Brüssel (dpa) - Die Bundesregierung versucht, eine Klage der EU-Kommission wegen zu viel Dünger und Nitrat im Grundwasser abzuwenden. Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) werben bei EU-Umweltkommissar Karmenu Vella für ihre zusätzlichen Vorschläge zur ...

Kommentare

(18) dkmod · 28. August 2019
@14 das ist größtenteils nicht Sache der Regierung sondern der Verbände, der Staat hat weitreichend die Aufgaben und Kontrollpflichten delegiert. Schau mal DVGW,BDEW und DWA, dort sind die meisten Entscheidungen zu dem Thema entschieden und abgestimmt worden. <link> es gibt also genug Bewegung in dem Thema. Aber ja der Staat kann durch Gesetze den Betrieb und damit auch die Wasserqualität beeinträchtigen
(17) DJBB · 28. August 2019
@16 da bin ich baff
(16) dkmod · 28. August 2019
@12 schau mal hier <link> oder hier <link>
(15) dkmod · 28. August 2019
@13 klar, aber an sich kein Thema wenn man das Zeug in entsprechende Aufbereitungen sprich Kläranlage packt. Dort ist ja die Denitrifikation einer der Grundbestandteile bevor das Wasser wieder dem Kreislauf zugeführt wird. Aber Nitrat ist das kleinere Problem, zunehmend kämpfen die Kläranlagen mit Antibiotika und anderen Rückständen aus Kosmetik und Pharma. Deshalb alte Medikamente nicht ins Klo sondern in die Apotheke zurück...
(14) Tashunkawitko · 28. August 2019
Es wird so laufen wie immer - erst wenn das Trinkwasser sehr bedenklich belastet ist wird gehandelt - keinesfalls früher. Eine armselige Vorstellung der Regierung.
(13) quila · 28. August 2019
10 gegen mist ist nichts einzuwenden und auch nichts gegen rindergülle.das gemeine zeug heist schweinegülle die bis an die oberkante voll mit gelösten amoniak
(12) DJBB · 28. August 2019
Es gibt wirklich einen Handel mit Gülle?
(11) UweGernsheim · 28. August 2019
Achtung ironisch gemeint: Also verbieten wir doch einfach die Viehzucht in Deutschland komplett, natürlich auch den Import von Gülle. Streichen die Gelder zur Löschung der Brände im Amazonasgebiet, damit dort noch mehr Viehzucht betrieben und Soja angebaut werden kann. Dann importieren wir alles Fleisch von dort und gehen mit sauberem nitratfreien Grundwasser an der Klimaerwärmung zu Grunde. ;-)
(10) dkmod · 28. August 2019
Das Problem ist nicht die Entsorgung der eigenen Abfälle vor alle aus der Tierhaltung, sondern der Handel mit Gülle in den Grenzregionen. Es ist zum Geschäft geworden, das Bauern hier gegen Geldzahlung den "Mist" auf den Acker kippen und im Nachbarland werden die Richtwerte eingehalten. Leider zwingen die immer kleineren Gewinne der Kleinbauern diese solche Geschäfte als Nebenverdienst anzunehmen.
(9) ircrixx · 28. August 2019
@8 : Dann müssen wir das Grundwassser so schnell wie möglich abpumpen, solang's noch sauber ist. Die vielen leeren PET-Flaschen dürfen halt nicht mehr zerquetscht werden, sondern wir heben das Grundwasser drin auf. Und lagern können wir's dann in den vielen leerstehenden Wohnungen.
(8) tibi38 · 28. August 2019
egal was sie nun ändern, im Grundwasser kommt es erst nach Jahren an
(7) Jewgenij · 28. August 2019
Ist halt mist sowas.
(6) quila · 28. August 2019
dann bauen wir halt die pflanzen ohne dünger an und importieren noch mehr von sonstwoher
(5) ircrixx · 28. August 2019
@1 : Das ist einer der qualifiziertesten Kommentare, die ich seit langem hier gelesen habe. In seiner Prägnanz und Kürze absolut auf den Punkt gebracht.
(4) wazzor · 28. August 2019
@2 Schlimmer ist das viele die EU verteufeln. Wie man sieht ist die EU gar nicht mal so verkehrt. Sie hat ihre Macken, aber daran kann man arbeiten. Und die Klöckner spielt sich gegen Bolsonaro auf als wäre die eine Umweltaktivistin, das geht, solange die Umweltrettung nicht im eigenen Land stattfindet. @3 Weil die Allgemeinenheit immer für die Schäden einzelner Profiteure aufkommt, Stichwort Bankenrettung
(3) commerz · 28. August 2019
gäbe es nicht bis 2006/2007 eine schärfe Regel, nachdem die Anzahl der gehalten Tiere in Abhängigkeit zur Fläche standen? Falls ja, wieso muss jetzt wieder die Allgemeinheit für den Schaden aufkommen, wenn wenige davon profitiert haben?
(2) 2fastHunter · 28. August 2019
Zu wenig, zu spät. Das muss man sich mal überlegen. Unsere Regierung streitet sich mit Brüssel darüber, dass das Grund- und somit auch Trinkwasser der eigenen Bevölkerung doch gerne stärker verunreinigt sein darf. Und die Bevölkerung wählt diese Vergifter erneut. "Was? Das sind doch Pillepallezahlen. Da geht mehr. Wir fordern höhere Werte und mehr Nitrat!"
(1) ChrisuAlex · 28. August 2019
Das wird auch mal Zeit das etwas getan wird
 
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