In Remember

03. November 1914:
Der Büstenhalter wird in den USA von Mary Phelps Jacob patentiert. Nach kurzer Zeit verkauft sie ihr Patent für 1.500 Dollar an die Warner Brothers Corset Company.
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Mary Phelps Jacob (später bekannt als Caresse Crosby) wird als Erfinderin des modernen BHs angesehen, den sie 1910 aus zwei Taschentüchern und Band herstellte, um einem „daring dress“ zu entsprechen, das nicht mit einem Korsett getragen werden konnte. Sie erhielt 1914 ein Patent für ihre Erfindung, die sie ursprünglich „Backless Brassiere“ nannte, und verkaufte das Patent später für 1500 Dollar an die Warner Brothers Corset Company, die daraus ein sehr erfolgreiches Produkt machte. Ihr BH bot eine flexiblere und bequemere Alternative zu den damals dominierenden, einschränkenden Korsetts.

Jacob war 1910 auf der Suche nach einem Kleidungsstück, das ihr bei der Teilnahme an einer Ballnacht unter einem gewagten Kleid eine bessere Silhouette ermöglichte als das sperrige Korsett, das unbequem war und sich unter dem Stoff abzeichnete. Die Erfindung war ein Erfolg und ihre Freundinnen baten sie, ebenfalls solche BHs für sie zu nähen. Im Jahr 1914 erhielt Mary Phelps Jacob das Patent für den BH.

Ihre Erfindung befreite Frauen von der Einschränkung durch Korsetts, die ihre Bewegungsfreiheit und Atmung einschränkten. Symbol der Frauenrechte: Durch die Erfindung, die Frauen mehr Komfort und Selbstbestimmung ermöglichte, wurde Jacob auch als eine Vorreiterin der Frauenbewegung betrachtet, die sich auch als Verlegerin und Schriftstellerin für Frauenrechte einsetzte.
 
03. November 1897:
Das erste Starrluftschiff des ein paar Monate zuvor verstorbenen Konstrukteurs David Schwarz erhebt sich auf dem Tempelhofer Feld in die Lüfte. Die Fahrt endet nach dem Ausfall der Steuerung mit einer Bruchlandung des ersten auch mit Aluminiumteilen gefertigten Luftschiffs. Der unter den Zuschauern weilende Graf Zeppelin erwirbt wenig später die Rechte.
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Obwohl der Erstflug am 3. November 1897 in einer Bruchlandung endete, lieferte die Konstruktion von David Schwarz den Beweis, dass ein Luftschiff mit einer festen Hülle aus Aluminium fliegen kann. Graf Ferdinand von Zeppelin erkannte das Potenzial dieses Konzepts, erwarb die Patente und entwickelte die Idee zur weltberühmten „Zeppelin“-Flotte weiter.
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3. November1324 - Im irischen Kilkenny wird die Dienstmagd Petronilla de Meath als angebliche Hexe verbrannt.

Petronilla de Meath (* um 1300 in Irland; † 3. November 1324 in Kilkenny) war eine irische Dienstmagd, die als erste Frau in Irland als Hexe verbrannt wurde.


Es ist nicht bekannt, wann Petronilla geboren wurde, auch ist kein Nachname überliefert. Die Bezeichnung de Meath steht für aus Meath, was nur bedeutet, dass sie aus dem County Meath stammt. Sie arbeitete für Lady Alice Kyteler als Dienstmagd, als diese nach dem Tod ihres vierten Ehemannes als Hexe angeklagt wurde. Auch Petronilla wurde der Hexerei beschuldigt, gefoltert und gezwungen zu verkünden, dass sie und Kyteler der Hexerei schuldig wären. Mit Kyteler und Petronilla wurden noch zehn weitere Personen der Hexerei beschuldigt. Unter diesen waren die Tochter von Petronilla, Sarah, manchmal auch Basilia genannt, und der Sohn von Alice Kyteler, William Outlaw. Die Beschuldigungen, die durch den Bischof Richard de Ledrede von Ossory gegen Lady Kyteler vorgebracht wurden, umfassten eine Vielzahl von Verbrechen. Zu diesen gehörten Zauberei und Dämonismus, aber auch die Ermordung mehrerer Ehemänner von Lady Alice. Dieser Beschuldigung schlossen sich auch die Stiefkinder von Lady Alice aus den ersten Ehen der verstorbenen Männer an. Es wurde angenommen, dass Lady Alice ihren Reichtum auf magische und teuflische Weise illegal erworben habe. Unter der Folter erklärte Petronilla, dass sie und ihre Herrin eine magische Salbe auf einen Holzbalken aufgetragen hätten, der es beiden Frauen ermöglichte zu fliegen. Sie wurde dann gezwungen, öffentlich zu erklären, dass Lady Alice und ihre Anhänger der Hexerei schuldig wären. Lady Alice konnte rechtzeitig nach England fliehen, Petronillas Tochter Sarah nahm sie mit. Einige der Mitangeklagten wurden verurteilt und ausgepeitscht, aber andere, einschließlich Petronilla, wurden auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt. Petronilla starb nach Folter auf dem Scheiterhaufen am 3. November 1324.[1][2]