Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Woher weißt du denn, wer sich wo und wie engagiert?

Na von Phip hätte ich erwartet, dass er einer der Ersten ist, die in Fukushima das "Restrisiko" minimieren. Rein solidarisch versteht sich.
Das man "Freiwillige" Feuerwehrleute in Japan selbst rekrutieren muss spricht eine deutliche Sprache.

Aber vielleicht an Dich selbst - kein Interesse, die nukleare Katastrophe in Fukushima zu bekämpfen?

Engagieren sich die Atomkraftgegner oder liegen die alle nur lachend auf dem Boden und zeigen mit dem Finger auf die Japaner, die ja selber Schuld sind?

Warum sollten sich Atomkraftgegner in Fukushima engagieren? Sich für die Fehler verheizen lassen, die sie seit Jahrzehnten bei der Politik und der Lobby anprangern? :biggrin: Dafür wären Leute wie Du zuständig.

Deutsche AKW-Gegner engagieren sich seit Jahrzehnten für den Ausstieg, dass sich sowas wie in Fukushima, Tschernobyl, Harrisburg und Sellafield in Deutschland nicht wiederholt.
 
Wer heizt denn mit Strom?
Gib mir mal bitte eine konkrete Rechnung, wie sich bspw. ein 3 Familienhaushalt den jährlichen Strom nicht leisten kann? Die Stromkosten sind im vergleich zu anderen Kosten(Autohaltung, ...) sehr gering.

Schon mal dran gedacht, dass sich vele Familien auch kein Auto leisten können? Wenn man bedenkt, dass jetzt schon die Anbieter für einen 3-Personenhaushalt differenzen aufweisen (grad mal für Duisburg geguckt) von ca. 350€ im Stromvergleich, kann ich mir gut vorstellen, dass sich bei einer Erhöhung das nicht jeder leisten kann, da sich dann wohl nach oben hin annähern werden.
 
Wenn man bedenkt, dass jetzt schon die Anbieter für einen 3-Personenhaushalt differenzen aufweisen (grad mal für Duisburg geguckt) von ca. 350€ im Stromvergleich, kann ich mir gut vorstellen, dass sich bei einer Erhöhung das nicht jeder leisten kann, da sich dann wohl nach oben hin annähern werden.

Warum wird denn der Strom teurer? Wegen der EEG-Umlage? :biggrin:
Da frag ich mich ernsthaft, warum nicht wie 100% Öko-Strom einen Tarif mit 100% saubilligem Atomstrom angeboten wird? Bedarf scheint es ja massenhaft zu geben und billig ist er ja, der Atomstrom (sagen zumindest Politik und Konzerne).
 
Stromheizung

hier in meiner Nachbarschaft gibt es noch viele Nachstromheizungen und ich habe mit einigen Leuten gesprochen. Allgemein kann man sagen, dass sich manche schwer tun ihre monatlichen Abschlags-Zahlungen zu leisten, teilweise sind es 200 Euro mtl. Es gibt auch Alleinerziehende und Renter. Auch die Nachzahlungen zum Jahresabschluss 2010 waren teils erheblich. Nicht jeder Mieter wohnt in einem perfekt isolierten Haus mit moderner Bausubstanz (so wie ich z.B.) Man sollte auch einmal über den Tellerrand hinausschauen.
 
Nun ja ... warum engagieren sich eigentlich so wenige Atomkraftbefürworter aktuell bei der Beseitigung bzw. Bekämpfung des eingetretenen "Restrisikos" in Fukushima?
Phip, alter Held der moralischen Überlegenheit - das wäre doch die Gelegenheit für Dich.

Meine Fresse... Warum sollte ich? Ist das mein Problem? Ich verhalte mich da sehr linear: Ich spende nicht, ich helfe niemanden, den ich nicht kenne und schon überhaupt nicht Japan... Weiter weg kann ein Problem für mich gar nicht sein... Da spende ich lieber für die Erforschung seltener Krankheiten und nicht einmal das mache ich! Dazu habe ich weder das Geld noch Lust...

