Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Es muss doch immer (und nicht nur bei Unternehmen) die Frage beantworten werden: Und, was bringt mir das alles?!

Du drehst Dich im Kreis. ;)
Entweder betrachtest Du den Netzausbau als sinnloses Thema, was sich nur durch die Energiewende erst stellt ODER aber Du registrierst die Fakten, dass ein Netzausbau auch ohne Energiewende notwendig ist.

Verlängern? Abbezahlte AKWs sind noch immer die rentabelsten...

Das hätte im Fall von Krümmel und Brunsbüttel wie ausgesehen und wäre wann erfolgt? ;)

Oder man baut ein neues AKW... Ist bestimmt nicht so langwierig wie die "Energiewende"..

Ein Musterbeispiel für inhaltslosen Populismus. :D
Welche europäischen Länder müssen Strom importieren und haben wann das letzte AKW in Betrieb genommen, OHNE das eine Energiewende als Alternative angeregt wurde? :biggrin::ugly:
 
Ein Musterbeispiel für inhaltslosen Populismus. :D
Welche europäischen Länder müssen Strom importieren und haben wann das letzte AKW in Betrieb genommen, OHNE das eine Energiewende als Alternative angeregt wurde? :biggrin::ugly:

Und was bitteschön ist das? Als ob man Frankreich so 1:1 auf Deutschland übertragen könnte... Übrigens ist das Stromimportland Frankreich 2011 zum Stromexportland geworden... Woran könnte das wohl gelegen haben?!

Achja... Obwohl Deutschland netto mehr Strom exportiert als importiert zahlt man dieses Jahr mehr für den importieren als man durch den Export erlöst bekommt... Ist aber immer schön diese "Ach wir exportieren doch im Sommer mehr Erdbeeren als wir im Winter importieren... ^^-Argument... :)
 
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Und was bitteschön ist das? Als ob man Frankreich so 1:1 auf Deutschland übertragen könnte... Übrigens ist das Stromimportland Frankreich 2011 zum Stromexportland geworden... Woran könnte das wohl gelegen haben?!
Das dürfte daran gelegen haben, dass französischer Atromstrom billiger gehandelt wurde als deutscher, regenerativer Strom. Da kauft man doch lieber französischen Atomstrom und lässt deutsche Windräder abgeschaltet... Es lag sicher nicht daran, dass Deutschland seinen Bedarf nicht hätte selber decken können.

Obwohl Deutschland netto mehr Strom exportiert als importiert zahlt man dieses Jahr mehr für den importieren als man durch den Export erlöst bekommt.
Und was soll uns das jetzt sagen? Das Deutschland soviel Strom produziert, dass man den billig ins Ausland abgeben muss? Das Deutschland so viel Strom zu Zeiten produziert, wo ihn niemand haben will (z.B. nachts, wenn alle schlafen), dass man dem Abnehmer manchmal sogar Geld gibt, damit er ihn nimmt?

Dafür hätte ich eine Lösung: Nicht regelbare Kraftwerke abschalten, Atomkraftwerke wären da ideal. Alle anderen Stromerzeuger kann man wunderbar regeln.

Marty
 
Dafür hätte ich eine Lösung: Nicht regelbare Kraftwerke abschalten, Atomkraftwerke wären da ideal. Alle anderen Stromerzeuger kann man wunderbar regeln.

Marty

Ganz so blind sollte man an die Sache auch nicht gehen und warum AKW abschalten anstatt Kohlekraftwerke die viel schlimmer sind ? Grundlastkraftwerke werden benötigt, warum also keine AKW dafür nutzen ? Wind und Solar sind nicht regelbar, die kommen und gehen wann se wollen, statistisch bestimmt gut analysiert und relativ stabil, aber es gibt auhc ausnahmen. Ohne eine vernünftige Speicherung sollte man sich nicht komplett drauf verlassen.
Achja und diese abgeschaltetet Windräder kann ich nicht bestätigen, fahre jeden Tag an 12 froßen vorbei die sich immer drehen wenn Wind ist, das geiche Bild bei ca 50 in unserer Umgebung.
 
Eine Frage hätt ich da mal noch, hier wurde öfters von kleinen Blockheitzkraftwerken geredet das die eine echte alternative seien. Werden die mit Erdgas betrieben ? Denn Biogas wird wohl nicht für alle reichen.
Da stellt sich mir aber die Frage wie man es gut heißen kann das durch diese Förderung in D zwischen 700 und 1700 t radioaktiver Substanzen an die Oberfläche befördert werden, wohingegen alle AKW's in D "nur" ca 400 t jährlich produzieren.
 
