich bin nicht "grün". Um ehrlich zu sein, ist es mir scheißegal, woher mein Strom kommt. Billig soll er sein, also am Besten selbst produziert. Davon würde ich mir Unabhängigkeit versprechen. Unabhängigkeit von einem Konzern und letztlich den Strompreisen. Nicht mehr und nicht weniger. Kommt er aus erneuerbaren Energien, ist das super. Wenn nicht, ist auch gut.

Dass ich verstanden habe, dass wir nicht bis in alle Ewigkeit Atomkraft nutzen können, Öl- und Kohlekraftwerke die ohnehin schon schlechte Luft noch mehr verpesten und wie Gas uns wieder abhängig von anderen Ländern macht (mal von Kohle abgesehen), heißt ja nicht, dass ich nun freudig erregt jeden nur denkbaren Preis für meine Elektronen bezahlen will.

Was Du die ganze Zeit vorschlägst, ist und bleibt ein Privatkredit. Ein Privatkredit für jemanden, der sich unabhängig macht. Ich selbst kann aber außer über Zinsen davon überhaupt nicht profitieren. Im Gegenteil. Der zahlt seinen festen Zinssatz und mein Strompreis steigt weiter. Nach oben gibt es ja bekanntlich keine Grenzen. Ihm geht es umso besser, je schneller und höher der STrompreis steigt. Mir umso schlechter.

Was ich will, ist ja nicht mein Geld unter die Leute zu bringen, sondern mich unabhängig(er) zu machen. Also noch deutlicher: Ich möchte meinen Strom billig oder für umsonst produzieren können und möchte darin investieren. Wenn das nicht geht, möchte ich (in Zukunft mit den variablen Tarifen) billigen Strom speichern können und ihn dann verbrauchen, wenn ich ihn brauche.
 

Dann schaue mal bei der Zusammenfassung bei kurz und mittelristig nach, ich habe nie gesagt das wir power to gas als Allheilmittel für alle Zeiten behalten sollten, es ist aber eine möglichkeit zur speicherung von Solar und Windenergie, auserdem würde es uns etwas unabhängiger vom Russengas machen.
Mit dem Gas kann man ja noch mehr machen als nur wieder zurück in Strom verwandeln.

Auch MUSS bei P2G unterbunden werden das da Kohlekraftwerke Ihren Strom "reinblasen"

Mir wäre P2G auf jeden fall lieber als Atomraft und Kohlestinker.
Am liebsten wäre es mir aber wenn jeder der möchte die Möglichkeit hat sich unabhängig (er) vom Stromlieferanten zu machen. Die Techniken gibt es, die sind zuverlässig aber die 4 großen tun alles damit die sachen nicht legal eingesetzt werden dürfen.