Sammelthread Aktivisten gegen Deutschlandfahnen bei Fußball-Großveranstalltungen

Schämst du dich für dein Land Flagge zu zeigen?

  • Ja

    Stimmen: 9 8,3%
  • Nein

    Stimmen: 97 89,8%
  • Ich weiß es nicht

    Stimmen: 2 1,9%

  • Umfrageteilnehmer
    108
[...]Und alleine die Gerneration, welche jetzt gerade am wegsterben ist erfüllt mich mit einer solchem Menge an Scham das es für 3 Generationen reicht.
Klar und nachvollziehbar. Dann sei doch stolz auf die 200 Generationen vor H****r, wie wäre es damit? Oder auf Deine/meine/unsere Generation. Wenn Du etwas bewundernswertes findest, dann von mir aus auch auf die heutige Jugend.

Was sind denn nun deutsche Tugenden [...]
Fragst Du mich, welche es sein sollten oder welche es sind? Oder fragst Du mich, was ich als "deutsche Tugend" betrachte?

[...] Ich denke Tugenden sind personalisiert und überall auf der Welt gibt es Menschen mit solchen und solchen tugenden aufgrund verschiedener Mentalitäten oder gesellschaftlicher normen mögen diese sicher im ein oder anderen Gebiet mehr oder weniger ausgeprägt sein
Auch das spielt eine Rolle, natürlich. Aber wenn ein Volk durch besondere (in dem Fall: positive) Eigenschaften hervorsticht, dann ist es die Tugend eines Volkes. So sagt man Russen beispielsweise nach, dass sie sehr loyal sind, schon verbrüdert untereinander. Dass das natürlich nicht auf alle zutrifft, versteht sich dabei von selbst. Dem Deutschen sagt man Erfindungsgeist, Schaffenskraft, Fleiß und Pünktlichkeit nach, nebst Liebe zur Musik und zum geschriebenen Wort. Das halte ich für deutsche Tugenden. Das bedeutet aber selbstredend nicht, dass alle anderen Völker der Welt nichts erfinden, faule, unpünktliche, unmusikalische Analphabeten sind. Es heißt ja auch nicht, dass diese Tugenden von Deutschland allein gepachtet sind.

aber ich denke die Große freundschaft gegenüber uns Deutschen ist eher durch unsere Kaufkraft entstanden als durch unser Verhalten.
Auch das ist wohl für die neuzeitliche Betrachtung der Deutschen richtig. So war es aber nicht immer. Ja, die gute alte Zeit ist vorbei, aber dennoch hoffe ich, dass nicht der ganze Glanz verblasst ist.
 
Ich bitte dich deine Beiträge vorher n bischen mehr zu duchdenken so wie der Photon dann macht die Diskussion mehr spass denn auch wenn ich kein Nationalgefühl empfinde oder stolz auf dieses Land bin so versuche ich doch die dinge hier und anderswo zu verbessern. Sicher tue ich dies aus einem Subjektiven Blickwinkel und gerade bei wirtschaftlichen Punkten darf mann sich sicher streiten aber entscheident ist halt das Menschen versuchen etwas zu verändern anstatt eben einfachnur ihren gemeinnützigen Teil abzudrücken.

Man sollte niemals erwarten, was man nicht selbst zu leisten fähig ist. Ansonsten habe ich keine Lust weiter auf jemanden wie dich einzugehen. Sorry.
 
Und alleine die Gerneration, welche jetzt gerade am wegsterben ist erfüllt mich mit einer solchem Menge an Scham das es für 3 Generationen reicht. Etliche Millionen Deutsche haben nichts dagegen unternommen das über 6 millionen Menschen sterben mussten und viele davon haben auch noch aktiv dabei geholfen oder zumindst passivdavon Profitiert, was mich auch gleich zu den Tugenden bringt.

Da muss ich jetzt aber in die Bresche springen.

Welche Generation meinst du? Die von meinen Eltern? Mein Vater geht stark auf die 80 zu. Oder die von meinen Großeltern?

Ich muss sagen, ich durfte einen 4-Generationen-Haushalt erleben, manchmal war es zwar hart,aber das tut hier nichts zur Sache. ;) Jedenfalls war nicht einer dabei, der für das System war. Darauf wurde aber keine Rücksicht später genommen, meine ganze Familie besteht aus Vertriebenen aus Schlesien.

Es erfüllt mich mit einen Stolz, wenn ich sehe, was meine Eltern sich geschaffen haben, obwohl sie mit nichts aus der Vertreibung ankamen. Es wurde ihnen damals nichts geschenkt, zum größten Teil wurden sie sogar angefeindet. Ich war stolz auf meine Oma (leider verstorben), eine der Trümmerfrauen; sie war sich bis zum Schluss zu fein dazu, die ihr zustehende Rente dafür anzunehmen.

