Banken und Zinsen... wie funktioniert das Alles?

Zyklop38

Well-known member
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L
9 Januar 2010
69
10
Hallo,

seit geraumer Zeit machen mich vielerlei Dinge stuzig, weil ich einfach nicht verstehe wie sie funktionieren.

Zum einen die Banken; Sie verleihen Geld und verlangen darauf Zinsen. Nachvollziehbar, denn sie wollen ja daran Geld verdienen. Man muss allerdings kein Mathegenie sein, um sich zu fragen, wie und ob das überhaupt funktioniert.

Beispiel:
Bank A hortet das schwer verdiente Geld von Kunden. Nun will Bank A auch Geld verdienen, schließlich müssen die Angestellten bezahlt werden. Dafür verleihen sie Geld an Privatpersonen, Unternehmen, etc. und verlangen dafür Gebühren (Zinsen). Soweit so klar.

Aber hier hört es auch schon wieder auf. Mal angenommen, Bank A hortet 100€, verleiht davon 10€ und verlangt dafür 10% Zinsen, also 1€. Wo kommt dieser Euro her, der existiert ja dann quasi garnicht?! Ich raffs nicht.

Dann müsste ja quasi jeder % Zinsen die Inflationsrate drastisch steigern, oder? Denn wenn das Geld nicht existiert, muss es eben produziert werden.
 
Aber hier hört es auch schon wieder auf. Mal angenommen, Bank A hortet 100€, verleiht davon 10€ und verlangt dafür 10% Zinsen, also 1€. Wo kommt dieser Euro her, der existiert ja dann quasi garnicht?! Ich raffs nicht.
Den einen Euro erwirtschaftet der Unternehmer durch Verkauf seiner Produkte. Er verkauft die (in diesem kleinen Kreislauf als Beispiel) Waren an den Bankangestellten, der wiederum sein Gehalt von der Bank bezieht. So ist der Euro einmal im Kreis gelaufen.

Bank an Angestellten
Angestellter an Unternehmer
Unternehmer an Bank

Marty
 
Aber trozdem fehlt 1 Euro.
Wenn die Bank 10 leiht, 11 zurück will.
Am besten ist es wenn wir zum Ursprung des Geldes gehn: die Zentralbank.
Sagen wir die druckt 100euro, verleiht sie mit 1% zinsen, will also 101euro zurück. Nun können sich die Kreditnehmer noch so sehr anstrengen, noch so viel verkaufen, sonst was machen. Solang die Zentralbank diesen einen Euro nicht herstellt, wird dieser Kredit nie zurückgezahlt werden können.
Der einzige Weg dass dieser Kreditnehmer (A) seine schulden los wird geht über den neuen Kreditnehmer B. Nimmt also B jetzt auch ein Kredit, auch 100euro und 1%, so sind 200euro im "Spiel". A kann die 101euro erwirtschaften und ist schuldenfrei. Jetz hat B aber nur noch 99euro "zur verfügung", ihm fehlen nun 2 euro zur Schuldenfreiheit. Das Spiel kann man sehr oft wiederholen, die schulden werden mehr und nur verschoben.

Auch wenn die Zentralbank für die Lohne der Angestellten neues geld erschaffen muss, glaube ich dass diese Menge nicht ausreicht um alle zinsen zu zahlen.

Woher ich dieses Wissen her hab kann ich leider auch nicht mehr sagen, zu viel rumgelesen, angesehn ... vllt auch müll drunter, aber es kam mir doch recht schlüssig vor. Wenn jmd. Quellen zu diesem System kennt würde ich mich freuen diese auch zu kennen, kann ich in mein Fachreferat dann einbauen ^^
 
is doch ganz einfach.die bank verleiht oft mehr als sie hat.was meinste warum soviele banken in letzter zeit pleite gegangen sind?haben kredite rausgeschmissen die nich zurückgezahlt wurden und dann hat die bank kein geld mehr.da nutzen auch die zinsen nix.

die bank selber hat doch auch kosten die von irgendwas bezahlt werden müssen.das kommt von den zinsen.wenn sich genug angesammelt hat wird ne neue filiale gebaut und das geld is wieder in firmen umgesetz die bezahlt wurden um die filiale aufzubauen.

aber im grunde gibt es zuviel geld.es wird einfach mehr verliehen als da ist in de rhoffnung das es natürlich zurückkommt.denn die banken leihen sich auch untereinander ;)
 
Die Bank verdient ja nicht nur an der Vergabe von Darlehen. Darüberhinaus bietet sie ja weitere Finanzdienstleistungen an, z.B. Depotführung, Girokontenführung etc.
 
