Köln (dpa) - Als «pädophiler Serientäter» ist ein katholischer Priester in Köln zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht sprach den 70-Jährigen am Freitag schuldig, von 1993 bis 2018 neun Mädchen in Gummersbach, Wuppertal und Zülpich teils schwer sexuell missbraucht zu haben. […] mehr

Kommentare

5satta25. Februar 2022
In krassem Gegensatz zu diesen laxen Nichtahndungen stehen m.E. die Fälle von Ehepaaren, die sich kirchlicherseits scheiden lassen wollen, d.h. also de jure eine Annullierung der Ehe vor einem Kirchengericht anstreben. Diese Leute müssen monate- bis jahrelangen Nachforschungen der Kirchenleute bis in intimste Lebensdetails, teilweise über jahrzehntelang zurückliegende Ereignisse über sich ergehen lassen, alles im Zeichen der "Wahrheitsfindung". So bigott kann nur Kirche sein.
4Pontius25. Februar 2022
@3 "Also wir haben die immer nur versetzt" - ohne den Grund der neuen Gemeinde mitzuteilen...
3k3362025. Februar 2022
Und die Kirche so "Whaaaaat, es ist möglich kriminelle Arschlöcher zu bestrafen? Wieso hat uns das keiner gesagt?"
2tastenkoenig25. Februar 2022
"weitergehende Untersuchungen seien nicht seine Aufgabe gewesen" - das scheint das grundlegende Muster zu sein. Starre Hierarchien bei unklarer Aufgabenverteilung. Missbrauchsfällen nachzugehen ist im System einfach nicht vorgesehen, darum fällt die Aufgabe auch keinem zu. Den reuigen Sünder auf den richtigen Pfad zurückzubringen schon. Da wird dann ein ernstes Wort geredet und gerne mal ein Neuanfang in einer neuen Gemeinde ermöglicht. Man vergibt ja von Hause aus gerne.
1k29329525. Februar 2022
«Wir haben konsequent gehandelt» - ja, Heße, ihr habt konsequent vertuscht und den Verbrecher gedeckt, wie immer. .