Freundeskreis - einfach zum Quatschen

gibt es eigentlich noch lebendszeichen vom driver oder überlese ich diese?
is schwer ruhig geworden um ihn..
oder meine ich das nur?

snowcat hoffe eine schöne freie woche gehabt zu haben
baffi wünsche eine schöne freie woche zu haben...
 
Meld und mit Fähnchen wink...;)

Bis vor etwa einer Stunde ging es mir verhältnismäßig gut, dann habe ich meine Post die engelchen dort deponiert hatte aus meinem Auto geholt.
Auch hier freute ich mich zunächst noch, war doch die neueste Ausgabe des "der Weichenbengel" , der Vereinszeitschrift des "Treffpunkt Schienennahverkehr Karlsruhe e.V." mit dabei. Auf dem Titel ein Bild von Dieter Ludwig, was kein Wunder ist, schließlich war er jahrelang Chef der Verkehrsbetriebe, der AVG und später des KVV .(Karlsruher Verkehrsverbund). Dann begann ich zu blättern und zu lesen...

Dr. Dieter Ludwig ist am 16.07.20, einen Tag nach seinem 81 Geburtstag, in Ettlingen verstorben.

Ludwig war für mich eines meiner großen Vorbilder. Schon als ich begann mich für die Bahn zu interessieren, war er Chef der Verkehrsbetriebe und der Albtalbahn. Streckenstilllegungen wie in anderen Städten gab es bei ihm nicht, Ausbau war die Devise. Man merkt dies auch daran, das in der Karlsruher Innenstadt mehr Straßenbahnen als Busse fahren. Ebenso ist er der Vater der Idee, das Straßenbahnen am Stadtrand auf die Schienen der DB wechseln und dort, mit anderer Stromspannung ins Umland weiterfahren ohne das der Fahrgast langwierig umsteigen und auf eine andere Bahn warten muss.
Zwei seiner Sätze sind so prägnant, das sie immer wieder zitiert werden.
1. Wir müssen den Fahrgast dort abholen wo er wohnt, nicht 2 Kilometer entfernt an einem Bahnhof auf der grünen Wiese, und ihn bis in die Innenstadt an sein Ziel bringen.
2. Wer nicht weiß, woher er kommt, der weiß nicht, wohin er geht.
Passend zum zweiten Satz fuhren im Albtal schon Dampfzüge der Ulmer Eisenbahnfreunde, als auf dem Schienennetz der DB noch Dampfverbot herrschte.

Ludwig war ein echter Vollbluteisenbahner, einer, der in dem "Laden" den er als Chef leitete von der Pike auf gelernt hatte. Sein Studium an der Karlsruher Universität finanzierte sich Ludwig zunächst als Aushilfsschaffner und anschließend als Wagenführer bei der Karlsruher Straßenbahn.

Leider ist es ihm nicht vergönnt die Fertigstellung seiner Vision "Kombilösung" mit dem Straßenbahntunnel unter der Kaiserstraße mitzuerleben, aber zumindest verstarb er in dem Wissen, das auch diese Vision voraussichtlich nächstes Jahr fertig wird.

Werter Dieter Ludwig, ich möchte mich für so vieles bedanken, das ich gar nicht weiß, wo ich beginnen soll. Daher einfach nur DANKE!
 
Tuff tuff Eisenbahn,
da kommt ein driverchen angefahrn.
Er immer gute Laune hat,
nur heute ist er platt.

Dem driverchen ein Käffchen hinstell,
dann wird er ganz schnell.
Das driverchen sich den Kaffee holen tut,
nun geht es ihm wieder gut.


Und die Moral von der Geschicht:
Reimen kann ich nicht. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt, ohne Reimen geht es auch, aber manchmal macht es doch Spaß.

Ach driver, das tut mir Leid. Es ist aber schön, dass Du ihm so gedenkst und seine Arbeit so zu schätzen wusstest. Das ist viel wert.
bussi_cat.gif
 
Ein Reim springt vergnügt durch Wiese und Wald,
warum auch nicht, er ist noch nicht alt.
Der alte Reim schaut ihm traurig hinterher,
er weiß er wird nun gebraucht nimmermehr.

Er steht jetzt zwar in dicken Büchern,
die sind jedoch versteckt hinter bunten Tüchern.
Doch es kommen wieder bessere Tage,
drum hoch den Kopf und niemals verzage.
 
Wer hamstert so spät bei Nacht und Wind?
Es ist der Deutsche, der wieder spinnt.

Er hat die Nudeln wohl in dem Arm,
und Klopapier, für seinen Darm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Vater siehst du denn Nachrichten nicht?

Die Pandemie von Corona sie naht
mein Sohn Hygiene dich bewahrt.

Mein Vater, mein Vater, doch hörest du nicht
wie die Grundversorgung zusammen bricht?

Sei ruhig, bleibe ruhig mein Sohn
es reicht die Seife zur Desinfektion.

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Mehl und auch Nudeln, sind längst schon fort.

Mein Sohn, mein Sohn bedenke wir geh'n
nicht gleich für Jahrzehnte in die Quarantä´n.

Bleib ruhig, bleibe besonnen, mein Kind,
wenn beim Hände waschen wir sorgsam sind,

dann leiden wir alle auch keine Not,
also horte nicht Klopapier wie ein IDIOT!