Naja Bild eben, da kann man meistens nicht zu viel erwarten.

Bleibt trotzdem die Frage ob das sein muss...?
Also ein Land, dass solche Proteste startet, obwohl wir ihnen helfen, nein, dass möchte ich nicht unterstützen, weder mit meiner Fürsprache noch mit Geld, noch sonstwie.

Bild mag nicht die Qualität der FAZ haben, Bild mag manch eine News auch aufpushen, aber Bild spricht auch die Sprache des Volkes.
Und jeder wird sich bei solchen Protestbildern denken "Warum eigentlich? Warum lassen wir die Griechen nicht fallen, was soll das noch...
Wenn die unsere Hilfe nicht wollen, sollen die aus der EU raus und zusehen wie sie klar kommen..."
 
Freundlich geht die Welt zu Grunde . . . damit der morgen Kaffee auch schmeckt habe ich die Quelle darunter geschrieben .
 
"Warum eigentlich? Warum lassen wir die Griechen nicht fallen, was soll das noch...

Weil uns (deutschen) das Scheitern des Euros noch mehr kosten würde als die Rettung der Griechen. Das meiste was dir da bislang geleistet haben, sind Kredite und Bürgschaften, also kein "Geld-hinwerfen" sondern ganz normale wirtschaftliche Prozesse.

Es kann durchaus sein, dass die deutschen Banken und der deutsche Staat daran letztlich doch noch verdient, wenn die Zinsen bezahlt werden, was ja durchaus im Bereich des möglichen liegt ;)
 
Und wieder ein schön auf die Springer-Marketingstrategen reingefallen. Zieh Dir mal den Spiegel "Brandstifter Bild" rein - ist ja mittlerweile lange kostenfrei zugänglich.

Was soll daran Marketingstrategie sein?
Das ein Blatt das schreibt, was der Leser lesen möchte? Das ein Blatt so schreibt, dass alle es verstehen, denn ehrlich, nicht jeder "versteht" das hohe Niveau eines "Spiegels", "Stern" oder "Focus"...
Wie gesagt, die BILD pusht so manches auf, manches ist aber auch einfach nur so geschrieben, wie "alle" denken (für die Erbsenzähler alle in "", weil nicht alle gleich denken, aber es gibt Mehrheiten ;)).
Aber das es "explosiv" ist, wenn man eine Meinung schreibt wissen wir ja, ob nun von einem Blatt das die Meinung sagt oder einem Politiker der endlich mal ausspricht was das Volk denkt (Sarazzin).

Weil uns (deutschen) das Scheitern des Euros noch mehr kosten würde als die Rettung der Griechen. Das meiste was dir da bislang geleistet haben, sind Kredite und Bürgschaften, also kein "Geld-hinwerfen" sondern ganz normale wirtschaftliche Prozesse.

Es kann durchaus sein, dass die deutschen Banken und der deutsche Staat daran letztlich doch noch verdient, wenn die Zinsen bezahlt werden, was ja durchaus im Bereich des möglichen liegt ;)

Es ist möglich, dass wir daran verdienen könnten, aber wenn wir uns die Eurozone angucken, dann sind wir momentan Zahlmeister. Wir unterstützen ja nicht nur Griechenland, sondern alle Euroländer die nicht zahlungsfähig sind. Und das ist momentan die Mehrheit. Und jeder sollte das Prinzip der Waage kennen, wenn etwas auf der einen Seite überwiegt, kippt das Gleichgewicht langsam, aber sicher...
Und ich bin mir sicher, durch unsere Wirtschaftskraft können wir auch ohne Euro überleben. Vielleicht sogar besser, wenn wir nicht mehr gezwungen sind Unsummen in andere Länder zu pumpen.
 
