Fonds, Anlagen, Aktien, usw.

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Jigger

LoseloserLosejäger
ID: 212075
L
20 April 2006
732
31
Hallo,

da es hier auf Klamm ja ums Geld verdienen geht, wollte ich mal Anfragen. Was lohnt sich wovon sollte man die Finger lassen?

Ich war schon bei meiner Bank.
Als ich meinem Berater gesagt habe ich wolle mich über Anlagen usw. Bundesschatzbriefe usw. informieren hat er mir natürlich davon abgeraten. Wegen Depotkosten (bei der Bundesschatzagentur oder so kostenlos :roll: ) aber er gab mir keine wirkliche Alternative.

In der Werbung gab es einen Spot für das 4%-Kunstwerk. Diese ist aber eine Anlage die sollte die Bank pleite machen nicht / als allerletztes nach anderen Kunden zurück gezahlt wird usw. usw.

Deshalb die Frage:
Welche Fonds lohnen sich?
Ist eine Anlage in Schatzbriefe oder ähnlich empfehlenswert?
oder vielleicht doch Aktien probieren?
(Ist natürlich die blödeste Idee für nen unerfahrenen 17-jährigen *g*)

Hoffe mal auf ernst gemeinte Antworten.
(hab auch mal die FoSu benutzt aber da gabs nur Sachen zu MoneyPay-Europe... nichts für mich sorry)

Jigger
 
Hm ich weiß zwar nich genau ob du sowas meinst, aber ich zB hab 2 Depots bei der Union Investment auf welche ich monatlich geld einzahle. Das eine bringt erst auf längere Sicht einen höheren Ertrag weil es größeren Schwankungen unterleigt und das andere schon nach kürzerer Zeit aber dafür geringeren Ertrag...
 
Jo sowas zum Beispiel ...

Muss ich da direkt zur Bank hin damit die mir erzählen wie toll sie selbst sind? *g*

Wie läuft das?

Jigger
 
Hallo,

erstmal eine Frage: Wie sicher soll das Geld denn angelegt werden und um wieviel handelt es sich?

Wenn es absilut sicher sein soll, dann nimm ein Tagesgeldkonto und park es darauf. Tagesgeldkonten rentieren zur Zeit genauso gut wie Bundesschaftzbriefe. Beim Tagesgeld kommst Du aber im sofort an Dein Geld, bei den Bundesschatzbriefen nicht.

Beides kostet keinerlei Gebühren. Die Bundesschatzbriefe lässt man dafür bei der Bundesschuldenverwaltung verwalten.

Wenn es etwas Risiko sein darf und die Anlagedauer mindestens drei Jahre beträgt, kannst Du überlegen, Investmentfonds zu kaufen. Bei grösseren Summen kann man das Geld auf verschiedene Fonds aufteilen und so das Risiko mindern.

Von Fonds, die in Anleihen investieren, halte ich im Moment nicht viel, weil die Renditen zu gering sind. Aktienfonds beinhalten ein höheres Risiko, bieten aber auch die Chance auf mehr Ertrag.

Achtung: Auch Aktienfonds bieten keine Garantie auf Gewinne. Ich kenne ein paar Fonds, die haben in den letzten 6 Jahren über 50% verloren. Du musst im Ernstfall auf das Geld verzichten können, sonst ist es die falsche Anlage für Dich.

Ein Direktinvestment in Aktien ist zur Zeit nicht zu empfehlen. Dafür müsstest Du Dich erstmal schlau machen und einige Zeit Trockenübungen machen, z.B. auf www.boersenspiel.de

Kaufen kannst Du all die Produkte bei Deiner Bank. Die wollen natürlich daran verdienen. Für Investementfonds gibt es auch Discounter, da sparst Du kräftig an den Gebühren. Direktbanken bieten die auch günstiger an.