Ich unterstütze aber die Forschung im Bereich Atomkraft... Daduch können die Reaktoren noch sicherer gemacht werden... Das ist der realistischere Ansatz um Gefahren der Atomkraft zu minimieren...

Es wäre schon lange Zeit gewesen neue Meiler zu bauen... Dann könnten die Grünen auch nicht immer von Schrottmeilern sprechen (und unsere Zombie-Nachrichten nennen die alten Kraftwerke jetzt auch schon wie selbstverständlich so... Da weiß man, warum man GEZ zahlt... NOT)

Ich will günstigen Strom... Sowie ich günstiges Fleisch will... So dass mehr Netto vom Brutto übrigbleibt... Ich muss mit sehr wenig Geld auskommen, daher finde ich es schon immer vermessen, wenn Luxusgrüne auch ärmeren Menschen ihre ökologischen Kostspieligkeiten aufdrängen wollen.

Ich kann dich ähnliche Frage stellen: Bist du bereit die Mehrkosten für die Leute, die mit einem Restrisiko zu leben bereit sind, zu übernehmen?

Warum wird denn der Strom teurer? Wegen der EEG-Umlage? :biggrin:
Da frag ich mich ernsthaft, warum nicht wie 100% Öko-Strom einen Tarif mit 100% saubilligem Atomstrom angeboten wird? Bedarf scheint es ja massenhaft zu geben und billig ist er ja, der Atomstrom (sagen zumindest Politik und Konzerne).
Das geht wohl nicht... Der Atomstrom führt dazu, dass der gesamte Strompreis niedriger wird, da mehr Angebot vorhanden ist... Dann ist es auch kein Problem den Ökostrom zu einigermaßen finanzierbaren Preisen anzubieten... Fehlt aber plötzlich der Anteil günstigen Atomstroms an der Strombörse wird natürlich der gesamte Strom teurer, da es weniger Angebot gibt und der teuerste Anbieter den Preis für den gesamten Strom vorgibt... Ist doch nicht schwer zu verstehen.

Wenn erst mal der Atom-Hysterie-Hype vorbei ist und die Menschen am Geldbeutel merken wieviel dieser deutsche Sonderweg kostet, dann wird sich die Meinung vielleicht wieder etwas der Normalität nähern... Anderseits habe ich da keine Hoffnung mehr...

Ich bin von der FDP enttäuscht, dass sie sich nicht hinter die Atomkraft stellt... Jetzt gibt es in Deutschland keine einzige wählbare Partei mehr, die für Atomkraft eintritt... Quasi nur noch ein Einheitsbrei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bist du bereit die Mehrkosten für die Leute, die mit einem Restrisiko zu leben bereit sind, zu übernehmen?

Bist Du bereit, die Verantwortung zu übernehmen für den strahlenden Atommüll, den wir den kommenden Generationen hinterlassen? Es sind Deine Ur-ur-ur-Enkel, die in 100 Jahren (zurecht) die Frage stellen, wieso Du so vollmundig unterstützt hast, dass deren Zukunft mit so einer strahlenden Hinterlassenschaft "beglückt" wird.

In den USA stellt man die Behälter mit dem Dreck einfach mitten in einer abgesperrten Zone in der Wüste ab, weil man absolut null Plan hat, wie man den Müll unschädlich machen oder gefahrlos lagern könnte. Was da derzeit genetisch mit den Lebewesen im Umfeld solcher "Zwischenlager" passiert, will ich erst gar nicht wissen.... aber unsere Ur-ur-ur-Enkel werden mit dem ökologischen Resultat absolut nicht zufrieden sein (können). Das kann man sich heute schon an einer Hand abzählen.

Das Rumgepfusche mit Atomen ist nicht kontrollierbar - eigentlich hätte man nach Nagasaki und Hiroshima schon wissen müssen, dass man mit der Kernforschung (sei es für Waffen, sei es für Energie), die Büchse der Pandorra aufgeschlossen hat (die sich bekanntlich nie mehr schließen läßt).
 
