Düsseldorf (dpa) - Die Friseurkette Essanelle erwartet deutliche Gewinneinbußen durch die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns von 8,50 Euro ab 2015. Schon jetzt zeigten sich die Auswirkungen von Lohnerhöhungen, die in den vergangenen Monaten durch branchenweite Lohnuntergrenzen notwendig […] mehr

Kommentare

17Bellze13. Februar 2014
15: Genau! Außerdem dürften in meinen Augen Firmen bei den die Anfestellten noch zum Amt (aufstocken) gehen müssen überhaupt keinen Gewinn einfahren bzw. auszahlen. Diese Gewinne werden dann ja indirekt vom Staat bezahlt!
16k24619011. Februar 2014
gerechte löhne schützen den wettbewerb.ich habe etwas dagegen das gewisse kreise versuchen sich auf dem rücken der arbeitnehmer gesund zu stossen und diese dann zum staat rennen müssen,um vom allgemeinen fleischtopf ernährt zu werden.das ist keine staatsaufgabe und vokswirtschaftlich schädlich.da werden die leistungserbringer ausgeplündert.wenn ein unternehmen nicht in der lage ist sich legal am wettbewerb zu beteiligen,muss es dichtmachen.auf wettbewerbswidrige arbeitsplätze ist was gesch...n
152fastHunter10. Februar 2014
Wo ist denn das Problem? Weniger Gewinn bedeutet ja nicht automatisch rote Zahlen. Und wenn dieser Herr die Kausalitätskette zwischen Lohnerhöhungen und Gewinneinbruch nicht versteht, weil man nicht zusätzlichen Umsatz erzeugt, dann ist er in seinem Posten definitv falsch.
14Flutschy6010. Februar 2014
Ich brech gleich in Tränen aus.....mir tut die Kette ja so leid, vielleicht sollte mal ein spendenkonto für die ganzen Armen Arbeitgeber eingerichtet werden.
13RondellBeene09. Februar 2014
Ich übersetze mal die Meldung: <link>
12k29329509. Februar 2014
@5 : Hast du dich schon mal gefragt, wieviel von den 5 € Preiserhöhung bei der frisierenden Person ankommt? Die Unterhaltskosten für den Laden stehen nicht still (insbesondere Strom für Beleuchtung, Trockenhauben etc.) und der Inhaber/Chef will auch was (mehr) verdienen - meist ohne selbst noch eine einzige Strähne zu schneiden.
11k40830009. Februar 2014
ab 2015 müßte der Lohn schon 8,70 Euro betragen wegen der Inflation.
10Chris198609. Februar 2014
Die Angestellten freuen sich, haben sie jetzt doch wesentlich mehr "schwarze" Kundschaft außerhalb der Arbeit...
9Guru1622454009. Februar 2014
@5 ) Nur damit dein Haarschnitt billig bleibt, sollen also andere am Existenzminimum dahinvegetieren? Eine sonderbare Einstellung. Ich zahle bei einem normalen Friseur 15 Euro für einen Haarschnitt. Wann geht man schon mal zum Friseur? Vielleicht alle 2 bis 3 Monate, da dürften die paar Euro mehr zu verschmerzen sein. Wenn der Wirt seine Bierpreise erhöht, regt sich auch keiner auf, da wird fröhlich weiter gesoffen, aber bei so etwas gibts gleich Zeter und Mordio.
8k15463909. Februar 2014
@7 Wenn die Löhne auf 8,50 sind, werden das 20 EUs oder mehr sein. Und das ist mir wirklich zuviel für knapp 10 min. auf dem Stuhl. Und Kinder zahlen das Gleiche.
7donaldus09. Februar 2014
@5 : €12,50 ist zu viel für einen Haarschnitt?
6Missyweb09. Februar 2014
Ja Unternehmer Kalkulieren alle Kosten im Preis mit ein Inklusive Minimalsteuern. Dumpinglöhne sind Gesellschaftsschädigend und bringt nur wenigen etwas. AG sollten sich mal daran erinnern das sie ohne ihre Mitarbeiter gar nicht erst so weit gekommen wären. Und die Spekulanten nunja...wer Risiken eingeht muss auch mit Verlusten rechnen. Menschen an der Armutsgrenze haben da eher mein Mitgefühl. Der Hundt Nachfolger diktiert nur seinen Vorgänger. Liebe Arbeitgeber eure Profitsucht schadet allen!!
5k15463909. Februar 2014
@1 Diese Firmen zahlen das nicht aus eigener Tasche. Mein hiesiger Frisör hat im letzten Jahr die Löhne erhöht und das noch lange nicht auf Mindestlohnniveau. Bedeutet für mich: Haarschnitt kostet nicht mehr 7,50 sondern 12,50. Richtig so. Oder?
4donaldus09. Februar 2014
Ganz ehrlich? Essanelle ist eine AG und dieses Share Holder Value Gequatsche geht mir wirklich auf die Nerven. Die Mitarbeiter interessieren nicht mehr, Hauptsache die Aktionäre können bedient werden.
3Tommys09. Februar 2014
Ja so muss es auch sein , wozu eigentlich Gewinne für wenige , wenn viele verlieren ...
2bull198809. Februar 2014
Umfairteilen!
1Guru1622454009. Februar 2014
Richtig so, diese asozialen Schmarotzerfirmen sollen mal richtigen Lohn zahlen.