Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will mehr Ostdeutschen den Weg in Chefposten bei Bundesbehörden und Bundesgerichten ebnen. Hintergrund sind neue Zahlen: Bei einem Anteil von rund 20 Prozent der Bevölkerung haben gebürtige Ostdeutsche nur 13,5 Prozent der Führungspositionen in oberen und obersten […] mehr

Kommentare

42Pontius26. Januar 2023
@33 Ich habe die Antworten nochmal nachvollzogen, es tut mir Leid, ich sehe deinen Punkt nicht. Wenn ich nicht darauf eingegangen bin, dann war es @tastenkoenig und ich wollte seine Aussagen, denen ich zustimme, nicht nochmal wiederholen - eigentlich sagt er in @4 schon alles. Ich sehe deine Aussage in einer idealen Welt ein - allerdings sind wir davon noch ausreichend entfernt. 'Leider' muss ich da sagen, auch wenn ich selbst zur privilegierten Gruppe gehöre...
41blinderhuhn26. Januar 2023
@29 : Stimmt, aber "alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich" ist etwas völlig anderes als "alle Menschen sind gleich". Wäre letzteres der Fall gäbe es weder Unmengen von Regalmetern an Gerichtsakten noch unzählige Anwälte (denen womöglich bei jeder neu entdeckten juristischen Spitzfindigkeit einer abgeht).
40Hannah26. Januar 2023
Ein Chef wählt seinen Nachfolger aus. Wer sonst sollte das tun? Und es ist nachgewiesen, dass Männer bevorzugt Männer auswählen, die sie kennen. Mit denen man schon mal ein Bier getrunken hat. Da bilden sich Netzwerke, wo eine Frau einfach nicht reinkommt, egal wie qualifiziert sie ist.
39thrasea26. Januar 2023
...Artikel 36 Absatz 1: "Bei den obersten Bundesbehörden sind Beamte aus allen Ländern in angemessenem Verhältnis zu verwenden. Die bei den übrigen Bundesbehörden beschäftigten Personen sollen in der Regel aus dem Lande genommen werden, in dem sie tätig sind." So. Wie kommen wir also nun dahin, diese Ansprüche, diese Rechte zu erfüllen?
38thrasea26. Januar 2023
@29 Du hast ja recht, auch ich halte Artikel 3 des Grundgesetzes für einen der wichtigsten. Allerdings steht zu dem Thema, um das es hier geht, durchaus mehr im Grundgesetz als nur Artikel 3 Absatz 1, den du zitiert hast. Da wäre zunächst Artikel 3 Absatz 2, also ebenso wichtig: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." Und dann noch...
37wimola26. Januar 2023
@36 ) Das denke ich ebenso. Eine Frau steht letztlich immer einer Mehrzahl von Männern gegenüber. Männer bilden eine Gruppe/Einheit. Frauen allerdings können sich nicht auf die Unterstützung oder den Zusammenhalt von Frauen stützen. Einerseits, weil es nicht ausreichend Frauen für eine Gruppenbildung in entsprechenden Positionen gibt, andererseits auch, weil dieser Zusammenarbeiten von Frauen wohl auch erst noch angenommen werden muss.
36tastenkoenig26. Januar 2023
Es ist halt nicht so, dass ohne Quotenregelungen jeweils die Qualifiziertesten drankämen. Die Politik ist ein Sonderfeld, weil es in der innerparteilichen Demokratie darum geht, seine Mehrheiten bei der Stange zu halten. Und nein, das Prinzip der Quotenregelung ist eher: es gibt genug qualifizierte Frauen, man muss ihnen aber aktiv Chancen geben, weil sie allein die verkrusteten, männlich geprägten Strukturen vergleichsweise selten durchbrechen können.
35raptor23096126. Januar 2023
Quotenregelung eine Frau sein! Als es ein Mann wurde gab es eine Schelte, weil die Quoten der Minister nicht mehr stimmten. Für mich frei nach dem Motto„Wenn wir keine qualifizierte Frau finden – dann nehmen wir eben die Putzfrau“ (Sehr Übertrieben – aber vom Prinzip ist es eben doch das Prinzip der Quotenregelung!!!)
34raptor23096126. Januar 2023
... Qualifiziertesten nimmt - daß es bei Quoten nur auf Geschlecht, Herkunft, ... geht – da kommt gar nichts! Für mich ist eine Quotenregelung das Aufgeben. Die Qualität Arbeit ist zweitrangig – worauf es ankommt ist das Gechlecht, die Herkunft (hier im Artikel Ostdeutsche, sonst Frauen, Migranten …) Das hat man gerade beim Verteidigungsministerium gesehen: Es ging zunächst nicht bei den Diskusionen und der Auswahl darum, wer der beste Verteidigungsminister wäre – es sollte wegen der ...