Es ist möglich, dass wir daran verdienen könnten, aber wenn wir uns die Eurozone angucken, dann sind wir momentan Zahlmeister. Wir unterstützen ja nicht nur Griechenland, sondern alle Euroländer die nicht zahlungsfähig sind. Und das ist momentan die Mehrheit
Siehst du, genau so funktioniert MeinungsBILDung ;)

Einfach mal (unrichtige) Aussagen als Fakten darstellen...

"Was alle denken" muss nicht zwangsweise auch Fakt sein. Journalismus wäre es, aufzuklären und Hintergründe darzulegen, statt einfach nur weiter in die Stammtischmeinungen zu hacken...

Gruß Aru
 
Weil uns (deutschen) das Scheitern des Euros noch mehr kosten würde als die Rettung der Griechen.

Da hab ich meine Zweifel dran, die Fässer die da gefüllt werden sollen, scheinen keinen Boden zu haben. Und die großen Fässer kommen ja erst noch.

Das es bisher rechnerisch nicht wirklich was kostete liegt daran das große Zahlen auf Schuldscheinen mit 100% bezahlt und gerechnet wurden. Bei de Schluldscheinen erwartetet der freie Markt aber längst erhebliche Abschläge und er wird Recht behalten.

Das die Absicherung von halbfaulen Schulden gar nichts kostet oder wir sogar dran verdienen ist ein nettes Märchen für die Wähler, das so in der Realität nicht passieren wird.

Was bleibt ist die Frage: Kostet uns die EU insgesamt langfristig mehr als sie bringt? Ich glaube bisher zumindest noch nicht. In den nächsten Jahren wird sich diese Frage aber klären und wenn die Waage erheblich zur ungünstigen Seite ausschlägt werden sich die Wege zur Schrumpfung/Änderung der EU wie von selbst ergeben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Dann zitiere ich mal die beiden vorletzten Abschnitte aus oben angeführtem Artikel:

"Allerdings ist es nach derzeitigem Stand wahrscheinlich, dass Griechenland mittelfristig seine Kredite umschulden muss, einen Teil seiner Schulden also nicht zurückzahlt. Dieses Schicksal könnte auch Irland und sogar Portugal ereilen.

Und dann? Je nachdem, wie viele Kredite der EU-Rettungsschirm noch vergibt und wie die Umschuldung aussieht, könnte auch Deutschland Geld verlieren. Im Zweifel sogar einen zweistelligen Milliardenbetrag."

Ich glaube da muss man nicht viel zu sagen.
Der Euro ist da. Vielleicht hätten wir es wie Schweden oder Großbrittanien halten sollen. Aber wir sind nun mal teil des Euros und wenn der durch Staaten wie Griechenland oder Irland oder Spanien über Kopf geht und die Waage neigt sich derzeit gefährlich in diese Richtung, dann gehen wir mit, weil dann all diese Vorteile auch verschwinden. Die Zinszahlungen verschwinden, das Exportplus in diese Länder verschwindet (dass ja nur dank unseres Geldes aufrechterhalten wird [das Perpetuum mobile ist auch nur eine Legende, es gibt sowas wie einen Selbstläufer nicht]) etc.
Nicht umsonst gibt es das Sprichwort "Man soll aufhören, wenns am schönsten ist"...
Zu spekulieren bringt uns aber auch nicht weiter. Es liegen zwei Möglichkeiten vor uns:
1. Ausstieg aus dem Euro und Ausstieg aus der Verantwortung gegenüber den anderen Staaten
2. Wir übernehmen die Verantwortung, müssen aber auch die eventuellen Folgen tragen

Was davon der richtige Weg ist, können wir wohl nie sicher sagen. Wir können uns nur für einen entscheiden und vllt führen ja auch beide Möglichkeiten ins Chaos xD

Siehst du, genau so funktioniert MeinungsBILDung ;)

Einfach mal (unrichtige) Aussagen als Fakten darstellen...

"Was alle denken" muss nicht zwangsweise auch Fakt sein. Journalismus wäre es, aufzuklären und Hintergründe darzulegen, statt einfach nur weiter in die Stammtischmeinungen zu hacken...

