Mannheim (dts) - In der Diskussion um eine schnellere Verfügbarkeit von Corona-Impfstoffen in der EU schlagen Wirtschaftsforscher zusätzliche finanzielle Anreize vor. ZEW-Präsident Achim Wambach und Vitali Gretschko, Leiter des ZEW-Forschungsbereichs Marktdesign, plädieren für einen neuen […] mehr

Kommentare

6DirkS31. Januar 2021
.. Curevac bringt hoffentlich eine Verbesserung.
5DirkS31. Januar 2021
@4 Die Hersteller kriegen aktuell alles aus den Händen gerissen, was sie liefern können. Die Produktion zu erweitern bedeutet neue Werke oder Produktionsumbau. Beides hat Biontech gerade getan. Und das neue Werk in Marbach ging nur, weil es mit den Maschinen schon dastand. Der Produktionsumbau in Belgien hat aber auch die Produktion erst mal verlangsamt. Moderna interessiert sind nicht für Europa und Astrazeneca spielt irgend ein komisches Spiel. Die machen Kasse wo sie gerade können. ..
4thrasea31. Januar 2021
Fragt sich keiner, wofür ZEW steht? Mir war das nicht geläufig. Nachgeschlagen: Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung. @1 Nein, das sehe ich nicht so. Der Vorschlag sieht nämlich vor, nur für *zusätzliche* Impfdosen Bonuszahlungen zu leisten. Bonus also nur für die Impfdosen, die schneller als vertraglich vereinbart oder zusätzlich zur vereinbarten Liefermenge kommen. @3 Im Prinzip deiner Meinung. Aber können Bonuszahlungen nicht dafür sorgen, dass weitere Werke rentabel werden?
3DirkS31. Januar 2021
Finde ich auch nicht gut. Die Impfstoffpreise sind kalkuliert und die Hersteller verdienen ihr Geld damit. Das sollen sie auch. Ein solcher Anreiz führt jetzt bestenfalls zu einer Verknappung bei anderen Bedürftigen. Es sollen alle fair bedient werden. Die gemeinsame Strategie der EU ist trotzdem richtig. Wenn Deutschland geimpft ist und Italien und Griechenland und Rumänien und .. nicht, bringt das auch Nichts.
2thekilla131. Januar 2021
@1 Genau das. Erst sparen wollen und dann merken, dass es scheiße war.
1oells31. Januar 2021
Das ist letztlich das Eingeständnis, dass die Strategie der EU, Impfstoff möglichst billig einzukaufen, gescheitert ist. Die Länder, die nicht lange verhandelt haben und wesentlich mehr für die Impfdosen zahlen, liegen bei den Impfquoten ihrer Bevölkerungen weit vor den EU-Mitgliedsstaaten. Diesen Rückstand will man jetzt durch "Anreizzahlungen" offenbar wieder aufholen.