In Remember

14. April 1832:
Wilhelm Busch, deutscher Dichter und Zeichner wird geboren.
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Wilhelm Busch (1832–1908) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands und gilt heute als einer der Pioniere des modernen Comics.

Wichtige Fakten zu seinem Leben und Werk:
Hauptwerk:
Sein bekanntestes Werk ist „Max und Moritz“ (1865), eine Bubengeschichte in sieben Streichen, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.
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Stil: Kennzeichnend sind seine pointierten, oft sarkastischen Reime und seine dynamischen Bilderfolgen, die Bewegung und Mimik meisterhaft einfangen.

Themen: Busch karikierte oft die Doppelmoral des Spießbürgertums, menschliche Schwächen und die Tücken des Alltags. Bekannte Figuren sind neben Max und Moritz auch die Fromme Helene, Hans Huckebein der Unglücksrabe und Lehrer Lämpel.

Wirkung: Seine Kombination aus Text und Bild beeinflusste die Entwicklung früher US-Comics (z. B. „The Katzenjammer Kids“).

Zitate: Viele seiner Verse sind in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen, wie etwa: „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.“
 
14. April 2015:
Percy Sledge, US-amerikanischer Rhythm-and-Blues- und Soul-Sänger stirbt.
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Percy Tyrone Sledge (1940–2015) war ein einflussreicher US-amerikanischer Soul-Sänger, der vor allem durch seine weltweit bekannte Ballade „When a Man Loves a Woman“ (1966) zur Legende wurde.

Leben und Karriere:
Durchbruch:

Vor seinem Erfolg arbeitete Sledge als Krankenpfleger in Alabama. Seine Debütsingle „When a Man Loves a Woman“ erreichte 1966 sofort Platz 1 der US-Charts und wurde die erste Goldene Schallplatte für das Label Atlantic Records.
Weitere Erfolge:
Zu seinen weiteren Hits zählen „Warm and Tender Love“, „Take Time to Know Her“, „Cover Me“ und „I'll Be Your Everything“.
Comeback:
In den späten 1980er Jahren feierte er ein großes Comeback, als sein bekanntester Hit für eine Jeans-Werbung von Levi’s verwendet wurde und erneut die Spitzen der europäischen Charts erreichte.
Ehrungen:
Im Jahr 2005 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Tod:
Percy Sledge verstarb am 14. April 2015 im Alter von 74 Jahren in seinem Haus in Baton Rouge, Louisiana, an den Folgen von Leberkrebs.

 
14. April 2016:
Prince gibt im Fox Theatre in Atlanta in Georgia sein letztes Livekonzert in seiner Karriere.
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Prince Rogers Nelson (1958–2016), bekannt als Prince, war ein US-amerikanischer Musiker, Multiinstrumentalist und Produzent, der die Popkultur maßgeblich prägte.

Musikalische Bedeutung und Stil:
Vielseitigkeit:

Prince beherrschte zahlreiche Instrumente und kombinierte Genres wie Funk, Soul, Pop, Rock, R&B und Jazz.
Minneapolis-Sound:
Er gilt als Pionier dieses Stils, der Synthesizer-Elemente mit Funk-Rhythmen vereinte.
Auteur-Ansatz:
Auf seinen Alben fungierte er meist als alleiniger Songwriter, Arrangeur und Produzent; oft spielte er alle Instrumente selbst ein.

Meilensteine der Karriere:
Durchbruch:

Der internationale Erfolg gelang 1984 mit dem Album und Film "Purple Rain".

Wichtige Werke:
Zu seinen Klassikern zählen Alben wie 1999, Sign o' the Times und Hits wie Kiss, When Doves Cry und Little Red Corvette.

Unabhängigkeit:
In den 1990er Jahren kämpfte er vehement gegen die Musikindustrie für die Rechte an seinem geistigen Eigentum und änderte zeitweise seinen Namen in ein unaussprechliches Symbol.

Erbe und Tod:
Tod:

Prince verstarb am 21. April 2016 im Alter von 57 Jahren in seinem Anwesen Paisley Park in Minnesota.

Nachlass: Sein Erbe, das unter anderem unveröffentlichte Aufnahmen aus seinem legendären "Vault" (Tresor) umfasst, wird heute vom Prince Estate verwaltet. Sein Vermögen wurde bei der Klärung des Nachlasses auf über 150 Millionen Dollar geschätzt.

Prince wird heute nicht nur für sein musikalisches Genie, sondern auch als Visionär im Bereich Musikmarketing und als modisches Vorbild geschätzt.