Gruß Aru

Journalismus dient aber auch der Meinungsbildung und kein Journalist ist Meinungsfrei. Und letztendlich verbreitet jede Zeitung, jedes journalistische Werk die Meinung, die bei der Zielgruppe ankommt.
Sowohl wenn man die Bild, als auch die anderen "höherwertigen" journalistischen Magazine liest, kann man sich dort die Fakten raussuchen. Keiner ist gezwungen die Meinung des Journalisten zu übernehmen. Niemand ist gezwungen Aussagen (ob in deinen Augen nun richtig oder falsch -> "unrichtig" würden nur "Bildleser" benutzen *Seitenhieb*) so zu übernehmen wie sie niedergeschrieben werden.
Und wie du aus oben angeführter Quelle entnehmen kannst, können auch als journalistisch höherwertig betrachtete Magazine die negativen Seiten nicht verleugnen. Anders als die Bild natürlich führen sie auch die positiven Seiten auf.

Aber eine Europaflagge mit Hakenkreuz kann keine positiven Seiten haben ;)
Um auf den Ausgangsbeitrag einzugehen...
Da kann auch der Stern oder der Focus noch soviel drehen und wenden^^
 
Die Meinungsmache der Bild gegen die Griechen ist unter aller Sau. Da werden Fakten solange verdreht, bis man sich endlich empören kann, typische Klischees vom faulen Südländer vs. dem fleißigen Deutschen bedient, und durch populistische Aktionen wie Drachmen auf dem Marktplatz verteilen antieuropäische Stimmungen gerührt.
(Quellen zum Nachlesen: https://www.otto-brenner-stiftung.d...kumente/bild_studie/AH_Bild_TeilIV_punkt5.pdf | https://print-wuergt.de/2011/06/01/bild-gewinnt-gegen-den-journalismus/)

Und ganz ehrlich, mittlerweile hat der Spiegel auch nicht (mehr) so ein "hohes Niveau" dass man dort nicht auch mal lesen könnte. Vor allem wenn ich mir bewusst bin, dass ich meine Meinung ausschließlich aus der Bild bekomme, weil ich mich selber für zu ungebildet halte richtige Zeitungen zu lesen, dann sollte ich mich zumindest mit dieser Meinung zurückhalten und sie nicht in Internetforen rausplärren. Oder noch besser: ich nehme das nicht einfach so hin, sondern fange an mich zu interessieren, und bilde mich halt insofern weiter, dass ich halt irgendwann eben doch die genannten Nachrichtenmagazine meiner Wahl verstehe.
 
Was soll daran Marketingstrategie sein?
Das ein Blatt das schreibt, was der Leser lesen möchte? Das ein Blatt so schreibt, dass alle es verstehen, denn ehrlich, nicht jeder "versteht" das hohe Niveau eines "Spiegels", "Stern" oder "Focus"...
Wie gesagt, die BILD pusht so manches auf, manches ist aber auch einfach nur so geschrieben, wie "alle" denken (für die Erbsenzähler alle in "", weil nicht alle gleich denken, aber es gibt Mehrheiten ;)).
Aber das es "explosiv" ist, wenn man eine Meinung schreibt wissen wir ja, ob nun von einem Blatt das die Meinung sagt oder einem Politiker der endlich mal ausspricht was das Volk denkt (Sarazzin).

Das ist ja satirereif! Aber nein, du schreibst das ja aus voller Überzeugung. Strategie ist es, wenn ein Blatt widerwärtige Propaganda betreibt. Und sorry, das soll kein Angriff sein, aber bei solchen Leuten wie dir – dem von Bild ernannten Volk (weil ich gehör da sicher nicht dazu) – kommt das dann auch prima an. Stammtischparolen brüllen – nichts ist einfacher, was.
 
