Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Super Sache für alle die sich solche Anlagen leisten können. Der dumme Normalbürger muss es ja mitbezahlen.

Wer glaubst Du denn hat diese Anlagen auf dem Dach? Die größte Anlage die ich kenne ist auf meiner Fachhochschule die ganzen kleineren sind auf den Dächern von ganz normalen Menschen - nämlich bei genau denen die normal die Melkkühe der Nation sind und zumeist in der Region von 30-60 K Jahresgehalt anzusiedeln sind. Von den Villenbesitzern mit Seegrundstück hier hat sich für die paar Tausend Euro jedenfalls keiner sein Dach verschandelt. Ich schlender immer an den Villen vorbei und ziehe meine Kreise langsam enger daher weiß ich das ;)
 
Nur ob Du wirklich spürbare Ersparnisse hättest, wenn es die Befreiungen nicht gäbe, wage ich zu bezweifeln.
Ist natürlich ein Frage, wie man "spürbar" definiert, aber ob es überhaupt eine spürbare Belastung für den Durchschnittshaushalt zumindest durch die zusätzlichen Befreiung entsteht, bezweifle ich. Es geht je nach Haushaltsgröße wohl um ca. 2€ bis 6€ pro Monat, glaubt man den Zahlen in den Medien. Wieviel davon der Anteil einiger Unternehmen, den wir jetzt übernehmen müssen, ausmacht, erfährt man in der hysterischen Debatte mal wieder nicht.

Aber wie so oft kommt dieses wohl menschliche Verhalten zu Tage: Soll man mehr zahlen - und sind es nur wenige Euro - dann ist die Aufregung groß. Gibt es aber eine Entlastung oder zusätzliche Zahlungen von wenigen Euros, sind das lächerlich Beträge.
 
Ich hab mal ne Storry von nem findigen Griechen gelesen, der seine Telefonleitung angezapft hat als kostenlose Stromquelle...:biggrin:

Ich denke, dass man die Preissteigerung nicht "direkt" merkt, aber am Ende des Monats/Jahres ist einfach weniger da. Den Durchschnittsverdiener wird das nicht wesentlich treffen. Aber ärgerlich ist es schon, vor allem für Familien mit mehr Kindern, die dadurch in der Regel auch mehr Strom verbrauchen.
 
Ich merke jeden Euro Preiserhöhung direkt.
Ich lebe mit wenig Geld dank HartzIV ausser meiner Stromrechnung die permanent steigt hab ich wenige Probleme und jedes Jahr aufs neue erlebe ich das mein Stromanbieter immer noch mehr Geld haben will seit nem halben Jahr schiebe ich so 200 euro Stromschulden vor mir her die ich nach und nach versuche abzuzahlen damit das Licht nicht aus geht.
Leider wird Strom nicht billiger aber so ist das halt in einer Gesellschaft in der Gewinne privatisiert und Ausgaben solizialisiert werden.
Das der Strompreis oder die EEG jemals wieder sinken werden glaube ich aber nicht dazu gabs jede Menge andere Beispiele in der deutschen Geschichte.
Weil die Kohle für die Prunksucht von August dem Starken nicht gerreicht hat führte er die Mehrwertsteuer ein. Er ist tod die Mehrwertsteuer gibts immer noch.
Dann brauchte unser Kaiser Geld für seine Uboote und führte die Sektsteuer ein die gibts immer noch die Uboote nicht.
Dann kamen noch viele unsinnge Steuern und der Aufbau Ost nach 22 Jahren Wiedervereinigung zahlen wir immer noch für den Wiederaufbau ohne das ein Ende in Sicht ist.
So wird es auch mit den erneuerbaren Energien sein für die zahlen wir bis bei uns allen die Lichter ausgehen.
 
Ich merke jeden Euro Preiserhöhung direkt.
Ich lebe mit wenig Geld dank HartzIV ausser meiner Stromrechnung die permanent steigt hab ich wenige Probleme und jedes Jahr aufs neue erlebe ich das mein Stromanbieter immer noch mehr Geld haben will seit nem halben Jahr schiebe ich so 200 euro Stromschulden vor mir her die ich nach und nach versuche abzuzahlen damit das Licht nicht aus geht.

