Berlin (dts) - Der Zentralrat der Juden in Deutschland drängt auf eine Überarbeitung des umstrittenen polnischen Holocaust-Gesetzes. In einem Brief von Zentralratspräsident Josef Schuster an den polnischen Botschafter Andrzej Przylebski, über den der "Tagesspiegel" berichtet (Donnerstagausgabe), […] mehr

Kommentare

4esKa07. Februar 2018
@2 a. Hast du mal gelesen WORUM es in diesem Gesetz geht oder hast du mal gehört, dass jemand drüber sprach, der es mal gelesen haben soll? b. Über welche Verantwortung schreibst du? Um das Kollektiv kann es doch warscheinlich garnicht gehen, denn das Polnische Volk war für die Ausrottung bestimmt. Von wem fragt man sich? Von den deutschen doch nicht, oder? Denn die Nazis waren stets die anderen.
3Redigel07. Februar 2018
Ich find es als Deutscher wirklich befremdlich, wenn sich das erste große Opfer als Nation (die Polen) des 2. Weltkriegs ("Hitler-Stalin-Pakt") und Juden (Holocaust) gegenseitig in die Wolle kriegen. @2 : Mal kurz: Es geht um die Regresspflicht, da in den USA Klagen anhängig sind über verwaiste Vermögen polnischer Juden. Und da wäre es sichtlich pervers, den Polen (für die eigentlich extra Auschwitz gebaut war) eine juristische Schuld zuzuweisen. Es geht nicht um das Leugnen von Verbrechen.
2k29329507. Februar 2018
@1 : dass es sehr wohl deutsche Interessen berührt, wenn sich Polen von JEDER Verantwortung für den Holocaust freispricht. Ohne Helfershelfer aus der Bevölkerung in den "eroberten" Gebieten östlich des ursprünglichen Deutschen Reiches wäre der Holocaust nicht im schlussendlichen Ausmaß möglich gewesen. Der Mann, der dafür gesorgt hat, dass die Mordbeteiligung jedes KZ-Mitarbeites gerichtsfest wurde, war Ukrainer - John Demjanjuk.
1AS107. Februar 2018
Und was geht das jetzt wiederum den Zentralrat der Juden in Deutschland an?