In Remember

03. Mai 1903:
Bing Crosby, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler wird geboren.
1777817820958.png
(Harry Lillis „Bing“ Crosby, geboren am 3. Mai 1903 in Tacoma, Washington; gestorben am 14. Oktober 1977 in Madrid) war ein einflussreicher US-amerikanischer Sänger und Schauspieler, der zu den erfolgreichsten Multimedia-Stars des 20. Jahrhunderts zählte.

Karriere-Highlights:
Crosby war von den 1920er bis in die 1970er Jahre in den Bereichen Musik, Film und Radio äußerst populär. Er wurde für seine bahnbrechende Gesangstechnik, das "Crooning", bekannt, die durch die Entwicklung der Mikrofontechnik ermöglicht wurde und spätere Sänger wie Frank Sinatra und Elvis Presley beeinflusste.
Musik:
Seine Version des Songs "White Christmas" (geschrieben von Irving Berlin) ist die weltweit meistverkaufte Single aller Zeiten mit geschätzten über 50 Millionen verkauften physischen Exemplaren. Er hatte über 380 Top-30-Hits in den Charts und erhielt 1963 den ersten Grammy Lifetime Achievement Award.


Film:
Crosby trat in über 70 Spielfilmen auf und war von 1944 bis 1948 fünf Jahre in Folge die Nummer eins an den Kinokassen. Er gewann 1945 einen Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle als Pfarrer Chuck O'Malley in Der Weg zum Glück (Going My Way) und war für die Fortsetzung Die Glocken von St. Marien (The Bells of St. Mary's) erneut nominiert.
Radio und Fernsehen:
Während seiner Glanzzeit in den 1940er Jahren füllten Crosbys Aufnahmen schätzungsweise mehr als die Hälfte der wöchentlichen Sendezeit für aufgezeichnete Radiomusik in Nordamerika. Bis zu seinem Tod trat er in jährlichen Weihnachtsspecials im Fernsehen auf, darunter ein vielbeachtetes Duett von "Little Drummer Boy/Peace on Earth" mit David Bowie, das posthum veröffentlicht wurde.

 
04. Mai 1626:
Auf der Insel Manhattan trifft Peter Minuit, der dritte Gouverneur Nieuw Nederlands, mit einem Schiff ein. Zu einem undatierten späteren Zeitpunkt erwirbt er von Canarsee-Indianern für Waren im Gegenwert von 60 holländischen Gulden die Insel. Nieuw Amsterdam kann mit 200 mitgebrachten Siedlern weiter expandieren.
1777858204436.png
 
04. Mai 1953:
Für seine Erzählung Der alte Mann und das Meer wird Ernest Hemingway mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.
1777862264689.png
"Der alte Mann und das Meer" ist eine berühmte Novelle von Ernest Hemingway aus dem Jahr 1952, die von dem unermüdlichen Kampf eines kubanischen Fischers mit einem riesigen Marlin im Golfstrom erzählt. Das Werk, für das Hemingway 1954 den Literaturnobelpreis erhielt, thematisiert Ausdauer, Würde und den unbesiegbaren menschlichen Geist.

Handlung:
Die Geschichte beginnt damit, dass der alte, erfahrene Fischer Santiago seit 84 Tagen keinen Fisch mehr gefangen hat und daher als vom Pech verfolgt gilt. Sein junger Lehrling und Freund Manolin wurde auf Anweisung seiner Eltern einem anderen, erfolgreicheren Boot zugeteilt, hilft Santiago aber weiterhin, wo er kann.

Am 85. Tag fährt Santiago allein weit hinaus auf das offene Meer. Dort fängt er einen außergewöhnlich großen Marlin, der so stark ist, dass er das kleine Boot zwei Tage lang hinter sich herzieht. Während dieses erbitterten Kampfes spricht Santiago mit dem Fisch, entwickelt Respekt und eine seltsame Verbundenheit zu ihm, bleibt aber entschlossen, ihn zu töten.

Schließlich gelingt es Santiago, den Marlin zu erlegen. Auf der Heimfahrt greifen jedoch Haie den an der Seite des Bootes befestigten Fisch an. Santiago kämpft verzweifelt mit einer Harpune und anderen improvisierten Waffen gegen die Haie, kann sie aber nicht davon abhalten, den gesamten Fisch bis auf das Skelett und den Kopf zu fressen.

Als er im Hafen ankommt, ist der riesige Umfang des Marlingerippes für die anderen Fischer ein Zeichen des Triumphs über die Naturkräfte, auch wenn kein verwertbares Fleisch übrig ist. Santiago, erschöpft, aber im Geiste unbesiegt, legt sich schlafen, während Manolin verspricht, wieder mit ihm fischen zu gehen.