Bist Du bereit, die Verantwortung zu übernehmen für den strahlenden Atommüll, den wir den kommenden Generationen hinterlassen? Es sind Deine Ur-ur-ur-Enkel, die in 100 Jahren (zurecht) die Frage stellen, wieso Du so vollmundig unterstützt hast, dass deren Zukunft mit so einer strahlenden Hinterlassenschaft "beglückt" wird.

Denke nicht, dass die die Frage stellen. Dafür ist die Forschung zu weit in dieser Richtung. Wenn dann muss ein AKW schon richtig hoch gehen, so dass sie Fragen werden, wieso es Gebiete gibt, die man nicht mehr Betreten kann. Ansonsten ist der Atommüll eines der Argumente, die am wenigsten haltbar sind. Zumindest mit Blick auf die Forschung und dem schon heute machbaren. Würde da lieber beim Restrisiko bleiben. Ist zumindest ein realisitischeres Thema.

Aber bist du denn bereit deinen Ur-ur-ur- Enkeln zu erklären, wieso wir immer mehr CO² ausgestoßen haben, obgleich wir die Gefahren kannten, die damit einhergehen können? Klar sind die Klimaauswirkungen nicht so klar bewiesen, wie die Schadenswirkungen einer AKW-Explosion, aber ich denke schon, dass der Grundtenor ist, dass das nicht gut für unsere Umwelt ist.
 
Bist Du bereit, die Verantwortung zu übernehmen für den strahlenden Atommüll, den wir den kommenden Generationen hinterlassen? Es sind Deine Ur-ur-ur-Enkel, die in 100 Jahren (zurecht) die Frage stellen, wieso Du so vollmundig unterstützt hast, dass deren Zukunft mit so einer strahlenden Hinterlassenschaft "beglückt" wird.

Die Frage stellt sich nicht mehr, da bereits genügend Atommüll vorhanden ist... Wie ich schon öfter geschrieben habe: Es macht keinen Unterschied wieviel Atommüll gelagert werden muss... Ob jetzt 100 000 Tonnen oder 200 000.... Ein Endlager und das Problem ist gelöst... Und ein Endlager muss sowieso gefunden werden...

Wobei ich es lächerlich finde, dass jeder behauptet, dass ein Endlager ewig halten muss... Meiner Meinung nach muss es vielleicht für 100 Jahre halten und danach muss es das Problem der nachfolgenden Menschheit sein... Bis dahin haben die bestimmt irgendwas erfunden, was man damit anstellen kann oder wie man mit dem Problem besser umgeht... Vor 100 Jahren konnte man sich ja auch nicht vorstellen, dass man mal nach Amerika fliegen kann oder, dass der Mensch auf den Mond fliegen kann...

Wir übernehmen für die nachfolgende Generation genügend Verantwortung, wenn wir weiterhin das Wissen der Welt mehren, das dann für immer vorhanden ist... Wissen ist die Ressource schlechthin und das wird den Nachkommen geschenkt (ebenso wie ein längeres Leben durch Forschung).
 
Wobei ich es lächerlich finde, dass jeder behauptet, dass ein Endlager ewig halten muss... Meiner Meinung nach muss es vielleicht für 100 Jahre halten und danach muss es das Problem der nachfolgenden Menschheit sein... Bis dahin haben die bestimmt irgendwas erfunden, was man damit anstellen kann oder wie man mit dem Problem besser umgeht... Vor 100 Jahren konnte man sich ja auch nicht vorstellen, dass man mal nach Amerika fliegen kann oder, dass der Mensch auf den Mond fliegen kann....

O.k. - dann verlasen wir uns also darauf, dass bis dahin eine funktionierende Marskolonie steht ....
 
O.k. - dann verlasen wir uns also darauf, dass bis dahin eine funktionierende Marskolonie steht ....

Nein, pflanzen wir lieber viele Bäumchen...

Als ob einer von uns absehen könnte, was in den nächsten 10 Jahren so passiert... In der Endlagerdiskussion wird aber immer in 1000enden von Jahren gedacht... Lächerlich meiner Meinung nach.
 
Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind eben lächerlich ... da haben vor kurzem schon mal welche drüber gelacht ...
 
Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind eben lächerlich ..

