Bonn (dts) - Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung (FKS) haben bei bundesweiten Mindestlohnkontrollen zahlreiche Verstöße festgestellt. Im Zuge der Überprüfungen wurden 185 Ermittlungsverfahren eingeleitet, teilte die Generalzolldirektion am Mittwoch mit. Diese Verfahren […] mehr

Kommentare

8Mehlwurmle01. Februar 2020
Die FRage ist ja letztlich, welche Konsequenzen das im Allgemeinen hat, wenn solche Verstöße aufgedeckt werden. Noch mehr Dokumentationspflicht kann ja auch nicht die Lösung sein, zumal man die ja auch manipulieren kann.
7AS129. Januar 2020
@5 Umgekehrt wird ein Schuh draus: Das SGB II ist eine Folge unseres gesellschaftlichen Verhältnisses zur Arbeit: Arbeit ist die heilige Kuh und wer keine hat oder will, der wird gesellschaftlich geächtet.
6gabrielefink29. Januar 2020
@4 In der Theorie mag das so gehen. Aber viele, die in solchen Verhältnissen arbeiten, sind froh überhaupt einen Job bekommen zu haben. Warum sonst sollten sie unter diesen Bedingungen arbeiten? Sie können nicht (oder trauen sich nicht) einfach zu kündigen.
5wazzor29. Januar 2020
Ich kenne einige die auf ihre Rechte freiwillig verzichten, nicht nur beim Lohn auch beim Urlaubsanspruch usw. Wenn man die Leute darauf anspricht dann kommt die ganz einfache Antwort "Ich habe kein Bock auf Hartz IV". Das hat sich richtig in die Köpfe der Leute zementiert und das wird wohl auch der Hauptgrund für Hartz IV sein,
4AS129. Januar 2020
@3 Für die Menschen ohne Arbeitserlaubnis ist das zutreffend. Die Anderen verstehe ich nicht. Es ist derzeit in diesem Land nicht so, daß man die Arbeitskräfte sofort auf der Straße findet. Keiner muß unter dem Mindestlohn und damit illegal arbeiten. Ich würde immer so vorgehen: Arbeiten, alles genau dokumentieren, wenn keine Besserung eintritt, kündigen - und dann anzeigen. Führt zu Nachzahlungen und zum Abstellen des illegalen Zustandes.
3gabrielefink29. Januar 2020
@2 Menschen die unter diesen Bedingungen arbeiten sind entweder Illegale (ohne Arbeitserlaubnis) oder haben Angst ihren Job zu verlieren. Die reden nicht mit Vorgesetzten und gehen schon gar nicht zur Polizei.
2Todt29. Januar 2020
warum reden die leute nicht mit ihren vorgesetzten oder zeigen diesen dann (anonym?) dann an - mindestlohn heißt doch nicht ohne grund mindestens.
1AS129. Januar 2020
Die Meldung ist irgendwie nicht auswertbar. Wieviele der 185 Ermittlungsverfahren wurden denn nun wegen Verstoßes gegen das Mindestlohngesetz eingeleitet? Und wieviele wegen der anderen genannten Ordnungswidrigkeiten bzw. Straftaten?