Allgemeine Dienstpflicht: Etwas Zustimmung und viel Skepsis

@ Freirenner,
Sorry!
Egal wie Du es siehst. Wo bitte ist das Deutsche Volk in dieser Diskussion vertreten?

Es geht doch derzeit nur darum das die Politiker irgend einen Schwachsinn gegen das Deutsche Volk veranstalten.

Nicht die Politikerkaste hat zu entscheiden ob das Volk ein Jahr unter unmenschlicher Bezahlung zu dienen hat, sondern das Volk selber muss darüber entscheiden, wie und ob Sie die kommenden Generationen versklavt.
Nur damit ein paar Großverdiener mehr Geld abschöpfen kann.
Denn der Preis für die Versorgung der Pflegebedürftigen wird sicherlich nicht fallen.
Nur die Ausgaben für diese Versorgungsindustrie. Da Sie ja weniger bezahlen müssen, weil Dienstverpflichtete.
 
Juso-Chef Kühnert strikt gegen allgemeine Dienstpflicht

Folgende News wurde am 07.08.2018 um 16:40:42 Uhr veröffentlicht:
Juso-Chef Kühnert strikt gegen allgemeine Dienstpflicht
Top-Themen

Berlin (dts) - Juso-Chef Kevin Kühnert lehnt in der Wehrpflicht-Debatte die Idee einer allgemeinen Dienstpflicht für junge Männer und Frauen strikt ab. "Eine Dienstpflicht wäre ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Freiheit jedes jungen Menschen", schreibt Kühnert in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). "Weder der unpolitische Hinweis darauf, dass man das doch früher auch so gemacht habe, noch der Verweis auf internationale Bedrohungen und den Pflegenotstand rechtfertigen einen solchen Eingriff." Ein russischer Präsident Wladimir Putin "zittert nicht vor ein paar deutschen Wehrpflichtigen". Wer die nächste Generation für soziale Berufe begeistern will, der solle Freiwilligendienste stärken, die Ausbildungsbedingungen verbessern sowie die Beschäftigten bei Lohn und Personalschlüssel entlasten, so der Juso-Chef. Dagegen sei es "respektlos gegenüber allen Beteiligten, wenn Beschäftigte mit den bisherigen Missständen im Stich gelassen werden, während junge Männer und Frauen als Lückenbüßer ein paar Monate zum Einspringen verpflichtet werden". Es widerspreche zudem der Idee der bisherigen Freiwilligen- und Ersatzdienste, die "ganz klar arbeitsmarktneutral definiert" gewesen seien, also keine reguläre Beschäftigung hätten ersetzen oder verdrängen dürfen. Scharfe Kritik äußerte Kühnert an der für das Thema Wehrpflicht zuständigen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Seit Jahren fordere die Ministerin zwar beharrlich mehr Geld für die Bundeswehr, doch habe sie bis heute "massive Probleme ihren Etat im Sinne der Beschäftigten auch nur annähernd auszuschöpfen", so der Juso-Chef. "Nun sollen also unter fadenscheiniger Begründung kommende Generationen ausbaden, was über Jahre im Verteidigungsministerium politisch verbockt wurde."
 
Große Mehrheit für allgemeine Dienstpflicht

Folgende News wurde am 10.08.2018 um 20:29:46 Uhr veröffentlicht:
Große Mehrheit für allgemeine Dienstpflicht
Top-Themen

Berlin (dpa) - Gut zwei Drittel der Bevölkerung (68 Prozent) befürworten laut einer Umfrage eine allgemeine Dienstpflicht für junge Menschen bei der Bundeswehr oder im sozialen Bereich.
Die größte Zustimmung findet die Idee unter Anhängern der Union (77 Prozent), wie das veröffentlichte ZDF-«Politbarometer» zeigt. Die CDU hatte die Debatte über eine allgemeine Dienstpflicht angestoßen. Die SPD äußerte sich dazu eher skeptisch und sprach sich für die Stärkung des freiwilligen Engagements im sozialen Bereich aus.
Der repräsentativen Umfrage zufolge gefällt auch Anhängern der AfD die Idee einer einjährigen Dienstpflicht (72 Prozent). Auch bei vielen Anhängern von SPD (62 Prozent), FDP (65 Prozent) und Grünen (66 Prozent) kommt der Vorschlag an. Vergleichsweise skeptisch sind Wähler der Linken: Etwas mehr als die Hälfte von ihnen (52 Prozent) würde eine Dienstpflicht begrüßen.
 
Allerdings nur unter den Politikern. Können Sie so doch noch mehr junge Menschen an die Industrie verkaufen.
Natürlich gegen entsprechende Spenden an die Parteien. . .
Eine Volksbefragung dazu wird es dazu nicht geben.
Demokratie ist hier nicht gefragt. Nur die Raffgier der Parteien, das Volk auch weiterhin zu versklaven.
 
Vielleicht liest du etwas undifferenziert? 68 % der BEVÖLKERUNG sind nicht die Politiker! Ich würde der Sache übrigens auch zustimmen. Ein "Pflichtjahr" im Bereich Kultur/Soziales/Ökologie/... von mir aus auch Bundeswehr oder -Ersatzweise - 7-10 Jahre Verpflichtung bei der freiwilligen Feuerwehr/THW/...
 