Gruss
Marty
 
Also ich weiß nicht ganz genau was ich da für Depots habe, müsst ich zuhaus mal nachschauen, aber es sind halt welche mit einer empfohlenen Mindestanlagezeit von einmal 30 und einmal 90 tagen und ich kann innerhalb von 3 tagen an das geld.
 
Hey danke für die Antworten.

Natürlich möchte ich hier im Klammforum nicht preisgeben wieviel Geld ich zur verfügung habe aber meine Bank sollte das natürlich auch so wissen :)

Ich werde wohl nochmal mit ner Bank reden ^^
Danek aber schonmal für die kleinen exkurse

Jigger
 
Also ehrlich gesagt würde ich grundsätzlich das, was mir die Bank empfiehlt NICHT machen.
Du solltest, wie von Marty empfohlen, das Geld erstmal auf nem Tagesgeldkonto parken, such dir da am besten ne Onlinebank, die haben meist die besten Konditionen und für Neukunden gibt es nochmal was obendrauf.
Alternativ gibt es aktuell z.B. bei CortalConsors auch Festgeldangebote, für Neukunden freundliche 5% p.a., Laufzeit 6 Monate.

In dieser Zeit solltest du dich grundlegend über Aktien und Investments informieren, ruhig mehrere Bücher zum Thema lesen (hier ne Empfehlung von mir) und online mit einem Börsenspiel rumexperimentieren.

Grundsätzlich gilt: Je höher die mögliche Rendite, desto höher auch das Risiko!
 
Also ehrlich gesagt würde ich grundsätzlich das, was mir die Bank empfiehlt NICHT machen.
Naja, man kann schon. man muss nur im Hinterkopf behalten: Auch Banken leben vom Verkaufen. Kaum eine Bank bietet das beste Produkt, die meisten bieten Mittelmaß, woran sie gut verdienen.

Gruss
Marty
 
Schau am besten mal samstags um 11.30 Uhr auf N24 Make Money.
Das ist ne Fernsehsendung wo ein gewisser Markus Frick Aktien vorstellt.
Da gibts die aktuell besten Empfehlungen. Als Zuschauer kannst du auch da anrufen und Fragen stellen.
 
Schonmal klasse die Antworten danke :)

Ich denke für mich gilt erstmal: "Lass ab von Aktien"
für sowas bin ich einfach nicht "tief genug drin"
Sicher hab ich im Hinterkopf bei gesprächen mit Banken immer dass sie verkaufen wollen. (Mein Berater bei der Bank hat mich natürlich liebenswürdig auf die Depotkosten hingewiesen auch bei Bundesschatzbriegen :ugly: :roll: )

Sicher wäre eine Alternative auch ein Bausparvertrag ...
afaik haben meine Eltern da sogar was *geht mal vergleichen* ^^

Jigger
 
Bzgl. der Antwort von Staubi:
Ignoriere grundsätzlich und in jedem Fall Ratschläge selbsternannter "Experten"!

Denn wer selbst Ahnung von Aktien hat braucht derartige "heiße Tips" nicht, der findet seine Perlen selber und wer keine Ahnung hat, der sollte gleich die Finger davon lassen!

Denk mal über folgendes nach:
Wenn du ein todsicheres Investment wüßtest, dann würdest du selbst all dein Geld hineinstecken und zwar noch bevor alle anderen es entdecken.
Es vorher zu empfehlen würde es nur weniger lukrativ machen, es hinterher zu empfehlen bedeutet schlicht, daß du deine eigenen Aktien pushen möchtest.
 
Schau am besten mal samstags um 11.30 Uhr auf N24 Make Money.
Das ist ne Fernsehsendung wo ein gewisser Markus Frick Aktien vorstellt.
Da gibts die aktuell besten Empfehlungen. Als Zuschauer kannst du auch da anrufen und Fragen stellen.

Auf keinem Fall würd ich diesem Propheten nachjagen und auf seine Tipps hören ... in einem steigendem Aktienmarkt kann jeder Geld verdienen.