das jetztige geldsystem was wir haben ist ein schuldsystem, oder besser sklavensystem. es gibt egal wie viele "mitspieler" man hat nur einen einzigen gewinner (bank) und alle anderen verlieren oder kommen auf status quo.

am besten lässt sich das erklären mit einem kleinen beispiel:

auf einem kleinen planeten gibt es eine bank, 10 bewohner und 1 großes lederfell. jetzt möchte jeder bewohner etwas von dem lederfell haben, also teilt die bank die ja auch profitgeil ist das große fell in 100 teile auf, so das jeder bewohner 10 bekommt.
der haken ist das jeder bewohner nach ablauf einer frist 1 fell zinsen zahlen muss.
da es aber nur insgesammt 100 felle gibt und jeder 10 hat muss zwangsläufig einer leer ausgehen damit alle anderen ihre zinsen bedienen können.
endweder das, oder ALLE rutschen in die zinsfalle und werden zu schuldsklaven der bank weil sie ihre schulden nicht bezahlen können.


du siehst, wenn es nur eine feste menge geld (rohstoffe/handelsgüter in diesem beispiel) gibt muss es zwangsläufig verlierer geben bei einem zinssystem. wenn dann noch der zinseszins drauf kommt kannst du dir vorstellen was passiert... da kommt man nur mit arbeit arbeit arbeit und wenn sie noch so dreckig oder illegal ist wieder raus.

wenn du der bank 1 mio schuldest hast du ein problem.
wenn du der bank 100 mio schuldest hat die bank ein problem.


EDIT:
bevor einer kommt und sagt "wir haben aber keine feste geldmenge"...
klar haben wir das nicht weil ja ständig neue "mitspieler" rekrutiert werden. was glaubt ihr wie das zinsgeld auf euren konten entsteht ? das ist LUFTGELD das entsteht aus dem nichts einfach so, das kann jede bank per knopfdruck erschaffen. die einzigen die das jedoch ohne regulierung und hemmungslos tun ist die FED (größte privatbank der welt, verantwortlich für den druck des US$).

keine einzige währung auf diesem planeten ist heute mit irgendeinem realen wert gedeckt! alles fundiert auf dem dollar und der ist nur wertloses grünes papier das in unmengen gedruckt wird. wenn der dollar untergeht, was sich seit 2005 massiv abzeichnet, gehen auch alle anderen währungen unter. in den USA gehen jedes wochenende 2-5 banken pleite und das obwohl die pressen der fed seit monaten heißlaufen.
was passiert wenn zu viel geld in umlauf kommt? richtig inflation!
was passiert wenn viel zu viel geld in umlauf kommt? hyperinflation und dann globaler default!

die USA sind nicht dumm die bringen sich seit jahren überall militärisch strategisch in position und kaufen mit ihrem wertlosen grünen papier unsere güter ein. haben sich sogar bis 2012 selber unbegrenzten kredit gegeben auf statsverschuldung ect. die kaufen alles was sie haben können bis einer merkt das ihr dollar nichts mehr wert ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
Denn wenn das Geld nicht existiert, muss es eben produziert werden.
Das Geld wandert nur von Kunde zu Kunde bei der Bank und zwar von den armen zu den reichen, einen Teil von dem Geld behält die Bank für sich selbst.

Der eine Kunde (Kunde A) lebt z.B. von der Bank, weil sein Girokonto überzogen ist, er mit Kreditkarte einkaufen geht und sein Auto finanziert ist.

Der nächste Kunde (Kunde B) lebt auch von der Bank, allerdings legt er sein vermögen gewinnbringend an und vermeidet all die teuren Fehler, die der Kunde A macht.

Damit die Banken immer ausreichend viel Geld zum arbeiten haben, dauern die Überweisungen geschickterweise 1-2 Werktage. In diesem Zeitraum kann weder der zahlende, noch der Empfänger des Geldes darauf zugreifen und bei einigen Mio. Transaktionen pro Tag ist immer sehr viel Geld im großen Topf (welches an anderer Stelle natürlich nebenbei noch riesige Mengen Zinsen produziert).
 
auf einem kleinen planeten gibt es eine bank, 10 bewohner und 1 großes lederfell. jetzt möchte jeder bewohner etwas von dem lederfell haben, also teilt die bank die ja auch profitgeil ist das große fell in 100 teile auf, so das jeder bewohner 10 bekommt.
der haken ist das jeder bewohner nach ablauf einer frist 1 fell zinsen zahlen muss.
da es aber nur insgesammt 100 felle gibt und jeder 10 hat muss zwangsläufig einer leer ausgehen damit alle anderen ihre zinsen bedienen können.
Der eine arbeitet bei der Bank und bekommt als Gehalt 10 Stücke vom Fell. Dann haben alle wieder ihre 10 Stücke.