Was betreibst denn bei dir zu Hause? Hast ne eigene Klimaanlage und den fetten Rechner 24/7 an? Ich als Azubi mit eigener Wohnung liege auch nicht viel überm ALG II Satz, aber meine Stromrechnung verursacht keine Schulden. Im Gegensatz, hab vor 3 Monaten erst eine Rüchzahlung in Höhe von 240 € bekommen. Natürlich steigen die Strompreise, wo man sich sicher drüber aufregen darf, aber als allererstes sollte man sich um die Balken im eigenen Auge kümmern. Irgendwas scheint da bei dir verkehrt zu laufen, wenn die finanzielle monatliche Ausgangssituation in etwa stimmt, der Herr allerdings 200 € beim Strom im Minus ist, ich jedoch knapp 200 im Plus... und wie ich bereits schrieb, meine Verträge laufen über die örtlichen Stadtwerke und keinen Billiganbieter.
 
Warum man allerdings immer mehr Industriebetriebe ausnimmt, das will mir nicht in den Kopf.
Ist doch klar, die höheren Kosten würden zu höheren Preisen führen - da würde man ja die Inflation merken. Manche große Betriebe könnte auch ihr eigenes Kraftwerk errichten.
Warum man die Stromsteuer nicht einfach streicht will mir aber nicht in den Kopf. Die EEG-Umlage müsste eigentlich genug Steuerungswirkung haben und mehr Strom wird auch nicht gespart werden.
 
Was betreibst denn bei dir zu Hause? Hast ne eigene Klimaanlage und den fetten Rechner 24/7 an? Ich als Azubi mit eigener Wohnung liege auch nicht viel überm ALG II Satz, aber meine Stromrechnung verursacht keine Schulden. Im Gegensatz, hab vor 3 Monaten erst eine Rüchzahlung in Höhe von 240 € bekommen. Natürlich steigen die Strompreise, wo man sich sicher drüber aufregen darf, aber als allererstes sollte man sich um die Balken im eigenen Auge kümmern. Irgendwas scheint da bei dir verkehrt zu laufen, wenn die finanzielle monatliche Ausgangssituation in etwa stimmt, der Herr allerdings 200 € beim Strom im Minus ist, ich jedoch knapp 200 im Plus... und wie ich bereits schrieb, meine Verträge laufen über die örtlichen Stadtwerke und keinen Billiganbieter.

Meine Klimaanlage ist ein alter Kühlschrank und mein Pc läuft schon öfters als deiner sowie mein Fernseher.
Und wenn du noch in betracht ziehst das ich zu den Zeiten wo du ausser Haus bist und arbeitest meisst zuhause bin und nicht im Park bin um die Enten zu füttern kommt der Rest zusammen.
 
«Spiegel»: Weitere Belastungen für Stromkunden

Folgende News wurde am 18.11.2012 um 15:25:32 Uhr veröffentlicht:
«Spiegel»: Weitere Belastungen für Stromkunden
Top-Themen

Berlin (dpa) - Stromkunden müssen einem Bericht zufolge mit weiteren Belastungen rechnen. Dabei geht es um Zusatzkosten für Probleme beim Anschluss von Windparks auf hoher See ans Stromnetz. Wie der «Spiegel» schreibt, konnten nun die Netzbetreiber ihre Interessen bei der Bundesregierung durchsetzen - mit der Folge, dass die Stromkunden mehr zahlen müssen. Auf die Verbraucher kommen im nächsten Jahr ohnehin höhere Strompreise zu, im Durchschnitt von mehr als zehn Prozent.
 
War doch von Vorneherein klar das die Endkunden die Kosten für die Erneuerbaren Energien tragen ! Das ganze war doch von Anfang an nur Augenwischerei...Was bringt es immer bessere Geräte heraus zu bringen die immer weniger Strom "verbrauchen" wenn der Strom immer teurer wird. Unterm Strich zahle ich jetzt schon fast doppelt soviel wie vor 10 Jahren ! :roll: Und 50% meiner Elektrogeräte sind brandneu !:roll:
 
Strompreis hin, Strompreis her - es ist wie mit dem Benzin ... Meine Meinung: wir haben alle noch Potential zu sparen, wollen uns den Luxus aber nicht nehmen lassen!