Hat jemand mal auf seine Homepage geschaut? Tatsächlich macht der man viel Geld, aber nicht an der Börse. :mrgreen:
 
Stimmt schon, der verdient ne Menge kohle, aber mit der Dummheit der Anleger.
Der verlangt afaik für seinen Börsenbrief knappe 850 Euro im Jahr.
Dazu Bücher und weis dere Teufel was noch alles.

ich schreib hier mal nix dazu, gibt im Inet genug Diskussionsstoff darüber.
z.b. https://www.aktienboard.com/vb/showthread.php?t=84205

Einfach bei bekannten Börsen Boards7Seiten mal "Frick" eingeben.
 
Alterstechnisch steh ich mit dir ja zur Zeit auf der selben Stufe. (Kenner finden hier einen Witz)
Insofern ist der Thread für mich doppelt interessant :)

Meine Kapitalanlagen bisher/zur Zeit:
  • Sparbrief bei der Bank - Vorteil: mehr Zins, Nachteil: Geld 4 Jahre nicht verfügbar
  • Bundesschatzbrief - Vorteil: noch mehr Zins, Zinssatz steigt jährlich
    Laufzeit 6 Jahre (hier gibts Wege, an das Geld zu kommen, allerdings verpasst man da die besten Zinsen)
  • Sparbuch/Sparkonto - Geld verfügbar, aber lausiger Zinssatz
  • Bausparvertrag ... für mich die skurilste Anlagemöglichkeit (s.u.)

Mit den Schatz/Sparbriefen hab ich gute Erfahrungen gemacht, vor allem wenn mans zeitlich richtig plant (in ein paar Monaten läuft einer aus, dann hab ich das Geld, um die Fahrschule zu bezahlen).

Sparbuch wie gesagt, wenn man das Geld in absehbarer Zeit braucht.

Und zu guter letzt - Bausparvertrag. Meine Eltern kamen nämlich Ende vorletzten Jahres damit auf mich zu, weil es da gerade noch günstige Zuschüsse gab (oder so), weshalb ich jetzt jährlich 500€ dahin abzweige. Ich gehe davon aus, dass sich das lohnt, finde aber seltsam, was ich über diese Dinger bisher gehört hab. Von wegen, es kostet, wenn man sie auflöst (um an das Geld zu kommen), es kostet das Aufstocken, wenn man durch Einzahlungen ein gewisses Limit erreicht ... das finde ich sind unangenehme Faktoren. Ansonsten - man muss ja nicht Bauen, sondern kann mit dem Geld auch Möbel kaufen.



MartyMcFlys Tipp mit dem Börsenspiel leg ich dir auf jedenfall auch ans Herz. Ich spiele selbst seit Juni letzten Jahres und hab, spielend sozusagen, dadurch ziemlich viel gelernt. Mein Depot hat bis jetzt 16% an Wert zugelegt und ich freu mich :biggrin: .
Im RL trau ich mich bisher allerdings trotzdem nicht, da mich das Risiko abschreckt ... für Börsenspiele im RL muss man eben das entsprechende Spielgeld haben :biggrin:
 
also ein vernünftiges Depot lohnt sich erst ab 10.000 Euro + X sonst fressen die Gebühren den Ertrag auf.

Ich baue derzeit mein Depot lieber wieder etwas ab, da ich momentan 40% Aktienanteil am Gesamtkaptial etwas viel finde... Vorallem da ich letztes Jahr schon ganz nette Gewinne mitgenommen habe.

