In Remember

23. April 1928:
Shirley Temple, US-amerikanische Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin und Botschafterin wird geboren.
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Shirley Temple Black (1928–2014) war eine US-amerikanische Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin und Diplomatin, die als der größte Kinderstar der Filmgeschichte gilt.

Karrierehöhepunkte
Film:

In den 1930er-Jahren war sie Hollywoods zugkräftigster Kassenstar und rettete das Studio 20th Century Fox vor dem Ruin. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen Heidi (1937), Die kleine Prinzessin (1939) und Rekrut Willie Winkie (1937).
Oscar:
1935 erhielt sie im Alter von sechs Jahren einen Ehren-Oscar (Juvenile Award) und ist damit bis heute die jüngste Preisträgerin in der Geschichte der Academy Awards.
Diplomatie: Nach ihrem Rückzug aus dem Showgeschäft (1950) startete sie eine erfolgreiche Karriere als Diplomatin. Sie diente unter anderem als US-Botschafterin in Ghana (1974–1976) und in der Tschechoslowakei (1989–1992), wo sie Augenzeugin der Samtenen Revolution war.

Wissenswertes:
Shirley Temple Cocktail: Ein nach ihr benannter alkoholfreier Drink aus Ginger Ale, Grenadine und einer Cocktailkirsche.

Markenzeichen:
Ihre 56 goldblonden Locken wurden von ihrer Mutter Gertrude für jeden Film exakt eingedreht.

Tod:
Sie verstarb am 10. Februar 2014 im Alter von 85 Jahren in Woodside, Kalifornien.
 
23. April 1936:
Roy Orbison, US-amerikanischer Country- und Rock-Sänger wird geboren.
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Roy Orbison (1936–1988 ), bekannt als „The Big O“ oder der „Caruso des Rock“, war ein US-amerikanischer Singer-Songwriter, der für seine kraftvolle, drei bis vier Oktaven umfassende Tenorstimme und seine melancholischen Balladen berühmt wurde.

Musikalische Karriere:
Durchbruch:

Nach Anfängen im Rockabilly bei Sun Records feierte er ab 1960 Welterfolge wie „Only the Lonely“, „Crying“, „In Dreams“ und seinen größten Hit „Oh, Pretty Woman“ (1964).
Stil & Image:
Markenzeichen waren sein schwarzes Outfit, die dunkle Sonnenbrille und seine fast reglose Bühnenpräsenz. Seine komplexen Songstrukturen und emotionalen Texte unterschieden ihn von anderen Rock-Stars seiner Zeit.
Comeback:
In den späten 1980ern erlebte er eine triumphale Rückkehr mit der Supergroup Traveling Wilburys (u. a. mit George Harrison und Bob Dylan) sowie seinem posthumen Hit „You Got It“.

 
24. April 1953:
Bino, italienischer Schlagersänger wird geboren.
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Bino (bürgerlich Benedetto Aricò; 1953–2010) war ein italienischer Schlagersänger, der vor allem in Deutschland durch seinen Hit „Mama Leone“ (1978 ) große Bekanntheit erlangte.

Steckbrief und Werdegang:
Geburt:

24. April 1953 in Palermo, Italien.
Tod:
19. Oktober 2010 in Palermo im Alter von 57 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung.
Karrierebeginn:
Er kam 1975 als Musiker nach Deutschland, nachdem er zuvor Architektur studiert hatte.

Musikalische Erfolge:
„Mama Leone“: Sein größter Erfolg war diese Hymne, die von Drafi Deutscher geschrieben wurde. Das Lied erreichte 1978 Platz 1 der deutschen Single-Charts und hielt sich dort acht Wochen.
Weitere Werke:
Bino veröffentlichte sowohl deutsch- als auch italienischsprachige Titel. Zu seinen weiteren Veröffentlichungen zählen Alben wie Seine größten Erfolge (1979) und Singles wie „Angeli a Palermo“ (1985).
Spätere Jahre: 1997 widmete er eine Version seines Hits Mutter Teresa. Versuche eines musikalischen Comebacks mit Drafi Deutscher in den 2000er Jahren blieben weitgehend erfolglos.