Die Frage ist aber natürlich dennoch - bezahlen wir jetzt etwas mehr, um später langfristig nicht das Doppelte und Dreifache zahlen zu müssen oder blechen wir jetzt maßgeblich nur mehr, damit die Konzerne mehre Gewinne machen können! Letzteres denke ich macht locker leider noch 30-40% einer jeden Preiserhöhung aus!

Lösung: jeder einzelne, jeder Straßenzug, jedes Dorf und jede Stadt hat mittlerweile sicherlich die Möglichkeit, je nachdem wie viel Geld man natürlich vorab in die Hand nehmen möchte, die Zukunft Energieautark zu gestalten!

Mein Wort zum Sonntag ;)
 
Hab gestern den Brief von meinem Versorger bekommen. Auch wenn man weniger verbraucht, zahlt man immer mehr und eine Erhöhung von aktuell circa 14% ist auch nicht mehr gerade mit der Inflation zu erklären.

Wechseln bringt da auch nicht viel, wird Zeit, dass ich mir ein eigenes Windrad aufs Dach knalle.

Gruß

AMUNO
 
Also bei 14% Preiseröhung würde ich ja relativ schnell meinen Stromanbieter wechseln. Bei meinem Stromverbrauch gäbe es da Potential von über 200€. Die meisten Leute wissen ja nicht mal genau, wieviel Strom sie pro Jahr verbrauchen, weil sie sich ihre Abrechnungen nie genau anschauen.

Und mal mit dem Schreiben zur Verbraucherschutzzentrale gehen. Die Preiserhöhung muss nämlich begründet sein und anscheinend ist ein alleiniger Verweis auf die EEG-Abgabe nicht ausreichend.

Beim Thema Stromsparen hat sich bei uns daheim der Einbau von LED-Lampen in Küche und Flur (im Wohnzimmer gefällt mir das Licht davon nicht) schon richtig gelohnt. Das sind auch über 250kwh, die wir da im Jahr sparen. Macht im Monat auch 5€ weniger.

anddie
 
Na das Problem mit den gestiegenen Strompreisen ist doch ganz klar.

Fakt ist nunmal jeder würde mit Sicherheit 5-8% mehr bezahlen wenn er wüsste es wird wirklich für den Ausbau erneuerbarer Energien genutzt.
Es macht einen Energieversorger allerdings unglaubwürdig wenn er im September/Oktober Preiserhöhungen aufgrund von erhöhten Kosten bekannt gibt und im darauf folgenden Februar 11 MRD EUR Gewinn verkündet.

Aber warum soll sich auch ein Politiker darum kümmern wenn er im Aufsichtsrat eines solchen Unternehmens sitzt oder große Aktienpakete hält?

Ein weiteres Problem - und das ist denke ich auch bei den Benzinpreisen so - ist der immer geringer werdende Verbrauch der Privathaushalte.
Wie AMUNO schon sagte zahlt man trotz geringerem Verbrauch am Jahresende mehr als im Vorjahr.

Geht man einfach davon aus ein Unternehmen will am Jahresende einen Umsatz von 100.000 EUR machen und ein KW kostet 1 EUR. So muss das Unternehmen 100.000 KW "verkaufen". Die 100.000 KW
wurden 2011 von 10 Haushalten verbraucht. 2012 werden von diesen 10 Haushalten allerdings nur noch 90.000 KW aufgrund von Sparmaßnahmen, neuen Geräten ect. verbraucht.
Was macht ein Unternehmen nun um wieder auf mind. 100.000 EUR Umsatz zu kommen?
Er wird den KW-Preis vermutlich erhöhen um den Wenigerverbrauch durch den erhöhten Einzelpreis auszugleichen.

Unterm Strich wird der Verbraucher also früher oder später so oder so zur Kasse gebeten...
 