Nachhaltigkeit auf 1000ende Jahre hinweg gesehen ist in der Tat hochgradig lächerlich. Das sprengt nämlich den menschlichen Horizont bei weiten... Jeder der sich über so etwas Gedanken macht, sollte sich lieber eine passende Kirche suchen... Dort kann man dann auch über solche Zeiträume philosphieren.

Aber dieses Ökostreben ist ja für viele anscheinend schon zu einer Art Ersatzreligion geworden... Man muss sich ja nur in den (deutschen) Medien umhören... Erneuerbare Energien werden zu 99% positiv dargestellt... Und wenn einmal über Kritikpunkte wie zu hohe Kosten geredet wird, dann kommen gleich 5 Experten, die diesen Punkt entkräften... Eine Diskussion ist in Deutschland schon lange nicht mehr in den Medien vorhanden. Es gibt nur noch eine gleichsam kommunistische Einheitsmeinung.
 
Proteste gegen Atompolitik: Ist Deutschland noch immer eine Nation auf ...

Folgende News wurde am 29.03.2011 um 16:21:00 Uhr veröffentlicht:
Proteste gegen Atompolitik: Ist Deutschland noch immer eine Nation auf Bewährung?
Shortnews

Der Publizist Henryk M. Broder stellt die Frage, warum nur in Deutschland, nicht aber in anderen Ländern eine allgemeine Atomausstiegsstimmung herrsche. Dabei schließt er bloße Ängstlichkeit aus, sonst müsste es seiner Meinung nach auch eine starke Bewegung für ein Tempolimit auf Autobahnen geben. Auch die Furcht vor terroristischen Anschlägen sei erstaunlich klein, obwohl die Folgen des Terrors verheerend sein könnten. Broder erklärt sich den großen Rückhalt der Atomkraftgegner damit, dass Deutschland auch 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs noch immer "eine Nation auf Bewährung" sei. Man meine beweisen zu müssen, dass man aus der dunklen Vergangenheit gelernt hat. Man wolle mit dem Atomausstieg weltweit als gutes Beispiel gelten und verkenne dabei, dass die Welt von guten Beispielen in der Regel keine Notiz nehme.
 
Nachhaltigkeit auf 1000ende Jahre hinweg gesehen ist in der Tat hochgradig lächerlich.

Soweit braucht man bei dem Thema auch nicht gehen ...


Und wenn einmal über Kritikpunkte wie zu hohe Kosten geredet wird, dann kommen gleich 5 Experten, die diesen Punkt entkräften...

Tja ... und ein paar ewige Ignoranten werden auch dadurch nicht schlauer - schließlich sind ja alle Medien linkskommunistische Verschwörungswerkstätten ...

Vielleicht ist aber auch was dran ... könnte doch unter - selbstverständlich kaum vorstellbaren - Umständen sein ....
 
Vielleicht ist aber auch was dran ... könnte doch unter - selbstverständlich kaum vorstellbaren - Umständen sein ....

Mit der Vorauswahl der Experten (=> Greenpeace) wird auch die veröffentlichte Meinung geprägt... Man könnte... wollte man... auch Experten mit genau den gegenteiligen Ansichten finden... Berichte über Atomkraft sind in den allerwenigsten Fällen objektiv und neutral...

Ich bin mir sicher, dass in Frankreich andere Experten mit dem gleichen Know-How zu ganz anderen Schlussfolgerungen gelangen.

Ich habe vor ein paar Tagen eine gesalzene E-mail an meinen Kreisverband gesendet, welche an den Landesverband weitergeleitet wurde, da die FDP in der Atomfrage eine 180°-Änderung vollzogen hat... Anscheinend haben das noch ein paar andere gemacht, denn grade lese ich, dass Martin Lindner jetzt eine Abstimmung in der Fraktion herbeiführen will... Ich habe noch Hoffnung, dass es in Deutschland keine Einheitsmeinung gibt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ahja, musste sich Broder mal wieder in die Medien bringen, damit ihm die politisch impotenten wieder huldigen können? :ugly:

gruss kelle!
 
