Erfurt (dpa) - Die Thüringer CDU ist mit ihrem Vorschlag zur Bildung einer sogenannten Projektregierung bei der Linken abgeblitzt. «Wir wollen Rot-Rot-Grün. Punkt», sagte die Landespartei- und Fraktionsvorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, in Erfurt. Sie bescheinigte der CDU, die in den […] mehr

Kommentare

15AS111. Januar 2020
@12 Ich würde es für eine gefährliche Eselei halten, da Unterschiede zwischen Linke und AfD zu machen. Beides extreme Parteien, die auf ihrer jeweiligen Seite des Parteienspektrums deutlich mit einigen Teilströmungen nicht mehr auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen. Nur weil die Linke in einigen Ländern an der Regierung beteiligt ist, ändert das nichts an der grundlegenden Ausrichtung von zumindest Teilen der Partei.
14naturschonen11. Januar 2020
@13 mag sein, dass du das kannst, aber dein Kommentar wäre mit nachvollziehbarem Inhalt einfach interessanter...das kannst du nämlich auch, wie du schon bewiesen hast
13AS111. Januar 2020
@10 Wie schon an anderer Stelle erwähnt, ich bin kein Politiker. Ich darf Wähler bashen. Und ich wiederhole mich auch da gerne: sollen doch die Thüringer Wähler gucken, wie sie mit dem Mist klarkommen, denn sie da produzieren.
12Folkman11. Januar 2020
@8 : Ich halte es für eine gefährliche Eselei von CDU und FDP, Die Linke mit der AfD zu vergleichen bzw. auf eine Stufe zu stellen, weil das die AfD verharmlost, die sich in 6 Jahren gefährlich radikalisiert hat, während Die Linke in den letzten 30 Jahren einen Demokratisierungsprozess durchlaufen und in vielen Palamenten bewiesen hat, dass sie durchaus pragmatisch Politik machen und (mit)regieren kann...
11stphnrei10. Januar 2020
@6 , sehr gut getroffen ,
10naturschonen10. Januar 2020
@8 nein, Wählerwillen, Thüringen hat da eine eigene Entscheidung getroffen, die am Wahltag nur die frisch abgewählte CDU kritisiert hatte
9AS110. Januar 2020
@8 So ist es. Eine Ungeheuerlichkeit.
8Pontius10. Januar 2020
Ist das Angebot an die Linke nicht gleichbedeutend mit einem Angebot an die AfD, wenn man den CDU-Bundesbeschluss "keine Kooperation mit extremen Parteien" hinzuzieht?
7tastenkoenig10. Januar 2020
Sie soll sich ja nicht selbst verleugnen. Natürlich kann sie nicht alles mittragen, was die von Ramelow angestrebte Minderheitsregierung vorhat. Aber sie soll von Fall zu Fall in der Sache entscheiden und nicht in dieser absoluten Art und Weise jegliche Kooperation ausschließen. Ich bin mal gespannt, wie weit Mohring gehen wird. Wird er als Gegenkandidat antreten, wenn Ramelow sich Anfang Februar zum MP wählen lassen will? Er könnte nur mit den Stimmen der AfD reüssieren.
6AS110. Januar 2020
@5 Warum sollte die CDU das tun? Die berühmt-berüchtigte "landespolitische Verantwortung" hört spätestens dort auf, wo man als Partei seine eigene Identität verleugnen müßte. Sollen doch die Wähler in Thüringen mit dem Schlamassel klarkommen, den sie da angerichtet haben. Zur Not dann eben mit einer geschäftsführenden Regierung für die nächsten Jahre. Richtet wenigstens keinen Schaden an.
5tastenkoenig10. Januar 2020
Selbst Gauck, der nun wirklich wenig für Die Linke übrig hat, drängt die CDU dazu, ihre Haltung zu überdenken.
4Wawa66610. Januar 2020
Es ist konsequent. Linke und CDU teilen nun nicht grad dieselben Werte, oft gerade im Gegenteil, also wieso sollten sie kooperieren?
3ircrixx10. Januar 2020
Die haben ja direkt was bei der Verkehrserzeihung gelernt: Schau links, schau rechts, geh gradeaus - dann kommst du sicher gut nach Haus ...
2AS110. Januar 2020
Ich dachte immer, es ist selbstverständlich, daß die CDU nicht mit extremen Parteien zusammenarbeitet. Also muss eine Zusammenarbeit mit AfD oder Linkspartei leider ausfallen.
1dicker3610. Januar 2020
Na geht doch, die CDU geht den Weg der SPD. Die haben auch lange eine Zusammenarbeit mit der Linken verweigert und jetzt? Ich denke mal, wenn die CDU auch erstmal 1stellige Wahlergebnissse bekommt, wachen sie langsam auf, nur dann ist es zu spät.