Ich parke mein Geld wohl in den nächsten Monaten mal als Festgeld bei der Finansbank: www.finansbank.de
jedoch finde ich die Zinsen noch etwas mager, ich denke aber, dass die noch mit den Leitzinsen ein wenig steigen werden.

edit: netter thread zum thema ist auch: https://www.klamm.de/forum/showthread.php?t=5763

edit: p.s. ich habe einen sparplan bei dem ich monatlich 100 Euro in den fidelity growth europe stecke:

https://isht.comdirect.de/html/deta...e1839ab9f728f14f790da6c17a4d4d1ac5206a93c1c3e

edit: der chart ist nicht ganz komplett, ich such mal nen anderen.
bitteschön: https://funds.fidelityfnw.onvista.d...NT=101982&debug=&DISCOUNT=yes&ID_CONTINGENT=9


von aktien würde ich dir abraten. Ich habe auch mit 17 angefangen... dummerweise genau im Jahr 2000 letztes jahr ist mein Depot gesamt gesehen zum ersten mal wieder ins Plus gewandert, aber auch nur, weil ich es komplett umgekrempelt habe. Bin ich froh, dass ich damals nur 5.000 Euro hatte, um zu investieren. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich würde (zumindest teilweise) Aktien kaufen. Und man braucht auch nicht zwangsweise 10000 Euro oder mehr, es gibt sehr viele Onlinebroker, die das wirklich recht günstig machen. z.B. www.s-broker.de oder www.flatex.de, obwohl ich von dem eher abraten würde. Aber auch die Citibank kostet nur 9,99. Das ist absolut akzeptabel wie ich finde.

Aktienfonds würde ich direkt wieder vergessen, denn die schlagen häufig noch nicht einmal den Vergleichsindex. Da ist dann doch ein Indexzertifikat angebracht.

So viel von mir.
 
Billiger Onlinebroker?
Geht zu Nordnet, da zahlst 3,99 Xetra Gebühren und 8,99 Parkett Gebühren.
(Je nach Volumen, wenn es über eine betsimmte Grenze hinausgeht, wirds mehr).
Ich bin auch dort, sie haben zwar nicht so viele Features (z.b. kein Außerbörslicher Handel, kein Eurex handel) aber für kleinstverhätlnisse (ich bin mit 590 Euro dort) sind die Preise ziemlich gut.
https://www.nordnetonline.de/
 
Ich mache es

Hallo ich bin 23 Jahre alt und habe schon viel Geld mit Aktien gemacht, meine Tipps für dich

mache erst mit bei einem Börsenspiel, mann an der Börse ganz schön auf die Fresse fallen glaub mir.

Dann würde ich am anfang nur in Dax werte investieren um richtige Ehrfahrungen zu sammeln.

Achte auf die Depotgebühren und orderkosten der Banken die sind sehr unterschiedlich

Mache die order immer mit Stopp loss das heißt das du schon vorher bestimmst wie viel verlust du machen willst und wenn die aktie steigt einfach diesen Kurs hoch setzen

so das war es erstmal
 
Billiger Onlinebroker?
Geht zu Nordnet, da zahlst 3,99 Xetra Gebühren und 8,99 Parkett Gebühren.
(Je nach Volumen, wenn es über eine betsimmte Grenze hinausgeht, wirds mehr).
Ich bin auch dort, sie haben zwar nicht so viele Features (z.b. kein Außerbörslicher Handel, kein Eurex handel) aber für kleinstverhätlnisse (ich bin mit 590 Euro dort) sind die Preise ziemlich gut.
https://www.nordnetonline.de/
Oh, das ist echt gut, muss ich mal genauer schauen. Wie schnell werden die Orders denn ausgeführt? Ist Daytrading dort möglich?
 
Und man braucht auch nicht zwangsweise 10000 Euro oder mehr...

Braucht man nicht, nein, aber wenn sich die Gebühren lohnen sollen, dann ist es zu empfehlen. Es ist auch zu empfehlen mehr als 3 Aktien im Depot zu haben. Je mehr Aktien desto höher die Gebühren bei den Orders usw. desto weniger Rendite.

Angefangen habe ich mit 2.000 Euro, und die Dividende hat nichtmal die Gebühren gedeckt.
 
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