Das ist ja satirereif! Aber nein, du schreibst das ja aus voller Überzeugung. Strategie ist es, wenn ein Blatt widerwärtige Propaganda betreibt. Und sorry, das soll kein Angriff sein, aber bei solchen Leuten wie dir – dem von Bild ernannten Volk (weil ich gehör da sicher nicht dazu) – kommt das dann auch prima an. Stammtischparolen brüllen – nichts ist einfacher, was.

Sehe ich nicht als Angriff, ich sehe nur, dass du mich nich kennst und dass du genau so ein "Schubladendenken" hast wie die Bildleser, wenn du mich so einordnest.
Ich persönlich bin kein Bildleser, zumindest kein "Bildabonemmentleser"...
Ich bekomme nur das mit, was alle anderen auch mit bekommen. Ich kauf mir dieses Blatt deswegen nicht extra.
Und ich finde es sehr kleingeistig, wenn jemand wie du so schreibt.
Natürlich ist das was die Bild macht klare Strategie. Immerhin wollen die ihr Blatt an den Leser bringen. Auch andere Magazine haben eine solche Marketingstrategie, auch wenn die sich je nach Zielgruppe anders äußert.
Aber nur deshalb muss nicht alles was die behaupten auch "bare Münze" sein.

Und das die Bild gerne mal ausserhalb des Zusammenhangs berichtet, ist den meisten auch klar.
Aber wenn jemand, egal in welchem Land, eine solche Flagge (und darum gehts ja, die Euroflagge mit dem Hakenkreuz) "hisst", dann braucht man keine Zusammenhänge mehr, das ist einfach unter aller Sau.
Hier in Deutschland würde man dafür festgenommen werden.
Ich finde es asozial, dass und sei es eine noch so kleine Gruppierung von Griechen, immer noch auf unserer Vergangenheit rumgeritten wird...
Wer hilft denn mit den Krediten und Rettungsschirmen jetzt diesen ganzen Pleiteländern? Deutschland!
Stammtischparolen hin oder her, man muss sich nicht alles gefallen lassen.
Und in dem Punkt hat die Bild recht. Sensationsjournalismus hin oder her.
 
Bild.de In Griechenland beziehen Tote weiter Rente 8O

Ich finde das den Griechen nicht all zu viel ab verlangt wird ! Wenn sparen heißt unnötige ausgaben wie zB Rente für Tote zu vermeiden ist das OK .

Den Griechen geht es wie jeden Deutschen der in Hartz 4 rutscht da muss man sich auch an einen einfacheren Lebensstil gewöhnen ob man will oder nicht .
 
Sehe ich nicht als Angriff, ich sehe nur, dass du mich nich kennst und dass du genau so ein "Schubladendenken" hast wie die Bildleser, wenn du mich so einordnest.
Ich persönlich bin kein Bildleser, zumindest kein "Bildabonemmentleser"...
Ich bekomme nur das mit, was alle anderen auch mit bekommen. Ich kauf mir dieses Blatt deswegen nicht extra.
Und ich finde es sehr kleingeistig, wenn jemand wie du so schreibt.

Ich kann leider nichts sinnvolles zum Thema Griechenland / Euro beitragen. Aber das bringt mich jedenfalls nicht dazu, mit einem Zitat der BILD und drei eigenen Zeilen mit Nachgeplapper eine Diskussion anfangen zu wollen.

Vielleicht stufe ich dich deswegen als typischen BILD-Leser ein.
 
Ich kann leider nichts sinnvolles zum Thema Griechenland / Euro beitragen.

Vielleicht stufe ich dich deswegen als typischen BILD-Leser ein.

Tja, ich finde, man sollte darüber diskutieren. Dafür sind Diskussionen ja da, um Thematiken von allen Seiten zu beleuchten und sich Meinungen zu Gemüte zu führen. Und es gibt keine richtigen und falschen Meinungen, nur die eigenen und die anderer.

Achja, dann bist du ja noch unter Bildniveau, sogar die Bildleser können immerhin was zu dem Thema beitragen. Ich möchte ja nicht beleidigend sein oder einen Angriff auf dich starten, aber mit dem Beitrag hast du dich selbst echt ins lächerliche gezogen :mrgreen:
 
Achja, dann bist du ja noch unter Bildniveau, sogar die Bildleser können immerhin was zu dem Thema beitragen. Ich möchte ja nicht beleidigend sein oder einen Angriff auf dich starten, aber mit dem Beitrag hast du dich selbst echt ins lächerliche gezogen :mrgreen:
Das sehe ich extrem anders...

Um den bekannten Hr. Nuhr zu zitieren (sinngemäß):
Das mit der Demokratie wird oft missverstanden... Man kann zu allem eine Meinung haben, muss es aber nicht. Also wenn man nichts zu sagen hat, einfach mal...
;)

Auf jeden Fall ist es besser als irgend welches Hörensagen, Stammtischparolen oder vorgeBILDete Meinungen über Themen, von denen man eigentlich gar keine Ahnung hat, zu publizieren.

Journalismus dient aber auch der Meinungsbildung und kein Journalist ist Meinungsfrei. Und letztendlich verbreitet jede Zeitung, jedes journalistische Werk die Meinung, die bei der Zielgruppe ankommt.
Auch das ist falsch... Eine Zeitung sollte in einem Bericht lediglich Fakten bringen. Will ich eine Meinung dazu haben, lese ich den Kommentar.
Bei der BILD mischt sich das aber und wird mit einer ordentlichen Portion Populismus gewürzt, so daß am Ende nicht mehr zwischen Fakten und Meinung unterschieden werden kann.

Und das scheint ja auch anzukommen, bzw. machst du es genauso...
Wir unterstützen ja nicht nur Griechenland, sondern alle Euroländer die nicht zahlungsfähig sind. Und das ist momentan die Mehrheit
Du schreibst das, als wäre es Fakt...

Mal abgesehen von der Tatsache, daß nicht "wir" Griechenland unterstützen, sondern die EU, gibt es afaik aktuell 17 Länder, die den €uro als Zahlungsmittel haben.
Nach deiner Aussage müssten also mindestens 9 dieser Länder aktuell zahlungsunfähig sein... Welche sind das denn genau? ;)

Gruß Aru
 
Auch das ist falsch... Eine Zeitung sollte in einem Bericht lediglich Fakten bringen. Will ich eine Meinung dazu haben, lese ich den Kommentar.
Bei der BILD mischt sich das aber und wird mit einer ordentlichen Portion Populismus gewürzt, so daß am Ende nicht mehr zwischen Fakten und Meinung unterschieden werden kann.

Deshalb nennt sich die BILD auch nicht Zeitung bzw darf sich nicht (mehr) so nennen. Deshalb nutzte ich auch in meinem vorangegangen Beiträgen den Ausdruck "Blatt", sollte mir ein-, zweimal "Zeitung" aus den Finger geflossen sein, so tut mir das leid.
Und wie du es sagst eine Zeitung sollte in einem Bericht lediglich Fakten bringen. Sobald aber ein längerer Artikel geschrieben wird, kommt der Schreiber nicht drumherum seine Meinung mit einfliessen lassen. Bei noch so neutraler Schreibweise, der aufmerksame und geschulte Leser wird in den meisten Fällen die Meinung des Journalisten auch zwischen den zeilen herauslesen können.
Die BILD macht es eben gleich, sie formuliert die Meinung, wie in ihrer Werbekampagne "BILD bildet", gleich mit. Und trifft damit bei vielen und manchmal kann ich mich eben nicht ausschliessen, voll ins Schwarze. Ansonsten wären die Verkaufszahlen ja nicht so hoch, denn niemand würde etwas kaufen, was ihm nicht gefällt oder mit dem er nicht übereinstimmt.
Und das hat die BILD, so schundig dieses Blatt meist auch sein mag, richtig gut auf dem Kasten, die Meinung einer breiten Masse zu formulieren.


Mal abgesehen von der Tatsache, daß nicht "wir" Griechenland unterstützen, sondern die EU, gibt es afaik aktuell 17 Länder, die den €uro als Zahlungsmittel haben.
Nach deiner Aussage müssten also mindestens 9 dieser Länder aktuell zahlungsunfähig sein... Welche sind das denn genau? ;)

Punkt 1) Welches Land aus der EU leistet denn fianziell die meiste Unterstützung? Das war bis jetzt unbestritten Deutschland, da sind sich sowohl seriöse als auch weniger seriöse Berichterstatter einig. Also "wir". Der Fakt ist also schon mal soweit richtig.
Punkt 2) Wie definiert man zahkungsunfähig? In meinen Augen ist jemand um auf die Privatwirtschaft jetzt mal zu beziehen (diesen Mikrokosmos kann man im Prinzip auch auf den Staat umformulieren) zahlungsunfähig, wenn dieser jemand höhere Ausgaben als Einnahmen hat, sich also einen Kredit aufnehmen muss. Solange sich das in Grenzen hält und man den Kredit irgendwann abbezahlt hat, ist das ja ganz in Ordnung, aber wenn man sich sagen wir, jedes Jahr einen Kredit nimmt, dann sagt die Bank auch irgendwann, jetzt is aber mal gut, zahl des erst mal zurück. Und spätestens wenn die Forderungen sofort getilgt werden müssen, was ja mal vorkommt, ist man zahlungsunfähig.
Auf den Staat bezogen sehe ich das so, zumindest für Deutschland, dass seit ich mich auch nur Ansatzweise (und das sind ca. 10 Jahre) mit Politik beschäftige, immer nur mitbekam, wie jedes Jahr ein neuer Kredit aufgenommen wurde. Es hiess niemals, so, Bürger, dieses Jahr kommen wir mit unseren Einnahmen hin und müssen keinen Kredit aufnehmen um unseren Haushalt decken zu können.
In meinen Augen ist also selbst Deutschland bereits zahlungsunfähig. Warum die Ratingagenturen das anders sehen und das Deutschland immer noch zahlungsfähig ist, liegt alleine daran, dass bis jetzt noch kein Gläubiger alle Forderungen auf einmal einforderte.
Und korrigier mich, aber ich glaube keinem anderen europäischen Land geht es viel besser.
Selbst der "Weltmacht USA" geht es mittlerweile so schlecht, das die Zahlungsunfähigkeit bevorsteht. Das "wir" weiter zahlungsfähig sind hängt doch größtenteils, wie wir auch an Griechenlands Beispiel sehen, am Wohlwollen und der Willkür der Ratingagenturen ab.

Somit ist auch der Fakt, dass ein Großteil, eine Mehrheit, ja im Prinzip fast alle Euroländer zahlungsunfähig sind, zumindest in meinen Augen bestätigt.
Wenn du das anders siehst, dann erklär das doch bitte ausführlich.
 
Die BILD macht es eben gleich, sie formuliert die Meinung, wie in ihrer Werbekampagne "BILD bildet", gleich mit. Und trifft damit bei vielen und manchmal kann ich mich eben nicht ausschliessen, voll ins Schwarze.
...
Und das hat die BILD, so schundig dieses Blatt meist auch sein mag, richtig gut auf dem Kasten, die Meinung einer breiten Masse zu formulieren.
Aber darum sollte es bei Journalismus eben nicht gehen...

Eine Zeitung, eine Zeitschrift oder auch jedes andere Erzeugnis mit nur halbwegs ernsthaftem journalistischem Hintergrund sollte imho in erster Linie (Tatsachen) berichten und Hintergründe erklären...
Und eben nicht rücksichtslos Tatsachen verdrehen, Dinge aus dem Zusammenhang reissen oder Halb- bzw. Unwahrheiten verbreiten, damit die Realität möglichst auf das einfache Gemüt der breiten Masse und der unteren Schichten (nicht falsch verstehen) passt.

Es ist ja nicht so, daß ich nicht auch mal auf der Arbeit einen Blick in die Bild werfe... Ehrlich gesagt, solange man es nicht als Info-Quelle sieht und regelmässig richtige Zeitungen liest bzw. sich mit anderen Medien befasst (RTL/RTL2-News zählen nicht ;) ) ist es z.T. recht unterhaltsam...
Wenn man sich aber vorstellt, daß es für viele Leute tatsächlich der einzige "Blick über den Tellerrand" ist, finde ich es schon besorgniserregend.

Und ehrlich gesagt finde ich es auch eher befremdlich, daß du hier mehr oder weniger zugibst, deine Meinung aus Bequemlichkeit vom Springer-Verlag BILDen zu lassen, das als das normalste der Welt ansiehst und auch noch glaubst, diese Meinung unbedingt publizieren zu müssen.
Ich persönlich stehe z.B. unheimlich darauf, mich über mehrere, möglichst unabhängige Medien zu informieren und mir meine Meinung selbst zu bilden, egal ob sie der breiten Masse entspricht oder nicht.


Punkt 1) Welches Land aus der EU leistet denn fianziell die meiste Unterstützung? Das war bis jetzt unbestritten Deutschland,...
Also "wir". Der Fakt ist also schon mal soweit richtig.
:roll: Wir unterstützen Griechenland nicht finanziell...

Griechenland bekommt Kredite von der EZB bzw. dem IWF. Diese Kredite werden anteilig von allen Eurostaaten vergeben.
Richtig ist, daß Deutschland mit ~27% den größten Anteil trägt. Das ist aber keine Willkür oder Boshaftigkeit der Griechen, sondern entspricht dem Anteil Ds an der EZB. Frankreich trägt btw. mit ~21% auch keinen unbedeutenden Teil...

Punkt 2) Wie definiert man zahkungsunfähig?
https://de.wikipedia.org/wiki/Zahlungsunfähigkeit
wenn die natürliche oder rechtliche Person nicht mehr in der Lage ist, ausstehende Rechnungen und laufende Ausgaben über eigenes Kapital bzw. Geldeinnahmen zu decken.
Und spätestens wenn die Forderungen sofort getilgt werden müssen, was ja mal vorkommt, ist man zahlungsunfähig.
:nö:
Sorry, aber dann wäre ich auch schon längst Zahlungsunfähig...
Schlimmer noch, meine Bank hätte mir nie einen Kredit gewähren dürfen, der nicht mein Erspartes + 1 Monatslohn übersteigt...
So funktioniert das aber nicht ;)

Auf den Staat bezogen sehe ich das so, ...
Sorry, ich hab, schon alleine wegen der Uhrzeit, keine Lust mit dir über Weltwirtschaft oder unser Finanzsystem zu diskutieren... Und schon gar nicht auf dem Niveau (nicht böse gemeint).
Lass mich einfach sagen, daß manche deiner Behauptungen/Überlegungen schon im Ansatz falsch sind bzw. nicht der Realität entsprechen.

Somit ist auch der Fakt, dass ein Großteil, eine Mehrheit, ja im Prinzip fast alle Euroländer zahlungsunfähig sind, zumindest in meinen Augen bestätigt.
In deinen Augen... aber wie oben schon geschrieben ist dem halt nicht wirklich so.

Denn per Fakt ist kein einziges Euroland aktuell Zahlungsunfähig...

Aber das ist das was ich meinte... So funktioniert BILD ;)
Und so kommen z.B. auch "landläufige" Behauptungen zustande, daß wir in D einen Ausländeranteil von >40% haben und 80% davon kriminell seien.
Wenn man es nur oft genug liest kommt es einem irgendwann wahr vor.