Immer mehr Betriebe nehmen Stromerzeugung selbst in die Hand

Folgende News wurde am 16.12.2012 um 20:22:28 Uhr veröffentlicht:
Immer mehr Betriebe nehmen Stromerzeugung selbst in die Hand
Top-Themen

Berlin (dts) - Immer mehr Betriebe bauen nach Feststellungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) eine eigene Stromversorgung auf."Jedes dritte Unternehmen beschäftigt sich konkret damit, erneuerbare oder konventionelle Energie selbst zu erzeugen", sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ/Montagausgabe). Dieser Trend nehme in allen Branchen zu, "nicht zuletzt vor dem Hintergrund wachsender Zweifel an der Versorgungssicherheit". Kritisch verfolge vor allem der Mittelstand die Energiepolitik der Bundesregierung, auch wenn dies nicht eine grundlegende Ablehnung der erneuerbaren Energien bedeute."Insgesamt blicken die deutschen Unternehmen derzeit sehr skeptisch auf die Energiewende", sagte Driftmann der FAZ."Chancen wie die Erschließung neuer Absatzmärkte wiegen Sorgen um Preisanstieg und Versorgungssicherheit nicht auf." Gerade Industrie und Handel sähen sich durch hohe Strompreise immer stärker belastet. Diesen Mittwoch wollen Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Peter Altmaier (CDU) mit der Vorlage eines "Monitoringberichtes" selbst Bilanz der Energiewende ziehen. Grundlage der DIHK-Einschätzung ist eine im Oktober durchgeführte weitgefächerte Befragung von mehr als 2300 Betrieben rund um die Themen Energiepolitik und Versorgungssicherheit.
 
Ich finde es generell sehr sinvoll den Strom da zu "erzeugen" wo er auch gebraucht wird.
Die Zeiten der Großkraftwerke sind hoffendlich bald vorbei.
Wir brauchen viel mehr dezentrale "Stromerzeuger".
 
FDP erwägt Einführung einer Sonderabgabe für Ökostrom-Produzenten

Folgende News wurde am 18.12.2012 um 08:26:06 Uhr veröffentlicht:
FDP erwägt Einführung einer Sonderabgabe für Ökostrom-Produzenten
Top-Themen

Berlin (dts) - Die FDP erwägt die Einführung einer Sonderabgabe für Ökostrom-Produzenten. Das geht aus einem internen Positionspapier für FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hervor, das der "Superillu" vorliegt. Abgabepflichtig wäre demnach der "in das Netz eingespeiste Strom, so weit die Anlagenbetreiber keine Rücksicht auf die jeweilige Netzsituation nehmen", heißt es in dem Schriftstück. Mit den zusätzlichen Einnahmen sollen dem Positionspapier zufolge die Energiewende vorangetrieben und der nötige Netzausbau finanziert werden. Ohne eine solche Abgabe würden die Kosten dafür "auf die Allgemeinheit abgewälzt, was weder legitim noch effizient" sei, zitiert die Wochenzeitschrift aus dem Papier.
 
Ok das könnte man in Zukunft mit kleinen Atomreaktoren schaffen (zumindest andere Länder), aber nicht mit Wind/Solar (außer man kann's sinnvoll speichern). Denn was passiert wohl wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint und man keine Möglichkeit hat den Strom über weite Strecken zu transportieren ?
lass mich raten, wir schalten dann Gas - , Kohle - und Ölkraftwerke vor Ort zu :p
 
aber nicht mit Wind/Solar (außer man kann's sinnvoll speichern). Denn was passiert wohl wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint und man keine Möglichkeit hat den Strom über weite Strecken zu transportieren ?
lass mich raten, wir schalten dann Gas - , Kohle - und Ölkraftwerke vor Ort zu :p
zum Thema speichern: schon mal etwas von Windgas gehöhrt?

Strom muss nicht über weite strecken transportiert werden, nutzen wir doch einfach unser schon vorhandenes Gasnetz.

So wird Windenergie sogar Grundlastfähig.

Ganz genau, bei bedarf werden micro Bhkw-s dazugeschaltet, das geht wesendlich schneller als ein Großkraftwerk hoch oder runter zu regeln.


Ergänzung:
Schon heute ist es möglich privat "gewonnenen" Strom zu speichern und auch zu verwenden ;)

Ein gutes Forum zu dem Thema:
www.photovoltaikforum.com

Überblick stromspeichern:
https://www.baulinks.de/erneuerbare-energien/solarstromspeicher-speicherbatterie-energiespeicher.php
 
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