Berlin - Angesichts stark steigender Energiepreise spricht sich der frühere Wirtschaftsweise Peter Bofinger für staatliche Eingriffe aus. "Ich habe Sympathien für einen Tankrabatt", sagte Bofinger T-Online. Die Maßnahme sei zu Unrecht schlechtgeredet worden. Daten des RWI-Instituts zeigten, dass die […] mehr

Kommentare

11alx200022. März um 07:29
@10 Indem er endlich die Bundebetriebsprüfung ordentlich aufstockt und ALLE Top 100 Unternehmen regelmäßig prüft, indem endlich der Bundestag um 1/3 verkleinert wird und damit alleine jährlich über 30 Mio € an Diäten und eingespart werden, indem wir die Kartelle und Preistreiber in Rüstung, Betriebs- & Brennstoffen, fossiler Energie und staatsnahen Dienstleistungen haftbar machen, keine Deals mit CumEx Betrügern... da geht noch viel mehr, man würde aber der Lobbiestenbande auf die Füße treten!
10Pontius22. März um 07:18
@9 Nun zur Gretchenfrage: Womit soll der Staat das bezahlen? Zumal ein geringerer Preis an der Zapfsäule die von dir genannten verkrusteten Strukturen nur weiter verhärtet. Wäre der Einsatz des Geldes für die Transformation nicht sinnvoller?
9alx200022. März um 07:09
@8 Jein, aktuell gibt es keine gute, schnelle Lösung für das Problem. Es wurde jahrzehnte eine Arbeitswelt geschaffen, in der Pendeln quasi Pflicht ist, in der Speditionen für Stillstand im Fuhrpark belohnt wurden, statt flächendeckend Elektrologistik zu forcieren und die Konsumgesellschäft schickt täglich tausende Tonnen Pakete unnötig durch die Welt. Der dt. Staat muss 1. temp. z.B. 3 Monate die Abgaben halbieren 2. die Ölkonzerne zwingen, diese Änderung weiterzugeben und 3. das Kartell lösen!
8Pontius22. März um 07:02
@7 "Sie sind zu Spritverbrauchern geworden" Du willst also eine größere Steuerungswirkung und weißt, was das bedeutet? Pendelnde Menschen können Fahrgemeinschaften bilden, Spediteur*innen werden Fahrtrouten optimieren, Kurierdienste vielleicht auf neue technologieoffene Fahrzeugkonzepte umschwenken und Krankentransporte werden teurer.
7alx200022. März um 06:55
@6 Es ändert nichts daran, dass der Staat weit über 60% des Benzinpreises "verschuldet" und die Aussage, der Staat verdient nicht an steigenden Preisen falsch ist - pro verkauftem Liter wird mehr verdient als vorher, die Absatzmenge war nie Thema! Weniger tanken können nur die, die sinnfrei rumfahren - Pendler, Spediteure, Kurierdienste, Krankentransporte etc. können nicht weniger fahren, sie sind durch die unkluge Politik der letzten Jahrzehnte zu Spritverbrauchern geworden.
6Pontius22. März um 06:32
@5 Das ist da schon alles mit drin, denn es wird weniger getankt - weswegen weniger in der Kasse bleibt: <link> Und Steuern sind dazu da, das Verhalten zu steuern.
5alx200022. März um 06:30
@4 Du liegst falsch, der Beitrag im DF bezieht sich lediglich auf die Energiesteuer, jedoch ist z.B. die Umsatzsteuer, für Verbraucher Mehrwertsteuer genannt, preisabhängig - 19% von 1,70€ sind weniger als 19% von 2,20€ - der Staat verdient also sehrwohl an den steigenden Preisen! Ferner ist der Anteil des Staatseinnahmen an einem Liter E10 immer noch höher, als Kosten UND Gewinne der Ölkonzerne. Ich finde,die Konzerne müssen reguliert werden, der Staat sollte aber auch temp. Abgaben reduzieren!
4Pontius22. März um 05:56
@2 Das ist schon widerlegt: <link> - und preiswerter ist das Fahren mit Elektronen (übrigens auch schlecht für den Bundeshaushalt)
3slowhand21. März um 13:01
@3 Salatöl wird schon knapp.
2alx200021. März um 10:12
Solange der Staat bei Benzin 65+% und bei Diesel 45+% draufschlägt, ist es schon dreist davon zu sprechen, dass die Ölfirmen die Bösen sind. Der Staat verdient an jeder Preissteigerung und jeder Tankabzocke mehr, als die Konzerne... und die angeblich zum Klimaschutz erhöhten Steuern landen überwiegend in anderen Bereichen oder werden durch Inkompetenz einfach verbrannt. Inzwischen ist es als Privatperson auf dem Dorf fast billiger mit Salatöl im Tank erwischt zu werden, als tanken zu fahren!
1Pontius21. März um 08:33
Niemand bezweifelt, dass die Konzerne etwas weitergegeben haben - nur bei weitem nicht alles...