Mit der Vorauswahl der Experten (=> Greenpeace) wird auch die veröffentlichte Meinung geprägt... [...] Berichte über Atomkraft sind in den allerwenigsten Fällen objektiv und neutral...

Hast du in den Tagen nach dem Erdbeben in Japan mal Nachrichten geguckt? N-TV? N24? ARD? ZDF?
Da waren regelmäßig die Greenpeace-Experten für Kernkraft im Interview, und keiner - ich schwör's dir - keiner von denen hat eine subjektive Berichterstattung betrieben.
Keiner hat Argumente gegen Kernkraft gebracht, keiner sagte "Wir haben es euch ja gesagt", keiner hat auf deutsche Kernkraftwerke hingewiesen.
Es ging um potentielle Folgen, es ging um die Technik, es ging um "was ist da passiert?"

Du solltest dich ein wenig in den Medien, vorallem dem größten zentralen Massenmedium Fernsehen, auskennen, bevor du hier darüber so lächerlich ablästerst.


Das, worüber du dich beschwerst, findet man ausschließlich in Diskussionsrunden. Und da ist es ja auch irgendwie... richtig platziert.


Die großen Atomkraft-Gegner gehen sehr objektiv an solche Sachen heran, sonst wären sie nicht so bekannt. Aber die sekundäre Berichterstattung, die über diese Leute und ihre Gegner betrieben wird, die rückt die jeweiligen Positionen in ein extrem schlechtes Licht. Auch die Position der Atomkraft-Befürworter (die in Interviews etc. ebenso objektiv sind, auch wenn ich hiermit meine Feinde lobe)
 
Hast du in den Tagen nach dem Erdbeben in Japan mal Nachrichten geguckt? N-TV? N24? ARD? ZDF?
Da waren regelmäßig die Greenpeace-Experten für Kernkraft im Interview, und keiner - ich schwör's dir - keiner von denen hat eine subjektive Berichterstattung betrieben.
Keiner hat Argumente gegen Kernkraft gebracht, keiner sagte "Wir haben es euch ja gesagt", keiner hat auf deutsche Kernkraftwerke hingewiesen.
Dann hast du offensichtlich andere Einspielungen gesehen als ich. Da war beispielsweise ein Greenpeace-"Experte" der gefragt wurde, ob er auch der Meinung ist, von Fukushima würden keine Gefahren für Deutschland ausgehen, nachdem der Reporter meinte, der Wind stünde ja günstig. Und was macht dieser "Experte"? Fängt an davon zu reden, wie böse Atomkraft doch wäre und überhaupt wären alle Meiler total unsicher und böse und gefährlich. Nachdem der Reporter seine Frage wiederholt hat und nochmal eindeutig darauf hinwieß, daß er von Radiaktivität durch den Wind sprach, hat dieser "Experte" seine Rede einfach wiederholt, ohne auf die Frage einzugehen. Und jetzt erzähl mir nochmal was von "keiner". :evil:
 
naja ich habe in den ersten Tagen 3-4 Stunden am Tag davorgehangen und keinen subjektiven Meinungsvertreter, der sich als Experte ausgab, gehört. (vorwiegend N-TV und ARD geguckt)
Dann nahmen die Individualschicksale überhand, in denen immer wieder von der gleichen 120-jährigen Frau gesprochen wurde, die ihre Urgroßmutter vermisst und ich habe abgeschaltet.

Aber in der Zeit habe ich keinen gehört. Man kann keinesfalls von allgemein subjektiver Expertenauswahl sprechen. Welchen Kanal hast du denn geguckt?


Der erste Experte, den ich gehört habe - auch von Greenpeace - war übrigens der Beste. " direkte Gefahr (für Deutschland; kam auf Nachfrage des Interviewers) durch radioaktive Wolken oder direkte Strahlung völlig ausgeschlossen" - "Wirtschaftliche Folgen werden weltweit zu spüren sein, sind aber noch nicht absehbar" - "Kontrollen bei der Einfuhr von Lebensmitteln und Gütern werden zwingend notwendig".
So ungefähr den gleichen Scheiß, den ich auch gesagt hätte. Nur ohne Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet: