Ein Lichtblick bei Abofallen...

manchmal sieht man die einfachsten Möglichkeiten einfach nicht :D
Toll, dass jemand diese Möglichkeit gefunden hat
 
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Was passiert denn zukünftig, wenn Leute dann bewußt mit dieser Abwehrmethode sich Inhalte von Abzockseiten holen, weil man ja keine Kosten mehr zu befürchten hat?

Zukünftig werden sich abmahnende Anwälte sicher dagegen absichern und etwas anführen, womit sie glaubhaft machen, dass sie doch an eine Rechtmäßigkeit und Erfolgsaussicht glauben ...
 
Was passiert denn zukünftig, wenn Leute dann bewußt mit dieser Abwehrmethode sich Inhalte von Abzockseiten holen, weil man ja keine Kosten mehr zu befürchten hat?
Ist doch ihr gutes Recht - wenn eine Dienstleistung, die kostenpflichtig ist, als kostenlos beworben wird... :LOL:

Zukünftig werden sich abmahnende Anwälte sicher dagegen absichern und etwas anführen, womit sie glaubhaft machen, dass sie doch an eine Rechtmäßigkeit und Erfolgsaussicht glauben ...

Der Glauben mag ja Berge versetzen - das Recht liegt aber auf Seiten der geprellten Nutzer, wenn die Kosten nicht eindeutig kenntlich gemacht werden! Und das Prinzip war ja schon immer das der Drohung.

Das Problem bislang war ja die Tatsache, dass man den (im Ausland ansässigen) Betreibern nur selten bei kam.

Wenn sich diese Rechtsauffassung durchsetzt, dann werden diese Betreiber bald keine Handlanger mehr finden, die ihre Forderungen hierzulande durchsetzen.
 
Ich versteh immer nicht, wieso das Abofalle heißt, wenn deutlich (und damit meine ich ausdrücklich) auf der Seite steht, daß es etwas kostet? Kann man heutzutage nicht erwarten, daß man sich die Seite durchliest, bevor man irgendwo auf Download klickt?
 
Ich versteh immer nicht, wieso das Abofalle heißt, wenn deutlich (und damit meine ich ausdrücklich) auf der Seite steht, daß es etwas kostet? Kann man heutzutage nicht erwarten, daß man sich die Seite durchliest, bevor man irgendwo auf Download klickt?

Weil es zumeist nur in den AGBs steht, die imens viele User einfach so durchklicken...

Hinzu kommt noch die Negativ-Option, ähnlich wie bei Probe-Zeitungsabos. Du kriegst x Tage den Dienst umsonst, und wenn du nicht ausdrücklich kündigst, musst du latzen. Wobei die Kündigungsfrist auch nicht klar gekennzeichnet ist und nur im Kleingedruckten steht...

Du kennst nicht die Armut unter den Anwälten ...

Welche? Die fiskalische oder die psychische?
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Du musst über Kosten offen unterrichtet werden - es langt nicht, es einfach irgendwo hinzuschreiben, in der Hoffnung das es niemand der User schon finden wird.
Es hat ja auch seinen Grund, warum im Supermarkt Referenzpreise angegeben werden müssen...

Wer diese Zeile nicht quotet, muss mir 1.000.000 Lose zahlen...
 
Wird doch aber auch nicht überall gemacht.
Doch, muss. Nur nicht ubedingt einheitlich. Da wird bei einem Artikel der Refferenzpreis für 100 gr angegeben, beim anderen fürs Kilo. und meistens ziemlich klein.
Was genau versteht der Gesetzgeber denn unter "offen unterrichtet"?
Dass du auf den ersten Blick erkennen musst, welche Kosten dir entstehen.

Wenn ungefähr so geworben wird:
2 WochenKOSTENLOS
und in den AGBs dann klein
Kündigt der Kunde nicht selbstständig nach 2 Wochen, verlängert sich das Angebot automatisch zu einem Abo von einem Jahr Laufzeit zum preis von 99,99 € pro Jahr
ist dem nicht gerecht geworden...
 
Interessant, das ein Gericht einem Anbieter, gegen den wegen des Verdachts des Betrugs ermittelt wird (steht auch im Artikel), zugesteht, diesen weiter zu betreiben... :-?
 
In vielen Fällen steht aber deutlich auf der Seite wo man auch seine Daten eingibt was es kostet, etc. - da muss man Birnchen einfach recht geben. Trotzdem tauchen dann ausgerechnet die Seiten wieder in zahlreichen Reportagen auf wo man von "Betrug" und "Abzocke" spricht.

Ist es nicht - die Leute sind oft selber schuld.

Beispiel

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Trotz allem danke für den Link.
 
Keine Frage, die ganze Sache ist grenzwertig und moralisch höchst bedenklich.

Aber mal ganz ehrlich: wenn die Menschen etwas besser aufpassen würden wäre das Übel nicht so gross. Sicherlich mag es noch ganz andere Seiten und Options für Fallen geben.
Ich persönlich sehe jedoch besonders welche nach Gangart meines Beispiels. Und da müssen sich Leute (ohne das ganze in anderer Hinsicht bewerten zu wollen) doch schon fragen lassen, wieso sie sich da angemeldet haben.

Das Grundproblem dürfte evt. auch sein, dass viele leider immer noch zu unbedenklich mit ihren Daten im WWW agieren.
 
Naja da steht Freeware, dann gehe ich davon aus das es nix kostet......steht da ja auch, und dann darunter die tatsächlichen Kosten die nicht jeder sofort sieht. Aber es ist zumindestens dort recht offensichtlich, bei anderen Anbietern halt nicht.
Das ist dann Augenwischerei und somit zum reinlegen von I-net Nutzern. :roll:
 
Um mal denen, die immer schreien, es stünde drin, etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Es ist wettbewerbswidrig, eventuelle Abokosten im einfachen "Fließtext" zu verstecken, was viele dieser Aboseiten aber machen, indem diese Kosten in eine Fußnote zur Seite in einer Vielzahl weiteren Textes untergebracht wird.

Ebenso ist es wettbewerbswidrig, diese Preise zB per Javascript nur als Bild einzubinden, da viele dieses ausgeschaltet haben, um die Sicherheit des Browsers zu erhöhen, und dadurch den Hinweis nicht sehen können.

Genau solche Fälle deckt die Akte-Redaktion in jeder Sendung auf, und auch das Verfahren gegen diese Anwältin ruht auf einige Recherchen dieser Sendung.

Auf Seiten, wo es aber eben deutlich steht, da kann man nichts machen, aber um solche geht es ja auch nicht, weil diese sich der Preisauszeichnungsverordnung unterwerfen und die Preise kenntlich machen.
 
Wenn man auf Seiten ist, wo man angeblich was kostenlos runterladen kann und man dann seine kompletten Daten angeben muß, um den Download zu starten, sollten bei einem doch sämtliche Alarmglocken angehen.