Wenn ich Eure Beiträge so lese, dann bekomme ich den Eindruck, eine Bank ist etwas abstraktes. Die gehört keinem, da arbeitet keiner und der Gewinn geht an eine übergeordnete Macht.

Marty
 
Wenn ich Eure Beiträge so lese, dann bekomme ich den Eindruck, eine Bank ist etwas abstraktes. Die gehört keinem, da arbeitet keiner und der Gewinn geht an eine übergeordnete Macht.

Den Eindruck habe ich auch. :-?
Also ich arbeite in einer Bank, da geht alles recht normal zu und es geschieht nichts übermenschliches...
Und dumm und dämlich verdient sich da auch kaum jemand! :nö: (relativ kleine Genossenschaftsbank)
Und dass Transaktionen 1-2 Tage dauern liegt sicher nicht daran, dass die Bank mit dem Geld in der Zwischenzeit Unmengen an Zinsen kassieren will, sondern daran, dass das alles auch verarbeitet werden muss. Es gibt genug Vorschriften, die schon dafür sorgen, dass die Banken da nichts verzögern...
 
Das würde dann gut gehn wenn die Bank das geld auch wieder vernichtet, was die ja nicht tut denk ich. Also gibt Bank A 100 Euro Kredit und 10euro Lohn raus. Also hat die Bank 10euro aus dem nichts herbeigezaubert und hat nicht vor diese jemals wieder verschwinden zu lassen. Oder vernichten die Banken auch Geld was bei ihnen eingezahlt wird? Das wäre ja was ganz tolles. Problem wäre halt dass die Bank dann kein Gewinn mehr hat - da vernichtet.
 
Der eine arbeitet bei der Bank und bekommt als Gehalt 10 Stücke vom Fell. Dann haben alle wieder ihre 10 Stücke.
Aber es gibt nur 100 Stücke Fell. Wenn Ddie Bank die 10 Stücke als Gehallt auszahlen würde, dann hat die Bank 0 Stücke und somit 0 Gewinn ;). Und wie wir wissen, arbeitet der Chef einer Bank auch nicht für lau..... ..

Wenn ich Eure Beiträge so lese, dann bekomme ich den Eindruck, eine Bank ist etwas abstraktes. Die gehört keinem, da arbeitet keiner und der Gewinn geht an eine übergeordnete Macht.

Marty
Nun, das Banksystem kann aber so wie es jetzt ist einfach nicht funktionieren. Eine Bank müsste rein staatlich sein und ohne Gewinnabsicht arbeiten. Sonst kann es halt nicht funktionieren. Jedenfalls wenn man nach einer simplen Logik urteilt. Denn rein logisch gesehen, kann eine Bank keinen Gewinn erzielen. Banken sind allerdings alles andere als logisch.
Das sind jedenfalls meine persönlichen Eindrücke, und weil ich mich gefragt habe, ob ich nicht irgendwas übersehen habe, habe ich hier gefragt.

Natürlich bin ich auch für andere Meinugen offen, in der Hoffnung, dass es noch eine logische Erklärung gibt ;).
 
Und dass Transaktionen 1-2 Tage dauern liegt sicher nicht daran, dass die Bank mit dem Geld in der Zwischenzeit Unmengen an Zinsen kassieren will, sondern daran, dass das alles auch verarbeitet werden muss. Es gibt genug Vorschriften, die schon dafür sorgen, dass die Banken da nichts verzögern...
Na na... Da bin ich mir recht sicher das da Absicht hinter steckt. Es ist technisch sehr wohl möglich, Überweisungen nahezu in Echtzeit durchzuführen, warum wird es denn nicht gemacht?
 
Aber es gibt nur 100 Stücke Fell. Wenn Ddie Bank die 10 Stücke als Gehallt auszahlen würde, dann hat die Bank 0 Stücke und somit 0 Gewinn ;). Und wie wir wissen, arbeitet der Chef einer Bank auch nicht für lau.
Der eine ist Chef, Eigentümer und einziger Angestellter der Bank. Anders geht es ja nicht, die anderen Neun arbeiten ja nicht für die Bank.

Nun, das Banksystem kann aber so wie es jetzt ist einfach nicht funktionieren.
Die Begründung, warum es so nicht funktionieren kann, fehlt noch von Dir.

