Hannover (dpa) - Tränen fließen im Gerichtssaal. «Es tut mir leid, ich wollte das nicht», sagt die 41 Jahre alte Angeklagte mit tränenerstickter Stimme im Landgericht Hannover. Und noch eine Frau blickt zu Boden und weint - schon vor Beginn des neuerlichen Mordprozesses wegen eines verbotenen […] mehr

Kommentare

6Pontius18. Juli 2024
@5 Bei den letzten Toten von Autorennen gab es meist keine Verurteilung als Mord - da gibt es nur einige wenige Verurteilungen, welche in diese Richtung deuten.
5satta18. Juli 2024
@4 Es gibt auch den bedingten Vorsatz, z.B. schieße ich aus welchem Grund auch immer in eine Menschenmenge und töte dabei jemanden, war das zwar kein individueller Vorsatz diese Person töten zu wollen aber auch nicht mehr nur rein fahrlässig. Eine andere Form, aber trotzdem juristisch als Mord bewertbar.
4ticktack18. Juli 2024
10, 15 oder 20 Jahre für eine solche Tat kann ich mir durchaus vorstellen. Aber Mord - das halte ich für ein Konstrukt, um eine solche berechtigte Strafe durchzusetzen. Doch solche Konstrukte schaden dem Rechtsempfinden und damit dem Rechtsstaat. Hier ist eine Änderung des Strafrechts angebracht. Denn die Täterin hat sich nicht hinters Steuer gesetzt und sich gesagt "Jetzt gehe ich Kinder töten."
3Polarlichter18. Juli 2024
Es sind jetzt die letzten Jahre diverse Menschen umgekommen, es ging rauf und runter in der Presse. wenn man dennoch solche Autorennen macht, dann nimmt man vollends bewusst in Kauf.
2satta18. Juli 2024
Wie kann man in dem Alter noch auf so kranke Ideen kommen, das war m.E. Mord, denn wie will man bei dem Tempo auf der Landstraße noch bei irgendeiner Gefahrensituation adäquat zum Stehen kommen?
1jadonna18. Juli 2024
So etwas will niemand durchleben. Das ist einfach extrem schwer zu ertragen.