Vielleicht ist auch mein Aufwachsen in meiner Familie mit daran Schuld, dass ich beiden radikalen Seiten nichts abgewinnen kann. Ich bin damit groß geworden, den Hass meines Vater auf die Polen zu erleben, den er hegt wie ein Hobby. Ich kann es ihm nachfühlen, dass es schmerzt, alles verloren zu haben, vor allem wenn dann noch so denkwürdige Erlebnisse Jahre später passieren. Trotzdem kann ich seinen Hass nicht gut heißen, aber ich habe früh gelernt, dass eine Medaille immer zwei Seiten hat.

Wenn man meinen Vater fragen würde, ob er stolz auf sein Land ist, weiß ich nicht, was er antworten würde. Aber ich glaube, er würde nicht konkret "Ja" sagen. Er musste lernen, dass nur er allein seines Glückes Schmied ist. Wenn er auf etwas stolz ist, dann auf sich. Und das zurecht.

Ich glaube, dass ist so eine typische deutsche Tugend. Es kann uns noch so schlecht gehen, wir beißen die Zähne zusammen und rappeln uns wieder auf. Zum Neid vieler anderer Länder, die lieber jammern als etwas zu tun. Diese Mentalität macht sich langsam aber sicher auch immer mehr hier bei uns breit.
 
... Aktiv wie ein Topmanager der etliche entlässt aber sein Gehalt auffüllt oder passiv wie die Aktionäre.

nur der richtigkeit halber: ein manager bestimmt sein gehalt nicht selber. darüber haben die "passiven" aktionäre zu befinden und dementsprechend abzustimmen. ;)

ansonsten wurde auf dich ja schon zur genüge eingegangen.
 
kann mir mal einer erklären warum sich die linkspartei so vehement gegen ein öffentliches gelöbnis ausspricht? :think:
 
kann mir mal einer erklären warum sich die linkspartei so vehement gegen ein öffentliches gelöbnis ausspricht? :think:
Ich vermute, weil sie gegen jede Art von Militarismus ist. Und meine ehrliche Meinung: Wenn ich einer der Soldaten da wäre, dann käme ich mir ziemlich verarscht vor... in Anbetracht der Tatsache, dass sich Kanzlerin und einige andere erst zu einer Anwesenheit bewegen haben lassen, nachdem der Boulevard laut schreit.

Marty
 
[...] Und meine ehrliche Meinung: Wenn ich einer der Soldaten da wäre, dann käme ich mir ziemlich verarscht vor... in Anbetracht der Tatsache, dass sich Kanzlerin und einige andere erst zu einer Anwesenheit bewegen haben lassen, nachdem der Boulevard laut schreit.
Also wenn ich mir überlege, dass ein solcher Soldat für diese Herren (und Damen) vielleicht irgendwann einmal seinen Arsch riskieren soll, dann würde ich lieber Zivildienst leisten. Oder Totalverweigerer sein.

Für diese Leute lohnt es sich nicht, sich überhaupt einen Fingernagel einzureißen. Was mich an Scharping erinnert, der Spielchen im Pool irgendwo im Ausland trieb, während "seine" Jungs um ihr Leben bangten. Das beste wird sein, wir schaffen die Bundeswehr ab, dann kann uns auch Amerika zu keinerlei "Friedensarbeit" mehr verpflichten. Und nebenbei erholt sich auch der Haushalt von ganz allein.

Gruß,
Photon
 
In der pazifistischen Ecke. Irgendjemand musste die Ecke ja übernehmen nachdem die Grünen nicht mehr da stehen wollten und sich lieber mit den Waffenlobbyisten bei Sektfrühstück getroffen haben.
 
In der pazifistischen Ecke. Irgendjemand musste die Ecke ja übernehmen nachdem die Grünen nicht mehr da stehen wollten und sich lieber mit den Waffenlobbyisten bei Sektfrühstück getroffen haben.
Hmm, das muß aber eine sehr große "Ecke" sein. Es hatten sich nur 12 der 612 Bundestagsabgeordneten angemeldet, davon mit Jung nur ein Regierungsmitglied. Unsere "Überkanzlerin" selbst wollte erst gar nicht kommen, entschied sich dann aber immerhin schon Samstag, daß sie an der Veranstaltung teilnehmen werde (mit der grandiosen Begründung, Altkanzler Schmidt lauschen zu wollen). Tzzz, alles vaterlandslose Gesellen!!! :mrgreen:
 
Das beste wird sein, wir schaffen die Bundeswehr ab, dann kann uns auch Amerika zu keinerlei "Friedensarbeit" mehr verpflichten. Und nebenbei erholt sich auch der Haushalt von ganz allein.