Bino lebte viele Jahre auf Mallorca, bevor er schwerkrank in seine Heimatstadt Palermo zurückkehrte.

 
25. April 1719:
Die erste Auflage des Romans Robinson Crusoe des Schriftstellers Daniel Defoe wird veröffentlicht.
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"Robinson Crusoe" ist ein weltberühmter Abenteuerroman des englischen Autors Daniel Defoe, der 1719 veröffentlicht wurde und als einer der ersten modernen Romane gilt. Er erzählt die Geschichte eines Schiffbrüchigen, der 28 Jahre auf einer einsamen Insel überlebt.

Handlung und Themen:
Der Roman schildert das Leben von Robinson Crusoe, einem jungen Mann aus York, der gegen den Rat seines Vaters zur See fährt, um Abenteuer zu erleben. Nach mehreren frühen Reisen, auf denen er unter anderem von Piraten versklavt wird und in Brasilien eine Plantage gründet, erleidet er auf einer illegalen Sklavenhandelsmission Schiffbruch. Als einziger Überlebender wird er an die Küste einer vermeintlich unbewohnten Insel vor der Mündung des Orinoco-Flusses gespült.

Überleben und Zivilisation:
Auf der Insel ringt Crusoe mit der Einsamkeit und der Natur. Er birgt Vorräte und Werkzeuge vom Wrack seines Schiffes und beginnt, sich eine Existenz nach europäischem Vorbild aufzubauen: Er baut eine befestigte Behausung, züchtet Ziegen, betreibt Ackerbau und führt akribisch Tagebuch. Seine pragmatische Herangehensweise und sein Glaube (er wird auf der Insel religiös) helfen ihm, zu überleben.

Begegnung mit Freitag:
Nach 18 Jahren entdeckt Crusoe menschliche Fußspuren und später, dass Kannibalen die Insel gelegentlich besuchen, um Gefangene zu verspeisen. Eines Tages rettet er einen der Gefangenen vor seinen Häschern, gibt ihm den Namen Freitag (nach dem Wochentag seiner Rettung) und macht ihn zu seinem loyalen Begleiter und Diener. Crusoe lehrt Freitag Englisch und den christlichen Glauben.

Rückkehr:
Schließlich gelingt es Crusoe und Freitag, mit Hilfe eines englischen Schiffskapitäns, dessen Schiff von Meuterern übernommen wurde, die Kontrolle über das Schiff zurückzugewinnen. Nach insgesamt 28 Jahren auf der Insel kehrt Robinson Crusoe wohlhabend (dank seiner brasilianischen Plantage) nach England zurück.

Hintergrund und Inspiration:
Die Geschichte basiert lose auf den realen Erlebnissen des schottischen Seefahrers Alexander Selkirk, der nach einem Streit mit seinem Kapitän von 1704 bis 1709 auf der Juan-Fernández-Insel Más a Tierra (die heute offiziell "Robinson Crusoe Island" heißt) im Pazifik ausgesetzt war. Defoe nutzte Selkirks Bericht als Inspiration, um einen der einflussreichsten Abenteuerromane der Weltliteratur zu schaffen, der das Genre der "Robinsonade" begründete.
 
25. April 2023:
Harry Belafonte, US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Entertainer stirbt.
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Harry Belafonte (1927–2023) war ein US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und einer der bedeutendsten Bürgerrechtler seiner Zeit. Er verstarb am 25. April 2023 im Alter von 96 Jahren in New York City an Herzversagen.