33raptor23096126. Januar 2023
Abschließend (Ich werde ab jetzt nicht mehr antworten): Von einer "Diskusion" habe ich hier absolut nichts gemerkt. Wie immer in News“ bist Du darauf eingegangen, wo Du widersprechen konntest. Teilweise, auch dort, wo ich „Fehler“ gemacht habe. Aber Du bist nicht ein einziges Mal auf meine Argumente eingegangen, wo Du keine Antwort drauf hattest. Für Dich gilt lediglich, daß Quoten ein Ausgleich für die „Ausbeutung von Minderheiten“ sind. Daß aber Quoten bedeuten, daß man nicht die ...
32Pontius26. Januar 2023
kritisierten Ungleichgewicht an der Herkunft der Führungspositionen darstellt - das "Schwarz-Weiß-Denken", was uns in der gesamten Diskussion in meinen Augen keinen Meter weiterbringt.
31Pontius26. Januar 2023
@30 Wenn du dich bockig verhalten möchtest, dann mach ruhig. Ich habe dir meine Einschätzung deiner Worte gegeben, ich habe dir weder das Wort verboten noch deine Meinung - sondern meine Einschätzung gegeben und sie versucht, mit Argumenten zu unterlegen. Das gehört zu einer Diskussion, an deren Ende man auch nicht einig werden muss. Mit "Staat soll Krebs verbieten" habe ich nur deine "Quoten für jeden und alles"-Argumentation aufgegriffen, welche für mich eine Verstärkung sowohl der in der News
30raptor23096126. Januar 2023
OK - "Schwarz-Weiß Kontrast" und dem Schwachsinn mit dem Verbot von Krebs - gut, Du hast wieder einmal bestätigt, daß ich hier bei News nichts zu suchen habe. Auch mit meiner Ansicht, daß Quotenregelung ganz klar richtig sein soll - und andere Ansichten nicht erwünscht sind. Gut ich habe es gestern trotz besseren Wissens mal wieder versucht.
29raptor23096126. Januar 2023
@27 : Artikel 3. (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. (2) ...
28Pontius26. Januar 2023
@23 Nö, wenn wir beim starken Schwarz-Weiß-Kontrast blieben, dann würden der Staat den Krebs verbieten. Das Verbot in Bereichen der Kneipen zu rauchen ist ein Softpower-Instrument, um Veränderungen zum Schutze der Gesundheit vor allem von Anderen anzuregen ohne zu große Hardpower auf die Rechte des Einzelnen auszuwirken. Und leider wird Alkohol immer noch gesellschaftlich als deutlich weniger schädlich angesehen und ist anerkannter als Droge.
27blinderhuhn26. Januar 2023
@8 : Nur fast richtig: Im GG geht es nicht um Gleichheit, sondern um Gleichheitsrechte.
26tastenkoenig25. Januar 2023
Weil's kein Alkohol-bedingtes Pendant zum Passivrauchen gibt.
25raptor23096125. Januar 2023
... und warum werden Arbeitnehmer nicht vor Alkohol "geschützt"?
24tastenkoenig25. Januar 2023
Beim Rauchverbot ging es seinerzeit auch um den Schutz der Arbeitnehmer.
23raptor23096125. Januar 2023
@20 : Wenn es dem Staat wirklich um Krebs ginge (und nicht um die Lobby) dann würde er Tabak generell verbieten. Denn auch Dampfen erzeugt Krebs. Dann würde er Alkohol verbieten - der ist aber trotz der Krebszahlen immer noch erlaubt. (Weil hier mit den Steuern ordendlich abkassiert wird) Ich frage mich, warum man als Raucher nicht selbst entscheiden soll, ob ich in ein Nichtraucher-Lokal oder in ein Raucherlokal gehe. Warum Nichtraucher (wie ich) nicht in ein Nichtraucher-Lokal gehen können.
22Pontius25. Januar 2023
hingegen ist erlaubt. In wie weit sich daran gehalten wird, hängt mit der Kontrolldichte zusammen - selbiges gilt in den Kneipen. Ich wünschte es ginge ohne Quote - allerdings haben freiwillige Selbstverpflichtungen nicht gewirkt und Benachteiligung für Bevölkerungsgruppen sollte der demokratische Staat schon verhindern. Auch wenn wir unseren Wohlstand auf Unterdrückung aufgebaut haben.