Und was bitteschön ist das? Als ob man Frankreich so 1:1 auf Deutschland übertragen könnte... Übrigens ist das Stromimportland Frankreich 2011 zum Stromexportland geworden... Woran könnte das wohl gelegen haben?!

Achja... Obwohl Deutschland netto mehr Strom exportiert als importiert zahlt man dieses Jahr mehr für den importieren als man durch den Export erlöst bekommt... Ist aber immer schön diese "Ach wir exportieren doch im Sommer mehr Erdbeeren als wir im Winter importieren... ^^-Argument... :)

Für beide Sachen würd ich mir gern die Fakten anschauen wenn Du eine entsprechende Quelle dafür verlinken könntest.
Das Frankreich ein (Netto)Stromexporteur sein soll, klingt mir angesichts der Stromknappheit im kalten Winter wie im heissen Sommer eher unglaubwürdig - ich lasse mich aber gern überzeugen.
Gleiches gilt für die Behauptung des negativen Ergebnisses beim Im/Export und den Ein/Verkaufspreisen.

Da stellt sich mir aber die Frage wie man es gut heißen kann das durch diese Förderung in D zwischen 700 und 1700 t radioaktiver Substanzen an die Oberfläche befördert werden, wohingegen alle AKW's in D "nur" ca 400 t jährlich produzieren.

Zum einen sind Deine Zahlen mehr als hoch gegriffen. Zum anderen handelt es sich um NORM-Stoffe, die nur Ignoranten mit hochradioaktivem Anfall aus abgebrannten Brennelementen eines AKW vergleichen.
 
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Zum einen sind Deine Zahlen mehr als hoch gegriffen. Zum anderen handelt es sich um NORM-Stoffe, die nur Ignoranten mit hochradioaktivem Anfall aus abgebrannten Brennelementen eines AKW vergleichen.

Gut dann sind die Stoffe die beim Abbau von Uran anfallen wohl auhc Normstoffe ? Also uninteressant ? Oder nicht weil es ja dort wieder um den Betrieb von AKW's geht ? Aber schön das du mich als ignorant bezeichnest nur weil ich ne kleine Diskusionsgrundlage geben wollte . Geil is auhc dein Link, guck dir mal an wer das rausgibt und ob man da vielei dinge besser darstellen möchte als sie sind. Würde ich hier Dinge von Kernenergie.de posten dann würden alle Schreien "Die Atomlobby schönt wieder alles" etc.
 
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Unproblematisch sind die NORM-Stoffe mit zwischen 0,1 bis zu 15.000 Becquerel pro Kubikmeter natürlich auch nicht! Schon normale Wohnhäuser in Uranabbaugebieten sind im Schnitt mit zwischen 2000-3000 Bq/m³ teilweise bis zu 30.000 Bq/m³ - vereinzelt wohl sogar bis zu 100.000 Bq/m³ belastet. (Ein Wohnhaus in D hat zum Vergleich eine durchschnittliche Belastung von etwa 50 bq/m³).

Von der Aktivität also mit schwach schwachradioaktivem Abfall vergleichbar, der bis 100.000.000.000 Becquerel/m³ geht ... mittel bis hochradioaktiver Müll strahlt dann noch was mehr ... die Verhältnisse sind also etwas in unterschiedlichen Bereichen ;)


(Zahlen aus wikipedia.de, udeo.ch, umweltlexikon-online.de)
 
Das Frankreich ein (Netto)Stromexporteur sein soll, klingt mir angesichts der Stromknappheit im kalten Winter wie im heissen Sommer eher unglaubwürdig - ich lasse mich aber gern überzeugen.

Frankreich war schon immer Stromexporteur. Ältere Quellen zeigen das. Nur im letzten Sommer und Winter waren sie es mal nicht.

Insgesamt ist Frankreich aber eher Exporteur denn Importeur.

Marty
 
Gleiches gilt für die Behauptung des negativen Ergebnisses beim Im/Export und den Ein/Verkaufspreisen.
Bei einer Diskussion bei Maybritt Illner hat der Eon Chef Johannes Teyssen das gesagt und es wurde vom Umweltminister Röttgen (der ja neuerdings vehementer Befürworter des Atomausstiegs ist) bestätigt. Irgendwo in dem Video kannst du das finden: https://maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/24/0,1872,8504216,00.html?dr=1

Es spricht für sich, dass in den Medien nur erzählt wird, dass Deutschland Netto-Exporteur ist... Aber nicht, dass trotz allem mächtig draufbezahlt wird...

