(Bier)Kelle
BackRoad Fahrer
- 28 April 2006
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Ja, ein richtiges Problem kriegen wir aber auch, wenn wir die Leute nicht mehr versorgen können.
Haushaltsbücher und Bilanzen sind nunmal ganz einfache Mathematik. Ohne Schätzungen oder Annäherungen, alles Stoff der Unterstufe.
Wir haben in Deutschland zu "besten" Zeiten über fünf Millionen Arbeitslose versorgt, ohne mit der Wimper zu zucken.
Im Endeffekt ginge es doch um die Frage, wie viele wir uns "leisten" wollen, nicht können.
Denn wo willst Du die Grenze ziehen?
Keine neuen Schulden für Flüchtlinge? Schulden ja, aber nicht gegen die Maastricht-Kriterien verstoßen?
Gedeckelter Betrag von x Milliarden €uro?
Verstehe ich jetzt nicht. Weil wir hier Flüchtlingsmassen haben, hören die Geldsäcke auf, Steuern zu hinterziehen?
Ganz einfach: Würde der Staat effektiv gegen Steuerhinterziehung vorgehen, hätten wir Kohle für 1,5 Mio Flüchtlinge, ohne dass auch nur ein Ausgabeposten im Haushalt angepasst werden müsste.
Das ist ja auch super und vorbildlich, nur das ist nicht die Antifa, wie ich sie kenne.
Nochmal, es geht hier nicht um Antifa oder nicht, sondern einfach darum, dass man die Vollpfosten von der Straße kriegen muss. Und das geschieht in den meisten Fällen durch bürgerliche Bündnisse, die durch Demonstrationen und Aktionen und einfaches Dagegenhalten direkt zeigen was sie von den Vollpfosten halten und Flüchtlinge in die Gesellschaft integrieren und so beim gemeinen Volk auch Vorurteile abbauen.
Ganz simples Beispiel: In der hiesigen Aufnahmebehörde gab es vor kurzem ne Schlägerei mit ein paar Verletzten. Die JN versuchte mittels Facebook, dass für ihre Zwecke auszunutzen. Das gelang ihnen nicht wirklich, weil sie einfach zu-kommentiert wurden. Dann war wieder Ruhe im Karton.
Bragida hat es auf der Straße probiert, da standen beim ersten Mal über 5.000 Bürger dagegen, zu der Zeit bestand die aktive Antifa hier aus weniger als 20 Personen.
Es waren und sind halt die Bürger, die hier sächsische Verhältnisse verhindern.
gruss kelle!
