News 14 Tageszeitungen in Schleswig-Holstein dürfen nicht über Piratenpartei ...

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25 April 2006
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[N] 14 Tageszeitungen in Schleswig-Holstein dürfen nicht über Piratenpartei ...

Folgende News wurde am 18.09.2009 um 16:21:00 Uhr veröffentlicht:
14 Tageszeitungen in Schleswig-Holstein dürfen nicht über Piratenpartei berichten
Shortnews

Die SHZ-Gruppe, der 14 Tageszeitungen in Schleswig-Holstein gehören, hat eine "Stallorder" erlassen. Danach dürfen diese Zeitungen nicht über die Piratenpartei und die Freien Wähler berichten. Die SHZ-Gruppe ist der auflagenstärkste Verlag in Schleswig-Holstein und gilt als CDU-nah. Die Chefredaktion gab die Order, nur über die im Landesparlament vertretenen Parteien, sowie die Linke zu berichten. Die Weisung kam nun heraus, als ein Vertreter der Freien Wähler zu einem Interview zuerst ein- und dann wieder ausgeladen wurde. Der Pressesprecher der Piratenpartei Schleswig-Holstein, Wolfgang Dudda, sagte dazu: "Der Amtsblattjournalismus des SHZ verhindert, dass sich die Bürgerinnen und Bürger umfassend und korrekt über die Parteien und die Kandidaten zur Landtags- und Bundestagswahl informieren können".
 
da sieht man mal wieder wieviel angst die etablierten parteien vor veränderungen haben und das den zeitungen das internet ein dorn im auge ist , weil es abonomenten kostet ist ja kein geheimnis.
naja vieleicht ist es ja nur ein zufall das der verlag als cdu-nah beschrieben wird , und das die freien wähler sowie die piratenpartei den plänen der cdu immerwiede kritik entgegen bringen.
ich bin mal gespannt wieviele zeitungen diese meldung (im eingangspost) bringen.
im derzeit noch unzensierten internet ist sie jedenfalls schon gut verbreitet.

sollten presseorgane wirklich soviel einfluss ungestraft ausnutzen dürfen?
ich finde die zeitungen gehören bestraft.
 
Mich wundert es nicht wirklich, wenn es so sein sollte. Aber mich regt bei beiden großen Zeitungsverlagen in S-H besonders auf, das man halt nicht alle Kandidaten vorstellt. Denn der gemeine Leser mag halt auch z.B. parteilose Kandidaten kennenlernen, aber Pustekuchen.

Aber mich wundert in der Medienlandschaft Deutschland eh nix mehr, man muss sich ja nur mal anschauen an welchen und vorallem wievielen Zeitungen die SPD über die https://www.ddvg.de/ beteiligt ist und all diese Zeitungen sind natürlich überparteilich.

Gut die SHZ so sagt man ist eher der CDU zugeneigt, die anderen Zeitungen in S-H hingegen dort ist die SPD halt über ihre dd_vg dran beteiligt.

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Kleine Parteien haben es eh schwer (ausser dem SSW), gut bei einigen hängen reiche Leute dahinter und finanzieren alles, aber bis man es wirklich von unten nach oben geschafft hat ist es schwer und steinig. Sind wir doch aber mal ehrlich, es ist in allen Medien so, ich hätte mir gewünscht das alle Parteien zumindest bei den öffentlich rechtlichen vorgestellt werden, aber nein man nimmt die 5 großen und fertig.
 
die freien wähler tretten < quelle > nicht bei der bundestagswahl an sondern nur bei landtagswahlen darum ist das nicht drüberschreiben bezüglich der bundestagswahl auch weniger "wahlbeeinflussend" als das nichterwähnen der piratenpartei. schlieslich gibt es auch leute die kein pc und kein inet haben und sich fast nur aus zeitungen informieren.
 
Naund? es geht hier ja nicht um eine überregionale Zeitung, sondern um eine regionale Zeitung. Da in Schleswig-Holstein die "Tech-Partei" antritt, möchte ich auch über diese informiert werden.
 
"Tech-Partei"? Ich bin nun wirklich politik-interessiert, aber von denen lese ich gerade zum ersten Mal - bin aber auch kein Schleswig-Holsteiner.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Nach Lesen dieser Stellungnahme:

Viel Lärm um nichts - lediglich der tägliche journalistische Alltag in ganz Deutschland, der da beschrieben wird.

Ist doch logisch, dass wenn SPD und CDU in jedem Kaff nen Ortsverband haben, dass es da zig Veranstaltungen gibt, wo andere gerade mit ach und krach oder gar nicht Kreisorganisationen haben. Dementsprechend sind die
"Volksparteien" nun mal häufiger vertreten.
 
Da fällt mich auf: in den aktuellen Wahlumfragen kommen die Piraten auch nicht vor - Vorsätzlich!!!

Und nicht nur das, sie werden mit Extremisten, wie BüSo, MLPD, Tierschutzpartei, PBC, NPD, GTI 16V, GSI, ICE, LMAA und wie sie alle heißen in einen Topf geworfen und als

Sonstige​

bezeichnet! Dahinter steckt sicherlich die Springerpresse, zusammen mit "Zensursula" und "Stasi-Wolfgang" :roll:
 
Also an ihrer Medienkompetenz müssen die Verantwortlichen bei der Piratenpartei noch mächtig arbeiten. Erst die "Geschichte" mit dem Interview für die JUNGE FREIHEIT und nun die Äußerung

"Der Amtsblattjournalismus des SHZ verhindert, dass sich die Bürgerinnen und Bürger umfassend und korrekt über die Parteien und die Kandidaten zur Landtags- und Bundestagswahl informieren können".

Es wäre ein Armutszeugniss, wenn die Piraten davon ausgehen, daß man sich in Tageszeitung "umfassend" und vor allem "korrekt" über Parteien informieren könnte. Oder sollte man davon asugehen, daß man bei den Piraten sich schlichtweg dem "Politker-Sprech" bedient, sprich viel heiße Luft absondert?
 
tja normalerweise sollten zeitungen wenn sie nicht expliziet als parteizeitung gekennzeichnet sind überparteilich und unabhängig sein und ich erwarte einfach von soeiner zeitung das ich nicht einseitig informiert werde.
wenn ich allerdings merken würde das es nicht so ist würde ich die zeitung einfach nichtmehr kaufen.

klar die piratenpartei ist klein hat aber immerhin derzeit 8631 mitglieder quelle
und ist damit die 7grösste partei
die freien wähler haben ca 280000 mitglieder und sind mitgliedsmässig auf platz3
 
fakt ist nun mal das einige wenige bestimmen worüber die Bürger informiert werden und worüber nicht und das ist ja nicht nur bei vielen Zeitungen so sonder auch im TV, ist doch klar das die jetzt am liebsten auch das Internet unter ihre Fuchtel haben wollen damit sie da das gleiche machen können.

Würde ich in Scheswig-Holstein wohnen und diese Zeitung lesen, wäre ich stinkesauer das man mich so behandelt.
 
Würde man über jede Partei genau in Abhängigkeit der Mitgliederzahlen berichten (Nach dem Motto 1 Buchstabe je 1000 Mitglieder) dann wären die Piraten wohl nicht wirklich besser dran.