21raptor23096125. Januar 2023
Das ist in meinen Augen in sofern eine Einmischung, daß man seine Betriebe privatisiert, weil es unter dem Staat nicht funktioniert hat. Dann zu Erwarten, daß ein privater Betrieb es besser machen könnte ist in meinen Augen blauäugig. Der Staat hätte mehr Möglichkeiten gehabt, als Gleise abzubauen, Güterbahnhöfe zu schließen und ständig die Preise zu erhöhen (für weniger Leistung).
20Pontius25. Januar 2023
@16 "Als «ostdeutsch» gilt nach seiner Definition, wer in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen geboren wurde." Das amerikanische Prohibition als aktuelles Beispiel habe ich bewusst ausgelassen, du wirst hoffentlich verstehen, dass die damaligen Umstände wenig mit den aktuellen Gegebenheiten zusammenhängen. Ich habe sowieso das Gefühl, dass du dich hier etwas hineinsteigerst. In der Shisha-Bar ist meines Wissens das Rauchen ebenso verboten - Dampfen
19tastenkoenig25. Januar 2023
Ist eine Privatisierung im Ergebnis nicht eher das Gegenteil von staatlicher Einmischung in betriebliche Belange? Die Argumentation scheint mir nicht stringent.
18raptor23096125. Januar 2023
Zudem: Wenn es bei dem Rauchverbot in der Gastronomie wegen Krebs geht - warum wurden denn dann "Shisha-Bars" erlaubt? In Kneipen verboten - in Shisha-Bars erlaubt????? Welchen Sinn soll das denn haben?
17raptor23096125. Januar 2023
@15 : Selbst, wenn ich die Einmischung, wie man ein Gastronomiebertieb führen soll weglassen will. Bleibt das Alkoholverbot - das in den USA erst die Mafia stärkte - das Du wohlweislich weggelassen hast. Von anderen Einmischungen - die ich nicht schrieb ganz zu schweigen: z.B. Privatisieung von Bahn und Post - was ja so "hervorragend" funktioniert hat (die Privatisierungen haben bekanntlich nichts verbessert und keine "schwarzen Zahlen" gebracht).
16raptor23096125. Januar 2023
Ich frage mich, wie man nach über 30 Jahren des Hin- und Herziehens, des Heiratens zwischen beiden Vertretern beider Ex-Staaten noch festgelegt wird, wer "Ossie" - und wer "Wessie" sein soll. Wenn ich als "Wessie" nach Ostdeutschland ziehe - bin ich dann plötzlich "Ossie"? Steht im Personalausweis, ob man Ossie oder Wessie ist ??? Ist eine Freundin, die die ersten 18 Jahre in Erfurt lebte und jetzt im Rheinland lebt plötzlich ein "Wessie"?
15Pontius25. Januar 2023
@12 Das 2007 eingeführte Rauchverbot hat kein Kneipensterben ausgelöst: <link> bzw. als Bild: <link> - der Trend war schon zuvor fallend und blieb es nach Einführung. Und die Vorteile dieser staatlichen Entscheidung lässt du gänzlich außen vor - solche Argumentationen helfen leider gar nicht weiter.
14Pontius25. Januar 2023
@11 Die Quote bringt Firmen Vorteile - wie kann sie dann im Vergleich zum jetzigen Usus "mindestens genauso schlecht sein"? Und es gibt neben männlichen Wessis auch weibliche Ossis... - Sofern du nicht damit argumentierst, dass Ossis dümmer als Wessis sind, dann müsste sich doch ihre Anteil in der Bevölkerung in den Führungsetagen wiederspiegeln. Was er wegen dem Usus nicht tut.
13raptor23096125. Januar 2023
... Nicht nur einen Ostdeutschen / keine Ostdeutsche nehmen, damit die Quote stimmt! (Genau, wie man keinen Wessie / keine Wessie nehmen sollte, weil er / sie / oder diverse aus dem Westen stammt!) Traurig genug, daß nach 30 Jahren angeblicher "Wiedervereiigung" immer noch von Ostdeutschen und Westdeutschen gesprochen wird, daß verschiedene Einkommen das "vereinigte Deutschland" immer noch teilen ... (die Liste könnte man endlos weiter schreiben!)
12raptor23096125. Januar 2023
Bis jetzt hat es sich immer als verheerend herausgestellt, wenn der Staat sich in die Führung von Betrieben eingemischt hat. Wenn der Staat bestimmte, wie etwas gemacht werden soll. Eben der Grund, warum wir eine Demokratie haben (eine Demokratie mit Grundrechten, in der alle gleich sein sollen!) Ich denke an die Prohibition, das Rauchverbot in Gaststätten (gefolgt vom großen Kneipensterben!) ... Frauen dürften nicht ausgegrenzt werden - JA! Aber nicht als Chef nehmen nur weil sie Frauen sind!