Denn rein logisch gesehen, kann eine Bank keinen Gewinn erzielen.
Warum nicht? Es ist ja nicht so, dass der Gewinn weg ist, der wird ausgeschüttet an die Eigentümer. Und die geben das Geld wieder aus in der Wirtschaft und die Zahlen wiederum das Geld bei der Bank ein.

Das Ganze ist eine reine Umverteilung einer quasi feststehenden Geldmenge.

Marty
 
Na na... Da bin ich mir recht sicher das da Absicht hinter steckt. Es ist technisch sehr wohl möglich, Überweisungen nahezu in Echtzeit durchzuführen, warum wird es denn nicht gemacht?

Naja, wenn man Überweisungen online tätigt, geht so eine Überweisung innerhalb von 24 Stunden aufs andere Konto. Technisch währe es schon möglich, keine Frage. Bei einer "offline"-Überweisung jedoch müssen die Überweisungsträger erstmal ausgewertet und gelesen werden, etc. da steckt schon ein gewisser Arbeitsaufwand dahinter.

@Marty: Ok, in dem Fall hätten dann alle ihre 10 Stücke vom Fell, die Bank erziehlt dann jedoch keinen Gewinn. Und das meine ich.

Meine Begründung warum eine Bank so nicht funktionieren kann ist, dass das Geld für Zinsen nicht existiert. Nehmen wir wieder das Fell Beispiel. Es kommt ein 11. Bewohner hinzu. Der will nun auch 10 Stück Fell von der Bank, die darauf 1 Stück Fell als Zinsen verlangt. Und schon verlangt die Bank das 101. Stück Fell das in dem Beispiel nicht existiert, bzw. Produziert werden müsste. So verliert jedes Stück Fell automatisch an Wert.

Wenn es eine reine Umverteilung wäre, dann dürfte es schlicht und einfach keine Zinsen geben.

Nochmal anders: Damit das Geld überhaupt in den Umlauf kommt, bzw. Unternehmen ihre Angestellten bezahlen können, müssen der Staat und die Unternehmen sich Geld von der Bank leihen. Der Staat zahlt das Geld an seine Bürger aus, die Bürger zahlen das Geld an Unternehmen f+r Waren und Dienstleistungen und am Ende muss das gesamte Geld wieder zurück zur Bank... + Zinsen....
 
@Marty: Ok, in dem Fall hätten dann alle ihre 10 Stücke vom Fell, die Bank erziehlt dann jedoch keinen Gewinn. Und das meine ich.
Muss sie ja auch nicht. In dem "Lederfell-Beispiel" Wird nämlich ausgeblendet, das "die Bank", also, der Verleiher - ebenso seine Lebensbedürfnisse befriedigen muss wie die anderen.

Meine Begründung warum eine Bank so nicht funktionieren kann ist, dass das Geld für Zinsen nicht existiert. Nehmen wir wieder das Fell Beispiel. Es kommt ein 11. Bewohner hinzu. Der will nun auch 10 Stück Fell von der Bank, die darauf 1 Stück Fell als Zinsen verlangt. Und schon verlangt die Bank das 101. Stück Fell das in dem Beispiel nicht existiert, bzw. Produziert werden müsste. So verliert jedes Stück Fell automatisch an Wert.

Es kommt aber keiner dazu. Das Beispiel geht doch von einem geschlossenen System aus.

Wenn es eine reine Umverteilung wäre, dann dürfte es schlicht und einfach keine Zinsen geben.
Streiche Zinsen, setze "Gebühren" - so Funktioniert das Geldsystem in Islamischen Ländern.

Nochmal anders: Damit das Geld überhaupt in den Umlauf kommt, bzw. Unternehmen ihre Angestellten bezahlen können, müssen der Staat und die Unternehmen sich Geld von der Bank leihen. Der Staat zahlt das Geld an seine Bürger aus, die Bürger zahlen das Geld an Unternehmen für Waren und Dienstleistungen und am Ende muss das gesamte Geld wieder zurück zur Bank... + Zinsen....
Ihr blendet immer aus, das "Die Bank" ebenso als Wirtschaftsunternehmen fungiert und laufende Kosten hat, also ständig Mittel in den Waren- und Geldkreislauf mit zurück fließen lassen muss.
 
Also hat die Bank 10euro aus dem nichts herbeigezaubert und hat nicht vor diese jemals wieder verschwinden zu lassen.