Musikalische und filmische Karriere:
Belafonte erlangte in den 1950er Jahren Weltruhm und wurde als „King of Calypso“ bekannt.
Durchbruch:
Sein Album Calypso (1956) war das erste Album eines Solokünstlers, das sich über eine Million Mal verkaufte.
Bekannte Hits:
Zu seinen berühmtesten Liedern gehören der Banana Boat Song (Day-O), Island in the Sun, Jamaica Farewell und Matilda.
Film:
Er feierte Erfolge in Filmen wie Carmen Jones (1954) und Island in the Sun (1957). Seinen letzten Filmauftritt hatte er 2018 in Spike Lees BlacKkKlansman.
Auszeichnungen: Belafonte gehört zum exklusiven Kreis der EGOT-Gewinner (Emmy, Grammy, Oscar, Tony), wobei er den Oscar 2014 als Ehrenpreis für sein humanitäres Lebenswerk erhielt.
Politisches und humanitäres Engagement:
Er nutzte seine Berühmtheit konsequent für den Kampf gegen Ungerechtigkeit:
Bürgerrechtsbewegung:
Er war ein enger Vertrauter von Martin Luther King Jr., finanzierte zahlreiche Aktionen der Bewegung und nahm 1963 am historischen „Marsch auf Washington“ teil.
Globaler Einsatz: Er engagierte sich gegen die Apartheid in Südafrika (befreundet mit Nelson Mandela) und gegen den Vietnamkrieg.
Humanitäre Hilfe:
1985 war er der Initiator des Charity-Projekts USA for Africa und des Songs We Are the World. Ab 1987 war er zudem als UNICEF-Botschafter weltweit im Einsatz.
Späterer Aktivismus:
Bis ins hohe Alter blieb er eine kritische politische Stimme; er unterstützte unter anderem Bernie Sanders und war ein scharfer Kritiker der Regierungen von George W. Bush und Donald Trump.


 
25. April 1945:
Björn Ulvaeus, schwedischer Sänger und Musiker (ABBA) wird geboren.
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Björn Ulvaeus (* 25. April 1945 in Göteborg) ist ein schwedischer Musiker, Komponist und Mitbegründer der legendären Popgruppe ABBA.

Musikalische Karriere:
Zusammen mit Benny Andersson schrieb er die Welthits von ABBA sowie erfolgreiche Musicals wie Chess und Mamma Mia!. Trotz seines Status als „musikalisches Mastermind“ ist bekannt, dass er keine Noten lesen oder schreiben kann. Neben der Musik ist er als Unternehmer tätig und Miteigentümer der Pop House Group, zu der unter anderem das ABBA-Museum in Stockholm gehört.
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Das Foto - nachdem das ABBA-Logo mit dem spiegelverkehrten "B" entstand
Beitrag, mit der Geschichte dieses Logos am Ende von "Dancing-Queen":

(den Link anklicken - und man kommt zum richtigen Beitrag "Dancing Queen"
 
26. April 1865:
Der Mörder von US-Präsident Abraham Lincoln, John Wilkes Booth, wird in einer Scheune in Virginia von Unionssoldaten umzingelt und erschossen. Sein Mitverschwörer David Harold ergibt sich den Soldaten.
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1865: Die Garrett-Farm, auf der Booth erschossen wurde

John Wilkes Booth, der Mörder von US-Präsident Abraham Lincoln, starb am 26. April 1865 im Alter von 26 Jahren.

Hier sind die Details zu seinem Tod:
Todesursache:

