Glaubst du an Gott?

  • Ja.

    Stimmen: 100 30,0%
  • Ja, aber wie ihn keine Religion kennt.

    Stimmen: 30 9,0%
  • Nein.

    Stimmen: 164 49,2%
  • Ich bin Agnostiker.

    Stimmen: 26 7,8%
  • Anderes - siehe Thread!

    Stimmen: 13 3,9%

  • Umfrageteilnehmer
    333
Frag dich einfach: Warum hat er überlebt? Weil er dort drüben gestanden hat. Warum hat er dort gestanden? Weil er sich einen Kaffee holen wollte. Warum einen Kaffee? Weil er müde war. Warum war er müde? Weil er am Abend zuvro durchgefeiert hat. Warum hat er...

Sogar Seth MacFarlane (Erfinder von Family Guy und American Dad) glaubt nicht an das Schicksal und der müsste es besser wissen. Er hat seinen Flieger um ein paar Minuten versäumt, weil er am Tag zuvor gefeiert hatte und noch einen Kater hatte, zu spät aufgestanden ist und den Flieger um afaik 3 Minuten verpasst hat.
Jenes Flugzeug ist dann in den Nordturm des World Trade Centers gekracht.

Wunder oder Zufall/Glück?
 
Natürlich kann man solche Ereignisse statistisch erfassen und entsprechend rational bewerten. Trotzdem bleibt die Frage für den Betroffenen - bzw. nicht betroffenen - warum gerade er das "Glück" hatte. Und vom heutigen "gottlosen" Weltverständnis ist es klar, dass dann der Begriff "Wunder" eigentlich nicht mehr vorkommen sollte. (obwohl gerade die Medien voll von diesen Begriffen sind :biggrin:)
 
Natürlich kann man solche Ereignisse statistisch erfassen und entsprechend rational bewerten. Trotzdem bleibt die Frage für den Betroffenen - bzw. nicht betroffenen - warum gerade er das "Glück" hatte.
Hmm diejenigen, die nicht das Schicksal hatten durch einen göttlichen Eingriff gerettet zu werden, würden sich sicherlich auch fragen, warum es gerade sie getroffen hat. Die 1.000, 7.000, 25.000 Opfer eines Unglücks landen in irgendeiner Statistik, aber die eine Frau, die 8 Tage im Schutt überlebte wurde durch ein Wunder gerettet? Die Betrachtungsweise erscheint mir etwas morbid, wenn man willkürlich ein positives Einzelschicksal aus der Menge greift und ihm mehr universale Relevanz im göttlichen Plan beimisst als den anderen Einzelschicksalen.
 
„Der Tod eines Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik.“
Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili aka Josef Stalin
 
Gott ist das Gute

Gott ist nicht materiell
Die Wirklichkeit ist mental
Gott wird in guten Gedanken und Taten widergespiegelt
 
Gott wird in vielen Sprachen als das Gute bezeichnet.
Meine Äußerung ist demnach eine logische Schlußfolgerung.
Wie ist deine Defination des Wortes "Gott" ?
 
Ich meine als behelfsmäßiges Produkt der Vorstellungskraft, um die Lücke zwischen unserem geistigen Potential und der Realität zu füllen.
Umso größer unser Wissen, desto kleiner die Lücke, desto weniger "Gott" brauchen wir als Erklärung.
 
Realität

eine durchaus interessante Definition die du mir als Antwort gibst
aber erlaube mir bitte dazu eine Frage: Was ist für dich Realität?
 
Antworten

zunächst zu Raum und Zeit:
es gibt unterschiedliche Theorien zu Raum und Zeit
was meinst du zu Einsteins These "niemand kann gleichmäßige Geschwindigkeit messen".......aber Lichtgeschwindigkeit ist gleichmäßig und man kann sie messen

zu meinem Verständnis von dem Begriff "mental":
mental ist nicht materiell
mental ist einfach gesagt gedanklich
wie heißt es so schön in dem Lied "Die Gedanken sind frei"....
Materie ist eine Täuschung weil endlich
Gedanken sind nicht materiell
 
zunächst zu Raum und Zeit:
es gibt unterschiedliche Theorien zu Raum und Zeit
was meinst du zu Einsteins These "niemand kann gleichmäßige Geschwindigkeit messen".......aber Lichtgeschwindigkeit ist gleichmäßig und man kann sie messen

[ ] Du hast die spezielle Relavititätstheorie verstanden
[X] Du hast etwas irgendwo aufgeschnappt und gibst es unreflektiert wieder
[ ] Das hat auch nur das geringste mit dem Thema zu tun
 
was meinst du zu Einsteins These "niemand kann gleichmäßige Geschwindigkeit messen".......aber Lichtgeschwindigkeit ist gleichmäßig und man kann sie messen
Einsteins These bezieht sich (wenn ich mich nicht irre) nicht auf die gleichmäßige Geschwindigkeit, sondern auf die absolute Geschwindigkeit. D.h. die Relativgeschwindigkeit zu einem absolut ruhenden Objekt außerhalb der üblichen Bezugsysteme (Sonnensystem, Milchstraße, Galaxieansammlung).
D.h. Ein Flugzeug bewegt sich mit 800 km/h (weil es auf der Erde eine Strecke pro Zeit zurücklegt), aber die Erde bewegt sich auch, ebenso unser Sonnensystem und auch die nahegelegenen Galaxien kreisen umeinander. Die Galaxieansammlungen wiederum bewegen sich alle voneinander weg. Die Frage ist also: Wie schnell ist das Flugzeug wirklich (absolut)?
Man muss aber bei sowas immer bedenken, dass es sich dabei um Theorien handelt, die versuchen die Realität zu beschreiben und ihr nicht zwangsläufig entsprechen müssen.
Als Physiklaie stoße ich bei sowas ehrlich gesagt an die Grenzen meiner Vorstellungskraft, wodurch einiges paradox erscheint und kann es dir daher auch nicht genau erklären. Ich halte Einsteins Theorien aber auch nicht für endgültig und absolut unumstößlich. Zweifelsohne sind sie genial, aber wahrscheinlich nicht das Optimum.

Hier noch nen Link zu deinem Absolutgeschwindigkeitsproblem, viel Spaß:
https://members.aon.at/hsommer2/2.htm ;)