Der Bevölkerung !!?? Sorry ich wurde nicht gefragt. Allerdings sehe ich das nicht so Blauäugig wie Du.
Zumal nichts von dem Wählervolk genannt wird. Denn auch die Politiker allein zählen zur Bevölkerung.
 
Sorry ich wurde nicht gefragt.
Verdammt, dann ist die Umfrage ja irrelevant! Wissen die denn nicht, dass Du die Bevölkerung repräsentierst?

[...] die Politiker allein zählen zur Bevölkerung.[...]

Die haben also nur Politiker befragt? Scharlatane!

Du merkst nicht mal, was du da für einen Unsinn von dir gibst. Oder irrsinnst, etwas Eloquentes zur Sache von dir zu geben.

darkkurt hat es mal treffend beschrieben: da du keine Diskussionskultur besitzt, ist mit dir auch nicht zu diskutieren.

Da du trotzdem zu Allem deinen Senf gibst, der nur Widerspruch herausfordern soll, muss mensch sich darauf beschränken, dir eine Art Tourette-Syndrom zu bescheinigen. "Provokations-Tourette".

Das eine Störung, die angeblich unheilbar ist. Eine solche Exklusivität werde ich nicht mehr anpupsen.
--------------------
Back to Topic:

Eine allgemeine Dienstpflicht ist Mist!

Wer freiwillig eine Waffe in die Hand nehmen will, soll das tun.
Aber nicht unter Zwang.
Wer freiwillig sozialen Dienst tun will, soll das machen.
Nicht unter Zwang.

Ich kann nur sagen, dass ich in Zeiten der allgemeinen Wehrpflicht erwachsen geworden bin. Ich habe sie verweigert. Ich habe unter Zwang einen fragwürdigen "sozialen" Dienst hinter mich gebracht. Das hat keine Bindung zu diesem Staat erzeugt.

Den Wehretat in den Sozialetat zu überführen, brächte den Menschen was, anstatt den Rüstungskonzernen.
 
Der Bevölkerung !!?? Sorry ich wurde nicht gefragt. Allerdings sehe ich das nicht so Blauäugig wie Du.
Zumal nichts von dem Wählervolk genannt wird. Denn auch die Politiker allein zählen zur Bevölkerung.

Du solltest bissl studieren, wie ein "Gallup" (ooh Fremdwort, bedeutet Befragung) funzt. Kurz und grob zu fassen, wenn wir wenigstens 1000 passend regional, Alter, Steuerklasse usw. differenzierte Leute fragen, haben wir praktisch identische Resultate als von der ganzen zig Millionen Bevölkerung.

Ja, und tax64:
Eine allgemeine Dienstpflicht ist Mist!

Wer freiwillig eine Waffe in die Hand nehmen will, soll das tun.
Aber nicht unter Zwang.
Wer freiwillig sozialen Dienst tun will, soll das machen.
Nicht unter Zwang.

Ich kann nur sagen, dass ich in Zeiten der allgemeinen Wehrpflicht erwachsen geworden bin. Ich habe sie verweigert. Ich habe unter Zwang einen fragwürdigen "sozialen" Dienst hinter mich gebracht. Das hat keine Bindung zu diesem Staat erzeugt.

Den Wehretat in den Sozialetat zu überführen, brächte den Menschen was, anstatt den Rüstungskonzernen.

Es gibt Schulzwang, öffentliche Kleidungszwang, Strassen- usw. verordnungszwang. Eine Staat hat sowieso jede Menge Zwang, wieso nicht auch Dienstzwang? Was du von Wehretat schreibst ist denn Träumerei pur, völlig unrealistisch, blödsinn könnten viele meinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Freiwilligendienste nur für bestimmte Bevölkerungsgruppen attraktiv

Folgende News wurde am 11.08.2018 um 19:36:34 Uhr veröffentlicht:
Freiwilligendienste nur für bestimmte Bevölkerungsgruppen attraktiv
Top-Themen