Sorry, ich bin nicht fähig genug, dir alle komischen Fragen zu beantworten.
Aber wenn ich mal das lese, was ich gerade zitiere: :wall: Keine normale Bank zaubert 10€ aus dem Nichts hervor. :ugly:

Ich denke, der Beitrag von darkkurt erklärt es ganz. Ein Großteil des "Zinsüberschusses" geht bei der Bank auch wieder an Gehalt flöten (Geschäftsbericht der Bank bei der ich arbeite) und die Mitarbeiter kaufen von ihrem Gehalt auch brav andere Sachen (Autos, Kleidung, Essen, ... ;) ). Das Geld, welches in den Augen mancher "herbeigezaubert" wurde, muss also nicht vernichtet werden, es geht einfach wieder in den Umlauf.

Na na... Da bin ich mir recht sicher das da Absicht hinter steckt. Es ist technisch sehr wohl möglich, Überweisungen nahezu in Echtzeit durchzuführen, warum wird es denn nicht gemacht?

Schon rein gesetzlich darf da keine Verzögerung stattfinden. § 676g BGB, wenn ich richtig geguckt habe...
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber wenn ich mal das lese, was ich gerade zitiere: :wall: Keine normale Bank zaubert 10€ aus dem Nichts hervor. :ugly:

glaubst du das ernsthaft ?
sorry, ich weiss nicht in welcher position du in welcher bank arbeitest, is auch egal, aber ich nehme mal an du hast zumindest sowas wie BWL studiert wenn du da bissl mit zahlen umgehen musst.

ich willl mir nicht einbilden das ich alles, oder etwas, wüsste aber wenn man nur ETWAS ahnung von der materie hat dann muss man wissen das das momentane geldsystem das auf dem gesamten globus vertreten ist ein exponentielles wirtschaftswachstum voraussetzt um die, ebenfalls exponentiell wachsenden, zinsen und zinseszinsen zu bedienen.

sollte irgendwann das wirtschaftliche wachstum eines landes stoppen oder gar einbrechen und die zinsen weiter auf selbigem niveau bleiben dann kann es nur zu einem crash kommen. das passiert etwa alle 80 jahre (1928/29 das letzte mal) und es war zwischen 2005 und 2008 wieder soweit. jetzt versucht man nur diese tatsache so lange es geht zu verschleiern und die folgen hinauszuzögern was aber nicht ewig geht.

es ist auch nur logisch wenn man das ganze genauer betrachtet.
geld generiert sich durch zinsen und zinseszinsen über zeit von ganz alleine. praktisch aus dem nichts heraus. ich meine jetzt das auf konten zb. keine scheine oder münzen... das sind blos die 10%-20% reserve einer währung die eine bank eingelagert haben sollte für den fall das mal einer bargeld abhebt. das meiste läuft eh über überweisungen oder plastikkarten.
die banken machen im prinzip nur profit dadurch das sie mit dem geld der leute gamblen oder leute mit krediten in eine schuld treiben die der schuldner dann bezahlen muss. das geld welches der schuldner dann zusätzlich (zinsen) zu bezahlen hat muss er sich ja woanders besorgen. also bei der arbeit oder einer anderen bank wo er sich wieder verschuldet. wenn er dafür arbeitet dann hat er eine leistung für jemand anderen erbracht und DIESEM fehlt jetzt wieder geld das er zur bank bringen muss WENN er verschuldet ist.

versteht ihr das spiel ? nur wer schuldenfrei lebt hat alle karten in der hand.
ansonsten lebt man als arbeitssklave der bank!
mit dem sich selbst vernichtenden argument "ich will mir was schönes gönnen also muss ich dafür hart arbeiten, ich muss steuern zahlen also muss ich hart arbeiten, hat schon alles seine richtigkeit..."



das wirtschaftspotenzial eines landes KANN auch nicht ewig wachsen. logisch oder ? oder wollt ihr nen 48 std tag, 7 tage die woche arbeiten um die zinsen zu bezahlen die euch ein kredit irgendwann kosten würde damit ihr euch ein brot kaufen könnt? (ok wenns soweit kommt gibts eh öffentliche speisungen und essensmarken aber ihr wisst was ich meine ^^)

zusätzlich sind die zinsen im schnitt immer etwa 3% über der inflationsrate. was bei uns ca. 4% bedeuten müsste da die EZB den leitzins noch lange auf 1% lässt. würde sie den nämlich heraufsetzen gehen auch die zinsen für sämtliche kredite ect. herauf. im umkehrschluss auch die inflationsrate, und was das bedeutet könnt ihr euch dann denken oder? die ganzen 1000 Mrd. die in letzter zeit überall als faule kredite, derivate ect. vergraben wurden platzen auf und es fängt an zu stinken wie die hölle, nach faulem wertlosen papiergeld.