Köln (dpa) - In der Wohnung seiner Mutter ist in Köln ein zwei Jahre altes Mädchen umgebracht worden. Tatverdächtig ist der 23-jährige Lebensgefährte der 20-Jährigen. Er soll Lea-Sophie schon am Dienstag auf brutale Weise massive Kopfverletzungen zugefügt haben, so die Staatsanwaltschaft Köln. Das […] mehr

Kommentare

12k29329523. Dezember 2012
@11 : Kontrolliert werden will ja keiner. Die JÄ haben massive Image-Probleme (selbstverursacht). Pflegefamilien sind in D reine Geldmachmaschinen. Das Kindeswohl juckt da kaum jemanden, darum gibts meinst KEIN Besuchsrecht. Für flächendeckende HilfsANGEBOTE "ist kein Geld da" - klar, das muß ja den Banken in den Rachen geworfen werden.
11ExBW23. Dezember 2012
@5 : Hm, ich weiß nicht. Ich frage mich, was für eine Bindung sie überhaupt zu dem Kind hatte, wenn sie das alles so mitgemacht hat. Aber sei's drum. Ich denke, in solchen Fällen sollte das JA engmaschiger kontrollieren, das Kind auch eher in einer Pflegefamilie, meinetwegen mit Besuchsrecht der leiblichen Mutter, unterbringen, nicht nur zum Schutz des Kindes, sondern um solche Teufelskreise zu unterbrechen. Mal ehrlich: wie hätte denn die Zukunft des Mädchens ausgesehen?
10k29329523. Dezember 2012
@9 : Täter nur als Versuchskaninchen? Nein, das gefällt mir nicht. Natürlich ist es richtig, aus Therapien gewonnenene Erkenntnisse zur Prävention zu nutzen. Das als einziger Zweck reicht mir aber nicht. Vor jeder Freilassung muß aber eine 99-%-ige Sicherheit da sein, daß vom Freigelassenen keine Gefahr mehr ausgeht. (100 % geht nunmal nicht, auch bei Dir & mir nicht).
9Stiltskin22. Dezember 2012
@8 : Doch Therapie macht sehr wohl Sinn. Einfach schon deswegen, weil während einer Therapie Erkenntnisse gewonnen werden, die in die Prävention einfließen können. Insofern denke ich, daß Du den vorletzten Satz des von Dir beantworteten Comments Nr.7 nicht, bzw. nicht richtig gelesen hast.
8k29329522. Dezember 2012
@7 : Hey, komm! Wir beide sind doch die vehementesten Gegner der Todesstrafe auf klamm.de. Dem Rest Deines Kommentares #7 stimm ich natürlich unbedingt zu. Nur macht Therapie keinen Sinn, wenn der Therapierte ohnehin nie wieder frei kommt.
7Stiltskin22. Dezember 2012
@5 : Geldverschwendung? Was schwebt Dir vor? Die Todesstrafe? Sicher, einem jungen Menschen wurde das schlimmste angetan, aber trotzdem, wenn wir den Tod als Strafe wollen, sind wir nicht besser als ein Mörder. Zumal, der Tod eines Menschen, staatlich sanktioniert, macht keines der Opfer jemals wieder lebendig. Weitaus wichtiger ist, immer neue Erfahrungen zu machen, und vielleicht irgendwann grausame Verbrechen zu verhindern. Viel zu oft wird heute doch weggeschaut statt zu helfen.
6k29329522. Dezember 2012
Um das ganz klar zu sagen: Ich finde solche Taten schlimm, und das Kind tut mir unendlich leid. Natürlich sind die Mörder schuldig, keine Frage. Was mich aber immer bei solchen Fällen umtreibt: War es vorhersehbar, vermeidlich? Und oft sage ich: ja. Auch hier. Jugendämter, die sich in jeden Sch**ß einmischen, sind widerlich. JÄ, die ernstzunehmende Hinweise auf Kindesgefährdung ignorieren, sind erst recht widerlich. Und wer jemanden beim JA anschwärzen will, sollte gefälligst BEWEISE bringen.
5k29329522. Dezember 2012
@3 : Die Mutter leidet durchaus unter dem Verlust ihres Kindes. Sie hatte nur mehr Angst vor dem Verlust ihres Partners als dem Verlust ihres Kindes. Da ist schon in der Kindheit/Jugend vieles schiefgelaufen. Schlimm. @4 : Therapie, aber nie mehr Freiheit? Geldverschwendung! Die Mutter konnte nicht bewußt steuern, was sie tat. Viele wußten's, keiner hat was dagegengetan. Der Mörder war auchnur eingeschränktHerr seiner Sinne. Wußten auch viele, hat auch keiner was gegen getan.
4Stiltskin22. Dezember 2012
@3 : Auch wenn die Frau und ihr Partner, wohl kaum einen Schmerz über diese grausame Tat empfinden, so bleibt, zumindest für mich, der Umstand, daß die beiden gewusst haben, was sie taten. Ich bin kein Jurist, ich kenne keine Winkel des Rechtes, mit denen man sich teils aus der Verantwortung stehlen kann. Daß macht es für mich einfacher zu urteilen. Für mich wäre es, abseits der "Kopf ab, alles ab Fraktion" wichtig, daß solche Menschen zwar therapiert werden, aber nie wieder in Freiheit gelangen.
3ExBW22. Dezember 2012
@1 : Du vergisst, dass du hier nicht dieselben Maßstäbe anwenden kannst, die für dich oder mich gelten. Für uns wäre der Tod des eigenen Kindes der Supergau. Ich bezweifle, dass diese Frau überhaupt irgendeinen Schmerz über den Verlust ihrer Tochter empfindet.. Mit drakonischen Strafen ändert man da eh nichts, hier sind ganz andere, tiefgreifendere und nachhaltigere Maßnahmen erforderlich.
2k29329522. Dezember 2012
Den Mord kriegt der Staatsanwalt vor Gericht nicht durch, nicht wenn das Kind erst 2 Tage nach den Schlägen starb. Aber hier sind sowieso mehr als zweie Schuld am Tod dieses Kindes. @1 : Der Verteidiger kann auch für eine GERECHTE Bestrafung sorgen. Er darf nicht auf Unschuldig plädieren, wenn er um die Schuld seines Mandanten weiß.
1Stiltskin22. Dezember 2012
Ich will und vor allem ich werde nie begreifen, was Menschen dazu bewegt, ein wehrloses Leben auszulöschen. Und noch weniger Verständnis habe ich, wie ich auch keinerlei Rechtfertigungsgründe für derartige Taten akzeptiere. Ein Mensch wurde getötet, und die, die es zu verantworten haben, auch durch ignorieren, durch wegschauen, werden vielleicht verurteilt, sind aber eines Tages wieder in Freiheit. Ganz klar, wäre ich Anwalt, würde ich in so einem Fall die Verteidgung des Täters ablehnen.