Berlin (dts) - Freiwilligendienste sind nur für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe attraktiv. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS). "Da sind wir noch kein Abbild der Gesellschaft", sagte eine Sprecherin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes der FAS. In den Freiwilligendiensten seien besonders viele Abiturienten engagiert. Realschüler und Hauptschüler dagegen seien unterrepräsentiert, ebenso Menschen mit Migrationshintergrund. Jaana Eichhorn, Sprecherin des Bundesarbeitskreises für das freiwillige soziale Jahr (FSJ), sagte der FAS: "Viele junge Menschen, die nicht in einer gutsituierten Akademikerfamilie groß geworden sind, stehen unter dem Druck, Geld zu verdienen." Für sie seien die Hürden groß, ein Jahr lang aus dem Arbeitsleben auszusteigen. "Wir sollten die freiwilligen Dienste finanziell ausstatten wie den früheren Zivildienst", so Eichhorn. Beim FSJ Kultur ist der Anteil an Abiturienten mit neunzig Prozent am höchsten. Dort sieht man Taschengeld für Freiwillige, das maximal 390 Euro im Monat beträgt, sehr kritisch. Eine Sprecherin sagte der FAS: "Alleinerziehende Mütter und Empfänger von Arbeitslosengeld II müssen draufzahlen, wenn ihr Kind einen Freiwilligendienst leistet und noch zu Hause wohnt." Nach Ansicht von Annegret Kramp-Karrenbauer spricht das für einen verpflichtenden Dienst: "Das wäre ein Argument für eine allgemeine Pflicht. Jeder soll das machen können, unabhängig vom Geldbeutel", sagte die CDU-Generalsekretärin der FAS. Vor einer Woche hatte die sie eine Debatte darüber angestoßen, ob junge Leute zu einem Dienst verpflichtet werden sollen. "Man muss darüber reden, wie das bezahlt wird", so Kramp-Karrenbauer in der FAS. "Das ist ein wichtiger Kitt, der uns zusammenhält. Der lohnt, dass man darüber sehr sorgfältig spricht." Und wenn am Ende der Debatte doch keine Pflicht eingeführt werden soll, müsse man nach Ansicht Kramp-Karrenbauers die freiwilligen Angebote stärker in den Blick nehmen: "Was zahlen wir, was sind Anreize, wie kann das attraktiver werden?"
 
Klar alle Sozialhilfeempfänger zahlen drauf!
Also ist das für Sie, die keine Gegenleistung erbringen, keine Alternative.
 
Kretschmer verteidigt Kramp-Karrenbauer gegen Kritik

Folgende News wurde am 26.08.2018 um 14:08:26 Uhr veröffentlicht:
Kretschmer verteidigt Kramp-Karrenbauer gegen Kritik
Top-Themen

Dresden (dts) - In der Debatte über ein allgemeines Dienstjahr auch für Flüchtlinge bekommt CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer Rückendeckung von Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU). "Ich halte es für einen guten Vorschlag, wenn Deutsche und Migranten einen gemeinsamen Dienst für unsere Gesellschaft leisten", sagte Kretschmer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). Dies könne der Integration dienen. Kramp-Karrenbauer hatte sich dafür ausgesprochen, dass auch Asylbewerber in Deutschland ein allgemeines Dienstjahr leisten. "Wenn Flüchtlinge ein solches Jahr absolvieren, freiwillig oder verpflichtend, dient das ihrer Integration in Staat und Gesellschaft", sagte sie den Funke-Zeitungen und der französischen Zeitung Ouest-France. "Und in der Bevölkerung würde es die Akzeptanz erhöhen, dass Flüchtlinge bei uns leben."
 
Es wäre einmal an der Zeit nicht immer alle in einen Topf zu werfen. Sondern zwischen Migranten und Asylanten zu unterscheiden.
Denn nicht jeder Asylant will hier sesshaft werden.
 
Spahn lädt Sozialverbände zu Gespräch über Dienstpflicht

Folgende News wurde am 16.09.2018 um 01:47:09 Uhr veröffentlicht:
Spahn lädt Sozialverbände zu Gespräch über Dienstpflicht
Top-Themen

Berlin (dpa) - In der Debatte um eine allgemeine Dienstpflicht hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn einem Medienbericht zufolge 18 Sozialverbände zu einem Meinungsaustausch eingeladen. Bei dem Treffen am 25. September in Berlin sollten «Vor- und Nachteile eines sozialen Dienstes für das Gesundheitswesen» diskutiert werden, berichtete die «Bild am Sonntag» und berief sich dabei auf ein Schreiben Spahns an die Verbände. Darin heißt es demnach: «Ein solcher sozialer Dienst könnte mit dazu beitragen, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zwischen den Generationen zu stärken.»
 
Warum nur junge Menschen zur Zwangsarbeit verpflichten für alles was der Staat nicht auf die Reihe bekommt? Junge, Rentner, Arbeitslose...im Grunde hängen die doch alle nur rum und könnten Zwangsdienste leisten /Sarkasmus aus

Ich arbeite selbst in einem Heim für Menschen mit Autismus und das FSJ System funktioniert ausreichend gut, mal dauert es eine Weile bis man jemanden findet, aber man findet die Menschen auch auf freiwilliger Basis. Generell ist es so das die FSJler zwar eine kleine Hilfe sind aber eben auch Anleitung und Zeit für Gespräche brauchen, sodass die Netto-Entlastung für die Mitarbeiter dann doch eben recht gering ist.

Der Staat sollte sich lieber darum kümmern das die Bullshitjobs in der Pflege/Pädagogischen/Betreuungsarbeit abgebaut werden, übertriebene Dokumentation, Entwicklungsberichte und vieles mehr kann man alles auf ein Minimum zusammen streichen, damit mehr Zeit für die Arbeit am Menschen übrig bleibt.

Junge Menschen sollte auch das machen dürfen was sie vor haben und wenn sie meinen das ein FSJ für sie das Richtige ist dann seien sie auch herzlich willkommen - das letzte was ein Heim für Menschen egal mit welchem Hilfebedarf aber braucht ist jemand der zwangsverpflichtet wurde und der lieber ganz woanders wäre.