Weiterhin: Frankreich war schon immer Netto-Exporteur... Nur Deutschland hatte bis zum letzten Jahr mehr Strom nach Frankreich geliefert als importiert, da Deutschland selbst Überkapazitäten hatte... Dies hat sich im letzten Jahr gedreht.

Hier nochmal ein schöner Artikel zur Energiewende:
Zuviel Ökostrom gefährdet die Stromversorgung

Experten von Goldman (ja, die sind bestimmt auch von der Atomlobby gekauft) prophezeien einen Anstieg von 30 Prozent der Großhandelsstrompreise in den nächsten beiden Jahren... Immerhin wird dann bald auch anderen ein Lichtchen aufgehen... :)
 
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Bei einer Diskussion bei Maybritt Illner hat der Eon Chef Johannes Teyssen das gesagt und es wurde vom Umweltminister Röttgen (der ja neuerdings vehementer Befürworter des Atomausstiegs ist) bestätigt. Irgendwo in dem Video kannst du das finden: https://maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/24/0,1872,8504216,00.html?dr=1

Nimm es mir nicht übel aber ein gewisser Herr Teyssen hat vor genau einem Jahr schon behauptet, die Preise würden durch das Moratorium und prognostizieren Atomausstieg steigen und die Netze stünden vor dem Kollaps.
Fakt ist, dass der Strompreis an der EEX unter [!] dem Niveau vor Fukushima liegt.
Fakt ist auch, dass der selbe Herr Röttgen nichts von steigenden Strompreisen wissen will sondern gestiegene Netzentgelte den Strompreis für den Endverbraucher [!] verteuern.

Es spricht für sich, dass in den Medien nur erzählt wird, dass Deutschland Netto-Exporteur ist... Aber nicht, dass trotz allem mächtig draufbezahlt wird...

Neuer Versuch - Fakten und Zahlen statt windige Aussagen eines Atomkonzern-Bosses.

Experten von Goldman (ja, die sind bestimmt auch von der Atomlobby gekauft) prophezeien einen Anstieg von 30 Prozent der Großhandelsstrompreise in den nächsten beiden Jahren.

:biggrin::biggrin::biggrin: Willst Du darauf auch wetten???
 
Man wird es sehen...

Nanu? Doch nicht so sicher oder ist Goldman Sachs doch nicht so glaubwürdig?

Ansonsten ist die Diskussion mit dir sinnlos.

Wieso? Einer Aussage einer in der Sache befangenen Person glaubst Du vorbehaltlos, postest diese Aussage in einem Dir genehmen Kontext und lieferst aber keine weiter recherchierten Fakten, die diese fragwürdige Aussage belegen? Es müsste doch sehr leicht sein diese Informationen zu bekommen.

:edit 02.04.2012:

Jetzt wird mir auch klar, warum der Strompreis zwangsläufig steigen "muss" und wer ein berechtigtes Interesse an steigenden Grosshandelspreisen hat.

"Bei einem Strompreis von 60 Euro je Megawattstunde können Sie kein Kernkraftwerk bauen", hatte zuvor bereits der künftige RWE-Chef Peter Terium erläutert. Damit sich neue Meiler lohnten, müsse der Großhandelspreis für Strom deutlich steigen. "Der müsste wahrscheinlich jenseits der 100 Euro sein", so Terium.

Noch Fragen? :biggrin:
 
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Nein, keine Fragen. Und ohne weitere Worte:

Da sich neue Atomkraftwerke nicht rentieren, wird auf EU-Ebene gerade für eine Einspeisevergütung für Atomstrom getrommelt.
 
Wär schon lustig, wenn Deutschland einerseits jedes Jahr Milliarden dafür ausgibt um aus der Atomkraft auszusteigen und dann auf EU-Ebene Atomkraft zu subventionieren... ^^
 
Wär schon lustig, wenn Deutschland einerseits jedes Jahr Milliarden dafür ausgibt um aus der Atomkraft auszusteigen und dann auf EU-Ebene Atomkraft zu subventionieren... ^^

... die dann wie von wem bezahlt wird? ;) NukleareEnergienGesetz-Umlage?

Blöd nur, dass diese Umlage der Verbraucher schon seit Anbeginn der Atomkraft bezahlen muss. Eine Quersubvention über 3 Ecken oder wie nennst Du die steuerfreien Rückstellungen der Konzerne für Endlagerung und Erforschung dieser bzw. der gedeckelten Risikohaftung?
 
Wie man's nennt ist doch wurscht. Die einen werden durch solche vergünstigungen subventioniert und die anderen erhalten direkte Subventionen. Das Ergebnis bleibt das selbe das wir das alles irgendwie zahlen. Entweder über Steuern oder einen höheren Strompreis.