und was machen wir mit den ganzen ausbildungslosen Raufbolden? Kohlebergwerke ham wir ja keine mehr :ugly: für den Straßenbau braucht man mittlerweile auch kompetente Arbeiter...

mal ganz davon zu schweigen, was mit der ganzen Infrastruktur und den Unternehmen passiert, die an diesem riesigen ABM-Apparat dranhängen :ugly:


nicht dass ihr mich falsch versteht.
ich bin PRO Bundeswehr und gegen Arbeitslosigkeit *g*
 
und was machen wir mit den ganzen ausbildungslosen Raufbolden? Kohlebergwerke ham wir ja keine mehr :ugly: für den Straßenbau braucht man mittlerweile auch kompetente Arbeiter...
Naja, so ausbildungslos sind die doch gar nicht. die haben häufig richtig gute Ausbildung erhalten, teilweise sind sie sogar sehr gefragt (und damit meine ich nicht nur die Hubschrauberpiloten). Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, dann reicht eine Hand voll Spezialeinheiten (von mir aus zur Terrorismusbekämpfung) und gut ist. Das dürfte Jahr für Jahr Milliarden sparen...

mal ganz davon zu schweigen, was mit der ganzen Infrastruktur und den Unternehmen passiert, die an diesem riesigen ABM-Apparat dranhängen :ugly:
Ja gut, aber wenn andere staatliche Institutionen aufgelöst werden sollen, dann kräht auch kein Hahn danach, wer da alles mit dran hängt und eventuell dabei seine Existenz gefährdet. Die entsprechenden Unternehmen werden schon noch was finden um innovativ zu sein...

nicht dass ihr mich falsch versteht.
ich bin PRO Bundeswehr und gegen Arbeitslosigkeit *g*
Ja, dann könnte man ja auch alle Arbeitslosen einziehen, ihnen ein vernünftiges Gehalt oder eben Sold zahlen und dann sind alle zufrieden. Macht man aber auch nicht. Also kann auch die BW weg...

Gruß,
Photon
 
Ja, dann könnte man ja auch alle Arbeitslosen einziehen, ihnen ein vernünftiges Gehalt oder eben Sold zahlen und dann sind alle zufrieden. Macht man aber auch nicht. Also kann auch die BW weg...

hm..so doof sind diese Ansätze gar nicht :mrgreen:

Ich weiss nicht, ich wohn in nem relativ kleinen Ort. Die Kaserne hier fällt in wenigen Jahren weg, bereits beschlossen.
Mindestens ein Taxiunternehmer wird deswegen dichtmachen. Die örtlichen Bäckereien und Lebensmittelhändler werden ganz schöne finanzielle Einbußen zu verkraften haben.
Selbst den ganzen Hausfrauen, die da immer zum Putzen hingehen, fehlt dann das nötige Kleingeld.


Es trifft also wieder mal nur die falschen :-?


(PS: was mit dem ganzen Areal dann passiert, will ich gar nicht erst wissen. Wenn sich dafür keine Investoren finden, bleibt entweder die Stadt oder der Bund (und damit auch wieder die Steuerzahler) auf den Kosten sitzen. Entweder man lässts verfallen oder es wird notdürftig in Schuss gehalten..
Und ich bezweifle, dass hier lokale Investoren bereit sind solche Risiken einzugehen... Wer kann denn heute noch ahnen, wies morgen aussehn könnte -.- )


An sich find ich die Bundeswehr - als Riesenapparat den sie darstellt - auch nicht sinnvoll. Aber ob man wirklich soviel einspart, wenn man sie abschafft... Ich befürchte die freigewordenen finanziellen Mittel werden dann gezielt auf die verbleibenden Ressourcen umgeschichtet.
Dann haben wir die besten und best-ausgetattetste Spezialeinheit zur Sicherung des Landes und der Landesinteressen, aber in den Krieg ziehen wollten wir ja sowieso nichtmehr... eigentlich :-?
 
Was soll uns das jetzt sagen? :think:

Ach, keine Ahnung; die Interpretationen sind frei. Vielleicht: Es gibt Schlimmeres, als scheinbar zum Abknicken von Autofähnchen aufzurufen. Oder: Zu viel Deutschland im Kopf macht dumm. Oder einfach nur: Wo war nochmal das eigentliche Problem?
Irgendwie sowas. Pick your favourite.
 
was das eine jetzt mit dem anderen zu tun hat, wird wohl dein geheimnis bleiben, oder kommt da noch was? :think:

oder hast du nur irgendwas mit solid gesucht? da hab ich auch noch was gefunden. hat aber leider auch nix mit dem thema zu tun. ;)