11Wasweissdennich25. Januar 2023
@10 Kontakte sind sicher kein besonders geeigneter Weg eine Stelle zu besetzen, eine Quote ist halt mindestens genauso schlecht, es geht hier auch um Ossis und Wessis und nicht um Männer und Frauen
10Pontius25. Januar 2023
@6 Als würde jetzt der/die/das Beste den Job bekommen - mehrere Studien haben jetzt schon bewiesen, dass gemischte Chefetagen erfolgreicher sind: <link> Daher ist dein Vergleich leider die Beschreibung der aktuellen Lage, man muss nur die richtigen Seilschaften haben. Und die richtige Stereotype besetzen: zwei verschiedene Chromosomen haben.
9raptor23096125. Januar 2023
Noch ein paar Jahre - und es ist vorgeschrieben, daß der Bundeskanzler und der Bundespräsident abwechselnd bei der ersten Wahl ein Mann sein muß - und bei der nächsten Wahl eine Frau sein muß. Bei einer Wahl "Wessies" - bei der nächsten Wahl "Ossies"! Ich finde es erschreckend, daß es bislang keinen Bundeskanzler der Grünen, keinen Bundespräsidenten der Linken gegeben hat - vielleicht sollte man das mit den Parteien auch über Quten regeln????
8raptor23096125. Januar 2023
Eigentlich hatte ich gedacht, alle Menschen seien gleich (GG). Eigentlich dachte ich, es ginge bei einem Beruf darum, daß man immer die Besten nehmen sollte. Aber es kommt eben nicht auf die Qualität an - es kommt daruf an, welches Geschlecht man hat, wo man geboren ist, ... Ob es ein guter Boss Chefin ist - ob die Führung den Betrieb weiterbringt oder ob sie ihn in den Konkurs führt ist eben egal. Hauptsache die Quoten stimmen.
7raptor23096125. Januar 2023
Oh, ich bin ein großer Fan von Quoten. Frauenquoten, Ost-Deutsche-Quoten (nach über 30 Jahren hin- und herziehen!), Behinderten-Quoten, Migrations-Quoten, ... (wie unten erwähnt) fehlen noch "Katholiken-Quoten", "Islamische Quoten, ... Quoten für Blonde, Brünette, ...Blauäugige, Grünäugige ... gut aussehende und "häßliche" Menschen, Dicke und Dünne ..., für Menschen mit und ohne Tattoos, für Linkshänder, für Bartträger, für Brillenträger .... Klar, man kann die Menschen immer weiter einteilen ..
6Wasweissdennich25. Januar 2023
endlich kann man trotz Unfähigkeit und Faulheit was werden, man muss nur die richtigen Quoten erfüllen und die richtige Haltung haben :O
5deBlocki25. Januar 2023
Vielleicht hat nicht in Topjobs zu sein ja was mit der Qualifikation und nicht mit der Herkunft zu tun? Nur so ein Gedanke....
4tastenkoenig25. Januar 2023
Eines Tages werden wir vielleicht so weit sein, dass wir die Quoten nicht mehr brauchen. Aber bisher kriegen Frauen/Migranten/wasweißich eben häufig den Job nicht, obwohl sie die Leistung bringen. Der Fachkräftemangel hilft hoffentlich, dass das endlich mal nachlässt.
3World4Cats25. Januar 2023
Ich habe Frauen in meinem Bekanntenkreis, die die Frauenquote für absolut überflüssig und "unehrlich" erachten. Sie selbst sagen, sie wollen eine Position besetzen, weil sie diese wegen ihrer Leistung bekommen und nicht, weil sie eine Frau sind. Das sind für mich ehrliche Aussagen und vollkommen nachvollziehbar.
2World4Cats25. Januar 2023
...daraufhin wurde mitgeteilt, dass der Darsteller polnische Wurzeln habe. Erst einmal schweigen. Auf die Rückfrage, was man denn wolle...naja, da erkennt man ja den Migrationshintergrund nicht. Daraus kann man nur entnehmen, dass sie jemanden mit anderer Hautfarbe wollen. Und DAS ist für mich schon Rassismus. Aber gegen die Obrigkeit darf man wieder nichts sagen
1World4Cats25. Januar 2023
Also, bei uns besetzen die oberen Riegen zu 90% nur "Ostdeutsche", wobei ich das Wort nach 30 Jahren Wiedervereinigung absurd finde. Die ganze Regulierung kann man auch übertreiben. Mittlerweile geht es nur noch um Frauenquote, Migrationsquote, Ausländerquote, Transgenderquote, Behindertenquote...letztens wurde bei uns von der Obrigkeit ein Werbevideo angefordert zur Personalgewinnung. Gesagt, getan! Prombt kam der Rückruf, wo denn die Migration bleibt...