Booth starb an einer Schusswunde im Hals/Nacken. Die Kugel durchschlug seine Wirbel und verletzte das Rückenmark, was zu einer sofortigen Lähmung führte. Er erlag der Verletzung etwa drei Stunden später durch Erstickung.
Ort des Geschehens:
Er wurde auf der Farm von Richard Garrett in der Nähe von Port Royal, Virginia, gestellt. Er hatte sich dort in einer Tabakscheune versteckt.
Umstände:
Nachdem Booth sich geweigert hatte, sich den Soldaten der Unionsarmee zu ergeben, steckten diese die Scheune in Brand. Der Soldat Sergeant Boston Corbett gab schließlich den tödlichen Schuss durch einen Spalt in der Scheunenwand ab.
Letzte Worte:
Augenzeugenberichten zufolge blickte Booth kurz vor seinem Tod auf seine Hände und flüsterte: „Nutzlos, nutzlos“ („Useless, useless“). Zudem soll er darum gebeten haben, seiner Mutter auszurichten, dass er für sein Land gestorben sei.
Grabstätte:
Booth ist heute in einem nicht markierten Grab im Familiengrab auf dem Green Mount Cemetery in Baltimore, Maryland, beigesetzt.

Obwohl Corbett behauptete, er habe Booth nur kampfunfähig machen wollen oder aus Notwehr gehandelt, gab es immer wieder Spekulationen, ob Booth sich möglicherweise selbst erschossen habe; die meisten historischen Belege weisen jedoch auf Corbett als Schützen hin.
 
26. April 1958:
Ingolf Lück, deutscher Schauspieler und Comedian wird geboren.
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Ingolf Lück (* 26. April 1958 in Bielefeld) ist ein bekannter deutscher Schauspieler, Komiker und Moderator, der im Jahr 2026 weiterhin aktiv im Theater- und Comedy-Bereich tätig ist.

Hintergrund und Karriere:
Durchbruch:

Er wurde in den 1980ern als Moderator der Musiksendung Formel Eins bekannt und erlangte Kultstatus als Anchorman der Sat.1-Sketchshow „Die Wochenshow“ (1996–2002).
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Erfolge:
2018 gewann er die RTL-Tanzshow Let’s Dance. Zudem ist er als Synchronsprecher (z. B. Der kleine Eisbär) und Regisseur tätig.
 
26. April121 - Mark Aurel, von 161 bis 180 römischer Kaiser, wird geboren.
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Mark Aurel[1] (* 26. April 121 in Rom als Marcus Annius Catilius Severus; † 17. März 180 in Vindobona oder Sirmium), auch Marc Aurel oder Marcus Aurelius, war von 161 bis 180 römischer Kaiser und als Philosoph der letzte bedeutende Vertreter der jüngeren Stoa. Als Princeps und Nachfolger seines Adoptivvaters Antoninus Pius nannte er sich selbst Marcus Aurelius Antoninus Augustus.[2] Mit seiner Regierungszeit endete in mancherlei Hinsicht eine Phase innerer und äußerer Stabilität und Prosperität für das Römische Reich, die Ära der sogenannten Adoptivkaiser. Mark Aurel war der letzte von ihnen, denn in seinem Sohn Commodus stand ein leiblicher Erbe für die Herrscherfunktion bereit.

Innenpolitische Akzente setzte Mark Aurel in Gesetzgebung und Rechtsprechung, etwa bei der Erleichterung des Loses von Benachteiligten der damaligen römischen Gesellschaft wie Sklaven und Frauen. Außergewöhnlichen Herausforderungen hatte er sich hinsichtlich einer katastrophalen Tiberüberschwemmung zu stellen sowie in der Konfrontation mit der Antoninischen Pest und angesichts spontaner Christenverfolgungen innerhalb des Römischen Reiches. An den Reichsgrenzen musste er nach einer längeren Friedenszeit wieder an mehreren Fronten gegen eindringende Feinde vorgehen. Insbesondere waren der Osten des Reiches durch die Parther, über die Mark Aurels Mitkaiser Lucius Verus triumphierte, und der Donauraum durch diverse Germanen-Stämme bedroht. Sein letztes Lebensjahrzehnt verbrachte Mark Aurel daher vorwiegend im Feldlager. Hier verfasste er die Selbstbetrachtungen, die ihn der Nachwelt als Philosophenkaiser präsentieren und die mitunter zur Weltliteratur gezählt werden.[3]